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Nessi

Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 49

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Hallo zusammen, die Götter der Mathematik sandten mir kürzlich folgendes "Angebot*":
Zitat: *(Namen und Preise geändert)
Lucky Lukkies
Kunden-VK: 124,90 Euro
Berater-EK netto: 83,95 Euro
Handelsspanne 25 Euro
Stimmt doch oder wurde ich "geblendet"?
Beste Grüße
Siggi |
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_________________ Der Kluge ist der, welchen die scheinbare Stabilität nicht täuscht und der noch dazu die Richtung, welche der Wechsel zunächst nehmen wird, vorhersieht.
Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit |
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Marcel Koschanowski

Alter: 29
Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 148
Wohnort: Gladbeck

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Nein du wurdest nicht geblendet...
Dies ist nur unglücklich erklärt...
der Kunden VK ist brutto also inkl. MWST
der HEK ist netto also ohne MWST
83,95 x 19% gleich 99,90€
124,90 -99,90 = 25€ für dich.... |
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Nessi

Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 49

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Hmm, ich habe die Berechnung der Handelsspanne (üblicherweise in Prozent angegeben) anders gelernt:
Zitat: Die Handelsspanne ist im Handel die Differenz zwischen Netto-Verkaufspreis und Einstandspreis (Wareneinsatz).
http://de.wikipedia.org/wiki/Handelsspanne
Wenn der angegebene Berater-Netto-EK gleich dem Einstandspreis* sein sollte, würde die Rechnung bei mir so aussehen:
Netto-Verkaufspreis:___________ 104,96 €
(124,90 € : 1,19)
abzgl. Berater-EK netto:_________ 83,95 €
------------------------------------------------------
Handelsspanne oder Rohertrag:___ 21,01 €
Das wären in diesem Fall 3,99 € weniger als im beworbenen Angebot angegeben.
Zitat: Handelsspanne 25 Euro
Welche Definition der Handelsspanne aber ist richtig?
Beste Grüße
Siggi
*"Einstandspreis, Einkaufspreis zuzüglich aller direkt zurechenbaren Beschaffungskosten (Fracht, Versicherung, Zoll u. a.) abzüglich gewährter Nachlässe (Rabatt, Skonto)."
http://lexikon.meyers.de/meyers/Einstandspreis |
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Franz Hollinger

Alter: 51
Anmeldungsdatum: 15.07.2005
Beiträge: 139

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ich versuchs mal mit meinen bescheidenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen:
bei Kleinunternehmen ziehst du keine Vorsteuer, musst dafuer auch keine Umsatzsteuer abfuehren, dann bleiben dir 25 Euro.
Das geht in Deutschland nur bis 17000 Euro Jahresumsatz. Davon kannst du aber nicht leben.
Bei Vollexistenz Unternehmen bleibt dir nur noch die Differenz der Nettopreise, das sind dann die 21,01 Euro.
Bei Herbalife z.B. sind die Handelsspannen auf die Nettopreise gerechnet. |
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_________________ Viele Grüsse
Franz
Powered by Herbalife
www.light-and-colour.com |
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Nessi

Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 49

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Hallo und danke für die Antworten und Erklärungen!
Demzufolge würde sich obiges Angebot im Hinblick auf die Angabe der Handelsspanne allerdings nur an Kleinunternehmer richten!?
Franz Hollinger hat folgendes geschrieben: nur bis 17000 Euro Jahresumsatz.
Bis 17500,- € Umsatz, um genau zu sein: http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html
Habe mal ein wenig recherchiert.
Beste Grüße
Siggi |
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Uservorstellung
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Je-Je-Jeans
Anmeldungsdatum: 03.08.2007
Beiträge: 79
Wohnort: Eifel

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Lexikon.Meyers hat folgendes geschrieben: Handelsspanne, Verkaufsspanne, die Differenz zwischen dem Verkaufspreis (meist einschließlich Mehrwertsteuer) und dem Einkaufs- beziehungsweise Einstandspreis (einschließlich Bezugskosten, meist ohne Vorsteuer) einer Ware, meist in Prozent des Verkaufspreises.
Das Angebot ist nach dieser Def. also richtig angegben - soweit die Bezugskosten in den 83,95 enthalten sind!
Die Vermischug der Brutto- und Nettobeträge in einer Aufstellung ist immer wieder verwirrend für die, die sich erstmals selbstständig machen wollen, denn die 25 EUR Handelsspanne enthält 3,99€ MWSt .
Der mwst-pflichtigen Händler rechnet 104,96 - 83, 95 und es bleiben 21,01 EUR Ertrag.
Der Kleinunternehmer rechnet 124,90 - 99,90 gleich 25 EUR Ertrag.
Zumindest wird in dem Beispiel "ehrlich" mit Zahlen geworben, eine Prozentangabe scheint oft viel positiver als gedacht
(man könnte ja hier von einer HS von 33% sprechen, wenn man es nciht so genau mit den Def nimmt....)
Aber man sieht ganz schön, der Kleinunternehmer im reinen Handel, der freiwillig Steuern abführt, stellt sich schlechter als nötig - also nix für FENs.
Allerdings kommt man bei den Umsätzen, die die Partys und Boni einfahren, schnell an "seine" Grenze
Gruß
JeJe |
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Dirk Hering

Networker
Alter: 29
Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beiträge: 2793

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Da kann ich der Daniela nur Recht geben.
Ich bin im Moment noch ein kleines Unternehmen, bin hauptsächlich Sponsor und suche die auf meiner Page vermerkten Zielgruppen.
Manchmal macht eine MWSt Nummer auch bei klein unternehmern -da geht das nämlich auch- Sinn...
USt Nummer mein ich.
Man ist dann nur für 5 Jahre festgelegt.
LG
Dirk
lg
Dirk |
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