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aep
Anmeldungsdatum: 28.03.2008
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Geht man nach den Werbeaussagen vieler MLM-Unternehmen, kann fast jeder Normalsterbliche im Network Marketing schnell jede Menge Geld verdienen. In der Praxis jedoch erwirtschaften über 90 Prozent aller Networker trotz intensiver Bemühungen kein nennenswertes Einkommen. Was sind die Gründe dafür?
Ein Wort vorweg
Nicht jedes MLM-System ist schlecht. Auch im Network Marketing gibt es hervorragende Unternehmen mit ausgesprochen wettbewerbsfähigen Produkten und Dienstleistungen. Dieser Beitrag handelt von den anderen Systemen: denen, die ihren Vertriebspartnern das Blaue vom Himmel versprechen, mit dem schnellen Geld locken und ihnen am Ende dieses nur abknüpfen. Wer sich darauf einläßt, legt „oben drauf“ und verschwendet seine Zeit, ohne wirklich etwas zu verdienen.
Träume sind Schäume
„Geld verdienen ohne Kapitaleinsatz “ - „Traumkarriere in 12 Monaten“ - „Lebenslang ein passives Einkommen beziehen“ – so oder ähnlich lauten die vollmundigen Versprechungen vieler MLM-Unternehmen. Die Realität dagegen sieht ernüchternd aus. Über 90 Prozent der Networker machen kaum mehr als ein paar hundert Euro Umsatz pro Jahr – Geld, das zumeist nicht einmal die Kosten deckt, von einer bescheidenen Bezahlung für die Arbeitszeit ganz zu schweigen.
Befragt man solche MLM-Unternehmen oder deren obere Vertriebshierarchien nach den Gründen, so schieben diese die Schuld gern auf die Networker. Von Verlierertypen, die das Geschäft nicht verstünden, ist die Rede, von mangelnder Arbeitsbereitschaft oder von fehlender Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Produkten. Das ist unseriös und zynisch. Sicher gibt es auch im Network Marketing Könner und Versager, so wie in jedem anderen Wirtschaftsbereich, doch allein die extrem hohe Zahl erfolgloser Networker legt nahe, daß es sich auch um ein strukturelles Problem handeln muß.
Geschürte Illusionen
Schon immer haben MLM-Unternehmen mit der Illusion vom großen Geld gespielt. Auch wenn nach außen natürlich gesagt wird, Network Marketing sei eine Tätigkeit, die erheblichen Einsatz erfordere, so heißt es im gleichen Moment, alles ginge im Grunde ganz einfach. Man müsse lediglich Vorgaben und Anweisungen des Unternehmens erfüllen. Auch könne quasi jeder ohne Vorkenntnisse einsteigen und erfolgreich werden. Wie das zusammenpassen soll, wird nicht verraten. In Zeiten wie heute, wo die wirtschaftliche Unsicherheit breite Bevölkerungskreise erfaßt hat, klammern sich viele Menschen an diese Hoffnung und versuchen mit Network Marketing nebenbei Geld zu verdienen oder sich damit eine eigene Existenz aufzubauen.
Klappern gehört zum Handwerk - das Versprechen großartiger Einkommensperspektiven ist bei derartigen MLM-Unternehmen untrennbarer Bestandteil der öffentlichen Selbstinszenierung. Dabei wenden die Unternehmen ausgeklügelte Strategien an, um immerfort neue Vertriebspartner zu akquirieren und diese mit raffinierten Marketing- und Psychomethoden auf das eigene Geschäft „einzunorden“. Typische Beispiele dafür sind die ständigen Beschwörungen des „Team Spirit“, als Schulungen getarnte PR-Veranstaltungen, Meetings oder Online-Konferenzen im Stile von Entertainment-Shows, die vor allem dazu dienen, die angeworbenen Networker „auf Linie“ zu halten.
Abwälzung des unternehmerischen Risikos nach unten, Abschöpfung der Gewinne nach oben
Anders als bei Unternehmen mit festen Angestellten, die durch unzureichend qualifizierte Mitarbeiter einen finanziellen Schaden erleiden würden, gibt es für MLM-Unternehmen ein solches Risiko nicht. Hier trägt allein der Networker das wirtschaftliche Risiko. Mit dem Aufbau einer eigenen Downline reicht dieser das Betriebsrisiko nach unten durch. Dabei sinkt sein persönliches Risiko umso mehr, je größer diese Downline ist.
Da der maßgebliche Verdienstanteil bei solchen Networks nicht durch den persönlichen Verkauf der Produkte, sondern durch die Anwerbung neuer Partner bzw. eine möglichst großen Downline erzielt wird, besteht kein Bedarf, die Eignung der Angeworbenen vorab zu prüfen. Daraus resultiert ein erheblicher Ansporn, auch Privatpersonen ohne kaufmännische Kenntnisse und ohne Verkaufskenntnisse anzuwerben. Entsprechend besteht kaum Interesse, neugeworbene Partner kaufmännisch und verkaufstechnisch solide zu schulen - was die meisten Networkern aufgrund fehlender Fachkenntnisse allerdings ohnehin nicht könnten.
Von den MLM-Unternehmen angebotene Schulungen, Seminare und Online-Konferenzen sind oft genug nicht mehr als reine Promotion- und Motivationsveranstaltungen, garniert mit oberflächlichen Marketing-Informationen. In manchen Fällen dienen die Events nur dazu, den Teilnehmern Geld abzunehmen. Einige MLM-Unternehmen verlangen von Neueinsteigern obligatorisch die Teilnahme an derartigen kostenpflichtigen Veranstaltungen.
Dies alles macht deutlich, daß die hierarchische Struktur dieser Vertriebsform selbst ein wesentlicher Grund für die schlechte Verdienstsituation der Networker ist. Kernpunkt ist die progressive Einkommensverteilung, die einseitig die Vertriebsspitze gegenüber den unteren Ebenen bevorteilt. Je breiter und je tiefer die Downline aufgebaut ist, umso mehr Networker arbeiten „lohnsklavengleich“ für die Taschen des MLM-Unternehmens bzw. deren oberste Vertriebshierarchie. Während die Mehrheit der Networker über Kleinsteinnahmen nicht hinauskommt, kumuliert sich die ausgezahlte Gesamtprovision über das Passiveinkommen an der Spitze zu beträchtlichen Einkommen, und dies bei geringstem wirtschaftlichen Risiko.
In solchen MLM-Systemen wird Network Marketing zu einer Vertriebsform verzerrt, das vor allem davon lebt, daß ein Heer von Vertriebspartnern schlechtbezahlte „Zuträgerdienste“ leistet. Dabei werden die unternehmerischen Risiken einseitig auf die schwächsten Partner abgewälzt, die für ihre Arbeit keine angemessene finanzielle Vergütung erhalten. Oder anders ausgedrückt: Die Erfolglosigkeit der großen Mehrheit der Vertriebspartner wird systemimmanent.
Schaden zugefügt wird aber auch den seriösen MLM-Unternehmen. Sie müssen gegen das in weiten Teilen der Öffentlichkeit verbreitete schlechte Image von Network Marketing ankämpfen, sind Vorurteilen und Verdächtigungen ausgesetzt und zahlen über höhere Werbeaufwendungen einen wirtschaftlichen Preis für die „schwarzen Schafe“.
Ständige Fortschreibung eines ungerechten Systems
Für den Networker besteht der einzige, jedoch letztlich trügerische Ausweg aus dem Dilemma darin, daß er regelmäßig neue Partner für die eigene Downline anwirbt. Dadurch kann er zwar einen Teil seines wirtschaftlichen Risikos auf andere Teilnehmer abschieben, gleichzeitig trägt er aber dazu bei, daß das im Kern ungerechte Vergütungssystem nur permanent fortgeschrieben wird. Je tiefer der Vertriebspartner in der Hierarchie steht, umso weniger wird ihm dieses Unterfangen aber gelingen.
Daß die Frage nach der moralischen Verantwortung von Seiten dieser MLM-Unternehmen nicht aufgeworfen wird, liegt in der Natur der Sache, schließlich sind sie als Initiatoren solcher Systeme die Profiteure. Jeder Jungunternehmer aber sollte diese Frage nicht leichtfertig vom Tisch wischen, ob der derartiges unterstützen will. Die Debatten der letzten Zeit über die soziale Verantwortung von Unternehmen zeigen, daß die Öffentlichkeit bei diesem Thema inzwischen stark sensibilisiert ist.
Geschönte Aussichten
So blumig interessierten Neueinsteigern die Geschäftsperspektiven ausgemalt werden, so bedeckt halten sich die meisten MLM-Unternehmen, wenn es um eine realistische Darstellung der wirtschaftlichen Chancen für die Vertriebspartner geht. Statt nachvollziehbare Marktprognosen über das Absatzpotential der Produkte vorzulegen, werden phantastisch klingende Marketing- und Verdienstpläne präsentiert, die in der Praxis für kaum einen Networker umsetzbar sind.
Auf den Einführungsveranstaltungen geben dann oft Vertreter aus der oberen Vertriebsebene den Interessenten „Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär“-Geschichten zum Besten. Überprüfen kann die Aussagen keiner. Nicht wenige Veranstaltungen erinnern eher an einen Zirkus denn an eine seriöse Geschäftsvorstellung.
Ein regelrechter „Hype“ findet regelmäßig um das Thema Passiveinkommen statt – nicht ohne Grund, denn die MLM-Unternehmen wissen, daß die Aussicht, nach dem Aufbau einer eigenen Downline ohne weitere Arbeit ein passives Einkommen aus den Provisionsabgaben der unteren Ebenen zu erwirtschaften, für Neulinge einer der Hauptgründe ist, überhaupt ins Network Marketing einzusteigen. Daß Passiveinkommen nicht Passivität, sondern nach wie vor erheblichen Arbeitsaufwand in der Betreuung der untergeordneten Downline bedeutet, wird gern verschwiegen.
Zudem weist kaum ein MLM-Unternehmen auf das Phänomen der Marktsättigung hin. Stattdessen wird der Eindruck erweckt, jede weitere Ebene der Downline würde genug Menschen finden, die das entsprechende Produkt kaufen oder weiterempfehlen möchte. Daß dies bei exponentiell steigender Verkäuferzahl nicht der Fall ist, wird bewußt unterschlagen. Von den rund 82 Millionen Menschen in Deutschland interessiert sich nur ein Bruchteil für eine selbstständige Vertriebstätigkeit. Den letzten im System beißen also im wahrsten Sinne des Wortes die Hunde.
Darüber hinaus schrammt so manches Network dicht am juristischen Tatbestand eines illegalen Schneballsystems vorbei. Jeder Networker sollte wissen, daß progressive Kundenwerbung in Deutschland unter Strafe steht.
Rechtliche Problematiken
Auch über sonstige Rechtsprobleme lassen sich MLM-Unternehmen selten näher aus. Viele Produkte, beispielsweise aus dem Gesundheitsbereich, sind in Deutschland nicht zugelassen, oder es dürfen bestimmte Heil- und Wirkungsaussagen nicht gemacht werden, weil ein klinischer Nachweis fehlt. Andere Produkte sind aufgrund ihrer exorbitanten Preise gar nicht anders vermittelbar als durch übertriebene Wirkungsversprechen, die in der Praxis keiner Überprüfung standhalten.
Problematisch sind auch Finanz- und Versicherungsprodukte. Zum einen ist deren Vermittlung an eine entsprechende behördliche Genehmigung gebunden (§ 34c GewO), zum anderen gilt auch für Vermittler das Produkthaftungsgesetz. Hier besteht die Gefahr, daß auf den Networker unter Umständen Schadenersatzansprüche zukommen, wenn unzufriedene Kunden klagen. Abgesehen davon ist es schon aus grundsätzlichen Überlegungen gegen gute kaufmännische Gebräuche, derartige Produkte über weitgehend unerfahrene Vertriebspartner abzusetzen, die über kaum Fachkenntnisse auf dem Finanzgebiet verfügen. Neuerdings verlangen einige MLM-Unternehmen, daß der Vertriebspartner vor Aufnahme seiner Tätigkeit selber einen eigenen Vertrag abschließt. Dies ist in höchstem Maße unseriös.
Ebenso kritisch sind Networks im Glücksspielbereich, etwa Online-Lotto oder Online-Casinospiele. Auch wenn das MLM-Unternehmen über eine entsprechende Lizenz im Ausland verfügt, entbindet das den Networker nicht von den deutschen Gesetzen, nach denen die Bewerbung von Glücksspielen ohne staatliche Genehmigung strafbar ist. Der Hinweis auf den ausländischen Sitz des MLM-Unternehmens greift insofern nicht, als daß nach deutschem Recht das Tatortprinzip gilt. Dies ist regelmäßig gegeben, wenn die Bewerbung in oder von Deutschland aus erfolgt.
„Unechte Selbständigkeit“
Während in klassischen Handelssystemen die Stellung der Vertriebsunternehmen relativ stark ist, sind im Network Marketing tätige Vertriebler weitgehend von den MLM-Unternehmen abhängig. Dies hängt damit zusammen, daß sie in der Regel keine Waren ein- und im eigenen Namen und auf eigene Rechnung weiterverkaufen, sondern lediglich als Vermittler bzw. Empfehlungsgeber fungieren. Damit entfällt für sie die Möglichkeit, sich durch eine individuelle Preis,- Konditionen- und Servicepolitik gegenüber Mitbewerbern zu differenzieren. Zudem wirkt die organisatorische Eingebundenheit der Vertriebler in das MLM-System als einengendes Korsett.
Doch selbst wenn Waren auf eigene Rechnung ein- und verkauft werden, zwingen viele MLM-Unternehmen ihren Vertriebspartnern äußerst restriktive Vertragsbedingungen auf, die diesen eine wettbewerbliche Ausdiffenzierung nur schwer möglich machen. Typische Beispiele für diese „Knebelpolitik“ sind vertraglich verordnete „Einstiegs- bzw. Einschreibegebühren“, monatliche Zwangsabnahmen, Mindestumsatzmengen, Kontrahierungs- und Distributionsverbote oder einengende Werbevorschriften – Bedingungen, für die die MLM-Unternehmen keinerlei nützliche Gegenleistungen erbringen.
Unter dem Strich wird damit die unternehmerische Selbstbestimmung ausgehöhlt. Manche Verträge sind sogar sittenwidrig, weil sie den Vertriebspartner faktisch zu einer Art abhängig Beschäftigten machen, der aber im Gegenzug keinen damit verbundenen arbeitsrechtlichen Schutz genießt, weil er ja „papiernern“ betrachtet selbständig ist.
Für die MLM-Unternehmen ist diese Praxis komfortabel, da sie keine individuellen Vereinbarungen mit den einzelnen Vertriebspartnern aushandeln müssen. Für die Networker dagegen bedeutet dies eine eklatante Einschränkung ihres unternehmerischen Handlungspielraums.
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maurifashion

Anmeldungsdatum: 02.02.2006
Beiträge: 222
Wohnort: Nähe Stuttgart

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Ich verstehe deine Intension nicht ganz, so einen absolut einseitigen Eintrag hier zu posten. Auf der anderen Seite bewirbst du deinen Anzeigenmarkt in dem man/frau Anzeigen- Adresslistenlisten von Networkern kaufen kann.
Anmerkung: Bitte NICHT in das Adressverzeichnis aufnehmen und auch nicht davon ausgehen, dass wir jetzt bereits einen persönlichen Kontakt hatten, der dich bereichtigt, mir unaufgefordert E-Mail zuzusenden, geschweige denn, mich anzurufen.
Wer gut selektierte Adresslisten kaufen will, soll sich lieber bei mir melden. Ein guter Freund (kein Networker) ist Adressbroker und International erfolgreich tätig.
Ein weiterer Kommentar von mir erübrigt sich.
Ich wünsche den "Kleinen" und "Großen" Networkern und allen Lesern ein amüsantes Wochenende.
Mit schwäbischem Gruß
Alex |
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Mod 0815
Moderator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 1270

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kauft Eure Spam -*huestel* Adressen Listen natürlich- lieber bei mir, meine stammen nämlich von einem Internationalen Adressbroker.
Das macht sie automatisch seriöser als das ebenso zweifelhafte Angebot des Vorposters? |
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Norbert Warnke

Alter: 49
Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 668
Wohnort: 13589 Berlin

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Oh, schon wieder so ein Machwerk...
Na, mal schauen, was mir dazu einfällt, aber das ganze "Ding" werd ich wohl nicht in einem Zug analysieren, habe ja auch noch was anderes zu tun und ausserdem ist heute Sonntag.
aep hat folgendes geschrieben: Geht man nach den Werbeaussagen vieler MLM-Unternehmen, kann fast jeder Normalsterbliche im Network Marketing schnell jede Menge Geld verdienen.
Nö, stimmt nicht. Zum einen werben die MLM-Unternehmen gar nicht, sondern die selbständigen Partner der Unternehmen und zum anderen geht es definitiv NICHT darum, dass jeder schnell viel Geld verdient. Das würde auch gar nicht funktionieren und ist auch nicht Sinn der Sache.
Zitat: In der Praxis jedoch erwirtschaften über 90 Prozent aller Networker trotz intensiver Bemühungen kein nennenswertes Einkommen. Was sind die Gründe dafür?
Hauptgrund dafür ist, dass die meisten Networker auch gar nicht "nennenswert" (was genau ist das überhaupt?) verdienen wollen. Ziel ist oft etwas "kleines" wie z. B. gestiegene Miete auffangen, Zweitwagen für Mutti, jährliche Urlaubsreise (Woche Malle für 2 Personen), was für Sohnemann's Studium bei Seite packen oder einfach ein paar €uro nebenbei. Nicht wenige Networker/innen arbeiten auch einfach nur aus Spass an der Freud wie eine Art Sammelbesteller/in, nur statt mageren 5% Aufwandsentschädigung halt mit 25-40% Handelsspanne + Bonus.
Nur 10% streben nach "Höherem" und hiervon sind auch längst nicht alle bereit, das erforderliche Engagement aufzubringen.
Zitat: Nicht jedes MLM-System ist schlecht. Auch im Network Marketing gibt es hervorragende Unternehmen mit ausgesprochen wettbewerbsfähigen Produkten und Dienstleistungen.
Danke für diese Worte eines Kritikers, die eine Kritik nur glaubwürdiger machen und sie von den bekannten reinen "Hetzbeiträgen" abheben.
Zitat: Dieser Beitrag handelt von den anderen Systemen: denen, die ihren Vertriebspartnern das Blaue vom Himmel versprechen, mit dem schnellen Geld locken und ihnen am Ende dieses nur abknüpfen. Wer sich darauf einläßt, legt „oben drauf“ und verschwendet seine Zeit, ohne wirklich etwas zu verdienen.
Unterschreibe ich zu 100%!!!!!!!
Zitat: Träume sind Schäume
In Luftschlössern kann man nicht wohnen - schon gar nicht, wenn diese auf einem Fundament aus rosa Wölkchen errichtet wurden...
Zitat: „Geld verdienen ohne Kapitaleinsatz “ - „Traumkarriere in 12 Monaten“ - „Lebenslang ein passives Einkommen beziehen“ – so oder ähnlich lauten die vollmundigen Versprechungen vieler MLM-Unternehmen.
Nein, diese Versprechungen kommen in den allermeisten Fällen von selbständigen Vertriebspartnern, die man auch noch (unter denen, die solchen Müll versprechen) in 2 Gruppen aufteilen muss: Die einen plappern einfach nur nach, was sie selbst falsch gelernt haben und glauben selbst daran - die anderen wissen genau, dass sie Müll erzählen und suchen gezielt nach Dummen, die solchen Müll auch noch glauben. Letztere kommen mitunter auch dem Tatbestand des vorsätzlichen Betruges recht nahe - auf beide Seiten jener Grenze...
Zitat: Die Realität dagegen sieht ernüchternd aus. Über 90 Prozent der Networker machen kaum mehr als ein paar hundert Euro Umsatz pro Jahr – Geld, das zumeist nicht einmal die Kosten deckt, von einer bescheidenen Bezahlung für die Arbeitszeit ganz zu schweigen.
Auch hier muss man differenzieren zwischen:
1. Menschen, die von sich aus "kleinere" Ziele verfolgen und die auch erreichen, damit also vollkommen zufrieden sind.
2. Menschen, die mehr erwartet haben als sie tatsächlich erreichen können - warum auch immer.
Bei ersteren ist eh alles klar und die 2. Gruppe spaltet sich unter "was auch immer" weiter auf in diverse Untergruppen wie z. B. diejenigen, die Märchen geglaubt und ernüchtert festgestellt haben, dass sie fern der Realität waren; diejenigen, die trotz guter Information dennoch dachten, es wäre so einfach, schnell und ohne Arbeit reich zu werden; Menschen, die einfach mal dachten "ok, probier ich mal, mehr als nicht klappen kann's ja nicht"; Menschen, die verbissen und um jeden Preis durchhalten wollen, falls der Erfolg vielleicht doch noch irgendwann von allein kommt; Menschen, die sich denken, "irgendwann kommt mal ein Überflieger, der dann so mächtig loslegt, dass ich mit reich werde"... und noch einige mehr - würde den Rahmen bei weitem sprengen...
Zitat: Befragt man solche MLM-Unternehmen oder deren obere Vertriebshierarchien nach den Gründen, so schieben diese die Schuld gern auf die Networker. Von Verlierertypen, die das Geschäft nicht verstünden, ist die Rede, von mangelnder Arbeitsbereitschaft oder von fehlender Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Produkten. Das ist unseriös und zynisch.
Das ist durchaus zynisch und auch nicht seriös, aber dennoch in Teilen nicht völlig falsch. Leider wird hier nicht unterschieden zwischen kleinen Networkern mit kleinen Zielen, die bei Erreichen ihres kleinen Zieles dennoch erfolgreich sind (diese sind mit Sicherheit keine Versager oder Faulenzer) und Personen, die mal eben einsteigen, nie was tun, auf keine Schulung gehen, sich weder selbst bei der Upline melden, noch bei entspr. Angeboten aktiv mitwirken - davon gibt es leider auch sehr viele... Warum? - Ganz einfach deshalb, weil das Märchen vom schnellen Reichtum leider nicht auszurotten ist und sowohl von schwarzen Schafen der Branche als auch Network-Gegnern noch geschürt wird - UND weil leider zu viele Menschen tatsächlich lieber dem glauben, der die meiste Kohle bei geringstem Aufwand und möglichst schnell verspricht... klingt halt sooo schööön...
Zitat: Sicher gibt es auch im Network Marketing Könner und Versager, so wie in jedem anderen Wirtschaftsbereich, doch allein die extrem hohe Zahl erfolgloser Networker legt nahe, daß es sich auch um ein strukturelles Problem handeln muß.
Keineswegs, denn es gibt keine "extrem hohe Zahl Erfolgloser", weil die meisten, die hier hinzugerechnet werden (fälschlich!), überhaupt nicht den Anspruch haben, etwas zu erreichen, was Andere als "erfolgreich" definieren. Nicht wenige Personen steigen auch nur deshalb in verschiedene Networks ein, um die Produkte zum wesentlich günstigeren Einkaufspreis beziehen zu können. Für einige ist auch "der Weg das Ziel", sie arbeiten ganz einfach sehr gern mit Menschen und arbeiten ihr Geschäft wie eine Art Hobby.
Hier sollte man klar unterscheiden zwischen diesen naturgemäss weniger aktiven und professionell aktiven Networkern. Letztere machen vielleicht 10% der Branche aus und nur diese streben tatsächlich nach "Höherem".
Zitat: Schon immer haben MLM-Unternehmen mit der Illusion vom großen Geld gespielt. Auch wenn nach außen natürlich gesagt wird, Network Marketing sei eine Tätigkeit, die erheblichen Einsatz erfordere, so heißt es im gleichen Moment, alles ginge im Grunde ganz einfach. Man müsse lediglich Vorgaben und Anweisungen des Unternehmens erfüllen. Auch könne quasi jeder ohne Vorkenntnisse einsteigen und erfolgreich werden. Wie das zusammenpassen soll, wird nicht verraten.
Das passt schon ganz gut zusammen. Eine Geschäftsvorstellung erfolgt i. d. R. vor einem gemischten Publikum, also verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen, Voraussetzungen und Zielen. Nicht alle haben die gleichen Ziele und nicht für alle sind die gleichen Infos wichtig. Also fasst man es so zusammen, dass möglichst jede Gruppe sich wiederfindet und ihre Möglichkeiten erkennt.
Dass tatsächlich jeder die gleichen Möglichkeiten hat, ist Fakt! Es ist natürlich nicht jeder in der Lage (unterschiedliche Voraussetzungen und Ziele) oder willens, das gleiche aus den sich bietenden Möglichkeiten zu machen. Vieles kann man jedoch lernen, wenn man möchte. Dazu braucht man jedoch Einblicke und die Möglichkeit der Umsetzung.
Selbstverständlich sollten bei JEDEM und IMMER nur die EIGENEN Ziele und Ambitionen eine Rolle spielen und nicht von Dritten aufgedrückte. Motivation für eigenes Tun sollte schon von innen kommen.
Zitat: In Zeiten wie heute, wo die wirtschaftliche Unsicherheit breite Bevölkerungskreise erfaßt hat, klammern sich viele Menschen an diese Hoffnung und versuchen mit Network Marketing nebenbei Geld zu verdienen oder sich damit eine eigene Existenz aufzubauen.
Existenzgründer bilden im Network Marketing tatsächlich nur eine Minderheit. Also bitte nicht die gesamte Branche immer auf diese Minderheit reduzieren.
Bitte nicht vergessen, dass über 90% aller Networker nebenberuflich arbeiten und meist kleinere Ziele verfolgen, sehr oft auch bereits anderweitig sozial abgesichert sind oder vielleicht bei gestiegenen Lebenskosten einen Zuverdienst zum regulären Gehalt, Rente... erwirtschaften wollen.
Einer der grossen Vorteile ist ja die freie Zeiteinteilung, also Unabhängigkeit von festen Arbeitszeiten oder festgelegtem Arbeitspensum. Bei nicht wenigen Menschen scheitert eine mögliche Nebentätigkeit daran, dass sie keine Zeit dafür finden oder ihnen eine Regelmässigkeit einfach nicht möglich ist. Hier bietet sich Network Marketing geradezu an.
Zitat: Klappern gehört zum Handwerk - das Versprechen großartiger Einkommensperspektiven ist bei derartigen MLM-Unternehmen untrennbarer Bestandteil der öffentlichen Selbstinszenierung.
Zum einen sind es meist selbständige Partner der Unternehmen, zum anderen sind bei vielen Networks Einkommensversprechungen vertraglich streng verboten
Zitat: Dabei wenden die Unternehmen ausgeklügelte Strategien an, um immerfort neue Vertriebspartner zu akquirieren und diese mit raffinierten Marketing- und Psychomethoden auf das eigene Geschäft „einzunorden“. Typische Beispiele dafür sind die ständigen Beschwörungen des „Team Spirit“, als Schulungen getarnte PR-Veranstaltungen, Meetings oder Online-Konferenzen im Stile von Entertainment-Shows, die vor allem dazu dienen, die angeworbenen Networker „auf Linie“ zu halten.
Nur wenige Strukturen arbeiten glücklicherweise so. Es handelt sich also keineswegs um ein allgemeines Phänomen. Meist sind Schulungen genau das, was sie sein sollen.
Eine Identifikation mit dem Unternehmen ist allerdings schon wichtig. Wir dürfen nicht vergessen, dass Network Marketing dem Franchising sehr ähnlich ist und eine gemeinsame Marke repräsentiert werden soll, was ein wiedererkennbares Auftreten und Erscheinungsbild erfordert. Das hat aber nichts mit "Psychotricks" zu tun, die zu "Gehirnwäsche" führen sollen, sondern unterstützt lediglich ein gemeinschaftliches Erleben des Geschäfts. In einem Team ist ein gewisses "Wir-Gefühl" schon sehr wichtig, sonst hat man einen wüsten Haufen von Möchtegern-Einzelkämpfern mit Scheuklappen.
Hier macht's also die "Dosierung" und es darf keinesfalls in Manipulation ausarten, wie es zuweilen leider dennoch vereinzelt vorkommt. Ich persönlich habe solche "Psychotricks" bzw. Manipulationsveranstaltung in 8 Jahren nicht ein einziges mal erlebt, nur gehört, dass es sowas geben soll.
Zitat: Anders als bei Unternehmen mit festen Angestellten, die durch unzureichend qualifizierte Mitarbeiter einen finanziellen Schaden erleiden würden, gibt es für MLM-Unternehmen ein solches Risiko nicht. Hier trägt allein der Networker das wirtschaftliche Risiko. Mit dem Aufbau einer eigenen Downline reicht dieser das Betriebsrisiko nach unten durch. Dabei sinkt sein persönliches Risiko umso mehr, je größer diese Downline ist.
Das sogenannte "Risiko" beschränkt sich meist aber darauf, dass es entweder klappt oder halt nicht. Grosse finanzielle Verluste sind kaum möglich, wenn man sich nicht als Einsteiger dazu überreden lässt, Waren einzukaufen, für die man noch gar keine Abnehmer hat, was unternehmerisch auch völlig unsinnig wäre.
Bei kluger Arbeit kann man sein Geschäft durchaus auch dadurch finanzieren, dass man einfach Gewinne reinvestiert, also nichts aus eigener Tasche "zubuttern" muss.
Das "Risiko" wird auch nicht "nach unten" durchgereicht, da es meist die Führungskräfte sind, die mehr wieder ins eigene Geschäft investieren, während Einsteiger ausser einem Starterset und ein paar Vorführprodukten meist keine Dinge vorfinanzieren müssen. Auch wenn Ware erst dann bezahlt werden muss, wenn sie längst mit Gewinn weiterverkauft ist, entsteht gar nicht erst ein Risiko.
Zitat: Da der maßgebliche Verdienstanteil bei solchen Networks nicht durch den persönlichen Verkauf der Produkte, sondern durch die Anwerbung neuer Partner bzw. eine möglichst großen Downline erzielt wird, besteht kein Bedarf, die Eignung der Angeworbenen vorab zu prüfen.
Durch die Anwerbung neuer Partner entsteht noch gar kein Verdienst. Verdient wird erst, wenn der neue Partner auch seinerseits Waren umsetzt und je mehr er umsetzt, je höher verdient einmal er selbst und wird auch der Bonus der Upline. Es ist also im Interesse der Upline, dass Partner möglichst erfolgreich arbeiten.
Das mit der Eignung ist bei einem Geschäft, das sehr verschiedenen Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und Zielen verschiedene Vorteile bietet, wenig relevant. Kaum jemand ist ungeeignet dafür, Produkte günstiger einzukaufen und auch um hier und da mal etwas, von dem man selbst überzeugt ist, an Andere weiterzuempfehlen, dürften nur wenige Menschen wirklich ungeeignet sein.
"Ungeeignet für Führungspositionen" dürften schon deutlich mehr Menschen sein, aber dies betrifft nur weniger als 10% aller Networker. Niemand sagt einem Interessenten an der Schlosserlehre bei einem Grosskonzern, er bekäme die Lehrstelle nicht, weil er sich nicht zum Generaldirektor eignet, oder?
Zitat: Daraus resultiert ein erheblicher Ansporn, auch Privatpersonen ohne kaufmännische Kenntnisse und ohne Verkaufskenntnisse anzuwerben. Entsprechend besteht kaum Interesse, neugeworbene Partner kaufmännisch und verkaufstechnisch solide zu schulen - was die meisten Networkern aufgrund fehlender Fachkenntnisse allerdings ohnehin nicht könnten.
Network Marketing ist ein "Lerning-by-doing"-Geschäft und sehr vieles kann man lernen. Im Network Marketing wird man nicht schon deshalb eine hochdotierte Managerposition erhalten, weil man die richtigen Zeugnisse der richtigen Universitäten vorweisen kann, sondern nur durch eigenen Erfolg.
Zitat: In manchen Fällen dienen die Events nur dazu, den Teilnehmern Geld abzunehmen. Einige MLM-Unternehmen verlangen von Neueinsteigern obligatorisch die Teilnahme an derartigen kostenpflichtigen Veranstaltungen.
Bei weitem nicht alle Schulungen sind Geldschneiderei. Meist wird auch nur ein kleiner Obulus als Anteil für die Saalmiete verlangt, mitunter ist dort auch schon Essen und Getränke mit inbegriffen.
Du widersprichst Dir hier aber, denn zum einen erhebst Du den Vorwurf, Networker wären ungenügend ausgebildet, sprichst aber im gleichen Atemzug den angebotenen Schulungen die Existenzberechtigung ab.
Schulungen sind wichtig. Wer in ein Geschäft einsteigt, MUSS wissen, worum es geht, was vertrieben wird, welche Möglichkeiten er hat und einige (auch rechtliche und kaufmännische) Hintergründe kennen. Sehr oft sind auch Produktkenntnisse sehr wichtig und wer selbst ein Vertriebsteam aufbauen möchte, muss auch wissen, wie das überhaupt funktioniert. Jemand einfach irgendwo reinschubsen und "na mach mal" sagen, funktioniert nicht...
Zitat: Dies alles macht deutlich, daß die hierarchische Struktur dieser Vertriebsform selbst ein wesentlicher Grund für die schlechte Verdienstsituation der Networker ist. Kernpunkt ist die progressive Einkommensverteilung, die einseitig die Vertriebsspitze gegenüber den unteren Ebenen bevorteilt.
Sorry, dass ich das so deutlich schreibe, aber das ist Unsinn!
In JEDEM Unternehmen weltweit gibt es hierarchische Strukturen und überall verdienen die "Oberen" daran mit, was die "Unteren" tun. Im Network Marketing wird lediglich ein anderer Verteilschlüssel angelegt, der rein erfolgsbezogen funktioniert und keine "Anwesenheitsprämien" zahlt.
Zitat: Je breiter und je tiefer die Downline aufgebaut ist, umso mehr Networker arbeiten „lohnsklavengleich“ für die Taschen des MLM-Unternehmens bzw. deren oberste Vertriebshierarchie. Während die Mehrheit der Networker über Kleinsteinnahmen nicht hinauskommt, kumuliert sich die ausgezahlte Gesamtprovision über das Passiveinkommen an der Spitze zu beträchtlichen Einkommen, und dies bei geringstem wirtschaftlichen Risiko.
Diese grossen Einkommen müssen sehr sehr hart erarbeitet werden und einiges davon muss auch wieder reinvestiert werden. Gerade Führungskräfte sind viel unterwegs und bezahlen alles aus dem, was sie an Bonus bekommen. Am Ende bleibt bei weitem nicht mehr das übrig, was auf dem Bonus-Scheck stand - und das muss auch noch versteuert werden.
Des weiteren erhalten die direkten Verkäufer fast immer mit der Handelsspanne schon den grössten Anteil am direkten Verkauf, zusätzlich noch einen umsatzabhängigen Bonus und die Upline bekommt vom Gesamtbonus das, was übrig bleibt. Dafür muss die Struktur aber auch betreut, geschult und informiert werden. Vom bequemen Leben auf dem Liegestuhl in Dubai also meist keine Rede, eher von weit mehr Arbeitsstunden als ein Facharbeiter selbst mit höchstmöglichen Überstunden überhaupt leisten darf.
Zitat: Die Erfolglosigkeit der großen Mehrheit der Vertriebspartner wird systemimmanent.
Schaden zugefügt wird aber auch den seriösen MLM-Unternehmen. Sie müssen gegen das in weiten Teilen der Öffentlichkeit verbreitete schlechte Image von Network Marketing ankämpfen, sind Vorurteilen und Verdächtigungen ausgesetzt und zahlen über höhere Werbeaufwendungen einen wirtschaftlichen Preis für die „schwarzen Schafe“.
Das liegt aber NICHT an irgendwelcher "Erfolglosigkeit", sondern an unzureichender Information und Aufklärung!
Beispiel: Das Märchen vom "schnellen Reichtum ohne grosse Arbeit" ist ein grosses Problem, denn es stimmt einfach nicht, hält sich aber dennoch sehr sehr hartnäckig, denn es ist leider die grösste Konstante unter mehreren "gegnerischen Lagern":
1. Die schwarzen Schafe verbreiten es, weil sie Dumme damit locken wollen
2. Die MLM-Gegner werfen es der gesamten Branche vor (räumen es also als real ein)
3. Neu-Networker, die es mal falsch gelernt haben, geben es in ihrer Unerfahrenheit weiter
4. Mancher gestandene Networker nutzt Teile davon als Anreiz (abgeschwächt, aber existent)
Was alle 4 Gruppen übereinstimmend verbreiten, muss in den Augen vieler also real erscheinen, obwohl gerade dies der grösste Quatsch überhaupt ist. Dagegen hilft nur Aufklärung und die auch nur in grosser Breite, sonst steht man mit der realsten und besten Info ziemlich allein gegen die Märchen Anderer da und wird leider nicht für voll genommen - zum Schaden der Menschen...
Zitat: Für den Networker besteht der einzige, jedoch letztlich trügerische Ausweg aus dem Dilemma darin, daß er regelmäßig neue Partner für die eigene Downline anwirbt.
Bitte nicht Network Marketing mit Schneeballsystemen verwechseln!
Im Network Marketing kann man auch Geld verdienen, ohne auch nur einen einzigen Partner geworben zu haben. Bei Schneeballsystemen geht das nicht.
So, der Rest wird mir zu viel. Werde mir das mal irgendwohin speichern und später vielleicht mal aufgreifen.
Nur noch zur "unechten Selbständigkeit": Für die so genannte "Scheinselbständigkeit" müssen mindestens 2 von 6 verschiedenen Kriterien erfüllt sein, um auch nur einen vagen Verdacht aufkommen zu lassen. Network Marketing erfüllt höchst selten mehr als einen jener Punkte (wenn überhaupt). Ds liegt vor allem an der oft falsch verstandenen Definition des Begriffs "Auftraggeber". Auftraggeber eines Networkers ist NICHT das MLM-Unternehmen, sondern sind seine Kunden. Dem MLM-Unternehmen gegenüber sind die Networker Auftraggeber, denn sie beauftragen das Unternehmen damit, sie zu beliefern.
So, jetzt hab ich keine Lust mehr, ist Sonntag, das Wetter ist einigermassen und der Hund möchte raus...
Wünsche schönen Sonntag! |
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_________________ Freundliche Grüsse
NOrbert WArnke
Business : http://nowa2000.de
MLM Blog: http://nowa24.wordpress.com
Teaminfo: http://nowateam.de |
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maurifashion

Anmeldungsdatum: 02.02.2006
Beiträge: 222
Wohnort: Nähe Stuttgart

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@mod0815
Unqualifizierte Aussage - hätte ich so nicht erwartet.
Nicht dass ich mich "angepinkelt" fühle, aber das Eine oder Andere muss ich vielleicht doch, den "Unbedarften" erklären, die von Marketing der Allgemeinen Art nicht so viel Ahnung haben.
1. Lesen - begreifen - verstehen.
Bei mir gibt es gar keine Adressen (mach mich bitte nicht blöd an)
2. Es sind keine Spamadressen - Adressbroking kann eine der lukrativsten Geschäftstätigkeiten sein. Es sind Adressen für Mailings (Postversand). DER größte Adressbroker ist z.B. der Bertelsmannverlag. Weiterhin die SCHOBER Dialoggroup. Schau einfach beim Verband Direktmarketing. Hat natürlich nichts mit Network Marketing zu tun.
Anwendungsgebiete bzw. Nutzer von Adressbrokern:
Reiseveranstalter, neue Katalogversender, Golfclubs, Kreditkartenanbieter, Fernsehanstalten, Banken und Viele mehr. Je besser und qualifizierter die Adressen sind, desto teurer sind sie auch (Selektion). Dadurch erhoffen sich die Versender einen besseren Response. Geht in der Regel einher mit anderen Marketingaktivitäten des Auftraggebers.
Adressbroker arbeiten NICHT mit Telefonbüchern, Forumslisten oder ähnlichem.
Solltest du dich detaillierter informieren wollen, sende ich dir gerne per pn die Kontaktdaten der Unternehmen.
@mod0815
Was arbeitest du sonst so? |
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Deine Jeans
========= www.jeansmania.de
Deine Party
1. FE.N Depot Baden-Württembergs
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Uservorstellung
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aep
Anmeldungsdatum: 28.03.2008
Beiträge: 5

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@maurifashion:
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil =) ... Es handelt sich nicht um Adressen, sondern - aha - um ein Verzeichnis von kostenlosen Kleinanzeigenmärkten aus D/A/CH. Alles klar? |
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aep
Anmeldungsdatum: 28.03.2008
Beiträge: 5

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@Norbert Warnke:
Auch für Sie gilt: "Wer lesen kann, ... " usw. ...
In dem Beitrag war von einer ganz bestimmten Sorte von MLM-Anbietern die Rede. Also bitte doch erst einmal Text studieren, statt realschulabgangsreife Deutschinterpretationen abzugeben. |
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Norbert Warnke

Alter: 49
Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 668
Wohnort: 13589 Berlin

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aep hat folgendes geschrieben: @Norbert Warnke:
Auch für Sie gilt: "Wer lesen kann, ... " usw. ...
In dem Beitrag war von einer ganz bestimmten Sorte von MLM-Anbietern die Rede. Also bitte doch erst einmal Text studieren, statt realschulabgangsreife Deutschinterpretationen abzugeben.
@ aep,
hätten Sie mal meine Antwort etwas aufmerksamer gelesen, wäre Ihnen nicht der Satz "Danke für diese Worte eines Kritikers, die eine Kritik nur glaubwürdiger machen und sie von den bekannten reinen "Hetzbeiträgen" abheben." entgangen.
Nun, glücklicherweise hab ich nicht Ihr ganzes Machwerk beantwortet, sonst hätte ich mich jetzt darüber geärgert, Zeit verschwendet zu haben. Glücklicherweise sind Sie aber nicht der einzige Leser hier und sicher ist der eine oder andere Teil für diesen oder jenen User nützlich.
Grossenteils enthält Ihr Text allerdings Verallgemeinerungen, die allzuleicht auf die gesamte Branche bezogen verstanden werden können. Um ihn jedoch zu "studieren", ist er allerdings bei weitem nicht wertvoll genug.
Eine winzige Tüte Freundlichkeit täte Ihnen übrigens sicherlich nicht schlecht. |
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_________________ Freundliche Grüsse
NOrbert WArnke
Business : http://nowa2000.de
MLM Blog: http://nowa24.wordpress.com
Teaminfo: http://nowateam.de |
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aep
Anmeldungsdatum: 28.03.2008
Beiträge: 5

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... so ist es immer, Herr Warnke muß stets das letzte Wort haben, egal in welchem Forum. Also bitte, der Herr! Fügen Sie dieser Antwort Ihr finales Krönungswort hinzu! Ich werde dann kleinbeigebenderweise nichts mehr erwidern.
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Gudrun Schrank

Alter: 50
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 2612
Wohnort: Neuss

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aep hat folgendes geschrieben: ... so ist es immer, Herr Warnke muß stets das letzte Wort haben, egal in welchem Forum. Also bitte, der Herr! Fügen Sie dieser Antwort Ihr finales Krönungswort hinzu! Ich werde dann kleinbeigebenderweise nichts mehr erwidern.
Herr Warnke ist hier nicht das Thema.
Wer einen Beitrag einstellt, muss damit rechnen, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt. Wer damit nicht klarkommt, dessen Problem heißt sicher nicht "Herr Warnke".
Gudrun. |
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_________________ Es gibt nicht fünf Milliarden Menschen, sondern fünf Milliarden Mal EINEN Menschen. (Karlheinz Böhm) |
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