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 Gudrun Schrank



Alter: 51
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
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Wohnort: Neuss

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BeitragVerfasst am: 29/8/2008, 22:16  Titel:  Re: ??? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Linda1 hat folgendes geschrieben:
... das Wikipedia (auch) schwindelt, habe ich paar mal bemerkt...., falls Du das meinst.

Das meinte ich. Smile

Gudrun.
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 Gudrun Schrank



Alter: 51
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 4228
Wohnort: Neuss

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BeitragVerfasst am: 14/11/2008, 20:01  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bundesweit 4.000 Mädchen von Genitalverstümmelung bedroht
Freitag, 14. November 2008

Tübingen – Mehr als 4.000 Mädchen aus Einwandererfamilien in Deutschland sind nach Berechnungen der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes von der brutalen Praktik der Genitalverstümmelung bedroht.

Die Mädchen seien der Gefahr ausgesetzt, dass diese in einigen, zumeist muslimischen Ländern praktizierte Misshandlung heimlich in Deutschland oder während der Ferien im Heimatland der Eltern an ihnen begangen werde.

Bislang fehlten in Deutschland Maßnahmen, um die Mädchen wirksam zu schützen, kritisierte die Bundesgeschäftsführerin des Verbandes, Christa Stolle, am Donnerstag in Tübingen. Sie kündigte an, einen Nationalen Aktionsplan hierzu erreichen zu wollen.

Stolle betonte: „Alle Mädchen in Deutschland haben das Recht darauf, unversehrt aufzuwachsen.“ Genitalverstümmelung verletze die körperliche und seelische Integrität von Mädchen massiv. Die Organisation fordert von der Bundesregierung in dem Nationalen Aktionsplan, Genitalverstümmelung zu einem eigenen Straftatbestand zu machen. Nur dann könnten Eingriffe, die außerhalb Deutschlands vorgenommen würden, strafverfolgt werden.

Weitere Forderungen des Aktionsplans sind den Angaben zufolge mehr Beratungsstellen für betroffene Frauen und ihre Familien zu schaffen sowie Ärzte, Hebammen, Erzieherinnen und Lehrer zu dem Thema zu schulen. Außerdem sollten alle Kinder an den ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen müssen. Ärzte sollen verpflichtet werden, dem Jugendamt bereits vollzogene Genitalverstümmelungen zu melden. Dies könne jüngere Schwestern vor demselben Schicksal bewahren, hieß es weiter.

Am 25. November will die Organisation gemeinsam mit dem Verein Forward Germany im Bundestag Vorschläge für den Nationalen Aktionsplan vorstellen. Zeitgleich finden in 15 weiteren europäischen Staaten Veranstaltungen zu Nationalen Aktionsplänen statt.
© ddp/aerzteblatt.de

[http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34400]
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 Marion Vosen




Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 734
Wohnort: Gillenfeld

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BeitragVerfasst am: 14/11/2008, 22:31  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Außerdem sollten alle Kinder an den ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen müssen.

Das halte ich auch für sehr wichtig. Aber nicht nur für ausländische Kinder. Ich frage mich eh, warum die Regierung sich mit dem Gesetz so schwer getan hat. Hätte man früher reagiert, wären wahrscheinlich noch ein paar Kinder mehr am Leben.
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 Gudrun Schrank



Alter: 51
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 4228
Wohnort: Neuss

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BeitragVerfasst am: 14/11/2008, 22:50  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Marion Vosen hat folgendes geschrieben:
Ich frage mich eh, warum die Regierung sich mit dem Gesetz so schwer getan hat. Hätte man früher reagiert, wären wahrscheinlich noch ein paar Kinder mehr am Leben.

Richtig.
Werden die denn mittlerweile zu den Vorsorge-Untersuchungen notfalls gezwungen? Ich bin nicht mehr auf dem Laufenden. Als mein Sohn heranwuchs (der ist jetzt 19) war es noch nur eine Empfehlung.

Gudrun.
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 Silke Baumer



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BeitragVerfasst am: 15/11/2008, 06:52  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Es ist (leider) nach wie vor nur eine Empfehlung. Nur ob ein Gesetz etwas ändert ist eher fraglich. Erst gestern wurde wieder über ein total vermülltes Haus in dem 5 Kinder aufwachsen berichtet. Der Clou war, das dort angeblich 2 x pro Woche eine Familienhelferin des Jugendamtes vor Ort war um der Mutter zu helfen.

Die Gesetze sind ausreichend, wenn Gefahr an Leib und Leben eines Kindes besteht, haben die Jugendämter das Recht Kinder aus den Familien zu holen.
Ein Problem mit den Vorsorgeuntersuchungen und den Schlüssen die ein Arzt daraus zieht, sehe ich in der ärztlichen Schweigepflicht. Und eine Massenuntersuchung muslimischer Mädchen auf Verstümmelung halte ich für sehr bedenklich, denn dann würde man hier allen muslimischen Familien unterstellen müssen, das sie vorhaben ihre Kinder zu misshandeln. Und das kann es auch nicht sein.

LG
Silke
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Jürgen Götschel

Gisela Barm

Frank Neumann

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 Marion Vosen




Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 734
Wohnort: Gillenfeld

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BeitragVerfasst am: 15/11/2008, 14:14  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Es ist (leider) nach wie vor nur eine Empfehlung.

Oh, ich dachte das wäre jetzt endlich durch. Bin auch nicht mehr so ganz auf dem Laufenden, wobei ich es selbstverständlich finde, dass die Kinder die Us bekommen.

Zitat:
Die Gesetze sind ausreichend, wenn Gefahr an Leib und Leben eines Kindes besteht, haben die Jugendämter das Recht Kinder aus den Familien zu holen.


Sofern sie darüber Bescheid wissen. Leider erfahren sie es ja oft zu spät.
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 Fräulein Rottenmeier



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BeitragVerfasst am: 15/11/2008, 20:01  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

mal ganz ehrlich diese vorsorgeuntersuchungen müssten pflicht werden und wer nicht hingeht - kriegt kein kindergeld - wenn man die leute am geldbeutel packt - dann funktioniert das vielleicht - oder ganz einfach so wie schulpflicht notfalls mit polizei.

das ist doch ein witz - dass man sich da drücken kann.

lg daggi
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 Marion Vosen




Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 734
Wohnort: Gillenfeld

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BeitragVerfasst am: 15/11/2008, 20:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ja, Daggi, das denke ich auch. ich war auch der Meinung, dass es endlich durch ist. Aber die Regierung muss sich ja scheinbar mit so viel "wichtigerm" beschäftigen.

Man bedenke allein mal den Tierschutz (Finde ich auch gut, bitte nicht falsch verstehen) aber hier geht es um Kinder. Wenn die nicht wichtig genug sind, was dann??

Gruß Marion
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Gmunden am Traunsee

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BeitragVerfasst am: 15/11/2008, 21:19  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

VERPFLICHTENDE vorsorgeuntersuchungen?

das wünsche ich mir sicher nicht! ganz egal für wen auch immer - ob für kinder, frauen, männer, ausländer, mitglieder bestimmter religionen etc.
ich selbst möchte sicher nicht zu irgendeiner vorsorgeuntersuchung gehen müssen, nur weil der staat - oder vielleicht auch die dahinter stehende/drängende pharmaindustrie? - das so wollen.

die vorsorgeuntersuchungen sind zum teil sicherlich zu empfehlen und gut für die menschen. es ist aber nicht zu leugnen, dass es auch ein reihe gibt, die unnötig sind aber nun einmal ein riesengeschäft für ärzte und die am gesundheitswesen beteiligten unternehmen sind.

generell zu sagen, eine vorsorgeuntersuchung MUSS gemacht werden - nein, dieser meinung bin ich nicht. und ich fürchte mich schon, wenn das eines tages doch kommt - unsere gesellschaft neigt ja dazu, alles dem staat zu übertragen und wir tun was von uns verlangt wird. gibt's dann irgendwo ein problem, können wir uns abputzen und sagen "warum haben die behörden nichts gemacht?"

und bitte jetzt nicht mit dem argument kommen, die kinder könnten nur so geschützt werden. ich denke, wir haben genügend gesetze - aber leider immer weniger menschen, die offene augen für die eigene umwelt, seine bewohner und courage haben.
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 Gudrun Schrank



Alter: 51
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 4228
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BeitragVerfasst am: 15/11/2008, 22:44  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

gina hat folgendes geschrieben:
leider immer weniger menschen, die offene augen für die eigene umwelt, ihre bewohner und courage haben.

Das scheint eins der Hauptprobleme zu sein. Und durchführende Organe mit ebenso offenen Augen fehlen - "freie Menschen" halt.

Gerade heute habe ich wieder gelesen, dass 4 oder 5 Kinder in einem total vermüllten Haus gefunden wurden, und das, obwohl angeblich über längere Zeit zweimal pro Woche eine Mitarbeiterin des Jugendamts in dem Haus war. Was hat die dort gemacht?!

Gudrun.
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