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chriss
Alter: 42
Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 17

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Jeder Vierte kauft Softwareprodukte bei Spam-Versendern
Verunsicherung über Spam gefährdet weiteres Wachstum des Online-Handels
Trotz eines gesunden Wachstums der Online-Verkäufe in der Weihnachtssaison droht dem Verkaufskanal Internet eine Vertrauenskrise. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts Forrester Data. Obwohl die Online-Umsätze im deutschen Weihnachtsgeschäft auf 3,9 Milliarden Euro stiegen und damit EU-weit einen Anteil von 29 Prozent erreichen, fürchten immer mehr Verbraucher auf Grund von Spam-Mails um die Sicherheit ihrer Daten. Die BSA warnt deshalb davor, auf die Angebote in unverlangt erhaltenen Werbe-Mails einzugehen.
Für die Studie "Verbraucher-Einstellung zu Spam in Deutschland" wurden in sechs Ländern - Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA und Kanada - repräsentative Umfragen unter je 1.000
Internetnutzern durchgeführt. Sie wurden nach ihrer Einstellung zu Spam und zu Produkten, die sie durch Spam gekauft haben, befragt. Software ist dabei die am häufigsten über unverlangte Werbemails erstandene Ware.
Die Zahlen zur Entwicklung des Online-Geschäfts in der Weihnachtssaison entstammen der Forrester-Veröffentlichung "Europe's Online Holiday Sales: Merrier Than Ever" vom November 2004. Demnach legt das europäische Online-Weihnachtsgeschäft um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und übertrifft mit einem Gesamtvolumen von 13 Milliarden Euro erstmals das der USA (10 Milliarden Euro). Zu den am häufigsten legitim erworbenen Gütern zählen dabei Reisen (21 Prozent), Kleidung (12 Prozent) und Bücher (10 Prozent).
Laut Forrester erhalten rund 90 Prozent aller deutschen Internetnutzer regelmäßig Spam-Offerten zu einer Vielzahl von Waren und Dienstleistungen. Software-Angebote werden dabei am ehesten gelesen: Rund 32 Prozent der erhaltenen Mails werden geöffnet und studiert. Über ein Viertel aller Internetnutzer gibt an, bereits einmal Software auf diesem Weg gekauft zu haben, während der Anteil bei Finanz- und Erotikangeboten mit 12 Prozent wesentlich niedriger liegt.
Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass jeder Zweite durch den erhaltenen Spam Bedenken wegen seiner Datensicherheit hat. 47 Prozent befürchten die Weitergabe ihrer persönlichen Daten, 46 Prozent meiden Spam-Software-Angebote wegen der möglicherweise in den erstandenen Programmen enthaltenen Viren. "Spam schadet dem Online-Marktplatz, indem er das Verbrauchervertrauen in diese neue Form des Handels schwächt", erklärte Georg Herrnleben, Regionalmanager der BSA für Zentraleuropa. "Das Internet als solches droht seine dynamisierende Wirkung für die Wirtschaft zu verlieren, wenn Verbraucher sich aus berechtigter Sorge vor kriminellen Machenschaften zurückziehen."
Die Studie "Verbraucher-Einstellung zu Spam in Deutschland" steht unter www.bsa.org/germany/info als PDF zum Download bereit.
Gruß
NMBC24.com |
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chriss
Alter: 42
Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 17

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Erstmals Spimmer eingesperrt
US-Behörden gehen scharf gegen IM-Spam vor
Los Angeles (pte, 22. Feb 2005 11:05) - In den USA ist erstmals eine Person wegen des Versendens von Spam über Instant Messaging (Spam over IM - Spim) festgenommen worden. Der erst 18jährige Anthony Greco soll insgesamt 1,5 Mio. Spim verschickt haben, in denen für Pornographie bzw. Kredite geworben wurde. Die Empfänger der massenhaft verschickten Instant Messages waren alle Mitglieder des Online-Networking-Services MySpace.com http://www.myspace.com/.
Laut dem kalifornischen Staatsanwalt Brian Hoffstadt ist es das erste Mal, dass eine Person wegen des Versendens von Spam over IM inhaftiert worden ist. Weitere Verhaftungen seien aber zu erwarten, sagte Hoffstadt. "Wir sehen derzeit nur die Spitze eines Eisberges. Es könnte aber eine neue Welle geben, gerade wenn sich Online-Communities formieren", sagte Hoffstadt. MySpace.com hat seinen IM-Service im Dezember 2003 gelauncht. Greco begann im Herbst vorigen Jahres, Spim an die Mitglieder der MySpace.com-Community zu verschicken.
Experten warnen schon seit geraumer Zeit, dass sich Spam in Zukunft vermehrt auch über Instant Messaging verbreiten werden. Die Unmittelbarkeit des Mediums und die wachsende Popularität unter Business- und Home-Usern könnten dazu führen, dass das Spim-Problem künftig die Spam-Plage sogar noch übersteigen wird. (Ende) Quelle: pressetext
Gruß
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