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 Lillia



Alter: 89
Anmeldungsdatum: 10.10.2004
Beiträge: 529
Wohnort: BaWü

germany.gif
BeitragVerfasst am: 21/6/2005, 22:13  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ H. Jundt

Ich werde keine Postings in diesen Thread einstellen!

Die Problematik "Wie gehe ich mit Informanten um?" ist uralt und man muß dort rigoros die Spreu vom Weizen trennen.

Es gibt auch Fälle, da wird man gezielt mit "Falschinformationen" gefüttert - obwohl das meist sehr schnell nachweisbar ist, da diese "Spezies" oft nicht sehr geschickt vorgeht.

Es gibt allerdings auch Menschen, die haben schlichtweg Angst, ihre wahren Informationen in ein öffentliches Forum einzustellen, weil sie z. B. einen Vertrag unterschrieben haben, der heftige Schadensersatzforderungen in Aussicht stellt, wenn sog. "Betriebsinterna" veröffentlicht werden. Das gilt natürlich auch dann, wenn die "Betriebsinterna" Lug und Betrug abdecken.

Wie gesagt, für mich ist das Thema hiermit erledigt.

Lillia
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 Rainer_Bünning

Networker



Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 391
Wohnort: Eutin

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BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 05:22  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Moin, Herr Jundt,

genau, direkt betroffene Personen könnten hier Erfahrungen mit anderen
Personen schildern. Ob das aber im Sinne von "an den Pranger stellen"
(rechtlich) in Ordnung ist, das sollte die anprangernde Person sehr gut
abklären (lassen).

Formulierungen aus dem Strafrecht, wie "Betrug" etc., dazu gehört dann ein
Aktenzeichen, am besten auch das Urteil. Dann handelt es sich ja auch bereits
um eine abgeschlossene Sache, über die Recht gesprochen wurde.

Inwieweit der Name des Beschuldigten / Verurteilten dann hier genannt werden
dürfte, läge auch in der Verantwortung desjenigen, der einen solchen Beitrag
hier einstellt.

Vor allem aber gehört dann der gute Name des Verfassers unter den Beitrag,
der hier eingestellt wird, damit auch dessen Verantwortlichkeit eindeutig ist.

Ihr Beispiel, Herr Jundt, mit dem Networker Herrn Jundt, wäre sicher nicht
geeignet, vor Herrn Jundt in dieser Rubrik zu warnen. Wer sich den "Keller
voll ballert" ist normal reichlich selbst mit "Schuld" bzw. versucht dann auch,
seinen geschäftlichen Fehlschlag einem anderen (hier dem Networker Herrn
Jundt) unterzujubeln. Über den Terminus "guter Sponsor" brauchen wir gar
nicht diskutieren ... manche erwarten von einem "Sponsor" gar Mithilfe im
Haushalt, bei Eheproblemen etc. - und wenn die nicht geleistet wird, ist er
dann ein "schlechter Sponsor" Wink

Ich denke, so einen extra Pranger-Thread braucht hier kein Mensch.

Wenn aber schon angeprangert wird, soll der Verfasser mit gutem Namen
und ladungsfähiger Anschrift drunter stehen.

Weshalb nun wieder Senso und Bünning herhalten mußten, ist völlig unklar.
Wenn Senso und Bünning jetzt Erbsen zählen würden, gäbe es klare Kante,
die beiden Namen aus diesem Thread zu entfernen Wink




Herr Jundt hat folgendes geschrieben:
Die Email denke ich kann so stehen bleiben..

Ansonsten ist immer besser wenn die betroffene Person, die negative Erfahrungen mit Person X gemacht hat, ihre Erfahrungen selber postet.

Nach den neuen Diskussionen und Bereinigungen überleg ich ehrlich ob uns dieser Thread nicht wieder zum Fallstrick wird und vom wichtigem Thema ablenkt.

Stellen wir uns einen Forscher vor, der Radio oder die Elektrizität, die Nähmaschine oder die Nadel erfunden hat. Bevor es ihm gelungen ist, hat er Versuche gemacht und davon sind immer hunderte misslungen. Wenn ihn jetzt einer zu diesem Zeitpunkt trifft, sagt er: Man, der ist verrückt, so was gibt es doch gar nicht und warnt die ganze Bevölkerung vor ihm. Nachher sieht die Sache anders aus und der Vorscher ist der Held der Nation.

So was kann einem Networker auch passieren, falsche Upline, falsche Firma, falsche Methoden. Keller Vollknallen, verbrannt Erde produzieren, nur der Profit zählt. Aber vielleicht hat er nichts anderes gelernt? Irgendwann kriegt er die Erleuchtung, ändert sich, wird zum Vorbild der Branche
Nur hat er ein Problem:

In MLM Infos steht: Vorsicht vor Herr Jundt, dieser Mann hat mich betrogen mir zu viel Waren Verkauft, mich nicht betreut und als Sponsor im Stich gelassen, der ist eine Niete. Finger Weg von Ihm, wenn Sie glücklich werden möchten.

Wollen wir uns so was antun? Und für den echten Verbrecher haben wir die Kripo und die Polizei. Sollen die Ihre Arbeit machen und wir unsere.
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 bernd
Gast






BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 08:25  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@babsi
Zitat:
Networker LEBEN von Erfahrungsberichten. Warum sollen nur die positiven, guten geglaubt werden(auch ungeprüft) und die anderen , die was negatives zu berichten haben, nicht.

Das ist das Problem mit den Erfahrungsberichten.
Wie Lillia schon richtig sagte, es gibt gezielte Falschinformationen, welche ueber diese Art von Berichten verbreitet werden koennen.
Die Erkennung derartiger Informationen ist aber nicht immer so einfach, wie behauptet wurde. Eine gute Verpackung und professionell gemacht, dann ist es sehr schwer eine Luege zu erkennen.
Grundsaetzlich gilt fuer "Luegner" und gezielte "Falschinformanten":
Eine Information sollte in Teilen ueberpruefbar oder nicht ueberpruefbar sein!

Deshalb halte ich persoenlich von "Erfahrungsberichten" - ob positiv oder negativ - nicht viel.
In beiden Faellen kann eine Luege oder Falschinformation vorliegen.

Aus der obigen Erkenntnis heraus, gehoere ich persoenlich nicht zu den "Glaeubigen". Aber viele Menschen denken anders. Deshalb ist die Veroeffentlichung einer Information, immer mit einer Verantwortung fuer den Mitmenschen verbunden.
Kann man fuer den Wahrheitsgehalt einer Information nicht selbst buergen, dann sollte man das auch deutlich machen oder keine Veroeffentlichung vornehmen.
Es besteht immer die Gefahr, dass man mit einer nicht ausreichend ueberprueften Information einen "unschuldigen Menschen" schaedigt.

MfG
Bernd
   Online
 Susan Kreuzig
Networkerin


Alter: 35
Anmeldungsdatum: 12.12.2004
Beiträge: 1091
Wohnort: Biberach-Stafflangen

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BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 09:53  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Lillia hat folgendes geschrieben:


Es gibt allerdings auch Menschen, die haben schlichtweg Angst, ihre wahren Informationen in ein öffentliches Forum einzustellen, weil sie z. B. einen Vertrag unterschrieben haben, der heftige Schadensersatzforderungen in Aussicht stellt, wenn sog. "Betriebsinterna" veröffentlicht werden. Das gilt natürlich auch dann, wenn die "Betriebsinterna" Lug und Betrug abdecken.


Da kann ich Lillia zustimmen. Spreche auch aus eigener Erfahrung Sad

Es ist verdammt schwierig, zu mal die Firmen bzw. deren Mitarbeiter auch in den Foren mitlesen und man über kurz oder lang, dann in die Mangel genommen wird.

Aufklärung ist verdammt wichtig, damit auch der Ruf von MLM endlich besser wird. Doch wie stellt man es an ohne selbst Gefahr zu laufen?

LG,
Susan
_________________
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 Rainer_Bünning

Networker



Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 391
Wohnort: Eutin

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BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 10:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

.
.
Wenn etwas belegt werden kann, der Name drunter steht, geht fast alles!

Betrügereien sind mit Sicherheit nicht per Vertrag tot zu schweigen.

Ich bin von einem Unternehmen zweimal abgemahnt worden, weil ich Fakten
in die Öffentlichkeit gebracht hatte, selbst betroffen war UND mit meinem
Namen unterschrieben hatte.
Die Unterlassungserklärungen hatte ich nicht abgegeben, weil ich mir absolut
sicher war, richtig gehandelt zu haben.

Folge war eine Gerichtsverhandlung, weil eine Handelskammer aus 5 RichterInnen
auch Zweifel an der Rechtmäßigkeit der einen Abmahnung hatte. In der
Verhandlung ging es dann ganz flott, der Klägerin wurde sehr nahe gelegt,
die Klage zurück zu nehmen und die Kosten zu tragen.

Folge der zweiten nicht abgegebenen Unterlassungserklärung (wohl aber
einer Erklärung, dass die abgemahnten Punkte dann gerne vor Gericht
verhandelt werden können) war, daß danach gar nichts mehr geschah.
Der abmahnende RA des Unternehmens war wohl selbst nicht ganz im
Bilde, was seine Mandantschaft alles so auf dem Kerbholz hatte.

Mit dem "in die Mangel genommen werden", das weitere Attacken von
Unternehmen oder Personen kommen, muß man dann umgehen können.
Zur Not den Spieß umdrehen, auf Unterlassung klagen und / oder Anzeige
erstatten.

Wer absolut sicher ist, alles belegen kann und ein trainiertes Rückgrat hat,
der kann ... wenn er denn will und es ihm zu wichtig ist.

Der Ruf von Network-Marketing kann auch besser werden, indem man gegen
Lügen und Schädigungen von Hassern strikt vorgeht. Das wird in anderen
Wirtschaftsbereichen ja ebenso strikt gemacht.
.
.


susanx1224 hat folgendes geschrieben:

Es ist verdammt schwierig, zu mal die Firmen bzw. deren Mitarbeiter auch in den Foren mitlesen und man über kurz oder lang, dann in die Mangel genommen wird.

Aufklärung ist verdammt wichtig, damit auch der Ruf von MLM endlich besser wird. Doch wie stellt man es an ohne selbst Gefahr zu laufen?

LG,
Susan
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Mario Urschitz

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Frank Neumann
  
 Reiner Marggraff
Gast






BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 11:10  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Frage von mir!!
Warum muß man immer Klagen???
Versteh ich nun wieder Wirklich nicht!
Sowas hab ich nur einmal machen müssen und das zieht sich nun über 2 Jahre hin, ohne Ergebniss!!
Warum können wir nicht nur NORMAL reden?
Gruß
Reiner
   Online
 norbert
Z.Z. verboten
User gesperrt


Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 11:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Rainer

was genau passiert, mag sehr daran liegen, mit welchem Unternehmen man es zu tun hat. Unter Umständen verlangt man etwas (Löschung, Rücknahme), droht mit Klage oder Abmahnung (kann je nach Sachlage und Vertragsbedingungen auch deutlich bessere Chancen haben als die geschilderten Fälle) oder sperrt schlicht einfach die Provision, kündigt fristlos (u. U. rechtlich abgedeckt durch entspr. Vertragsbedingungen) etc. Bei einer fristlosen Kündigung und Schecksperre muss man z. B. selbst klagen, was die Unternehmen auf ihrem Weg durch die Instanzen mit Sicherheit dank besserer finanzieller Ausstattung länger durchhalten, als jemand mit eng begrenztem Privatvermögen.

Es ist also bei weitem nicht immer so einfach, "ungestraft" Dinge anprangern zu können, selbst wenn sie wahr sein sollten.
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 Rainer_Bünning

Networker



Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 391
Wohnort: Eutin

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BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 11:23  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

.
.

Klagen (vor Gericht) wird man immer dann, wenn es reicht, wenn man sich
etwas nicht mehr bieten lassen will UND sich mit anderen nicht anders
einigen kann. Bei Verdacht auf Straftaten klagt man nicht, sondern erstattet
Strafanzeige und stellt Strafantrag.

Wenn man reichlich durch Kakao und Dreck gezogen wird, anfangs vielleicht
immer nett und freundlich gegen an schreibt ... irgendwann wird's reichen und
man wehrt sich.

Niemand "muß" klagen, sondern man kann sich auch alles gefallen lassen.

Was für einen "NORMAL" ist, ist für einen anderen, Betroffenen, sicher nicht
"NORMAL".
.
 Geschlecht:Männlich  VerstecktPersönliche Gallerie von Rainer_BünningBenutzer-Profile anzeigenWebsite dieses Benutzers besuchen
 Rainer_Bünning

Networker



Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 391
Wohnort: Eutin

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BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 11:30  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ norbert,

"einfach" wollte ich auch nicht, aus eigener Erfahrung, gemeint wissen Wink

Gut überlegen, möglichst sicher sein, ist die halbe Miete, wenn's denn nicht
anders geht. Nur aus Angst etwas nicht tun, was getan werden muß, ist auch
nicht schön.

In Zivil-Verfahren sitzt oft der am längeren Hebel, der die meisten Kohlen
im Keller hat, das stimmt schon. Bei Straf-Sachen sieht das dann anders aus.

.

norbert hat folgendes geschrieben:
@ Rainer

was genau passiert, mag sehr daran liegen, mit welchem Unternehmen man es zu tun hat. Unter Umständen verlangt man etwas (Löschung, Rücknahme), droht mit Klage oder Abmahnung (kann je nach Sachlage und Vertragsbedingungen auch deutlich bessere Chancen haben als die geschilderten Fälle) oder sperrt schlicht einfach die Provision, kündigt fristlos (u. U. rechtlich abgedeckt durch entspr. Vertragsbedingungen) etc. Bei einer fristlosen Kündigung und Schecksperre muss man z. B. selbst klagen, was die Unternehmen auf ihrem Weg durch die Instanzen mit Sicherheit dank besserer finanzieller Ausstattung länger durchhalten, als jemand mit eng begrenztem Privatvermögen.

Es ist also bei weitem nicht immer so einfach, "ungestraft" Dinge anprangern zu können, selbst wenn sie wahr sein sollten.
 Geschlecht:Männlich  VerstecktPersönliche Gallerie von Rainer_BünningBenutzer-Profile anzeigenWebsite dieses Benutzers besuchen
 Susan Kreuzig
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Alter: 35
Anmeldungsdatum: 12.12.2004
Beiträge: 1091
Wohnort: Biberach-Stafflangen

germany.gif
BeitragVerfasst am: 22/6/2005, 14:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Rainer_Bünning hat folgendes geschrieben:


Wenn etwas belegt werden kann, der Name drunter steht, geht fast alles!

Betrügereien sind mit Sicherheit nicht per Vertrag tot zu schweigen.

...

Mit dem "in die Mangel genommen werden", das weitere Attacken von
Unternehmen oder Personen kommen, muß man dann umgehen können.
Zur Not den Spieß umdrehen, auf Unterlassung klagen und / oder Anzeige
erstatten.

Wer absolut sicher ist, alles belegen kann und ein trainiertes Rückgrat hat,
der kann ... wenn er denn will und es ihm zu wichtig ist.


Ja Rainer, da hast du Recht.

Nur nicht jeder hat die Kraft, die Nerven und auch die finaziellen Mittel, dass dann auch durchzuziehen.

Lg, Susan
_________________
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