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Yvonne Nordt
Networkerin

Alter: 38
Anmeldungsdatum: 09.01.2008
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foodwatch auf allen Kanälen - Medienresonanz 2007
Liebes foodwatch-Mitglied,
"ein kleiner effizienter Stab knallharter PR-Profis" urteilte Der Spiegel über foodwatch, und Die Zeit schrieb: "Organisationen wie foodwatch (.) überzeugen mit ihren seriösen Informationen und decken immer wieder Skandale auf". foodwatch gilt bei der Presse als glaubwürdige Informationsquelle. Ein Beispiel: Im November 2007 ließ foodwatch zimthaltige Lebensmittel auf den leberschädigenden Aromastoff Cumarin untersuchen. Die Tests in einem externen Labor ergaben, dass das Frühstücksprodukt "Cini Minis" des Herstellers Nestlé das Siebenfache der gesetzlich zugelassenen Höchstmenge enthielt. foodwatch veröffentlichte die Testergebnisse. Nestlé als größter Lebensmittelkonzern der Welt reagierte gnadenlos ignorant und erklärte, auf "Cini Minis" fänden die deutsche Aromenverordnung und ein Grenzwert für Cumarin keine Anwendung. Schließlich griff das ARD-Politmagazin Kontraste das Thema auf und berichtete in einem Beitrag über die Testergebnisse von foodwatch sowie die Reaktion des Herstellers. Und siehe da - Nestlé kündigte an, die Produktion der "Cini Minis" umzustellen. Im Klartext bedeutet dies: Nestlé hat begriffen, dass sich auch der größte Lebensmittelkonzern der Welt an Gesetze halten muss.
foodwatch setzt Themen
Dieses Beispiel zeigt, welche Bedeutung die Medien für die Arbeit von foodwatch haben. Über Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, Radio und das Internet kann foodwatch die Öffentlichkeit, aber auch Politik und Industrie erreichen und Einfluss sowie Druck im Sinne der Verbraucher ausüben. Die Veröffentlichung der Cumarin-Testergebnisse macht deutlich: foodwatch setzt Themen. Gleichzeitig gelingt es, sich bei Themen wie den Gammelfleischskandalen in die öffentliche Debatte einzuschalten und Diskussionen über Pressemitteilungen, Interviews und Statements zu beeinflussen.
Zehn Presseveröffentlichungen pro Tag
Insgesamt 3.651 Presseveröffentlichungen zählte foodwatch im Jahr 2007 - das sind im Schnitt zehn Beiträge täglich. Eine hohe Zahl an Presseveröffentlichungen allein garantiert noch nicht einen Einfluss auf die öffentliche Meinung. Ein neuer Lebensmittelskandal mag zu einer hohen Medienresonanz führen, aber nicht automatisch zu politischen Erfolgen. foodwatch begreift seine Medienarbeit deshalb strategisch und versucht, Medien themenspezifisch und entsprechend ihrer Eignung einzubinden - die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ARD-Magazin Kontraste ist nur ein Beispiel. Ein kleines Team, bestehend aus der Pressesprecherin beziehungsweise dem Pressesprecher, einem Trainee und einer Online-Redakteurin, bildet den Kern der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Themenschwerpunkte 2007
Die unterschiedlichen Presseveröffentlichungen reflektieren die Themenvielfalt von foodwatch. 317 von 355 Beiträgen entfielen im Februar 2007 auf das Thema Tiermehl-Schmuggel. Der Grund: Am 21. Februar hatte foodwatch eine Pressekonferenz abgehalten und die Öffentlichkeit über illegalen Handel mit Tiermehlen informiert. foodwatch deckte auf, dass tierische Abfälle mit Wissen der Behörden weltweit zum Teil illegal gehandelt werden. Den August dominierten zwei Themen: Auf die Veröffentlichung der Acrylamid-Testergebnisse für Kartoffelchips - "Pringles" des Herstellers Procter & Gamble waren am stärksten mit der krebsverdächtigen Substanz belastet - folgten 209 von insgesamt 604 Presseveröffentlichungen in diesem Monat. Zeitgleich erschreckte ein neuer Gammelfleischskandal die Verbraucher und zog 255 Artikel, Interviews, TV-Sendungen und Radiobeiträge mit foodwatch-Nennung nach sich. Ein bayerischer Händler hatte tonnenweise minderwertiges Fleisch an Dönerproduzenten geliefert.
foodwatch und die Nachrichtenagenturen
Nachrichtenagenturen sind eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Pressearbeit. Ihre Meldungen verwenden fast alle Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtensendungen, und sie sind für Journalisten eine ihrer Hauptquellen der Informationsbeschaffung. Mit ihrer Schlüsselposition entscheiden die Agenturen häufig, welche Nachrichten in Umlauf geraten. Was bei dpa über den Newsticker läuft, findet sich am nächsten Tag in vielen Zeitungen wieder. Im Jahr 2007 brachten alle großen Nachrichtenagenturen Meldungen mit foodwatch-Nennung in Umlauf - insgesamt 145 Stück. Das sind im Schnitt zwölf Meldungen pro Monat.
foodwatch in Tageszeitungen, Zeitschriften und Online-Medien
1.129 Print-Artikel mit und über foodwatch sind im Jahr 2007 in Zeitungen und Zeitschriften erschienen. Die großen Nachrichtenmagazine Der Spiegel, Stern und Focus sowie überregionale Tages- und Wochenzeitungen wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Bild und Die Zeit berichteten über die Arbeit von foodwatch; auch Zeitungen und Zeitschriften aus der Schweiz, Österreich, Spanien und Finnland druckten große Berichte. Ebenso beeindruckend sind die Online-Zahlen: 2.102 Online-Artikel mit foodwatch-Nennung erschienen 2007 im Internet - im Schnitt fast sechs Artikel pro Tag.
foodwatch im Fernsehen und im Radio
Durch das Fernsehen können mehr Menschen erreicht werden als durch die meisten anderen Medien. foodwatch war in den vergangenen zwölf Monaten in allen wichtigen Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender (Tagesschau, Tagesthemen, heute, heute-journal, RTL Aktuell, Sat.1 News), den großen Politmagazinen (Kontraste, Frontal 21, Panorama, Fakt), in Talkshows (Münchner Runde, Johannes B. Kerner) und Verbrauchermagazinen (Wiso, WDR Markt) vertreten. Einige TV-Höhepunkte des vergangenen Jahres im Überblick:
Im Februar 2007 ging foodwatch mit Rechercheergebnissen zum Thema Tiermehl-Schmuggel an die Öffentlichkeit. Ein Interview mit foodwatch-Kampagnenleiter Matthias Wolfschmidt in den heute-Nachrichten des ZDF am 21. Februar verfolgten 2,1 Millionen Zuschauer. Bei der erneuten Ausstrahlung des Interviews im heute-journal am selben Tag waren es 2,6 Millionen.
1,5 Millionen Menschen sahen am 29. Mai Matthias Wolfschmidt, der sich im RTL Nachtjournal zum Thema Lebensmittelkennzeichnung äußerte.
foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode war am 23. Oktober bei Johannes B. Kerner im ZDF zu Gast und sprach vor 1,4 Millionen Zuschauern über sein Buch "Abgespeist - Wie wir beim Essen betrogen werden und was wir dagegen tun können", das die Arbeit von fünf Jahren foodwatch widerspiegelt.
2,4 Millionen Menschen schalteten am 21. November das Politmagazin Kontraste in der ARD ein, in dem sich Thilo Bode zu dem leberschädigenden Aromastoff Cumarin in dem Frühstücksprodukt "Cini Minis" des Herstellers Nestlé äußerte.
Im Jahr 2007 wurden insgesamt 113 Fernsehbeiträge mit und über foodwatch ausgestrahlt. Hinzu kamen mehr als 100 Radiobeiträge, in denen foodwatch-Mitarbeiter in Interviews, Talkshows und Nachrichtensendungen Stellung zu aktuellen Themen bezogen.
foodwatch-Internetseite
Eines der zentralen Kommunikationsmittel für foodwatch ist die Internetseite www.foodwatch.de. Hier werden neue Rechercheergebnisse, aktuelle Testergebnisse, Mitmach-Aktionen und tagesaktuelle Medientipps zuerst veröffentlicht. 350.384 Mal haben sich Internet-Benutzer im vergangenen Jahr auf der foodwatch-Internetseite informiert. Zum Vergleich: 2006 waren es 224.176 Besuche, das ist eine Steigerung von mehr als 50 Prozent. Ende Oktober 2007 startete foodwatch zeitgleich mit der Verbrauchertäuschungskampagne "Abgespeist" die Internetseite www.abgespeist.de und widmet sich seitdem hier den großen und kleinen Werbelügen der Lebensmittelindustrie. Bis zum 31.12.2007 zählte die Seite bereits 52.241 Besuche von Internet-Nutzern.
Die vorangegangenen Zahlen und Beispiele machen deutlich: Eine intensive Medienarbeit sichert foodwatch genügend Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, um Druck auf Industrie und Politik auszuüben. Durch Tausende von Artikeln, Interviews, Beiträge und Sendungen konnten Verbraucherthemen und foodwatch-Positionen noch stärker in der öffentlichen Wahrnehmung verankert werden. Wir arbeiten daran, dass dies auch 2008 so sein wird.
Den vollständigen Bericht zur foodwatch-Medienresonanz 2007 mit weiteren Grafiken und Bildern als PDF zum Herunterladen finden sie hier.
Sie werden von uns hören,
Ihr foodwatch-Team
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Wichtiger Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass uns Ihre aktuellen Kontaktdaten vorliegen. Nur dann können wir Ihnen das quartalsweise erscheinende Mitglieder-Magazin, die foodwatch-Nachrichten, zuschicken. Bei Änderungen schicken Sie bitte an neuigkeiten@foodwatch.de eine E-Mail. Auf diesem Wege können Sie den vorliegenden foodwatch-Newsletter auch abonnieren bzw. abbestellen. Herausgeber: foodwatch e.v., christin schröder (v.i.s.d.m.), brunnenstr. 181, 10119 berlin, germany foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.
Grüßle Yvonne
Aktives Fördermitglied von www.foodwatch.de |
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