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 Jürgen Böhme



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BeitragVerfasst am: 6/5/2005, 23:57  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Meine Firmenseite heißt übrigens: http://jbg.en101.com , sorry für den Tippfehler.

Jürgen Böhme
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BeitragVerfasst am: 7/5/2005, 08:51  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ob Abzocke oder nicht, war auch gar nicht die Frage.

Nur wurde vor 2-3 Jahren schon einmal versucht, ein solches System aufzuziehen, ebenfalls von Leuten, die noch von SkyBiz bekannt waren und ebenfalls mit binärem Plan. Vor 2-3 Jahren verlief sich das Projekt im Sande, es ist niemals wirklich gestartet.

Jetzt wurde mir dieses Programm von verschiedenen Leuten aus meiner früheren Tiscali Network Upline angeboten, die sich in den letzten Monaten schon mit einigen merkwürdigen Geschäften befasst hatten, nachdem auch Tiscali nicht der versprochene Renner geworden ist, sondern vor sich hin dümpelt, wenn's denn überhaupt noch existiert.

Von SkyBiz weiss ich noch, dass das System schliesslich als illegal erkannt wurde, nach ca. 2 Jahren Aktivität in mehreren Ländern plötzlich sang und klanglos verschwand und einige Networker mit hohen Geldstrafen belegt worden waren.

Alles in allem erscheint es mir persönlich jedenfalls nicht sonderlich vertrauenerweckend.
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 Jürgen Böhme



Alter: 45
Anmeldungsdatum: 06.12.2004
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BeitragVerfasst am: 8/5/2005, 01:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

In diesem Beitrag stecken ein paar diskussionswürdige Dinge: „der versprochene Renner“, „nicht sonderlich vertrauenerweckend“.

Woran macht man es fest, ob eine Sache ein Renner wird? So wie ich das sehe, kann eine Firma die Grundlagen legen. Ein Renner wird es dann, wenn viele Leute Spaß daran bekommen und mitmachen. Das kann man zwar versuchen, durch Manipulation zu erreichen, aber die vielen Leute, die ein Networkprogramm benötigt, damit es die von allen erhofften Erträge abwirft, werden auf lange Sicht entweder nur freiwillig kommen oder nicht.

Ein mittlerweile gebräuchlicher Anreiz, daß Leute mitmachen sollen, sind Autoprogramme. Wenn die Umsätze das hergeben, dann mietet eine Firma halt solch einen schicken Wagen an, und der erfolgreiche Verkäufer darf dann eine Zeitlang den schicken Wagen haben (hängt halt von seinen Umsätzen ab, wie lange). Wer ein bißchen clever ist, verzichtet auf das Auto, läßt sich das Geld lieber auszahlen und mietet sich das Auto auf eigene Faust. Kann natürlich sein, daß die Firma beim Vermieter doch bessere Konditionen ausgehandelt hat.

Warum werden überhaupt Autoprogramme angeboten? Weil sich die Firmenchefs denken, das wäre etwas, was Leute heutzutage motiviert, doch mal ein paar mehr Umsätze zu schreiben.

Trotzdem habe ich das Gefühl, daß viele Leute solche Anreize mehr als schönen Traum betrachten („ja, das wäre toll, mal so ein Auto zu fahren. Bloß, ob ausgerechnet mir das gelingt, in dieser schwierigen Zeit heute ...“). Der Network-Unternehmer sieht das anders. Er sagt sich: „In drei Monaten würde mir das Auto gut passen. Das heißt, ich muß bis dahin diesen oder jenen Umsatz erzielt haben. Das heißt, ich muß pro Monat diesen oder jenen Umsatz erzielt haben. Das heißt, ich muß pro Woche diesen oder jenen Umsatz erzielt haben. Das heißt, ich muß pro Tag diesen oder jenen Umsatz erzielt haben.“ Und schon werden aus der monstergroßen notwendigen Gesamtumsatzsumme handhabbare Einzeleinheiten. Anhand dieser Einzeleinheiten kann er recht schnell bewerten, ob er im Soll liegt oder das Auto in drei Monaten doch nicht fahren wird. Einfach bloß eine Rechenaufgabe.

Ich denke, daß die Leute immer viel zu sehr vom „großen Bild“ im Network träumen. In solchen typischen Network-Präsentationen werden oft drei Kategorien von Leuten dargestellt: die kleinen Angestellten im verabscheuenswürdigen 9-5-Job, die ewig gestreßten Selbständigen, die nur dann Geld verdienen, wenn sie Aufträge haben, und dann 1:1 bezahlt werden, und zu guter Letzt die genialen Network-Unternehmer, die ganz enorm von dem riesigen Beziehungsgeflecht profitieren, das sich unter ihnen aufgebaut hat.

Es scheint mir, daß die Leute vergessen, daß einem diese letzte Stufe nicht von alleine in den Schoß fällt. Bevor es so weit ist, muß man eine Zeit lang als möglicherweise belächelter Selbständiger Kontakte aufbauen, aus denen dann indirekt das „große Bild“ entsteht. Vielleicht.

Es hängt davon ab, ob man zuverlässig funktionierende Mechanismen hat, auf die man sich verlassen kann. Erst, wenn man etwas hat, was auch dann noch arbeitet, wenn man nicht dabei ist, dann öffnet sich das große Bild, und man wird mehr verdienen, als man es in derselben Zeit lediglich durch die eigene Arbeit hinbekommt. Man muß es schaffen, eine Serienproduktion ans laufen zu bringen, und das stellt ganz andere Anforderungen, als bloß einmal den schicken Prototyp zu entwerfen.

Eigentlich ist dieses EN101 ein ganz beliebiges Network. Es gibt ein Produkt, was man bezahlt und dann für die gebuchte Zeitdauer zur Verfügung gestellt bekommt (hat bei mir funktioniert, nach der Bestellung und Bezahlung hat es ein paar Minuten gedauert, bis mir das System alles bereitgestellt hatte. Dann mußte ich noch eine Mail bestätigen, daß ich das wirklich bestellt hatte. Jetzt habe ich da 12 Wochenlektionen Englisch und 12 Wochenlektionen Spanisch (zusammen 6 Monate), und ich kann das 26 Wochen lang nutzen. Bei 69,- Dollar für diese Zeit macht das 2,65 Dollar pro Woche oder 37 US-Cent pro Tag, das wären jetzt so Pi mal Daumen 30 Eurocent pro Tag.

Sicherlich wird es Leute geben, für die diese Kurse zu einfach sind. Bestimmt gibt es aber auch Leute, die in der vorgesehenen Zeit nicht durchkommen, weil ihnen die ganzen Vokabeln, die sie da lernen sollen, vielleicht etwas Mühe machen, oder weil sie vielleicht doch zuwenig Zeit haben. Der eine lernt auf die eine Art besser, der andere auf eine andere, und ich denke, daß es sicherlich einen Kundenkreis gibt, für den die Art, wie sie hier bei diesem EN101 angeboten wird, gut paßt. Für mich ist es jetzt also vom Produkt her o.k., da 69,- Dollar bezahlt zu haben, und ich habe auch keine großen Bedenken, jemandem das Produkt zu zeigen.

Und jetzt kommen wir zur oben angesprochenen Serienproduktion. Viele Networks scheitern trotz ordentlichem Produkt, weil die Vertriebspartner das Vertriebliche nicht wie eigentlich von der Firma gedacht umsetzen können. Als Folge fließen nicht genügend Umsätze, und die Firma kann dichtmachen.

Bei der EN101-Gruppe, wo ich mich eingetragen habe, ist das ganz brauchbar gemacht. Man kann einem Kunden das ganze natürlich selbst erklären, aber einfacher ist es doch, man schickt einen Interessenten auf ein täglich laufendes Internetmeeting, wo ein geübter Sprecher die Sache zügig anhand einer vorbereiteten Präsentation erklärt. Ich hatte gestern einen Interessenten auf der Präsentation, fand er nicht schlecht. Er will sich das jetzt noch überlegen und schauen, ob er selbst Leute findet, die sich dafür interessieren würden.

Die Jungs machen den Moderatorenjob ganz ordentlich, und wenn jemand die Präsentation besucht, ist es etwas wahrscheinlicher, daß er Kunde wird, als wenn ich das bloß alleine erkläre.

Außerdem lernt der Interessent dadurch schon mal die Werkzeuge kennen, mit denen er später auch arbeiten würde. Ist also ein offenes System.

Auf diese Weise ist das ganze gar nicht so schwer. Es wird allerdings wahrscheinlich nicht über anonymes Internetmarketing laufen. Besser ist, man stellt einen persönlichen Kontakt zum Interessenten her, telefoniert mal mit ihm, zeigt die Websites, erklärt ein bißchen, was man schon weiß, lädt ihn zu einem solchen Internetmeeting ein. Es ist ein Kommunikationsprozeß, der etwas Zeit benötigt, aber er läßt sich leicht lernen.

Die amerikanischen Bausteine funktionieren, die deutschen auch. Jetzt kommt es halt darauf an, wie das Publikum das ganze annimmt. Man kann sich vieles ansehen, bevor man Geld bezahlen muß, und danach sollte man entscheiden können, ob man das nutzen möchte.

Mit so einer persönlichen Seite wie der folgenden startet das Ganze. Man kommt mit Interessenten ins Gespräch und trifft sich im weiteren Verlauf bei der Internetpräsentation, wo man einfach nur zuhört.

www.learn.dt-europe.com/r/b.php?id=jboehme

Der krönende Abschluß ist es dann natürlich, wenn der Kunde tatsächlich kauft. Hoffen wir, daß das ganze gut ankommt.

Jürgen Böhme
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BeitragVerfasst am: 8/5/2005, 10:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Jürgen Böhme

Jürgen Böhme hat folgendes geschrieben:
Woran macht man es fest, ob eine Sache ein Renner wird? So wie ich das sehe, kann eine Firma die Grundlagen legen. Ein Renner wird es dann, wenn viele Leute Spaß daran bekommen und mitmachen. Das kann man zwar versuchen, durch Manipulation zu erreichen, aber die vielen Leute, die ein Networkprogramm benötigt, damit es die von allen erhofften Erträge abwirft, werden auf lange Sicht entweder nur freiwillig kommen oder nicht.


Ein Renner wird ein Angebot erst dann, wenn es vom Endkunden angenommen wird. Nur Mitmacher aus dem Vertriebsbereich bringen auf lange Sicht nicht sehr viel, wenn die Marktakzeptanz niedrig liegt. Daran sind schon viele Systeme gescheitert, die durch möglichst viele Mitmacher (hype) erst den Vertrieb aufbauen wollten und dann darauf spekuliert haben, dass der Vertrieb auch Endkunden bringen wird.

Manchmal geht das auch ohne breite Endkundenebene recht lange gut, weil Wachstum halt neue Partner anzieht. Oft genug brechen Systeme allerdings auch schnell wieder zusammen, weil der echte Markt die Produkte nicht oder ungenügend annimmt. Das kann auch wirklich gute Produkte treffen, für die schlicht die Zielgruppe zu klein oder zu schwer erreichbar ist.
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 Jürgen Böhme



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BeitragVerfasst am: 8/5/2005, 11:25  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Damit hätten wir ja eigentlich genau die Analogie zum "richtigen" Leben. Der Vertriebspartner im MLM ist doch eigentlich nichts anderes als das Werbeplakat an der Straße oder die hübsche bunte Zeitungsbeilage, die dem Kunden mitteilen will: "Hier ist ein ganz tolles neues Produkt. Kauf mich!"

Es ist also eigentlich vergleichbar, ob der Produkthersteller Geld an eine Werbeagentur bezahlt oder Provisionen an einen MLM-Vertriebspartner. Wenn man Kunden erreichen will, braucht man viel Aufmerksamkeit, also entweder viele Plakate, viel Fernsehwerbung oder eben viele Vertriebspartner, die auf das Produkt aufmerksam machen.

Der Haken bei der normalen Werbung ist, daß man da möglicherweise 500.000 Plakatwände bestückt (und natürlich bezahlen muß), und trotz des Aufwands kann es sein, daß keiner das schicke Produkt kauft. Wegen dieses finanziellen Risikos bleibt dann halt auch nicht viel Geld für Werbeprämien übrig.

Im MLM hat man eher das Problem, daß man möglicherweise nicht genügend Vertriebspartner findet und damit im weiteren Verlauf nicht genügend potentielle Kunden ansprechen kann.

Im MLM kann man den einzelnen Vertriebspartnern größere Provisionen zahlen, und trotzdem ist das für die Firma möglicherweise immer noch billiger, als große Streuverluste einzukalkulieren, die man bei herkömmlicher Werbung in Kauf nehmen muß. Der Vorteil bei MLM ist außerdem, daß man die Werbetreibenden auch direkt schon mal nach Erfahrungen mit dem Produkt fragen kann.

Wenn ich so ein Plakat frage, welche Erfahrungen es denn mit dem Produkt gemacht hat, was es da gerade bewirbt, dann wird es mir in der Regel antworten: "Keine Ahnung, bin ich nicht für zuständig, dafür werde ich nicht bezahlt." Wink

Das Problem sehe ich darin, daß sich das Werbeplakat oft etwas schicker präsentiert als der MLM-Vertriebspartner, und daher schauen die potentiellen Kunden lieber auf das Werbeplakat. Trotzdem ist das noch keine Gewähr für einen erfolgreichen Produktverkauf.

Wenn man schon Geld für Werbung ausgibt, dann finde ich es sinnvoller, es den Menschen zu geben, anstelle dafür teure Werbung zu bestellen, die im Falle von Zeitungsbeilagen oft doch bloß unverzüglich im Papierkorb landet.

Im Falle dieses Englisch-/Spanisch-Kurses, der in mehr als zehn Sprachen verfügbar ist, stelle ich mir herkömmliche Plakat- oder Fernsehwerbung auch recht schwierig vor. Das könnte teurer werden, als wenn man den Leuten jetzt MLM-Provisionen zahlt.

Klar birgt das System die Gefahr, daß ein paar Leute viel Geld verdienen, die größere Werbeketten anstoßen können. Den erfolgreichen Besitzer einer Werbeagentur erkennt man am teuren Auto, dem großen Haus und den schicken Anzügen. Da steckt auch viel Geld drin, bloß es wird selten jemand auf die Idee kommen, dem Agenturbesitzer das anzukreiden. Er ist halt erfolgreich.

Vieles von dem Geld in der normalen Werbung könnte man von vorneherein anzünden und verbrennen, hätte den gleichen Effekt wie das, was hinterher dabei herauskommt. Da finde ich das sinnvoller, wenn das Geld an Menschen geht, die dafür hoffentlich anschließend wieder Waren in normalen Geschäften kaufen.

Jürgen Böhme
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BeitragVerfasst am: 21/5/2005, 16:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,

ich möchte mich kurz zu zwei Punkten äußern, die oben angesprochen wurden:

Erstens GoDaddy:

Dies ist ein ganz normaler und im internaionalen Marketing sehr häufig benutzter Domain Registrar. Er ist günstig und zuverlässig, das ist für viele Marketer sehr wichtig, denn nicht wenige haben 50 bis 100 Seiten online. Auch das ist Teil des erfolgreichen Internet Marketings.

Der zweite Punkt ist diese Spam Email mit dem falsch geschriebenen language:
Erstens kann das ein typo sein, zweitens ist das ja nicht von EN101 sondern von einem Vertriebsparner.
Wenn jeder Vertriebspartner aussagekräftig für eine Firma wäre, na dann Gute Nacht Wink

Ich glaube, dieses Programm hat durchaus gute Zukunftschancen, zahlen tun sie auf jeden Fall korrekt.

Außerdem hat man hier ein Produkt, welches vielen in dieser Branche sehr nützlich sein kann, denn Marketing beschränkt sich nun mal nicht auf den deutschsprachigen Raum. Es ist also kein rausgeschmissenes Geld und man muss keine Produkte im Keller horten.

Gruß

Dougi
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 LKW-Berlin
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BeitragVerfasst am: 25/7/2005, 00:40  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

juergen hat folgendes geschrieben:
@Lilia

Hast recht, erst mal abwarten - ich werde es mal nicht empfehlen...


Hallo! Meiner Meinung nach, es handelt sich hierbei um eine Pyramide, die einen Produkt anbietet, der aber keinen interessiert, nur der zukünftiges Verdienst treibt alle Beteiligten in sie!

Sonst nichts!
   Online
 Dougi




Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 20
Wohnort: München - Porto Alegre

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BeitragVerfasst am: 25/7/2005, 02:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

da sieht man mal wieder wie Leute urteilen ohne ein Produkt oder den Aufbau der Company zu kennen.
Wenn das Produkt niemenden interessieren würde, dann gäbe es sicher nicht den reinen Produktverkauf ohne Vertriebspartnerschaft.

Und weiter ist es sehr interessant zu sehen, wo der meiste Verkauf stattfindet, nämlich in den ehemaligen UDSSR Staaten. Die Leute dort wollen Englisch lernen um so am internationalen Internetgeschehen teilnehmen zu können.
Nicht umsonst ist die Seite bereits in 17 Sprachen verfügbar.

Ich glaube viele machen sich garkeine Vorstellung vom Markt der im Osten und fernen Osten gerade erwacht. Sicher, wenn man sich auf den deutschen Markt beschränkt, dann wird es sicher schwierig. Aber wenn man professionelles Internet Marketing betreibt, dann endet das eben nicht an der Landes- oder Sprachgrenze.
Allerdings setzt das ein gewisses Verständnis und Wissen in diesem Bereich vorraus, dazu aber muss man eben lernen, unter anderem auch Sprachen Wink

Die meisten, die irgendwelchen MLM-Gurus nachlaufen und immer wieder auf das versprochene dicke Spillover hoffen, haben aber leider davon keine Ahnung.
Das große Geld im Internet wird nicht in MLM-Programmen gemacht, sondern mit Produktverkauf. Wenn es nun ein Produkt gibt, das dem Geschäft nützlich ist, dann kann es auch gerne ein MLM sein, denn dann empfehle ich es mit gutem Gewissen.

Wer nicht zuerst in sich und seine Ausbildung investiert, der wird es nie weit bringen. Das ist hier nicht anders als in jedem anderen Beruf auch.
_________________
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 bernd
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BeitragVerfasst am: 25/7/2005, 09:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Dougi

Zitat:
...Und weiter ist es sehr interessant zu sehen, wo der meiste Verkauf stattfindet, nämlich in den ehemaligen UDSSR Staaten. Die Leute dort wollen Englisch lernen um so am internationalen Internetgeschehen teilnehmen zu können...


Genau an dieser Aussage habe ich so meine Zweifel und möchte die Frage stellen - WOHER WISSEN SIE DAS?

Ich frage deshalb, weil ich mich zwischenzeitlich im Land etwas besser auskenne, als es gewöhnlich vorzufinden ist.

Ihre Aussage habe ich schon einmal gehört, von einem Menschen, der mich für einen Vertrieb in Russland begeistern wollte. Ich habe dieses Angebot abgelehnt. Dafür gab es aus meiner Sicht mehrere Gründe, u.a.:

- Russland ist zwar ein Land mit einem Wirtschaftsboom, aber die Nutzung des Internet ist für die Menschen sehr teuer.
Der durchschnittliche Verdienst der Bevölkerung liegt zwischen 150 bis 300 Euro im Monat.
Wer die Preise in Russland kennt, der weiß, daß für das Hobby Internet damit kein Geld zur Verfügung steht!
Ein Computer gehört auch noch nicht zur Massenausstattung eines russischen Haushaltes, wie wir es zum Beispiel aus Deutschland kennen.

- Die Notwendigkeit zum Erlernen einer Sprache über das Internet besteht nicht. Das russische Schulsystem ist zwar zwischenzeitlich etwas anders strukturiert - es werden auch private Schulen angeboten - als zu Zeiten der Sowjetunion, aber es ist vom Bildungsangebot her immer noch vorbildlich.
Meine Tochter besucht zum Beispiel die 3. Klasse einer Spezialschule und erlernt fleißig die englische Sprache, natürlich erlernt sie nebenbei auch noch die deutsche Sprache. Ihr Englisch ist übrigens altersgemäß sehr gut, auch in der Aussprache.

- In den Fachgeschäften kann ich jeden Sprachkurs in den Hauptsprachen der Welt, wie Deutsch, Englisch, Französisch usw. zu günstigen Preisen erwerben. Es gibt ein breites Angebot und jeder kann wählen, was er für sich bevorzugt.

- Im Land selbst gibt es sehr gute Hochschulen für Dolmetscher. Mir persönlich ist eine junge Dolmetscherin bekannt, die noch nie in Deutschland war, aber ohne Akzent ein fließendes Deutsch spricht. Das hat mich selbst verwundert, aber es war so.

Da die Notwendigkeit des Sprachkurses über das Internet fehlt und auch die ökonomischen Voraussetzungen in breiten Schichten der Bevölkerung nicht gegeben sind, würde mich daher einmal konkrete nachweisbare Zahlen für Ihre Behauptung interessieren.

MfG
Bernd
   Online
 Nobody 3
Gast






BeitragVerfasst am: 25/7/2005, 10:56  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Bernd

auch vor ca. 2 Jahren, als EducationBoulevard sich anschickte, mit einem vergleichbaren Produkt zu starten, hiess es, es ginge von Russland aus und es würden hunderte Millionen Dollar investiert. Ein Start ist nie erfolgt, erst jetzt kommt der zweite Anlauf und offenbar wieder mit Aussagen, die nicht so ganz richtig sein können. Schön, dass jemand vor Ort mitliest, der etwas Übersicht hat...
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