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MLM-Infos.com
Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beiträge: 607

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Angst ade
Angst kennt jeder - ob vor banalen Dingen wie Mäusen und Spinnen,
beklemmenden Situationen in engen Fahrstühlen oder überfüllten
öffentlichen Verkehrsmitteln, vor der Zukunft oder der eigenen Courage.
Besonders schlimm ist Angst, wenn sie uns in unserer persönlichen
Freiheit beeinflusst. Es gibt Menschen, die waren seit Jahren nicht mehr
außerhalb ihrer Wohnung. Angst kann uns in unserer persönlichen
Weiterentwick-lung behindern, wenn sie vor wichtigen Besprechungen mit
Vorgesetzten, Kunden oder Mitarbeitern auftritt. Jemand, der Angst hat,
kann nicht frei sprechen und schon gar nicht frei denken. Bestimmte
Bahnen im Gehirn sind blockiert, an Kreativität, Optimismus und
Zuversicht ist nicht zu denken.
Angst funktioniert auf Basis fest installierter Programme. Diese können
nicht ad hoc verändert, aber mittelfristig - wie eine Kas-sette - überspielt
werden. Ändern Sie also Ihre Gedanken, dann ändert sich Ihr Leben.
Denken Sie nicht mehr in Angst-Kategorien, stoppen Sie sofort die Angst,
sobald Sie spüren, wie sie anfängt, sich in Ihnen breit zu machen. Das
erfordert Disziplin. Gedankendisziplin. Natürlich wird am Anfang die Angst
gewinnen - schließlich hat sie sich ein Terrain in Ihrer Gedankenwelt
erobert, das nicht mit einem einzigen Versuch zurückzugewinnen ist. Ihre
konstruktiven Gedanken werden sich aber durchsetzen, wenn Sie an sich
arbeiten - mit Geduld und Konsequenz. Sind Sie fest davon überzeugt,
dass Sie Ihre Ziele erreichen können, sind Sie erst einmal frei von Angst.
In der Freiheit ist kein Platz für Ängste! Sicher geraten Sie anfangs immer
mal in Situationen, in denen Angst in Ihnen aufsteigt. Dieses
Sofort-Programm hilft im Notfall:
Atmen Sie tief und ruhig ein und dann wieder aus. Halten Sie jetzt den
Atem 4 Sekunden an. Jetzt atmen Sie wieder ein und wieder aus. Halten
Sie nun den Atem wieder 4 Sekunden an. Machen Sie dies ein paar Mal
und Sie werden ruhig. Alternativ hat sich auch bewährt, wenn Sie das
rechte Nasenloch zuhalten und 3 bis 5 Minuten nur durch das linke
Nasenloch atmen. Ängste, Unruhe und Stress lassen dann schnell nach.
Worst-Case-Szenario
Eine gute Methode, die Angst per Verstand einzugrenzen, ist auch der
Gedanke: "Was kann mir wirklich schlimmstenfalls passieren, wenn...
eintritt?" Die Welt geht wohl in keinem Fall unter, das Leben geht weiter,
ob es einen Fleck auf der Tischdecke oder der Krawatte gibt, Sie noch
eine Weile Ihren derzeitigen Job behalten oder Ihre Rede mal nicht so
ankommt. Sie sehen, wo Sie Lücken und Schwächen haben. Anstatt aus
Angst vor peinlichen, unangenehmen Situationen zu fliehen, wäre es doch
besser, sich zu stellen. Vielleicht ist es für Sie am schlimmsten, wenn Sie
etwas Blödes sagen und an den Gesichtern der Umstehenden sehen, dass
sie sich über Sie amüsieren. Da kann ich doch nur sagen: Na und?! Haben
Sie sich nicht auch schon oft über andere amüsiert? Gönnen Sie Ihren
Mitmenschen auch mal eine Freude - auf Ihre Kosten. Heute sind Sie dran.
Lernen Sie, Dinge wegzustecken, nehmen Sie nicht alles so wichtig
(Prioritäten setzen!). Das Leben ist kein Kinderspiel, dazu gehört auch mal,
etwas einstecken zu können. Niemand kann immer gewinnen. Selbst der
beste Sportler hat nicht nur Spitzentage und bringt nicht nur
Spitzenleistungen. Aber deshalb gleich die Flinte ins Korn werfen? Das ist
es nicht wert.
Ich denke immer mit Hochachtung an einen Freund, der mir von seiner
ganz persönlichen Anti-Angsttherapie erzählt hat: Er war schüchtern und
sehr unsicher, was ihm sein Leben ziemlich verleidete. Immer versuchte er
Situationen auszuweichen, die ihn irgendwie in Bedrängnis bringen
konnten, bis es ihm eines Tages zu viel wurde. Er hatte immer weniger
Zivilcourage, wurde immer ruhiger und unscheinbarer. Irgendwann hatte
er es satt und begann, eine Strategie zu entwickeln, die er konsequent
durchführte. Jeden Tag suchte er ganz bewusst eine angstauslösende
Situation, der er sich stellte. Einmal kam er mit zwei unterschiedlichen
Socken ins Büro, einmal zahlte er im Restaurant, gab dem Ober zehn Euro
zu wenig und sagte: "Den Rest können Sie behalten." Einmal ging er in die
Damentoilette, wartete bis zwei Damen sich frisch machten und verließ die
Toilette wieder. Das war sein Meisterstück. Heute lacht er, wenn er daran
denkt, denn heute ist er frei von Angst. Seine Schocktherapie hat ihn
geheilt, denn er hat am eigenen Leib gespürt, dass es nur die Angst war,
die ihn fertig machte, nicht die peinliche Situation als solche.
Wenn Sie also das nächste Mal Angst in sich aufsteigen merken, seien Sie
souverän zu sich selbst. Warten Sie bewusst ab, was kommt und lassen
Sie die Situation geschehen. Etwas anderes wäre nur eine
vorübergehende Flucht. Angst ist unbequem, vielleicht mögen wir sie
deshalb nicht. Wenn wir uns aber bewusst werden, dass wir mit jedem Mal
Angst haben ein Stück wachsen, können wir das Gefühl genießen und
werden Angst nicht mehr als beängstigend, sondern als Herausforderung
zum persönlichen Erfolg betrachten können!
Weitere Informationen erhalten Sie beim:
Institut Enkelmann,
Alt-königstr. 38 c
61462 Königstein/Taunus
Tel.: 06174/3980
Fax: 06174/24379
http://www.enkelmann.de
Email: info[at]enkelmann.de |
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