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Peter Itzel
Alter: 52
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 478
Wohnort: Offenbach

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Chrissie hat folgendes geschrieben: @Peter Itzel
..und ob, manche Firmen geben sogar ein Grundgehalt preis, damit sie wieder Leute finden, die sich einschreiben!
Noch nie solch ein Inserat gelesen?
Meinst Du mit Firmen MLM-Unternehmen, oder Vertriebspartner ? Ich denke, das macht einen gehörigen Unterschied. Ich kenne persönlich kein MLM-Unternehmen das so arbeitet. Aber die Arbeitsqualität vieler Networker läßt sicherlich zu wünschen übrig, unbestritten.
Grüße
Peter Itzel |
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Peter Itzel
Alter: 52
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 478
Wohnort: Offenbach

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ebbyd hat folgendes geschrieben:
Der Grundgedanke von MLM ist ein Guter. Bloss da jeder von uns hier im Forum neue Partner sucht, und das natürlich auch verstärkt, wird sehr sehr oft nicht mehr auf Qualität, sondern eher auf Quantität gesetzt.
Damit gehen viele über Leichen und reflektieren das, was auf den großen Veranstaltungen gepredigt wird.
MACH MACH MACH!!! WIRB WIRB WIRB !!!! Dann fliegst du mit nach ... oder kommst mit aufs Schiff nach ...
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Hier liegt die sicherlich vorhandene Problematik eindeutig darin, dass in den meisten Unternehmen die Handelsspannen und somit die Erlöse aus Produktverkäufen zu niedrig sind. Weiters wird insbesondere dann bevorzugt so gearbeitet, wenn es sich um Start-Up Unternehmen handelt, wo der Vertriebsaufbau erst einmal im Vordergrund steht. Diese Unternehmen sind m.E. überhaupt nicht für den kleinen Nebenberufler geeignet, der sich "nur" ein paar Euros dazu verdienen will.
Richtig und korrekt MLM zu betreiben heißt, erst einmal sich zu 100 % mit den Produkten, dem Unternehmen und der Branche zu identifizieren. Als nächstes sollte damit begonnen werden, einen kleinen Kundenstamm aufzubauen und aus diesem wieder Empfehlungen zu generieren. Erst wenn man dieses Handwerk beherrscht, sollte man parallel damit beginnen neue Partner hinzuzuführen und entsprechend auszubilden, ohne seinen Kundenstamm zu vernachlässigen, der ein Fundament darstellt.
Für mich persönlich steht im Vordergrund, erst einmal die Branche zu vermitteln und ins rechte Licht zu rücken. Wenn hier Zustimmung herrscht,
alle Fragen geklärt wurde und erkannt wurde, dass MLM vom Grundsatz her ein brilliantes Einkommensmodell ist, wird es mit diesem Interessenten nie mehr zu sinnlosen Diskussionen über MLM kommen. Wenn nun meine persönliche Empfehlung nicht den Neigungen meines Gegenübers entspricht, habe ich keine Probleme damit, diese Person anderweitig dorthin zu empfehlen, wo vernünftig gearbeitet wird. Es macht keinen Sinn, jemanden zu irgend etwas zu überreden, was nicht seinen Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Hauptsache aber, er hat die Branche verstanden und ist nun einfacher in der Lage das passende Unternehmen zu finden.
Es passiert jetzt dabei Folgendes. Diese Person wird künftig ggfs. genauso vorgehen. Auch hier wird es zu Treffen kommen, wo man nicht zusammen findet, aber diese Person an denjenigen weiter empfiehlt, der einem selbst die Branche erklärt hat und vielleicht das passendere Angebot bietet.
Ausbeuterei, Druck machen, über den Tisch ziehen u.ä. ist kein MLM-typisches Problem, sondern das Spiegelbild unserer Gesellschaft, wo der pure Egoismus im Vordergrund steht. Das Gleiche kann einem auch als Angestellten passieren. Wieviele Menschen arbeiten, ohne oder nur mit sehr geringer Entlohnung. Und alle miteinander erfüllen in erster Linie die Träume des Arbeitgebers statt der eigenen.
Viele Grüße
Peter Itzel |
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Norbert Warnke

User gesperrt
Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 1082

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@ Peter,
Peter Itzel hat folgendes geschrieben: Hier liegt die sicherlich vorhandene Problematik eindeutig darin, dass in den meisten Unternehmen die Handelsspannen und somit die Erlöse aus Produktverkäufen zu niedrig sind.
Weiss nicht, ob das so "die meisten" sind... Handelsspannen im üblichen Rahmen zwischen 25 und 40% sind auch im Vergleich zum stationären Handel nicht schlecht, ausserdem muss man hier auch noch den Umsatzbonus rechnen, der in % noch in 2stelliger Höhe dazukommen kann. Dem gegenüber steht auch noch, dass kein Geschäftsraum nötig ist und keine Angestellten bezahlt werden müssen. Bei gutem Umsatz ist also durchaus auch nur mit Verkauf durchaus nennenswerter Verdienst möglich (auch 4stellig), kenne mehrere Beispiele, in denen es so ist.
Zitat: Weiters wird insbesondere dann bevorzugt so gearbeitet, wenn es sich um Start-Up Unternehmen handelt, wo der Vertriebsaufbau erst einmal im Vordergrund steht. Diese Unternehmen sind m.E. überhaupt nicht für den kleinen Nebenberufler geeignet, der sich "nur" ein paar Euros dazu verdienen will.
Hab ich so noch nicht gesehen, scheint mir aber plausibel. Dennoch brauchen natürlich gerade die Startup-Unternehmen auch eine gewisse Zahl dieser "kleinen" Nebenberufler, die schliesslich das Rückgrat jeder Organisation bilden. |
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