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glitzerbaer
Anmeldungsdatum: 24.03.2005
Beiträge: 8
Wohnort: Toulouse

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Gewaltige Gewinne werden versprochen - ohne Risiko
"Leverage-Gewinne" sollen das sein.
Kurze Darstellung, wie das gehen soll. Dabei sollen die "Investitions-Programme" immer wieder variieren u etwa alle Monate neu aufgelegt werden.
Warum ich frage? Weil mir diese Gewinnmargen schlichtweg unmöglich erscheinen.
ab 1 Mio EURO sollen auf Konto "einer deutschen Großbank" auf einem screenfähigen Konto festgelegt werden.
Nach 6 Wochen werden 360% (dreihundertsechzig!!%) überwiesen (bzw auf Wunsch cash bezahlt.
Das eingesetzte Geld allerdings müsse für etwas über 1 Jahr festliegen.
Möglich sei das über Hebelgeschäfte der Banken untereinander u mit anderen. Quasi käme die Bank an Geld, das sie ohne Rücksicht auf gesetzliche Rücklagen international verwenden könne. Täglich über 7% seien dabei kein Problem....
Alternativprogramme über Kapitaltransfer z.B. in die Schweiz versprechen 25% nach 8 Banktagen, 400% nach 23 Banktagen bei einer Blockung von nur 60 Tagen....
Das Geschäft in Deutschland soll über ein eigenes Konto bei einer Großbank ablaufen. Insofern habe niemand Zugriff auf das eigene Geld.
Zudem gebe es eine Ausstiegsklausel, für den Fall, daß die Zahlungen ausbleiben. Das Risiko also läge bei dem Zinsverlust für etwa 4 - 6 Wochen...
Wer hat davon (von diesem Märchen) gehört?? Oder kann mir mehr darüber berichten??
Salut, à bientôt,
Glitzerbaer |
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Men in Black
Freund

Alter: 29
Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 4118
Wohnort: Meckenheim

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Also ich persönlich finde solche Gewinne unrealistisch. Vielleicht wurde einmal solch ein hoher Gewinn erzielt, aber das dürfe nicht die Regel sein.
Aber wir haben ja paar Finanzprofis im Forum, die werden bestimmt was dazu sagen können. |
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glitzerbaer
Anmeldungsdatum: 24.03.2005
Beiträge: 8
Wohnort: Toulouse

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Hallo, Herr Hundt,
auch mir erscheinen diese Gewinne unrealistisch. Zudem mißfällt mir die Geheimnistuerei drum herum. Kann mir nicht vorstellen, daß es mit rechten Dingen zugehen sollte.
Bin gespannt auf weitere Kommentare. Vielen Dank |
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zupfkuchen
Anmeldungsdatum: 10.02.2005
Beiträge: 60

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Also was Sie da gehört haben stimmt. Wird seit Jahren auch in der Praxis so durchgezogen. Jedoch sollte man sehr vorsichtig sein. Bei einen dieser "Deals" wurden letzten Sommer in der Schweiz und in Östereich einige Leute geschnappt.
Leide gibt es wie auch in anderen Bereichen hier sehr viele Trittbrettfahrer die über die nötigen Kontakte gar nicht verfügen und nur Gelder einsammeln.
Herr Jundt hat folgendes geschrieben: Also ich persönlich finde solche Gewinne unrealistisch. Vielleicht wurde einmal solch ein hoher Gewinn erzielt, aber das dürfe nicht die Regel sein.
Aber wir haben ja paar Finanzprofis im Forum, die werden bestimmt was dazu sagen können. |
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glitzerbaer
Anmeldungsdatum: 24.03.2005
Beiträge: 8
Wohnort: Toulouse

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Hi, Zupfkuchen,
habe schon etliche Zupf-Kuchen-Beiträge gelesen.
Was sind das denn für geheimnisvolle "DEALS", daß Leute in Austria oder der Schweiz "geschnappt" werden. Klingt irgendwie nach Geldwäsche oder gar Drogen-geldern.
Bin gespannt, ob mehr darüber zu erfahren sein wird.
Woran wird verdient?? Wenn das so einfach wäre, wie von mir beschrieben (so, wie ich es eben gehört hatte), müßte doch jeder auf diese Weise Geld "verdienen"... Das DIENEN wird hier wohl vöölig vergessen..
Herzlich, Glitzerbaer |
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Uservorstellung
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zupfkuchen
Anmeldungsdatum: 10.02.2005
Beiträge: 60

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Ist eigentlich ein alter Hut es handelt sich um sog. Zinsdifferenzgeschäfte.
Hierbei werden Gelder zwischen den Banken "verschoben" Vertsösst jedoch gegen int. Bankenrecht oder so ähnlich. Einstieg lohnt sich erst ab ca 500.000 €. Drunter kommst Du sowieso nicht rein |
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Armagosa
Anmeldungsdatum: 02.07.2005
Beiträge: 2

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Also ich würde da die Finger von lassen, da sahnen sicher nur einige
mächtig ab und schwupp jagt die der Staatsanwalt. Es sind nicht alle
schwarze Schaafe auf dem Finanzmarkt, aber das erscheint bei der
Dividende doch arg als Utopie. |
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Aufklärer
Anmeldungsdatum: 13.03.2005
Beiträge: 42
Wohnort: an der Quelle

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Da muß ich Meister Zupfkuchen - der sonst oft durchaus Richtiges von sich gibt - diesmal aber entschieden widersprechen:
Diese Art von Geschäften (Interbankenhandel) gibt es zwar, und sie verstoßen auch gegen keine Gesetze, ABER keine Bank würde jemals fremde Dritte in diese Geschäfte mit einbeziehen - egal, in welcher Größenordnung.
Fazit: All diese Angebote sind Lug und Betrug.
In den rund 20 Jahren, die ich jetzt bereits in diesem Metier tätig bin, konnte mir nicht ein einziges mal jemand nachweisen, jemals ein solches Geschäft tatsächlich positiv abgewickelt zu haben ... immer nur nebulöse Gerüchte und oberschlaue Vermittler, die einen kennen wollen, bei dem es angeblich geklappt hat ...
Ist ja eigentlich auch klar - aus welchem Grund sollten Banken Dritte in diese Geschäfte mit einbeziehen ? Diese Institute verfügen doch über genüged Einlagen etc., die sie deutlich unter 5% p.a. abspeisen können ... weswegen also teilen ?
Also Finger weg - sonst Geld weg !
PS: Die Jungs, die diesbezüglich erst kürzlich in der Schweiz festgesetzt wurden (C. Cocca + Konsorten) gehören übrigens zum Dunstkreis des Ordens "Opus Dei" und sind schon deshalb mit einiger Vorsicht zu genießen. |
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Verbraucherberater
Gast
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Das was glitzerbaer oben beschreibt, erinnert mich sehr stark an "Ambros", welches in den 80er Jahren sein Unwesen getrieben hat. Man hat dort Geld investiert und 1-5% Zinsen pro Monat bekommen und diese wurden auch Monatlich ausgeschüttet. Was die Anleger jedoch nicht wussten, war daß die Zinsen mit dem Geld bezahlt wurden, daß neue Anleger investiert hatten. Also auf der einen Seite Geld einsammel und auf der anderen Seite als Zinsen ausschütten. Das hat natürlich diejenigen die investiert hatten angespornt, nochmals was zu investieren, wenn das System so gut funktionierte. Irgendwann ist dann alles geplatzt und der finanzielle Schaden alleine in Regensburg war damals 120 Millionen Mark.
Zinsdiefferenzgeschäfte sind grundsätzlich mal nichts illegales.
Solche Zinsdifferenzgeschäfte zwischen Banken sind in Deutschland jedoch nur Kreditinstituten vorbehalten und ist keinen privaten Investoren gestattet. Ein Weg über das Ausland ist jedoch eine Möglichkeit, dieses trotzdem zu machen. Aber hier ist größte Vorsicht geboten. Von 30 Anbietern sind erfahrungsgemäß 25 unseriös, 4 halten nicht was sie versprechen und bei einem sind die Mindestinvestitionssummen die größen Hüren. Üblicherweise gehen solche Zinsdifferenzgeschäfte erst ab ca. 250.000 Euro Investitionssumme los. Als negativ Beispiel kann hier die Atlas AG genannt werden. Viel Luft um nichts. Also Finger weg!
Am Rande sei noch erwähnt, daß solche Zinsdifferenzgeschäft auch nicht risikolos sind. Es hängt sehr starkt davon ab, mit welcher Bank man das Geschäft macht und mit welcher die ihren Interbankhandel betreibt.
Ich habe in der Vergangenheit schon oft solche Zinsdifferenzgeschäfte z.B. mit der Schweiz abgewickelt und Erträge von 15-30% pro Jahr sind keine Seltenheit. Ich halte jedoch Angebote mit dreistelligen Renditeversprechungen für sehr bedenklich. 1-2% pro Monat ja, aber keine 360% pro Jahr.
Wenn jemand dazu noch fragen hat, einfach bei mir melden.
Viele Grüße Chris |
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