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W_Schrottner

Anmeldungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 51
Wohnort: Graz

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Forum sei Dank!
Hallo Herr Itzel - Liebe Forumsgemeinde!
Guter Mann - Sie haben sich ja wirklich die Mühe gemacht und das von Ihnen und mir gestaltete Kriteriumsraster mal über die hier gelisteten Unternehmen ausgebreitet.
Und ich meine, Sie nicht falsch zu interpretieren, wenn ich behaupte, dass auch Sie nur wenige Firmen gefunden haben, die die gewünschten Kriterien so einigermaßen erfüllen, dass sie dem Image der Network-Branche nicht abträglich sind.
Was mir auch sehr gut gefällt, ist Ihr Gedankengang, dass die lautesten und bekanntesten Unternehmen nicht zwangsläufig die Besten sein müssen. Ich persönlich sehe mich in diesem Bereich meiner Tätigkeit gerade der größten Herausforderung gegenüber. Obgleich ich meine, dass dies kein Nachteil ist.
Wieder zu den Kriterien für ein gutes Image:
Zusammengefasst haben wir diese Kriteriumspunkte ja schon in:
Kriterien für zufriedene Vertriebspartner
Kriterien für zufriedene Kunden
und einige nicht so richtig zuordnungsbare Kriteriumspunkte
(ersichtlich im entsprechenden Posting von mir)
Mit Ihrem letzten Posting tauchen da noch weitere sehr interessante Aspekte auf:
1. Der Sponsorvorgang an sich
2. Die Nähe des Sponsors zum Vertriebspartner (auch auf Regionalität bezogen)
Die unterschiedlichsten Methoden beim Sponsoring führen natürlich zu den unterschiedlichsten Erfolgen. Ich persönlich bewege mich auch in diesem Forum, um Kontakt zu den für mich richtigen Menschen herzustellen, um meinen persönlichen beruflichen Erfolg zu steigern.
Es wird aber an mir liegen, zu versuchen, dem Vertriebspartner trotz einer großen Entfernung, ein hilfsbereiter, unterstützender und fördernder Wegbegleiter zu sein. Das Internet ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, die aufgrund großer Entfernungen sonst überhaupt nicht möglich wären. Dass die Form der Betreuung eine andere sein wird, als die eines Vertriebspartners, der nur 30 km entfernt wohnt, liegt auf der Hand. Dass sie deshalb qualitativ schlechter sein muß, nicht unbedingt.
Die Methode an sich, nämlich einzuschreiben, was oder wer einem unterkommt, wäre zu kritisieren.
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Ich selbst hab mich dieses Wochenende noch ein wenig mit dem Thema Ethik an sich auseinandergesetzt. Vielleicht wäre es auch ein nennenswerter Kriteriumspunkt für sich. Handelt nämlich ein Unternehmen ethisch korrekt, wird es auch ein gutes Image haben.
Und Ethik könnte damit ein image-relevanter Kriteriumspunkt für sich sein, oder so wie es Ihr deutscher Verband der Unternehmensverband Direktvertrieb e.V. sieht, als übergeordneter Verhaltenscodex gehandelt wird.
Hier ein interessanter Link dazu:
http://www.uv-dv.de/?cid=3
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Uns fallen gemeinsam sicher noch weitere wichtige Kriterien für ein gutes Image von Branche und einzelnen Unternehmen ein.
Nur werden es mit Sicherheit immer weniger Unternehmen und Vertriebspartner ein, die diese erfüllen.
Es würde mich freuen, an dieser Stelle mit Ihnen allen weiterzudiskutieren. |
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_________________ Walter Schrottner
Selbständiger Ringana Vertriebspartner
mobiltelefon: +43(0)699/81492889
mail: walter.schrottner@gmx.at
skype: walter.schrottner |
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Gudrun Schrank

Alter: 51
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 4250
Wohnort: Neuss

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Peter Itzel hat folgendes geschrieben: denn wir vertreten doch als Networker unsere Unternehmen nach außen hin, oder etwa nicht ?
Bevor ich weitergelesen habe: Widerspruch! Ich vertrete MEIN Unternehmen oder Geschäft; ich vertreibe Produkte einer oder mehrerer Firmen. Es ist MEIN Name, den ich in die Öffentlichkeit trage und für den ich einstehen muss.
Peter Itzel hat folgendes geschrieben: Die jeweiligen Unternehmen geben uns die Mittel dazu, das Geschäft in jedweder Form darzustellen.
Und wenn diese Mittel nicht zu uns passen, wenden wir hoffentlich andere an oder suchen uns andere Lieferanten.
Peter Itzel hat folgendes geschrieben: Ist das nur eine Vision, oder gibt es tatsächlich Unternehmen, die einigermaßen in dieses Raster passen? Es gibt sie, aber sie sind rar und oftmals nahezu unbekannt, weil diese Unternehmen anders arbeiten als andere. Ist das ein Nachteil?
Nein. Sie müssen nicht laut trommeln, weil sie in jeder Hinsicht Qualität bieten - und das auf lange Sicht - denke ich.
Peter Itzel hat folgendes geschrieben: Was aber auch in den Beiträgen zu diesen Unternehmen auffällt, ist die Tatsache, daß hier offensichtlich noch (oder wieder) von Mensch zu Mensch gearbeitet wird. Das beste Rekrutierungstool ist man immer noch selbst und so wie es aussieht, hat auch hier der echte Produktverkauf einen sehr hohen Stellenwert.
Meine Einstellung. Deswegen habe ich auch erst nach mehreren Versuchen gefunden, was zu mir passt.
Peter Itzel hat folgendes geschrieben:
Äußerlich stellt man sich zwar oft als begeisterter Networker hin, um sich selbst zu beweisen, daß man die richtige Entscheidung getroffen hat, aber innerlich betrachtet läßt einen das Gefühl nicht los, überredet statt echt überzeugt worden zu sein.
*schmunzel* Erinnert mich an meine Anfänge.
Peter Itzel hat folgendes geschrieben: Insofern wäre es auch mal sehr interessant zu erfahren, wieviel Forenuser tatsächlich überzeugt wurden und es auch sind, oder wieviele sich durch Telefonanrufe, Internet usw., mehr oder weniger unpersönlich haben überreden lassen. Daraus abzuleiten wäre auch die unmittelbare persönliche Zusammenarbeit. Wurde man gefordert und gefördert, oder bedeutet Sponsern oft nur noch einschreiben und dann Anweisung per Mail?
Nun, bei meinem ersten Versuch wurde ich eher überredet, obwohl ich das Prinzip verstanden und für gut befunden hatte. War aber für mich die falsche Firma. Die gesamte Upline hatte Dollarzeichen in den Augen und ließ mich fallen, als ich nicht passend funktionierte. Den Rest habe ich mir selbst ausgesucht; teilweise musste ich noch aussieben, weil gute Konzepte nicht VP-frendlich umgesetzt wurden/werden oder sich meine Interessen geändert hatten.
Für mich persönlich gilt momentan: MLM/Network ist toll, sinnvoll, macht Spaß und bringt bei disziplinierter Durchführung wirklich etwas, aber ich habe andere Interessen/Gewichtungen, die mir jetzt wichtiger sind. Allerdings erzähle ich bei jeder passenden(!) Gelegenheit von "meinen" Produkten und der Geschäftsmöglichkeit.
Übrigens läuft bei mir unter "fair" unter anderem: keine monatlichen Gebühren und kein wie auch immer gearteter Mindestumsatz in einer bestimmten Zeit. Ich bin selbständiger, überzeugter Abnehmer der Produkte und wünsche auch als solcher behandelt zu werden. Letzten Endes ist die Firma mehr auf mich angewiesen als ich auf sie. Sehe ich jedenfalls so.
Gudrun. |
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_________________ Es gibt nicht fünf Milliarden Menschen, sondern fünf Milliarden Mal EINEN Menschen. (Karlheinz Böhm)
Simple electronic steps to success: http://www.sestos.de/index.html?key=16916 |
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W_Schrottner

Anmeldungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 51
Wohnort: Graz

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Sakra - Die Frau gefällt mir!
Respekt Frau Schrank!
Auch ich persönlich finde überhaupt nichts dabei, wenn sich Leute an- oder abwerben lassen! Vielmehr trägt zum Image dieser Branche bei, in welcher Form diese Abwerbungsversuche stattfinden. Hier liegt der Hase im Pfeffer! Hier treten imageschädigende Vorgangsweisen zutage. Wechselt ein Vertriebspartner das Unternehmen, so wird es gute Gründe dafür geben!
Und erfüllt ein Unternehmen die Kriterien für einen zufriedenstellende Vertriebspartnerschaft nicht oder zeigen sich keine gesunden Perspektiven für die Zukunft, so ist es in einer freien Marktwirtschaft nur legitim, diese Partnerschaft aufzulösen. Und einige Problemstellungen sind vor einer aktiven Partnerschaft nicht ersichtlich. Weder für Vertriebsprofis - und schon gar nicht für Neulinge.
Besonders bedanke ich mich für einen weiteren sehr wichtigen Aspekt bei der Suche nach Kriterien zur Beurteilung für das Image eines Unternehmens.
Sie haben ihn in Ihrem Posting klar herausgestrichen. Sie vertreten sich selbst und Ihr Unternehmen draussen beim Kunden.
Das Network-Unternehmen kann Ihrem ganz persönlichen Ansehen also auch schaden oder nützen!
Mangelnde Lieferfähigkeit, nicht zufriedenstellende Lieferungen, fehlendes Service etc. sorgen dann nämlich zu Problemen in Ihrem ganz persönlichen Umfeld bis in den engen Kreis von Freunden und Familie!
Ein weiterer Kriteriumspunkt also:
Nutzen oder Schaden für das persönliche Ansehen
Und dass die Frau oder der Mann an der Front das gute Unternehmen erst ausmachen, gilt für das Network-Unternehmen viel eher als für jedes andere Unternehmen.
Die Latte für Network-Unternehmen wird also immer höher. Und das freut mich persönlich.
Lieben Gruß aus Österreich |
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_________________ Walter Schrottner
Selbständiger Ringana Vertriebspartner
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Peter Itzel
Alter: 52
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 533
Wohnort: Offenbach

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Vielen Dank auch von meiner Seite, Gudrun Schrank, für Ihren
bereichernden Vortrag. Ich bin mir sicher, daß die Menschen im
Network zwar die unterschiedlichsten Ziele verfolgen, aber die
Grundbedürfnisse im Umgang miteinander, sowohl von Seiten
der unterschiedlichsten Unternehmen, als auch innerhalb der
Partnerschaften sollten eigentlich mehr oder weniger Deckungsgleich
sein.
Zitat: Nur werden es mit Sicherheit immer weniger Unternehmen und Vertriebspartner sein, die diese erfüllen.
Da gebe ich Ihnen, Herr Schrottner, absolut recht. Und das ist einerseits
wirklich bedauerlich, aber halt auch menschlich.
Trotzdem stellt sich mir immer wieder die Frage nach der Ursache für
diese negativen Entwicklungen innerhalb unserer Branche.
Sicherlich und manchmal auch leider, ist unsere Denk- und Arbeitsweise
heutzutage fast ausschließlich nur noch Profitorientiert. Dabei steht und
stand doch insbesondere im MLM immer an vorderster Stelle, mit
Menschen die man mag und schätzt gemeinsamGeld zu verdienen.
Überall sonst wird an den Menschen Geld verdient. Das ist in unserer
Wirtschaft normal und gehört zur Realität.
Bei wirklich offenen und transparenten Vergütungsplänen, die allen die
gleichen Möglichkeiten offerieren, wird doch deutlich, daß im MLM
ausschließllich nach persönlichem Engagement, auch in Punkto
Mitarbeiterführung- und Aufbau, vergütet wird. Der Lebenslauf und ein
gutes Zeugnis ist hier nicht maßgeblich für die Vergütung, die man
erzielen kann. Der Vorteil, seine Arbeitskraft und die Wertschöpfung
der eigenen Arbeit duplizieren zu können, ist nur noch vergleichbar mit
dem Großunternehmertum, die das Gleiche in Form von Fillialketten, oder
Massen an Menschen und Maschinen im großen Stil praktizieren.
Ist das nicht die Realität ?
Ein Auszug aus einer Arbeitung für ein derzeit laufendes Projekt in meinem
Team:
Dieser Weg führt in die Sackgasse
Ein unübersehbares Problem unserer Gesellschaft lautet
Werteverfall bei gleichzeitiger Abnutzung von alten
Gewohnheiten. Ziele werden nur noch in Zahlen ausgedrückt.
3 % mehr Wachstum, 10 % mehr Profit, 8,5 % Arbeitslose,
50 % billiger, 5 % weniger Kosten usw...............
Diese Zahlenziele reichen dabei nie aus, weil immer neue
Ziele definiert werden. Diese numerische Zielverfolgung
nutzt sich immer weiter ab und wirken sich z.T. desaströs
auf unser System aus, weil die eigentliche Wirkung verfehlt
wird. Somit endet offensichtlich ein Wettrennen um Werte,
bei dem nie jemand angekommen ist.
Der größte Teil des persönlichen Wohlstands eines Menschen kann man
doch wohl nicht nur an der Größe der Geldbörse messen. Geld kann man
nicht wirklich lieben. Zum Lebensglück gehört viel mehr dazu.
Network Marketing bietet eine Plattform, Wohlstand in vielerlei Form zu
erzielen. Nur der Ursprung hat mit der heutigen Realität nicht mehr viel
gemein.
Die Frage die sich mir oft stellt lautet:
Sind wirklich alle Poster so zufrieden, wie sie immer tun, oder was
mißfällt ihnen, oder bemängeln sie im Umgang mit ihren Unternehmen,
oder ihren Sponsoren. Was würden sie denn gerne verändern, wenn sie
es könnten ?
Die Auswahl eines Unternehmens wird doch überwiegend nach finanziellen
Kriterien und dem Marketingauftritt getroffen, oder irre ich mich etwa ?
Zumindest zielen doch die Werbebotschaften in erster Linie immer darauf
ab. Je aggressiver desto erfolgreicher ? Ich denke eher nicht. Diese
Arbeits- und Vorgehensweise lockt die Masse, bindet aber nicht die Klasse.
Mein persönliches Ziel und Wunsch ist, in über 10 Jahren noch mit dem
gleichen Unternehmen am Markt zu sein und auf stabilem Grund die
Früchte der Arbeit mit anderen zu teilen.
Liebe Grüße
Peter Itzel |
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Fräulein Rottenmeier

Alter: 44
Anmeldungsdatum: 11.10.2005
Beiträge: 2263
Wohnort: Dortmund

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das grundproblem in deutschland ist doch schon - dass jeder form von direktvertrieb hier in der allgemeinmeinung etwas anrüchiges oder böses anhaftet.
wenn jemand erzählt er sei vertreter oder handelsvertreter wird er mitleidig angeschaut so nach dem motto: hast wohl keinen vernünftigen job gefunden. man wird als klinkenputzer usw. bezeichnet.
das ist ja schon oft der grund dass viele firmen auf die visitenkarten verkaufsleiter und vertriebsleiter drucken.
dann kommt natürlich die schlechte presse hinzu - es gibt ja nun einige firmen die schlagzeilen gemacht haben im direktvertrieb im allgemeinen und im mlm im speziellen ebenfalls.
es wurde von mlm-firmen zeitweise (ganz schlimm ende der 80iger - anfang der 90iger) rekrutiert was das zeug hält - es wurde versprochen, verraten - hängen gelassen.
viel verbrannte erde wurde hinterlassen.
heute gibt es sicher einige firmen die seriös arbeiten. aufgrund der voreingenommenheit die viele haben - haben diese firmen schwer.
andererseits wird auch immer noch mit der begeisterungsfähigkeit der menschen gearbeitet. es werden immer noch menschen ausgepresst und weggeworfen. es gibt immer noch firmen die so gut wie pleite sind aber immer noch die totale rekrutierung predigen und menschen ins unglück stürzen.
es ist nicht einfach selbst als überzeugter networker - da SEINEN weg zu finden.
es ist ja oft schon für diese ein echtes problem noch durchzublicken - und auch das gute im geschäft zu entdecken. dann muss man sich mal überlegen wie vieles (manchmal auch das gehacke hier) auf außenstehende und neulinge wirkt.
mlm ist ein beziehungsgeschäft - es hängt von menschen ab und ist immer so gut wie der einzelne.
lg daggi |
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_________________ Lach nicht wenn dein Feind ein paar Schritte zurückweicht - er könnte Anlauf nehmen! |
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Uservorstellung
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Elke Borchardt

Alter: 54
Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1433
Wohnort: Rosengarten (Nordheide 35 km südl. von Hamburg)

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So wie Ihr denkt so wird es für Euch kommen.
Viele Grüße
Elke |
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_________________ FE.N-Depot Rosengarten
Auf die Größe kommt´s bei uns nicht an.
Jede Damenjeans von Gr. 32-56 nur 23,50 Euro (incl. Mwst.)
www.zusatzgeschaeft.info
Network-Marketing - Multiplizieren ist effektiver als Addieren |
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Peter Itzel
Alter: 52
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 533
Wohnort: Offenbach

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Hallo Daggi,
vielen Dank für Deine ehrlichen Worte.
Elkes Kommentar war kurz und knackig und hat sehr viel zum Ausdruck
gebracht.
Natürlich gibt es die Sorte Menschen, die einen mitleidig anschauen.
Aber wollen wir diese überhaupt erreichen ?
Praktisch jeder Arbeitnehmer in Deutschland und der ganzen Welt hat
direkt und indirekt mit Verkaufen zu tun. Möglicherweise auch derjenige,
der mitleidig lächelt. Ohne Verkaufsprozesse wäre kein Wirtschaftsleben
möglich. Alles was täglich produziert wird, seien es Waren oder Dienstleistungen dienen dem Verkauf. Ein "Salesman" in Amerika hat einen
ganz anderen Status als bei uns. Aber wir müssen uns auch nicht wundern,
wenn unsere Hochnäsigkeit immer wieder bestraft wird. Die Anzahl derer,
die es in Zukunft immer nötiger haben wird, steigt permanent.
Letztlich liegt die Kunst doch darin, Bedürfnisse zu wecken, die man
vielleicht noch gar nicht kannte, oder im Laufe der Zeit begraben hatte.
Wer dann was ändern will, prima. Aber nun hat er die Qual der Wahl,
oder Glück bzw. Unglück. Je nachdem an wen dieser Interessent gerät.
Es gibt Unternehmerverbände im Direktvertrieb und MLM, in denen sich
die Unternehmen vereinigen können. Ob und in welcher Form dafür
Aufnahmekriterien existieren ist mir nicht so ganz klar. Auf jeden Fall
sollte es Zulassungskriterien geben, die Unternehmen von der
Marketing- und Vergütungsseite nach Herz und Nieren prüfen. Denn oft
liegt die Ursache für Mißbrauch bei den VP bereits hier begraben.
M.E. nach sollte es aber auch einen neutralen Verband für Networker
geben, die allgemeinverbindlliche Statuten erstellen, wie dieses Geschäft
in der Praxis betrieben werden sollte; welche Unternehmen VP-freundlich
arbeiten und auf was beim Erstkontakt bzw. Gespräch beachtet werden
sollte, damit kein "Neuling" einem Glücksritter oder Abzocker auf den
Leim geht. Zu diésem Zweck könnten Formulare, Fragenkataloge usw.
erarbeitet werden, die Interessenten öffentlich zugänglich gemacht werden.
Gleichzeitig können sich seriös arbeitende Networker zertifizieren lassen
und ohne Angabe des jeweiligen Unternehmens als empfehlenswertes
Mitglied eintragen lassen.
Darüber, wie das im Detail aussehen könnte, habe ich ganz konkrete
Vorstellungen. Ich bin mir sicher, daß viele Kolleginnen und Kollegen
es begrüßen würden, wenn es innerhalb der Branche eine solche
Institution geben, bzw. ins Leben gerufen werden würde.
Ich für meinen Teil, würde gerne dazu beitragen, so ein Projekt mit
aufzubauen und mit Leben zu füllen.
Liebe Grüße
Peter Itzel |
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Martin Schranz
Networker
Alter: 29
Anmeldungsdatum: 23.12.2004
Beiträge: 1261

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Zitat: So wie Ihr denkt so wird es für Euch kommen.
wie wahr, wie wahr....
Dazu eine kleine Geschichte (sinngemäß - nicht Wort wörtlich)
Ein Mann hat einen Imbisstand, der sehr gut läuft. Er stellt Werbeplakate
auf und möchte weiter expandieren - mit Zustellservice, etc...
Dau benötigt er etwas Geld und befragt seinen Sohn, der so was wie
Wirtschaftsanalyst ist.
Er sagt: Vater, bist Du verrückt - wir stecken in einer Wirtschaftskriese
und Du willst expandieren? Du mußt jetzt sparen, wo immer es geht!
Der Vater hört auf seinen Sohn und fängt an zu sparen. Er stoppt
die Werbung, stellt keine Plakate mehr auf und denkt nicht weiter
an Expansion....
Das Geschäft läuft immer schlechter.... Einige Zeit später sagt der
Vater zum Sohn: Du hast recht gehabt - wir stecken mitten in einer
Wirtschaftskriese und ich muß meinen Imbisstand bals schließen.....
Einige werden die Geschichte kennen.... Ich selber habe so was
ähnliches erlebt - zum Glück aber umgekehrt. D.h. ich wußte nicht
daß es eine Kriese gab und hab mein Geschäft erfolgreich ausgebaut,
während die Anderen jammerten....
Daß man hier im Forum nur noch von 2 Unternehmen liest, heißt nicht,
daß es bei den Anderen nicht mehr läuft! Ich habe aufgehört, mich auf
Diskusionen einzulassen, was das Utnernehmen angeht, für das ich
arbeite - ich rate meinen Leuten auch davon ab, das zu tun.
Leider geht es auch anderen Leuten so! Es ist einfach mühsam, mit
Leuten zu diskutieren, die eine sehr allgemeine Meinung vertreten und
die Fakten im Detail nicht kennen - bzw. diverse Infos nicht haben oder
Veränderungen nicht wahr haben wollen....
So viel zum Punkt, daß hier nur noch von 2 Unternehmen geschreben wird.
Zur Transparenz von Vergütungsplänen....
Ich glaube ich hab noch nie einen Vergütungplan verstanden, in dem ich
gearbeitet hab... zumindest nicht am Anfang. Das Unilevel System ist ja
noch einfach, aber das Break Away System ist da schon etwas aufwendiger.
Hat jemand das mal verstanden, muß er glaub ich ein eigenes Studium
ablegen um den Unterschied zwischen einem Binären System und einer
geschlossenen Matrix zu verstehen - bzw. auch die Feinheiten zu in die
Kritik zu nehmen.
Alle Systeme haben eine Daseinsberechtigung. Sie alle haben Vor- und
Nachteile, die aber jeder für sich selber definieren muß. Darüber zu reden,
ohne wirklch ausführliche Erfahrung damit gemacht zu haben, macht
keinen Sinn.
Das Prinzip von Vergütungsplänen ist immer das selbe. Meist werden
zwischen 50% und 65% vom Nettoumsatz irgendwie auf Handelsspanne
und Struktur verteilt. Leute, die leiber verkaufen, mögen eine
hohe Handelsspanne lieber - Leute, die Netzwerke aufbauen wollen,
sehen lieber eine gute Verteilung auf die Struktur.
Grundsätzlich gilt: Arbeitet man so, wie das System vorgibt, wird man
verdienen....
Oder noch einfacher: Wer fleißig arbeitet, wird auch Geld verdienen.
Das mit der Transparenz ist glaub ich mehr ein Problem mit dem
Verständnis und der Vorstellungskraft... Richtig erklärt sind doch einige
Vergütungssysteme lukrativer, als sie erscheinen.
Network selber hat sich mit dem Internet verändert. Während es vor einigen
Jahren noch verpönt - ja sogar unseriös war, in 2 oder mehr Networks
tätig zu sein, ist es heute normal.
Überspitzt formuliert: Es reicht heute nicht mehr aus, 1 Network erfolglos
zu machen drum müssen es gleich 2, 3 oder 5 sein (Ausnahmen bestätigen
wie immer die Regel!)
Und somit sollten neben den Firmen auch die Berater über deren
Ernsthaftigkeit nachdenken! Ist MLM nur ein Hobby, auf der suche
nach dem Glück oder ein richtiges Unternehmen, das auch so geführt
werden sollte?
Jeder Unternehmer muß am Anfang lernen, Erfahrungen sammeln und
Investieren (Zeit, Energie und Geld) - nur im Network scheint das nicht
so zu sein!
Im Network kauft man ein Starterset ... und hofft.
Es ist also nicht immer die böse Branche - es könnte auch mit der
Einstellung von einigen Beratern zusammen hängen.....
Grüße vom Bodensee
Martin |
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_________________ http://www.worldvision.de |
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Peter Itzel
Alter: 52
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 533
Wohnort: Offenbach

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Hallo Martin,
in vielerlei Hinsicht gebe ich dir recht.
Und daß ohne Fleiß kein Preis möglich ist, gilt nicht nür für unsere
Branche. Um in 1-2 Jahren ein erklägliches Zusatzeinkommen, oder
sogar eine wenn auch kleine finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen
gehört aber doch mehr, als eine Tabelle an die Wand zu werfen und
daraus die Hoffnung auf ein Rieseneinkommen zu wecken.
Jeder Mensch, der heute einen Arbeitsplatz antritt, selbst wenn dieser
gerade einmal mit € 1.500.- mtl. dotiert ist, muß sich einarbeiten und
Wissen vermittelt bekommen, damit er die Chance auf eine dauerhafte
Tätigkeit bekommt. Setzt man ihn nur an den Arbeitsplatz und sagt:
"Nun mach mal" wird wohl nicht lange Freude an diesem Arbeitsplatz
haben.
Ein junger Networker, der eine Entscheidung getroffen hat, besitzt auch
eine gewisse Erwartungshaltung, daß ihm alles Elementare vermittelt wird,
was er braucht, um auf lange Sicht das zu erreichen, was erreicht werden
soll. Ich behaupte einfach, daß die Vorgehensweisen der Einarbeitung
zu über 80 % deckungsgleich sind. Nämlich fast gar nicht stattfinden.
Wenn ich aber mein Geschäft verstanden und verinnerlicht habe, fällt es
mir auch leichter, mit Ablehnung umzugehen. Und das ist wohl immer
noch das größte Problem des Scheiterns.
Es darf nicht sein, was heutzutage in vielen Betrieben Alltag ist, daß man
neue Mitarbeiter etwas tun läßt und sie wissen eigentlich gar nichts.
Hauptsache tun ?? So leicht sollte man es sich nicht machen.
Zu den Vergütungsplänen habe ich auch eine andere Einstellung.
Es gibt Pläne zu Hauf, wo Unternehmen erst einmal lang wie die Wand
verdienen, statt zu bezahlen. Was nutzen 50 - 65 % Ausschüttung, wenn
Summen erst in der Tiefe zu Stande kommen, die die Wenigsten
erreichen ? Daß dies sogar mitunter unterhalb des Nettoumsatzes liegt
erkennt man oft auch erst auf den dritten Blick.
Schau Dir weiterhin mal die Vergütungspläne von Unternehmen an, die
mit den sogenannten Fast-Start-Bonis arbeiten. Wie sieht die Ebenen-
Vergütung danach aus ? Kaum noch wirklich lukrativ. Erst die Masse
bringt hier das Geld. Was also tun ? Neue Partner dazu animieren, die
Erstbestellung möglichst hoch anzusetzen, damit man auch genügend
Ware zur Geschäftseröffnung zur Verfügung hat. Ich will das nicht
pauschalisieren, aber oft genug und viel zu häufig erlebt.
Wenn jetzt der Partner wenigstens noch Mengenrabatt auf seine Bestellung
erhalten würde und damit eine verbesserte Handelsspanne erzielen könnte,
wäre das ja noch in Ordnung. Es wäre vielleicht auch noch in Ordnung,
wenn jemand bereits über Erfahrung verfügen würde und über das
entsprechende Potential an Interessenten. Aber für Lieschen Müller, die
nebenberuflich etwas Geld hinzuverdienen will, absolut tödlich.
Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn es gehören immer zwei
zu diesem Spiel.
1. Das Unternehmen, das dies ermöglicht und
2. Der Partner, der dies hardcoremäßig umsetzt.
Der Neue ist erst einmal u.U. dumm. Er vertraut und denkt daß das alles
so seine Richtigkeit hat. Ist das aber so richtig ?
Ich denke nicht.
Eine schlechte Arbeitsweise, der u.U. auch noch firmenseits Vorschub
geleistet wird, führt zwangsläufig zu schlechter Propaganda. Was wollen
wir aber ?
Der Ursprung des Threads ist "Gedanken zu Network Marketing".
Wir sollten nichts schön und auch nichts schlecht reden. Da sind wir alle
wohl einer Meinung. Aber daß es Verbesserungspotential gibt, steht mehr
als 1000 %-ig fest. Die Frage ist nur, wer will es und wer nicht.
Und als 2. Frage, warum nicht ?
Liebe Grüße
Peter Itzel |
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Gudrun Schrank

Alter: 51
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 4250
Wohnort: Neuss

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Peter Itzel hat folgendes geschrieben: daß es Verbesserungspotential gibt, steht mehr
als 1000 %-ig fest. Die Frage ist nur, wer will es und wer nicht.
Und als 2. Frage, warum nicht ?
Punkt 1: ..., weil es ja auch so irgendwie läuft.
Punkt 2: ..., weil Veränderungen ja so schrecklich grausam sind.
Warum soll sich eine von ihrem Konzept überzeugte Geschäftsführung Gedanken um die Kleinen da unten machen, solange genügend Kohle reinkommt? Oder noch brutaler gesagt: ... solange sich genügend Dumme finden, die einsteigen und nicht schnell genug den Durchblick haben?
Ich habe Firmen erlebt, die innerhalb eines Jahres mehrfach das Konzept gewechselt haben - immer zum Wohle der Geschäftskasse. Und noch immer finden sich einige, die dabei bleiben und laut "Hurra!" schreien oder auf ähnlche Konzepte hereinfallen, anstatt endlich einmal den Tatsachen ins Auge zu blicken. Man müsste ja zugeben, dass man sich hat blenden lassen, dass man einen Fehler gemacht hat, dass man Geld in den Sand gesetzt hat.
Ich habe nur ganz selten Firmen erlebt, denen das Wohl der Vertriebspartner wirklich wichtig war oder ist.
Ich HABE solche Fehler gemacht und begeistert und blauäugig etwas angefangen, das sich nach einiger Zeit als Flop erwies. Na und? Hab ich halt dazugelernt. Ich habe auch reichlich draufgezahlt. Aber ich habe, wenn auch für einen viel zu hohen Preis, viel gelernt. Und ich hatte Spaß und habe viele interessante Menschen kennenglernt, wenn ich gewisse Firmen auch niemandem empfehlen würde.
Bin ich deswegen ein Network-Hopper? Ich denke, nicht. Nicht jeder findet auf Anhieb die "große Liebe". Manchmal muss man einfach raus, weil man ausgesaugt wird. Manchmal muss oder möchte man mit der Zeit gehen, während das Denken der Lieferfirma stagniert. Manchmal mag man die Produkte nicht mehr. Und manchmal gibt es etwas wirklich tolles Neues, das man einfach mitnehmen "muss". Nur sollte man nach ein paar Jahren Network einen Blick dafür bekommen haben, wovon man besser die Finger lässt und worauf man sich guten Gewissens einlassen kann.
Was übrigens für mich immer wichtiger und sicherer wird, ist das so genannte Bauchgefühl. Ich habe, bis auf zweimal, immer gedacht, ich sollte es besser lassen, und habe dann doch unterschrieben. Mit all den Firmen arbeite ich nicht mehr. Nur die Produkte der beiden Ausnahmen bringe ich noch unters Volk - gern und mit Spaß an der Sache.
Um noch einmal auf das Ändern zu kommen: Wir selbst müssen uns ändern. Solange wir nicht sagen, was uns nicht passt, solange wir schlucken und meckern und jammern, wird sich auch bei den Firmen nichts ändern. Wenn die VPs nicht ehrlich sagen, warum sie aufhören, KANN "oben" keiner hellhörig werden. Und dann machen noch immer der Ton und die Masse die Musik.
@Kay
Auch in der Firma, an der Du neuerdings kaum noch ein gutes Haar lässt, hat sich endlich etwas getan; ich weiß nur noch nicht, was. Jedenfalls wurden alle VPs befragt, was sie gern anders hätten. - Okay, für viele zu spät, aber es geht.
Gudrun. |
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_________________ Es gibt nicht fünf Milliarden Menschen, sondern fünf Milliarden Mal EINEN Menschen. (Karlheinz Böhm)
Simple electronic steps to success: http://www.sestos.de/index.html?key=16916 |
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