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Rainer_Bünning

Networker
Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 391
Wohnort: Eutin

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Moin, moin,
die einen sagen so, die anderen sagen so:
1. Handelsspanne = Differenz zwischen EK brutto zu VK brutto
2. Handelsspanne = Differenz zwischen EK netto zu VK brutto
Einige rechnen den Aufschlag vom EK (brutto / netto) zum VK (brutto),
was irgendwie gut aussieht.
Andere rechnen den Abschlag vom VK (brutto) zum EK (brutto / netto).
ICH möchte meinen, daß die Handelsspanne der Abschlag vom VK (brutto)
zum EK (brutto) ist. Weil ich eben das als "in die Tasche" erwirtschaftet habe.
Bei einigen Network-Unternehmen sieht es gut aus, wenn als Handelsspanne
40% genannt werden, aber folgendes zugrunde liegt:
VK-Preis = 100 Euro (brutto, inkl. MwSt., hier 16% )
EK-Preis = 60 Euro (netto, ohne MwSt. )
EK-Preis = 69,60 Euro (brutto, inkl. MwSt., hier 16% )
Nach "meiner Definition" wäre die Handelsspanne nicht 40%
sondern 30,13% ...
Rechnet man das ganze als AUFschlag, kommt man
zu 66% Handelsspanne (60 Euro netto EK zu 100 Euro brutto VK)
bzw. zu cirka 43% Handelsspanne (69,60 Euro brutto EK zu 100 Euro brutto VK)
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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Ganz korrekt müsste man das, was wir im Network als Handelsspanne (EK = 100% - VK = 140% - Handelsspanne = 140-100 = 40%) bezeichnen, "Kalkulationszuschlag" nennen, denn wir rechnen vom EK hinauf.
Kaufmännisch ist die Handelsspanne allerdings der EK-Vorteil (VK = 100% - EK = 70% = Handelsspanne = 100-70 = 30%), da eine Spanne eigentlich innerhalb 100% liegt.
Gerechnet immer ohne MwSt!
Unter Handelsspanne versteht man die Differenz zwischen Listenverkaufspreis (LVP) und Bezugspreis (BP), ausgedrückt in Prozent des Listenverkaufspreises. Berechnungsformel aus der Handelskalkulation:
(LVP - BP) x 100 : LVP = Handelsspanne
Wir machen das im Grunde also alle täglich falsch, aber so ist es einfacher, zu vermitteln. Mit Begriffen wie Kalkulationszuschlag kann ein Newbie nichts anfangen und es hat sich nun einmal so sehr eingebürgert. |
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Zuletzt bearbeitet von norbert am 29/6/2005, 13:25, insgesamt einmal bearbeitet |
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Rainer_Bünning

Networker
Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 391
Wohnort: Eutin

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Jo, Danke, Norbert !
Ich werde es wohl bei meiner Definition belassen, den EK immer plus
Märchensteuer zu rechnen und vom VK abschlägig zum EK brutto
die Prozente nehmen.
In Ihrer Formel ist der BP = EK ohne MwSt. (?),
wonach es dann ja korrekt wäre, wie einige Unternehmen die
Handelsspanne bewerben.
Nochmal Danke,
Rainer Bünning |
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Frederic Specht
Networker

Alter: 49
Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beiträge: 734
Wohnort: Esslingen

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Frederic Specht
Networker

Alter: 49
Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beiträge: 734
Wohnort: Esslingen

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Uservorstellung
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Editha Koettner
Networkerin

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 553
Wohnort: Marl

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Der Begriff Handelsspanne ist für einen Kaufmann eigentlich nicht ungewöhnlich, nur die Newbies, wie Norbert sie nennt, möchten wissen, wie viel sie in der Tasche haben, wenn sie ein Produkt verkaufen. Ein Vorzugskunde oder wie immer die Leute genannt werden, die nur Ware für den persönlichen Gebrauch bestellen, denken oft, das ist der Preisnachlass, den sie bekommen. Dem ist aber bei dem Begriff Handelsspanne nicht so.
Bei Creation Direkt gibt es z.B. 40% Handelsspanne auf den netto-EK. Das Ergebnis ergibt den Netto-LVP. MWSt ist eigentlich wurscht, Ergebnis verändert sich dadurch nicht. Nur, wenn man Netto und brutto vermauschelt, dann gibt es natürlich Chaos. Bei einem Produkt mit 40% Handelsspanne, hat man einen tatsächlichen "Gewinn" in Höhe von 29% (Kommas habe ich mir geschenkt). Das sollte man den Leuten erklären, die einen 40%-igen Gewinn erwarten. Diese Frage kommt immer wieder auf und führt zu Verwirrung bei manchen Partnern.
Ich habe immer beide Werte parat und dann passt das wieder.
Viele Grüße und ein sonniges Wochenende
Editha |
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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@ Editha
Editha Koettner hat folgendes geschrieben: Ein Vorzugskunde oder wie immer die Leute genannt werden, die nur Ware für den persönlichen Gebrauch bestellen, denken oft, das ist der Preisnachlass, den sie bekommen. Dem ist aber bei dem Begriff Handelsspanne nicht so.
Wenn man es kaufmännisch korrekt nennt, schon, denn dann ist die Handelsspanne genau dieser Preisnachlass.
Zitat: Bei Creation Direkt gibt es z.B. 40% Handelsspanne auf den netto-EK.
Kaufmännisch korrekt müsste man die 40% auf den Bezugspreis "Kalkulationszuschlag" nennen und nicht Handelsspanne.
Zitat: Bei einem Produkt mit 40% Handelsspanne, hat man einen tatsächlichen "Gewinn" in Höhe von 29%
kaufmännisch korrekt hat man bei einem Produkt, das einen 40%igen Kalkulationszuschlag beinhaltet eine Handelsspanne von 29%.
Mit Gewinn hat das noch nicht so sehr zu tun, allenfalls mit Rohgewinn, der sich noch um Kosten verringert. Kann man seine eigenen Kosten minimieren, ist der Reingewinn höher, als wenn man mit hohen Kosten arbeitet. Ziel sollte also sein, unnötige Kosten möglichst zu vermeiden. |
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Editha Koettner
Networkerin

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 553
Wohnort: Marl

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@norbert
ich habe es extra in einfachen Worten geschrieben, weil kaufmännisch korrekt eben nicht so viele verstehen, wie wir manchmal voraussetzen.
Manchmal bringen einen eben die einfachen Worte schneller ans Ziel. Erzählen Sie mal einem Handwerker (Nicht alle Handwerker jetzt auf mich stürzen, ist nur ein Beispiel etwas in diesem Kaufmannsdeutsch.
Viele Grüße
Editha |
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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@ Editha
sicher hast Du recht, das ist ja auch der Grund, warum es im MLM eben falsch aber verständlicher erklärt wird.
Richtig wird es dadurch aber trotzdem nicht und in diesem Thread geht es ja um die korrekte Definition.
Wie in vielen Bereichen des Lebens gibt's halt einige Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Mich (kaufmännische Ausbildung) hat es anfangs schon sehr gestört, dass die Handelsspanne im MLM meist falsch definiert wird, aber wichtiger als der Begriff ist, dass man's verständlich erklärt und die Menschen verstehen, was wie funktioniert. |
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hemmerling

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 1860
Wohnort: Hannover

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norbert hat folgendes geschrieben: Ganz korrekt müsste man das, was wir im Network als Handelsspanne (EK o. MWSt = 100% - VK m. MWSt = 140% - Handelsspanne = 140-100 = 40%) bezeichnen, "Kalkulationszuschlag" nennen, denn wir rechnen vom EK hinauf.
Kaufmännisch ist die Handelsspanne allerdings der EK-Vorteil (VK m. MWSt = 100% - EK o. MwSt = 70% = Handelsspanne = 100-70 = 30%), da eine Spanne eigentlich innerhalb 100% liegt.
Unter Handelsspanne versteht man die Differenz zwischen Listenverkaufspreis (LVP) und Bezugspreis (BP), ausgedrückt in Prozent des Listenverkaufspreises. Berechnungsformel aus der Handelskalkulation:
(LVP - BP) x 100 : LVP = Handelsspanne
EK o. MWst - hmmm aber die meisten Kleingewerbetreibenden wie es MLMer nun mal sind, sind doch eh nicht Vorsteuerabzugsberechtigt,
d.h. sie zahlen IMMER auch die Mehrwertsteuer, sollten also auch im EK MIT MWst als Bezugspreis annehmen ???? |
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