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 K.T.




Anmeldungsdatum: 20.04.2007
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BeitragVerfasst am: 1/2/2008, 12:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Norbert Warnke hat folgendes geschrieben:
@ miia,

additive Punkte sind leider ein "zweischneidiges Schwert", klingen auf den ersten Blick gut, bei genauerem hinsehen ergeben sich aber auch Probleme. Zu verschenken hat niemand etwas und alles, was an eine Richtung ausgeschüttet wird, muss an anderer Stelle abgezogen werden.

Teilst Du einen Kuchen an die gleiche Personenzahl so auf, dass manche ein grösseres Stück bekommen, müssen Andere zwangsläufig ein kleineres Stück bekommen. Der Kuchen selbst wird ja dadurch nicht grösser, denn ausgeschüttet werden kann immer nur, was vorhanden ist.


Hallo Herr Warnke,

Sie haben mit dieser Bemerkung vollkommen recht: Natürlich hat keine Firma mit additiven Punktwerten mehr zu verschenken als andere Firmen und irgendwoher muß die Provision, die mehr in die Downline ausgeschüttet wird (ich spreche von downlinegewinnorientierten Vertriebsplänen), ja herkommen.

Und genau das ist das Phantastische, wo die allgemein gültige Aussage "Im MLM verdienen an meiner Bestellung hauptsächlich die Oberen" hier in additiven Systemen nicht zutrifft.
An diesem Beispiel möchte ich deutlich machen, wo die Provisionen in der Ausschüttung minimiert werden - nämlich in der Upline. Logisch!
Aber mal ganz im Ernst - und ich denke, daß Sie ein ethisch denkender Mensch sind - macht es für eine Führungskraft, die vielleicht 10 000 Euro verdient, wirklich ein Unterschied, wenn im additiven System das Einkommen vielleicht nur 9500 Euro (mathematisch nachvollziehbar) beträgt und dieser für die Upline nicht ausgeschütteter Betrag FAIRER in die Downline fließt?

Da liegt doch der Hund im MLM begraben und hier könnte jede Firma mal ihre Philosophie und Ethik überprüfen!

MfG
K.T.
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BeitragVerfasst am: 1/2/2008, 14:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Yvonne Nordt hat folgendes geschrieben:
additiv heißt eigentlich nur, dass die Punkte immer weiter addiert werden, also nicht am Monatsende verfallen und Du im nächsten Monat wieder bei 0 anfängst.


Punkte verfallen je sowieso nicht, denn sie werden ja als Bonus ausbezahlt.

Es ist einmal unsinnig, jemand für eine irgendwann erbrachte Arbeit immer wieder zu bezahlen und zum anderen bedeutet das schnelleren Gleichstand und schnelleres Absinken bzw. wegfallen von Differenzprovisionen. Was man an einer Seite dazubekommt (ach wie toll), wird am anderen Ende zwangsläufig wieder abgezogen (weniger toll, oder?), denn der Kuchen wird von dieser Milchmädchenrechnung nicht grösser, wird nur anders aufgeteilt.

Wenn einerseits, wer wenig tut, mehr bekommt, muss andererseits, wer mehr tut, weniger bekommen. Nicht wirklich gerecht... ausser für die, die gar nix tun, denn die bekommen überall nix...

@ K.T.

Zitat:
Und genau das ist das Phantastische, wo die allgemein gültige Aussage "Im MLM verdienen an meiner Bestellung hauptsächlich die Oberen" hier in additiven Systemen nicht zutrifft.


Ist so nicht ganz richtig, denn überall, wo verkauft wird, verdienen zuallererst die direkten Verkäufer an der Handelsspanne (mit 25-40% der GRÖSSTE Anteil) und können je nach Umsatz zusätzlich noch Bonus bekommen (je nach Network 18-28%).

Ausgezahlt bekommen zuerst die "Unteren", die "Oberen" erhalten nur die Reste, die vom Gesamtkuchen übrig bleiben. Hier macht's dann die Masse, also wer fleissig war und gut aufgebaut hat, steht natürlich besser da, hat ja auch Leistung dafür erbracht.

Qualifikationen haben vor allem die Aufgabe, aktive Partner (diewas tun) besser zu stellen als inaktive (die nix tun), denn was die Untätigen zu viel erhalten würden, müsste den Aktiven wieder abgezogen werden und das wäre nicht gerecht.

Zitat:
Aber mal ganz im Ernst - und ich denke, daß Sie ein ethisch denkender Mensch sind - macht es für eine Führungskraft, die vielleicht 10 000 Euro verdient, wirklich ein Unterschied, wenn im additiven System das Einkommen vielleicht nur 9500 Euro (mathematisch nachvollziehbar) beträgt und dieser für die Upline nicht ausgeschütteter Betrag FAIRER in die Downline fließt?


Du vergisst hier eine ganz wichtige Gruppe, nämlich die KLEINEREN und MITTLEREN Führungsebenen und gerade die werden bei Wegfall von Differenzprovisionen am ehesten betroffen, weder die "kleinen" Berater noch die hohen Führungskräfte haben einen Nachteil bei additiven Punkten, sondern vor allem die MITTLEREN Stufen.

Zitat:
Da liegt doch der Hund im MLM begraben und hier könnte jede Firma mal ihre Philosophie und Ethik überprüfen!


Ich drücke es zum besseren Verständnis einfach mal bewusst provokant aus:
Ist es unethisch, Faule nicht für ihre Faulheit zu belohnen?
oder
Ist es ein Gebot der Ethik, Faule für Untätigkeit zu belohnen?
   Online
 K.T.




Anmeldungsdatum: 20.04.2007
Beiträge: 70
Wohnort: Blaichach

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BeitragVerfasst am: 1/2/2008, 17:31  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Norbert Warnke hat folgendes geschrieben:
Yvonne Nordt hat folgendes geschrieben:
additiv heißt eigentlich nur, dass die Punkte immer weiter addiert werden, also nicht am Monatsende verfallen und Du im nächsten Monat wieder bei 0 anfängst.


Punkte verfallen je sowieso nicht, denn sie werden ja als Bonus ausbezahlt.

Es ist einmal unsinnig, jemand für eine irgendwann erbrachte Arbeit immer wieder zu bezahlen und zum anderen bedeutet das schnelleren Gleichstand und schnelleres Absinken bzw. wegfallen von Differenzprovisionen.

Ein kurzes Hallo von mir,
diese letzte Aussage ist falsch, wenn man sich so einen klassischen additiven Vertriebsplan ansieht, denn die Differenzprovision reduziert sich ja nicht unbedingt, wenn die Bonusstufen entsprechend gestaffelt sind. Außerdem wird man nicht nach den Punktwerten ausbezahlt, was ja ökonomisch jede Firma in den Ruin treiben würde, sondern nach dem tatsächlichen Monatsumsatz. Man wird aber natürlich für eine einmal erledigte Arbeit belohnt und nicht mit Aberkennung der Punkte bestraft. Man wird insofern belohnt, als daß man in der Bonusstufe nie mehr zurückfällt. (Bonusstufengarantie). Anstelle sich auf die üblichen 3% hinzukämpfen (verzweifelte Bestellungen tätigen, um die 3% zu erhalten) kommt man durch jeden Umsatz in seinem kummulierten Punktwert weiter nach oben.
Lagerhaltung wird somit auch nicht motiviert wie in den herkömmlichen Systemen, wo man kurz vor Monatsende nochmal Dinge bestellt, die man eigentlich nicht gebraucht hätte, nur um den Bonus zu erhalten.


Was man an einer Seite dazubekommt (ach wie toll), wird am anderen Ende zwangsläufig wieder abgezogen (weniger toll, oder?), denn der Kuchen wird von dieser Milchmädchenrechnung nicht grösser, wird nur anders aufgeteilt.

[B]Wie ich schon erwähnt hatte: Die Führungskraft verdient statt 10 000 Euro vielleicht NUR 9500 Euro.


Wenn einerseits, wer wenig tut, mehr bekommt, muss andererseits, wer mehr tut, weniger bekommen. Nicht wirklich gerecht... ausser für die, die gar nix tun, denn die bekommen überall nix...

@ K.T.

Zitat:
Und genau das ist das Phantastische, wo die allgemein gültige Aussage "Im MLM verdienen an meiner Bestellung hauptsächlich die Oberen" hier in additiven Systemen nicht zutrifft.


Ist so nicht ganz richtig, denn überall, wo verkauft wird, verdienen zuallererst die direkten Verkäufer an der Handelsspanne (mit 25-40% der GRÖSSTE Anteil) und können je nach Umsatz zusätzlich noch Bonus bekommen (je nach Network 18-28%).

Aber genau dieser zusätzliche Bonus macht am Ende das Haupteinkommen. Oder möchte jeder von Haustür zu Haustür rennen, um Produkte zu verkaufen? Das ist in Deutschland nicht allzusehr beliebt.

Ausgezahlt bekommen zuerst die "Unteren", die "Oberen" erhalten nur die Reste, die vom Gesamtkuchen übrig bleiben. Hier macht's dann die Masse, also wer fleissig war und gut aufgebaut hat, steht natürlich besser da, hat ja auch Leistung dafür erbracht.

Qualifikationen haben vor allem die Aufgabe, aktive Partner (diewas tun) besser zu stellen als inaktive (die nix tun), denn was die Untätigen zu viel erhalten würden, müsste den Aktiven wieder abgezogen werden und das wäre nicht gerecht.

Qualifikationen JA, aber keine Bestrafungen. Und Punkteabzug jeden Monatsende ist eine Bestrafung!!!

Zitat:
Aber mal ganz im Ernst - und ich denke, daß Sie ein ethisch denkender Mensch sind - macht es für eine Führungskraft, die vielleicht 10 000 Euro verdient, wirklich ein Unterschied, wenn im additiven System das Einkommen vielleicht nur 9500 Euro (mathematisch nachvollziehbar) beträgt und dieser für die Upline nicht ausgeschütteter Betrag FAIRER in die Downline fließt?


Du vergisst hier eine ganz wichtige Gruppe, nämlich die KLEINEREN und MITTLEREN Führungsebenen und gerade die werden bei Wegfall von Differenzprovisionen am ehesten betroffen, weder die "kleinen" Berater noch die hohen Führungskräfte haben einen Nachteil bei additiven Punkten, sondern vor allem die MITTLEREN Stufen.

Wie ich es oben schon erklärt habe, geht den Mittleren und kleineren Führungsebenen nichts verloren. Ganz im Gegenteil, wenn die Bonusstaffelung entsprechend gestaltet wird, profitieren bei den Differenz-Boni gerade die unteren und mittleren Führungsebenen.

Zitat:
Da liegt doch der Hund im MLM begraben und hier könnte jede Firma mal ihre Philosophie und Ethik überprüfen!


Ich drücke es zum besseren Verständnis einfach mal bewusst provokant aus:
Ist es unethisch, Faule nicht für ihre Faulheit zu belohnen?
oder
Ist es ein Gebot der Ethik, Faule für Untätigkeit zu belohnen?


Faulheit sollte auf keinen Fall belohnt werden, aber man darf diejenigen, die sich wirklich monatelang oder jahrelang abmühen nicht jeden Monat am Monatsende zusätzlich bestraft werden.
Ein Vertriebsplan sollte daher auch immer im Kontex stehen zu dem, was motiviert, was belohnt und wo Faulheit, wie Sie es sagten, bestraft wird.

Und dafür gibt es in den Vertriebsplänen gewisse Mechanismen. ABER monatlich verfallende Punkte sind keine Methode, um Faulheit zu bestrafen, sondern es werden diejenigen bestraft, die gerade anfangen und mit Sponsern beginnen, und vielleicht jeden Monat mehr Produkte bestellen, als wie sie tatsächlich benötigen (Lagerhaltung in einem herkömmlichen System = Doppelte Bestrafung).

Herzlichen Gruß
K.T.
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 Lothar Weifenbach



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BeitragVerfasst am: 1/2/2008, 19:06  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ K.T.

Zitat:
Ein Vertriebsplan sollte daher auch immer im Kontex stehen zu dem, was motiviert, was belohnt und wo Faulheit, bestraft wird.

Motivierend und Belohnend sind auch andere Unternehmen die nicht mit Additive Punkte Arbeiten.
Wenn ein Partner sein Geschäft aufbaut mit Eigenumsätze und eine Vertriebsorganisation aufbaut wird eben mehr belohnt als jemand der gelegentlich mal vom Sofa Bewegt.
Selbst wenn ein Partner im aktuellen Monat Produkte einkauft die z. B. 3 % zusätzliche Vergütung ergibt, mit seine Vertriebsorganisation 12 % erreicht bekommt er diese zusätzliche Vergütung nicht 3 % sondern die 12 % auf die Gesamtbestellung des aktuellen Monat.
Hier ist schon eine Motivation vorhanden für die wo das Geschäft als Geschäft und nicht als Hobby ansehen.

Zitat:
die gerade anfangen und mit Sponsern beginnen, und vielleicht jeden Monat mehr Produkte bestellen, als wie sie tatsächlich benötigen (Lagerhaltung in einem herkömmlichen System = Doppelte Bestrafung).

wie schon beschrieben, der sein Geschäft aufbaut bekommt seine Belohnung.

Das mit der Lagerhaltung ist ein uraltes Thema das schon zig mal belegt wurde das es auch in „herkömmliche Systeme“ nicht der Fall ist, bei einigen Unternehmen ist es sogar untersagt.
Es macht keinen Sinn da in den folgende Monate der Umsatz fehlt,

Mehr werde ich heute nicht dazu sagen, bin unter Zeitdruck (Termine und nicht Druck von oben) Smile
_________________
Gruß
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BeitragVerfasst am: 1/2/2008, 20:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ K.T.

K.T. hat folgendes geschrieben:
diese letzte Aussage ist falsch, wenn man sich so einen klassischen additiven Vertriebsplan ansieht, denn die Differenzprovision reduziert sich ja nicht unbedingt, wenn die Bonusstufen entsprechend gestaffelt sind.


DOCH!
Wenn die Partner schnell und unweigerlich aufrücken, reduziert es sich sogar erheblich!

Beispiel: Ich habe die 28% Stufe, mein VP steht auf 15%, bedeutet Differenzbonus von 13%. Rückt er (mit additiven Punkten) ohne Umsatzerhöhung auf die 21% auf, sind es nur noch 7% vom gleichen Umsatz, also 6% weniger als wenn die Differenz gleich bleiben würde, wo schliesslich auch die Umsätze gleich bleiben.

Bei additiven Punkten kann sogar der VP trotz Umsatzrückgang eine höhere Bonusstufe bekommen und die Upline ist gleich doppelt bestraft (1. bei weniger Umsatz eh geringerer Bonus und 2. bei Aufrücken des VP nochmal weniger Differenzprovision).

Zitat:
Außerdem wird man nicht nach den Punktwerten ausbezahlt, was ja ökonomisch jede Firma in den Ruin treiben würde, sondern nach dem tatsächlichen Monatsumsatz.


Der Bonus wird nach Punktwerten berechnet, denn mitunter haben Produkte unterschiedliche Punktwerte. Das ist ja gerade der Sinn der Sache, zu regulieren, was über den tatsächlichen Umsatz nicht geht. Was sollten Punktwerte sonst für einen Sinn haben?

Zitat:
Man wird aber natürlich für eine einmal erledigte Arbeit belohnt und nicht mit Aberkennung der Punkte bestraft. Man wird insofern belohnt, als daß man in der Bonusstufe nie mehr zurückfällt.


Es ist doch keine Strafe, wenn man für tatsächlichen Umsatz (1x generiert) auch 1x bezahlt wird!

Bekommt man aber mehr, als einem zusteht, MUSS gleichzeitig an anderer Stelle jemand anderes weniger erhalten. Der Kuchen wird also ungerechter verteilt.

Zitat:
Anstelle sich auf die üblichen 3% hinzukämpfen (verzweifelte Bestellungen tätigen, um die 3% zu erhalten) kommt man durch jeden Umsatz in seinem kummulierten Punktwert weiter nach oben.


Belohnung für's Nichtstun... Zahlen tun's die kleinen bis mittleren Führungskräfte durch Abzüge im Differenzbonus und werden so dafür "bestraft", dass sie nicht schnell genug richtig hohe Führungskräfte geworden sind, denn die merken's wieder nicht und haben keinen wirklichen Nachteil davon, weil ihre Zusatzboni davon nämlich nicht betroffen sind...

Zitat:
Lagerhaltung wird somit auch nicht motiviert wie in den herkömmlichen Systemen, wo man kurz vor Monatsende nochmal Dinge bestellt, die man eigentlich nicht gebraucht hätte, nur um den Bonus zu erhalten.


Niemand muss "verzweifelt" bestellen, um eine (bei uns sind 5% die kleinste) Bonusstufe zu schaffen. Was soll das für einen Sinn machen, 130 € auszugeben, um 6,50 € Bonus zu bekommen??? Wer macht denn sowas? Wäre völlig unsinnig und hätte keinen Nutzen.

Sinn würde es NUR dann machen, wenn man eine höhere Stufe schafft und entsprechend VPs in der Linie hat, um mehr an Bonus zu erhalten, als der "Nachkauf" kostet, den man dann ja unter'm Strich sogar völlig kostenlos hat.

Zitat:
Aber genau dieser zusätzliche Bonus macht am Ende das Haupteinkommen. Oder möchte jeder von Haustür zu Haustür rennen, um Produkte zu verkaufen? Das ist in Deutschland nicht allzusehr beliebt.


Welcher Networker rennt denn von Haustür zu Haustür???
Ich kenne niemand, der sowas tut...

Zitat:
Qualifikationen JA, aber keine Bestrafungen. Und Punkteabzug jeden Monatsende ist eine Bestrafung!!!


Es wird doch NICHTS abgezogen, sondern zu 100% ausgezahlt!

Was ausgezahlt wurde, ist nicht mehr da und was eh nicht mehr da ist, kann auch nicht abgezogen werden. Es wurde Leistung erbracht und bezahlt, darin steckt doch keine Bestrafung!!!

Beispiel:

Du bist mein Chef, ich Dein Angestellter. Im ersten Monat bekomme ich für meine Arbeit 1.000 €. Nun will ich aber "additive Punkte", also im 2. Monat meine 1.000 € nicht abgezogen bekommen (wäre ja "Bestrafung"), Du müsstest mir also 2.000 € im 2. und 3.000 € im dritten Monat zahlen, obwohl meine Produktivität gleich geblieben ist. Da Du sowas ja gerecht findest, erwarte ich Deinen Arbeitsvertrag, denn zu diesen Bedingungen fange ich sofort bei Dir an. Beweise mir nur, dass Du auch in der Lage bist, das auf Dauer zahlen zu können... Mr. Green

Zitat:
Wie ich es oben schon erklärt habe, geht den Mittleren und kleineren Führungsebenen nichts verloren. Ganz im Gegenteil, wenn die Bonusstaffelung entsprechend gestaltet wird, profitieren bei den Differenz-Boni gerade die unteren und mittleren Führungsebenen.


Hab ich Dir oben schon in einer Beispielrechnung klar widerlegt!

Die Upline gelangt irgendwann in die höchste Stufe, die Downline rückt immer mehr nach und die Differenz nimmt ab, bis sie komplett verschwindet. Ohne additive Punkte bleibt bei gleichen Umsätzen die Differenz auch stabil. Für "kleinere" Führungskräfte ist der Differenzbonus Hauptverdienst und wenn der wegfällt, sinkt auch der Verdienst.

Es gibt nur einen Ausweg: Ständig neue VPs sponsern, damit es weiter (allerdings abnehmende bis versiegende) Differenzboni gibt. Wem gelingt das dauerhaft? Vielleicht 5% aller Networker... Fluktuation vorprogrammiert...

Übrigens:

Genau diese Diskussion wiederholt sich immer mal wieder und immer mal wieder mit verschiedenen Verfechtern additiver Punkte, die immer mal wieder wechseln, weil sie irgendwann selbst feststellen, dass da etwas nicht so stimmt, wie man es ihnen weisgemacht hat. Diese Diskussion wiederholt sich nun schon seit 7 Jahren und die Personen, mit denen ich in den ersten 6 Jahren darüber diskutiert hatte, sind ALLE nicht mehr dabei, sind z. T. in andere Geschäfte ("herkömmliche") gewechselt oder sang und klanglos aus der MLM-Branche verschwunden... warum wohl...???
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BeitragVerfasst am: 1/2/2008, 23:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Norbert Warnke hat folgendes geschrieben:
Diese Diskussion wiederholt sich nun schon seit 7 Jahren und die Personen, mit denen ich in den ersten 6 Jahren darüber diskutiert hatte, sind ALLE nicht mehr dabei, sind z. T. in andere Geschäfte ("herkömmliche") gewechselt oder sang und klanglos aus der MLM-Branche verschwunden... warum wohl...???


*breitgrins*
Ich mag die additiven Punkte auch. Allerdings hatten wir beide die Diskussion nicht.
Ich arbeite seit ca. 5 Jahren damit und bin auch nach einer Pause wieder bei so einem System. Ich verkaufe lieber "nebenbei" als Strukturaufbau zu betreiben; da kommt es mir zugute.

Wie anderen Orts geschrieben: Jeder muss mit seinem Provisionsplan klarkommen (wollen).

Gudrun.
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BeitragVerfasst am: 2/2/2008, 06:32  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Gudrun,

Gudrun Schrank hat folgendes geschrieben:
Ich mag die additiven Punkte auch. Allerdings hatten wir beide die Diskussion nicht.


Nö, die hatte ich schon mit einigen Anderen, die allesamt nicht mehr dabei sind...

Zitat:
Ich verkaufe lieber "nebenbei" als Strukturaufbau zu betreiben; da kommt es mir zugute.


Sag ich ja. Wer nur nebenbei verkauft, dem nutzt es was. Würdest Du aufbauen, käme nach absehbarer Zeit die Ernüchterung, dass kämst Du automatisch an die Kehrseite dieses Systems.

Zitat:
Wie anderen Orts geschrieben: Jeder muss mit seinem Provisionsplan klarkommen (wollen).


Dazu muss er aber wissen, WIE er am besten damit klarkommt.

Wer nur hier und da mal was verkauft, hat Vorteile davon. Wer ständig neue VPs nachschieben kann, die alle auch regelmässig Umsätze machen und von denen viele auch aufbauen, der kann auch Führungsstufen erreichen, bei denen sich die Hürden nicht mehr so bemerkbar machen - nach einer Durststrecke...

Wer aber (99% aller Networker erreichen KEINE hohen Führungsebenen, etwa 5% kleine bis mittlere) über kleine bis mittlere Führungsstufen nicht hinauskommt, bekommt die Nachteile unweigerlich nach einer gewissen Zeit zu spüren.
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BeitragVerfasst am: 2/2/2008, 12:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Norbert Warnke hat folgendes geschrieben:

Diese Diskussion wiederholt sich nun schon seit 7 Jahren und die Personen, mit denen ich in den ersten 6 Jahren darüber diskutiert hatte, sind ALLE nicht mehr dabei, sind z. T. in andere Geschäfte ("herkömmliche") gewechselt oder sang und klanglos aus der MLM-Branche verschwunden... warum wohl...???



@Norbert,

die meisten, die ich kenne, wechseln zu Firmen mit einem additiven Punktesystem... Warum wohl?


Grüßle Yvonne
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"Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen; aber sie haben keine Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun." (Orson Welles)
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BeitragVerfasst am: 2/2/2008, 13:46  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Yvonne

Yvonne Nordt hat folgendes geschrieben:
die meisten, die ich kenne, wechseln zu Firmen mit einem additiven Punktesystem... Warum wohl?

Es wird vielen vorgegaugelt das die wo am Anfang beim Unternehmensstart dabei sind Erfolg haben werden.

das Unternehmen X ein ultimatives neues noch nie da gewesenes Konzept hat.
Jeder kennt die Sprüche.

Nach eimiger zeit findet man diese Menschen wieder mit ein weiteres neues "TOP" Geschäft.

Zur Frage "Warum wohl"

Es kann nur der Grund sein, wie Gudrun beschrieben das sie nur auf Eigenbedarf/Umsatz setzen, der weiterer Grund ist das sie mit möglichst geringen Aufwand das Goldene vom Himmel Regnet.

Sicher sind es nur ein wenige die von ein Additives Unternehmen in ein anderes Additive Unternehmen wechseln.
Statistiken gibt es leider nicht, denke ich zumindest!
_________________
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BeitragVerfasst am: 2/2/2008, 14:52  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Yvonne Nordt hat folgendes geschrieben:
die meisten, die ich kenne, wechseln zu Firmen mit einem additiven Punktesystem... Warum wohl?


Warum wechseln sie überhaupt, wo doch alles sooo super ist?

Warum zu einem ähnlichen System?
Vielleicht hat's beim erstennicht geklappt und man hat sich nicht genau angeschaut, warum? Vielleicht braucht man noch ne Bestätigung?

So viele Firmen mit additiven Punkten gibt es ja nicht und die Personen, die ich "kenne", sind meist zu Geschäften ohne solches gewechselt.

Wie auch immer, man muss nur nachrechnen und sich die (seit Jahren immer wieder unbeantwortet gelassene!) Frage stellen, warum die Geschäfte mit additiven Punkten bei angeblicher Überlegenheit dennoch weniger erfolgreich dastehen als gleich "alte" Geschäfte ohne.
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