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Christian Laack
Networker

Alter: 30
Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1223
Wohnort: Deutschland & Spanien

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Immer wieder wurden wir in letzter Zeit gefragt : Was und wofür ist ein PageRank. Hier die Antwort :
PageRank (nach einem seiner Entdecker, Lawrence Page und von engl. rank - Rang) ist das von der Internet-Suchmaschine Google genutzte System für die Bewertung der gelisteten Seiten.
Das Grundprinzip lautet: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, um so wichtiger ist sie. Je wichtiger wiederum die verweisenden Seiten sind, um so größer der Effekt (Vererbung). Daraus resultiert ein PageRank von 0-10. Normale Webseiten haben einen Rank von 1-5. Wichtige oder speziell optimierte Seiten erreichen Werte von 5-7. Seiten mit einem PageRank von 8 und höher sind sehr selten, z.b. die des Weißen Hauses.
Früher hatte ein hoher PageRank eine deutlich gehobene Positionierung in den Suchergebnissen bei Google zur Folge. Nach dem Jahreswechsel 2003/2004 ist nach einigen Änderungen dieser Effekt nicht mehr so stark zu spüren. Es ist eher eine Stabilisierung der Position von hoch bewerteten Seiten in der Trefferliste zu vermerken. Dennoch bringt ein hoher PageRank Vorteile für eine Webseite. So spidert (durchsucht) Google z.B. Webseiten mit einem hohen PageRank öfter und tiefer.
Aufgrund strikter Geheimhaltung lässt sich über die genaue Funktionsweise des heutigen PageRank-Verfahrens nur spekulieren. Zudem ändert Google regelmäßig das Verfahren, um die Qualität der Suchergebnisse auf einem gleichmäßigem Niveau zu halten.
Die Form des ersten Algorithmus aus der Arbeit von Lawrence Page und Sergey Brin ist jedoch bekannt:
PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + ... + PR(Tn)/C(Tn))
Dabei ist:
PR(A) der PageRank einer Seite A,
PR(Ti) der PageRank der Seiten Ti, von denen ein Link auf die Seite A zeigt,
C(Ti) die Summe der Links auf Seite Ti und
d ein Dämpfungsfaktor (Damping Factor), wobei 0 <= d <= 1 ist.
Dieser Algorithmus bewertet nun nicht eine einzelne Webseite, sondern das Beziehungsgeflecht von einem Netzwerk von Websiten. Die Folge ist, dass sich der PageRank der Seite A rekursiv aus der Anzahl der Links (Ti), die (von T) auf sie verweisen, errechnet. Dabei wird der PageRank von T an A "vererbt". Dies geschieht aber nicht gleichmäßig, sondern wird anhand der Gesamtzahl der Links auf T, Ti, gewichtet. Je größer Ti ist, um so geringer ist der Vererbungseffekt. Daraus resultiert eine Bewertung der Wichtigkeit von Links auf einer Seite. Der so gewichtete PageRank der Seiten Ti wird nun addiert und führt zu einer Erhöhung des PageRanks der Seite A. Dieser erhöht sich also mit jedem weiteren Link, der auf die Seite A zeigt.
Der heute von Google verwendete PageRank hat sicher nicht mehr exakt diese Form, geht aber auf diese Formel zurück.
Dieses Verfahren verstärkt nebenbei einen Effekt eines "skalenfreien Netzwerks", den "Matthäus-Effekt" nach Barabási. Dieser Effekt wird in der Netzwerktheorie beschrieben. Stark vereinfacht bedeutet er: "Wer hat, dem wird gegeben." D.h. neu hinzukommende Seiten verweisen vor allem auf bereits bekannte Seiten. Diese werden dadurch schneller bekannt und ziehen mehr Links an, als unbekannte Seiten von gleicher Qualität.
Dieses sinnvolle System wird in der Praxis von Seach Engine Optimizers (SEO) oft durch Cloaking, Spamming, dem Betreiben einer Linkfarm und anderen unseriösen Methoden missbraucht, da ein höherer PageRank durchaus ansehnliche wirtschaftliche Vorteile bringen kann. |
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_________________ Informationen schaden nur demjenigen, der sie nicht hat !
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden! (Sokrates)
LR Health und Beauty Systems Berater mit eigenem Schulungs Zentrum
Tel.: 0049 (0) 202 3937690 http://www.Wuppertal24.com |
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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Aha, das meiste davon wusste ich noch nicht, sehr interessant.
So richtig viel bedeutet der PageRank nicht mehr, das haben auch wir schon bemerkt. Wir haben sowohl Seiten mit PR1, die bei Google in Top10 stehen als auch Seiten mit PR5, die wieder recht schwer zu finden sind.
Sehr wichtig ist die Suchmaschinenoptimierung in Meta-Tags und Inhalt sowie die Link-Popularity, also Anzahl und Qualität(!) der Links, welche zum eigenen Angebot führen. Neue Seiten stehen oft hinten an, etabliertere werden nach und nach immer höher bewertet, selbst mit vergleichbarer Optimierung. Öfter aktualisierte Seiten werden oft höher bewertet als Seiten, die seit Jahr und Tag unverändert sind - aber auch das nicht immer.
Was allerdings IMMER problematisch ist, sind dynamische und personalisierte Massenseiten (VP-Shops) und 2nd-level-Domains sowie viele Produkte aus sog. Homepagebaukästen. Hier kann man sich aber u. U. mit ergänzenden Brückenseiten behelfen.
Linkpartnerschaften sind jedenfalls äusserst empfehlenswert, man muss aber etwas auf den Partner achten, denn führen Links von als ominös eingestuften Angeboten zu unserer Seite, könnte die Einstufung auf uns abfärben. Hier ist wieder der PageRank ein guter Indikator, mit einem Link von bzw. zu einer PR-gleichen Site ist man ziemlich auf der sicheren Seite.
Vielleicht hat ja noch jemand ein paar ergänzende Tipps?
Hier kann man z. B. einen kostenlosen Meta-Check durchführen:
[web:115dcc7655]http://d-region.de/service/submit/metacheck.htm[/web:115dcc7655] |
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