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planplus

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 246

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Danke Detektiv, gut aufgespürt!
Ich hatte das Thread gestartet, in der Hoffnung andere LPers (und ggf anderen) zu hören über verschiedene Arbeitsmethoden. Ich denke so kann man sich gegenseitig inspirieren. Aber irgendwie hantieren Ausweichmanövergeister ziemlich aktiv herum.
Also von meine ursprüngliche Fragestellung ist nicht sehr viel geworden, zum. in den letzten Seiten. |
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Norbert Warnke

Alter: 50
Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 956
Wohnort: 13589 Berlin

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detektiv007 hat folgendes geschrieben: Diese Einschränkung auf den Status des Verbrauchers gilt es zu beachten. Ein Networker ist ein selbstständiger Unternehmer und gleichzeitig auch ein Verbraucher.
Er ist in einer Doppelrolle.
Das ist zu einfach, denn nach dieser Argumentation wären alle Formen der progressiven Kundenwerbung legal, wenn man die progressiv geworbenen Verbraucher einfach mal so als Unternehmer bezeichnet. Dann frag ich mich aber, warum SensoVital per Gerichtsbeschluss geschlossen wurde...
Schauen wir uns mal die Begründfung im Beschluss an:
"Nach Auffassung der Kammer handelt es sich bei dem streitgegenständlichen Vertriebssystem um ein wettbewerbsrechtlich unzulässiges System der progressiven Kundenwerbung und nicht um ein zulässiges sog. Multi-Level-Marketing-System, wie es die Antragsgegnerin behauptet. Bei Systemen der progressiven Kundenwerbung steht nicht der Absatz einer Ware an Außenstehende im Vordergrund, sondern der Verkauf in der Struktur bzw. der Aufbau einer Käuferpyramide. Das System ist- anders als das System des Mulit-Level-Marketing- auf das Geschäft mit den neu in die Struktur des Systems Eingetretenen ausgerichtet. Eine realistische Chance zur Amortisation ihrer Anfangsinvestition und der Realisierung von Gewinnen haben neue Teilnehmer nur, wenn es ihnen gelingt, weitere Personen zum Systembeitritt zu bewegen. Dieser Zwangsmechanismus führt zu den wettbewerbsrechtlichen unerwünschten Folgen der Marktverstopfung etc. Die Abgrenzung zu zulässigen Systemen des Multi-Level-Marketing orientiert sich daran, ob das System auf den Verkauf an Strukturfremde ausgerichtet oder das Ziel in erster Linie die Tätigung von Umsätzen innerhalb der Struktur ist."
Quelle: mlmrecht.de
Zitat: Ausgehend davon gilt für den Networker der § 16 (2) UWG nicht, denn die Stellung als selbstständiger Unternehmer hat bei der Bewertung seiner Stellung im System den Vorrang.
Darüber mögen sich sogar Fachleute streiten. Meiner Ansicht nach gibt die Art der Betätigung den Ausschlag.
Wenn also jemand Andere dazu auffordert, etwas zu kaufen, das sie eigentlich nicht brauchen und dafür Gewinne in Aussicht stellt, die diese dafür erhalten, dass sie es mit weiteren Personen ebenso tun, ist die progressive Kundenwerbung erfüllt. Es wird also mit unlauteren (deshalb steht das im UWG) Mitteln und zum Nachteil der Mitbewerber ein künstlicher Absatzmarkt geschaffen.
Zitat: In einem "Verbrauchernetzwerk" sind alle Networker Verbraucher, aber auch gleichzeitig selbstständige Unternehmer.
Auch in einem "Verkaufsnetzwerk" können Networker Verbraucher sein, buchhalterisch verkaufen sie dann ihre Ware einfach an sich selbst zum EK.
Hier bleibt aber eines (siehe Begründung des Gerichts oben), nämlich dass Verdienst auch möglich ist, OHNE weitere Teilnehmer werben zu MÜSSEN. Tatsache ist, dass es den meisten nicht gelingt, so viele weiteren Teilnehmer zu werben, um ihr eigenes Produkt unter'm Strich kostenlos zu erhalten und deshalb bleibt für sie die Abnahme der Produkte ohne Verdienst, während sie aber meist gerade mit der Verdienstmöglichkeit geworben wurden.
Zitat: Versandhäuser arbeiten übrigens auch nicht nur mit dem System der Sammelbesteller. Auch hier gibt es Nuancierungen für eine Beteiligung am Kundenumsatz, ohne dass geltendes Recht gebrochen wird.
Sicher gibt es in vielen Bereichen Systeme der Umsatzbeteiligung, aber der springende Punkt ist; diese Umsatzbeteiligungen erhalten keine reinen Verbraucher...
Verbraucher ist rechtlich derjenige, der NICHT an Verkauf bzw. Vermittlung verdient.
Aber wie man es auch dreht und auch ohne den rechtlichen Aspekt bleibt, dass die meisten Teilnehmer es nicht schaffen, auch nur ihr eigenes Produkt unter'm Strich kostenlos zu erhalten, obwohl sie gerade mit der Verdienstmöglichkeit geworben wurden.
Schaut man sich nämlich die Webseiten der Teilnehmer an, findet man fast nur Aussagen zu Verdienstmöglichkeit und so gut wie keine Produktwerbung.
Das betrifft allerdings auch manche Webseiten von VPs bei Networks, bei denen Verkauf möglich oder üblich ist und die versuchen, das Geschäft allein über Selbstbesteller aufzubauen, denen man dafür Verdienst verspricht, dass sie nur weitere Selbstbesteller werben müssen.
Wer damit geworben wird, dass er daran verdient, weitere Teilnehmer ins System zu bringen und dadurch keinen Verdienst erreicht, fluktuiert meist schnell wieder, vor allem dann, wenn er selbst keinen echten Bedarf an dem Produkt hat, das mitunter auch die Upline als "nebensächlich" bezeichnet, weil es ja um den Verdienst geht und nicht ums Produkt - und hier wird's m. E. eben unseriös. |
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_________________ Freundliche Grüsse
NOrbert WArnke
Business : http://nowa2000.de
MLM Blog: http://nowa24.wordpress.com
Teaminfo: http://nowateam.de |
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WolfgangM
Gast
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@planplus
Im Buch von Gabi Steiner "Mensch zu Mensch" sind auch viele Tipps drin. Letztlich gibt es viele Wege, nur einfach sollte er sein (meiner Meinung nach).
Du musst Dir im Klaren sein, dass Du mit vielen Methoden sagen wir einfach mal so dahin 20 Partner gewinnen kannst (Webseiten, Anzeigen etc.) Nur ist es damit ja nicht getan. Diese müssen ja auch etwas haben, mit dem sie arbeiten können.
Was ich dir empfehlen kann ist a) Buch von Gabi Steiner (auch zum weitergeben), b) Setmayer oder c) M2M (ohne Flyer, Druck etc.) - einfach nur das Produkt empfehlen oder testen lassen. In einem Artikel von Gabi Steiner sagt sie selbst, dass sie mit niemanden mehr Gespräche führt, der vorher nicht ihr Buch gelesen hat. Es vereinfacht halt vieles und man spart sich sinnloses überzeugen oder diskutieren.
Wenn Du Dir immer das Thema "Duplizierung" vor Augen hältst, wirst Du die meisten Fragen bzw. Arbeitsmethoden selbst beantworten können. Um eine breite Masse anzusprechen brauchst Du auch eine Methode, die die breite Masse eben umsetzen kann. Außer Du suchst ausschließlich "Business-Builder" bzw. richtige Geschäftsleute ... was bei LifePlus aber fraglich ist, da es ja ein Selbstbestellernetzwerk ist und man ja nichts verkaufen kann (also keine Stände/Messen etc.)
VG, Wolfgang |
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Norbert Warnke

Alter: 50
Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 956
Wohnort: 13589 Berlin

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@ planplus,
planplus hat folgendes geschrieben: Ich hatte das Thread gestartet, in der Hoffnung andere LPers (und ggf anderen) zu hören über verschiedene Arbeitsmethoden.
Sicher, aber das Werben reiner Verbraucher mit Verdienstmöglichkeit ist eine Methode und die kann halt aus verschiedenen Gründen auch nach hinten los gehen.
Vielleicht hättest Du dazusagen sollen "bitte nur Argumente, die mich bestätigen"...
Zitat: Also von meine ursprüngliche Fragestellung ist nicht sehr viel geworden, zum. in den letzten Seiten.
Vielleicht trennt einer der Mods ja einen Teil des Threads ab und legt einen allgemeinen Thread zum Thema "Selbstbestellernetzwerke" in einem neutralen Bereich an.
Übrigens gibt es eine ganz aktuelle Meldung (von heute!) von einer einstweiligen Verfügung gegen einen Synergy-Partner wegen "progressiver Kundenwerbung", weil das Landgericht Hamburg am 9.11. festgestellt hat, dass der Marketingplan von Synergy in mehreren Punkten darauf hinaus laufen soll:
Quelle: mlm-recht.de |
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NOrbert WArnke
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planplus

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 246

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@ Wolfgang
Ich denke etwas weiter als mich selbst. Mir ist das Sponsern nicht Leid, weil ich klare Ziele habe usw. Mein Anliegen ist eher eben für meine DL und mögen sie auch nutzen, für Seiten-Liners und anderen in EM. Was ich erreichen möchte ist eben eine Aufstellung der verschiedene Methoden, mit einigermasse Angaben über Effektivität, wer sie wie praktizier hat. Kurzum: Qualitätskontrolle in eigenem Interesse.
Was letztendlich daraus kommt weiss ich noch nicht, kann mir aber schon folgenden Möglichkeiten vorstellen:
- Es gibt wenige Methoden die für alle mehr oder weniger erfolgreich sind
- Die Wahl einer Methode hängt von der Persönlichkeit (Sponsor) ab
Zu 1 wäre das einfach
Zu 2 müsste man auch noch feststellen welche Persönlichkeitsaspekte ein Einfluss auf die Arbeit haben, Tests anbieten etc
Wie Erfolg definiert wird, ist auch nicht pauschal:
- schnelle Aufbau
- stabilies passives Einkommen
- beides ?
- usw
Also mein Forschungsdrang muss ich auch befriedigen und es soll ja von nutzen sein (mein Praxisorientiertheit und meine riesen Ziele). Ein neues Zacharias will ich allerdings nicht schreiben!
Natürlich arbeite ich mit Gabis Buch auch, Mit SetM noch nicht.
Was meinst du mit M2M? Manager 2 Manager? (Wohl nicht Mission to Mars )
@ NoWa: Schweigst du jetzt? ich sehe allerdings nichts mehr von dir hier ...
mfG |
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