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henryvogt
Gast
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HenryVogt hat folgendes geschrieben: ..........wieviel hat die Bevölkerung (Frauen) bei den Taliban eingebüßt.
Hier hätte ich von Peter Itzel gerne mehr Input.
Freiheit und Gleichberechtigung für Frauen gehört meiner Meinung nach zu den Grundrechten des Pazifismus, oder?
..........um Mißverständnissen vorzubeugen:
Ich habe damit die Frauen gemeint, denen die Grundrechte vorenthalten werden durch die Taliban.
Schön wenn man alles so schreiben könnte, so daß alle das verstehen ohne wieder Diskussionen zu veranlassen. |
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Peter Itzel
Alter: 54
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1934
Wohnort: Offenbach

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HenryVogt hat folgendes geschrieben: ..........wieviel hat die Bevölkerung (Frauen) bei den Taliban eingebüßt.
Hier hätte ich von Peter Itzel gerne mehr Input.
Freiheit und Gleichberechtigung für Frauen gehört meiner Meinung nach zu den Grundrechten des Pazifismus, oder?
aber selbstverständlich. Da sind wir absolut einer Meinung. Das bedeutet aber nicht, dass man mit Gewalt daran etwas ändern wird. Leider.
Grüße
Peter Itzel |
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henryvogt
Gast
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Peter Itzel hat folgendes geschrieben: HenryVogt hat folgendes geschrieben: ..........wieviel hat die Bevölkerung (Frauen) bei den Taliban eingebüßt.
Hier hätte ich von Peter Itzel gerne mehr Input.
Freiheit und Gleichberechtigung für Frauen gehört meiner Meinung nach zu den Grundrechten des Pazifismus, oder?
aber selbstverständlich. Da sind wir absolut einer Meinung. Das bedeutet aber nicht, dass man mit Gewalt daran etwas ändern wird. Leider.
Grüße
Peter Itzel
........also so belassen, zusehen, diskutieren, besserwissen, und das Gewissen ist beruhigt.
Ist ja auch schon immer so gewesen.
...........ist nicht auf Peter Itzel bezogen, sondern trifft uns alle.
......und dafür schäme ich mich aufgrund unserer deuschen Vorgeschichte. |
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Peter Itzel
Alter: 54
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1934
Wohnort: Offenbach

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Hallo Herr Osler,
das sind die neuesten Meldungen, die ich soeben erhalten habe:
USA stellen Vernichtung des Opiums in Afghanistan ein
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/news/usa-stellen-vernichtung-des-opiums-in-afghanistan-ein.html
Unabhängig davon bin ich nach wie vor der Meinung, dass der Einzug von Wohlstand in eine Gesellschaft, auf welchem Niveau auch immer, die beste Waffe ist.
Ich glaube, der Islam ist grundsätzlich gar nicht so weit vom Christentum entfernt. Es heißt nicht umsonst bei uns: "Geben ist seliger denn nehmen". Das ist m.E. nach die Grundvoraussetzung für möglichst weltweiten Frieden. Dazu gehören aber auch Reglementierungen, die von Oben nach Unten reichen und beachtet werden müssen.
So lange Feldzüge unternommen werden, die unter dem Deckmantel geführt werden, dass Freiheit Einzug hält, aber statt dessen Länder ausgebeutet werden, kann kein Friede einkehren.
Liebe Grüße
Peter Itzel |
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marketeer
Anmeldungsdatum: 26.10.2008
Beiträge: 421

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Hello Peter Itzel!
Danke für den Link, interessante Meinung dort.
Zitat:
"Unabhängig davon bin ich nach wie vor der Meinung, dass der Einzug von Wohlstand in eine Gesellschaft, auf welchem Niveau auch immer, die beste Waffe ist."
Da gehe ich ein stückweit mit. Nur, irgendwann stelle ich mir die Frage, wie der Wohlstand zustandekommt. Und wenn eine mögliche Antwort wäre, durch Drogenanbau, -verkauf bei Inkaufnahme millionenfachen Leids und Schaden bei Anderen, dann würde bei mir die moralische Zange kneifen. Wir sind uns sicher einig, dass die Schaffung von Wohlstand, wenn auch zur Maxime erhoben, nicht allein und ohne (Rechts-)Güterabwägung stehen kann. Ginge, grundsätzlich, eine Wohlstandsschaffung zu Lasten von Menschenrechten, dann wäre wohl ein anderer Weg zu wählen.
Der Islam ist eine Religion, die nach meiner Auffassung mit den Menschenrechten konform geht. Oben sprach ich aber von Taliban und 'radikalem Islam'. Letztere ist, wie von Taliban praktiziert, nicht hinnehmbar.
Auch 'geben' finde ich OK, Peter, aber von mir aus nicht einem Drogenbaron. Das sind für mich Verbrecher, menschenverachtende Monster, die sich einen feuchten Kehrricht aus den Drogensüchtigen machen. Man stelle sich vor, man würde generell dazu übergehen, Verbrecher durch die Erhöhung deren Wohlstandes von ihrem verbrecherischen Tun abbringen zu wollen. Nehmen wir bspw. Kinderschänder oder Sextouristen oder Menschenhändler.
Die Beispiele sind bewusst extrem genommen und zeigen gerade dadurch Problematiken auf, die es zu bedenken gilt, würde man Verbrechen grundsätzlich mit Wohlstand bekämpfen wollen.
Wenn wir noch von Afghanistan in Verbindung mit Feldzug - Deckmantel - Freiheit - Ausbeutung sprechen, was ist für die Staatengemeinschaft in Afghanistan zu holen und was in Nordkorea und was in Iran?
Was meinen Sie?
mfg
marketeer |
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Uservorstellung
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onsteam
Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 18

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Peter Itzel hat folgendes geschrieben: 4.) Für das Geld, das der Krieg bisher gekostet hat, hätte man den Menschen eine komplette Infrastruktur, Schulen, Einkaufsstätten usw. bauen können.
6.) Ich bin Pazifist und verabscheue Gewalt.
4.) Also genau das, was die Taliban während ihrer Herrschaft zerstört hatten und was sie wieder zerstören würden, wenn es jemand aufbaut.
6.) Was tust Du, wenn jemand vor Deinen Augen eine Frau oder ein Kind verprügelt? Schaust Du weg? |
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Peter Itzel
Alter: 54
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1934
Wohnort: Offenbach

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marketeer hat folgendes geschrieben: Hello Peter Itzel!
Danke für den Link, interessante Meinung dort.
Zitat:
"Unabhängig davon bin ich nach wie vor der Meinung, dass der Einzug von Wohlstand in eine Gesellschaft, auf welchem Niveau auch immer, die beste Waffe ist."
Da gehe ich ein stückweit mit. Nur, irgendwann stelle ich mir die Frage, wie der Wohlstand zustandekommt. Und wenn eine mögliche Antwort wäre, durch Drogenanbau, -verkauf bei Inkaufnahme millionenfachen Leids und Schaden bei Anderen, dann würde bei mir die moralische Zange kneifen. Wir sind uns sicher einig, dass die Schaffung von Wohlstand, wenn auch zur Maxime erhoben, nicht allein und ohne (Rechts-)Güterabwägung stehen kann. Ginge, grundsätzlich, eine Wohlstandsschaffung zu Lasten von Menschenrechten, dann wäre wohl ein anderer Weg zu wählen.
Der Islam ist eine Religion, die nach meiner Auffassung mit den Menschenrechten konform geht. Oben sprach ich aber von Taliban und 'radikalem Islam'. Letztere ist, wie von Taliban praktiziert, nicht hinnehmbar.
Auch 'geben' finde ich OK, Peter, aber von mir aus nicht einem Drogenbaron. Das sind für mich Verbrecher, menschenverachtende Monster, die sich einen feuchten Kehrricht aus den Drogensüchtigen machen. Man stelle sich vor, man würde generell dazu übergehen, Verbrecher durch die Erhöhung deren Wohlstandes von ihrem verbrecherischen Tun abbringen zu wollen. Nehmen wir bspw. Kinderschänder oder Sextouristen oder Menschenhändler.
Die Beispiele sind bewusst extrem genommen und zeigen gerade dadurch Problematiken auf, die es zu bedenken gilt, würde man Verbrechen grundsätzlich mit Wohlstand bekämpfen wollen.
Wenn wir noch von Afghanistan in Verbindung mit Feldzug - Deckmantel - Freiheit - Ausbeutung sprechen, was ist für die Staatengemeinschaft in Afghanistan zu holen und was in Nordkorea und was in Iran?
Was meinen Sie?
mfg
marketeer
Hallo Herr Osler,
Also in Afghanistan gibt´s eine Menge zu holen. Dazu gleich mehr. Auch verfügt der Iran über große Erdölvorkommen. Ebenfalls ist Nordkorea reicher an Bodenschätzen als sein südlicher Bruderstaat:
Im Gegensatz zu seinem südlichen Nachbar ist Nordkorea reich an Bodenschätzen. Wenn man nur die Bodenschätze in Betracht zieht ist es sogar einer der reicheren Staaten Asiens. Die Bodenschätze die man im Land finden kann sind Kohle, Eisenerz, Wolfram und Graphit. Außerdem sind große Vorkommen an Gold, Silber, Kupfer, Blei und Zink zu finden. Das Land baut auch Stein- und Braunkohle an. Die Kohle und das hochwertige Eisenerz bilden die Grundlage der nordkoreanischen Schwerindustrie.
Quelle: http://www.osrm.ch/~AHeutsch/wakko/wakka.php?wakka=Unterricht/GeoEntwicklungslaenderA2/Nordkorea
So sieht die Situation in Afghanistan aus:
Untersuchungen des United States Geological Survey (USGS) ergaben, daß vermutete Rohstoffvorkommen in Afghanistan in ihrer Größe schlicht atemberaubend sind.
.....entdeckten die Forscher der USGS, daß Afghanistan wahrscheinlich über die größten Kupfervorkommen der Erde verfügt. Man schätzt die dortigen Kupfer-Vorkommen auf über 11 Millionen Tonnen, was einem derzeitigen Marktwert von etwa 88 Milliarden Dollar entspricht.
Die USGS schätzt allein die Gasvorkommen auf 700 Milliarden Kubikmeter und 300 Millionen Tonnen Öl, nur in den nördlichen Provinzen. Die Eisenvorkommen werden auf 2 Milliarden Tonnen geschätzt. Dabei muß berücksichtigt werden, daß die reichsten Vorkommen an Bodenschätzen im immer noch stark umkämpften Süden des Landes vermutet werden.
Interessant in diesem Zusammenhang, dass China Ende 2007 Schürfrechte in Afghanistan erworben hat. Wobei die wesentlich geschickter vorgehen:
China dagegen garantiert Afghanistan den neben einer jährlichen 400 Millionen-Dollar-Beteiligung zusätzliche Investitionen in Höhe von 800 Millionen Dollar, sowie den Bau einer Eisenbahnlinie, eines Kraftwerkes, einer kleinen Stadt für die Arbeiter komplett mit Schulen, Krankenhäusern und sonstiger Infrastruktur. 5000 Arbeitsplätze sollen so geschaffen werden. Damit hätte China aktiv mehr zum Aufbau des vom Krieg gebeutelten Landes beigesteuert, als das die Achse des Guten.....
Quelle: http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/2008/02/28/afghanistans-vergessene-schatze-bescheren-china-30-jahrige-schurfrechte/
Über die Quellenangabe kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Aber der Bericht ist außerordentlich sachlich verfasst und die Inhalte stimmen.
Unter dem Stichwort USGS gibt es in Englisch jede Menge Quellenmaterial.
Ich bin davon überzeugt, dass hinter der Intervention wesentlich mehr steckt, als allgemein bekannt gemacht wird.
Grüße
Peter Itzel |
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Peter Itzel
Alter: 54
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1934
Wohnort: Offenbach

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onsteam hat folgendes geschrieben: Peter Itzel hat folgendes geschrieben: 4.) Für das Geld, das der Krieg bisher gekostet hat, hätte man den Menschen eine komplette Infrastruktur, Schulen, Einkaufsstätten usw. bauen können.
6.) Ich bin Pazifist und verabscheue Gewalt.
4.) Also genau das, was die Taliban während ihrer Herrschaft zerstört hatten und was sie wieder zerstören würden, wenn es jemand aufbaut.
6.) Was tust Du, wenn jemand vor Deinen Augen eine Frau oder ein Kind verprügelt? Schaust Du weg?
4.) Warum haben die Taliban zerstört ? Mit der Geschichte des Landes sollte man sich schon befassen. Der Rest ist Spekulation.
6.) Nein, ich rufe Dich sofort zur Hilfe
Sorry, aber diese blöde Frage kannst Du für Dich behalten.
Grüße
Peter Itzel |
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henryvogt
Gast
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Peter Itzel hat folgendes geschrieben: marketeer hat folgendes geschrieben: Hello Peter Itzel!
Danke für den Link, interessante Meinung dort.
Zitat:
"Unabhängig davon bin ich nach wie vor der Meinung, dass der Einzug von Wohlstand in eine Gesellschaft, auf welchem Niveau auch immer, die beste Waffe ist."
Da gehe ich ein stückweit mit. Nur, irgendwann stelle ich mir die Frage, wie der Wohlstand zustandekommt. Und wenn eine mögliche Antwort wäre, durch Drogenanbau, -verkauf bei Inkaufnahme millionenfachen Leids und Schaden bei Anderen, dann würde bei mir die moralische Zange kneifen. Wir sind uns sicher einig, dass die Schaffung von Wohlstand, wenn auch zur Maxime erhoben, nicht allein und ohne (Rechts-)Güterabwägung stehen kann. Ginge, grundsätzlich, eine Wohlstandsschaffung zu Lasten von Menschenrechten, dann wäre wohl ein anderer Weg zu wählen.
Der Islam ist eine Religion, die nach meiner Auffassung mit den Menschenrechten konform geht. Oben sprach ich aber von Taliban und 'radikalem Islam'. Letztere ist, wie von Taliban praktiziert, nicht hinnehmbar.
Auch 'geben' finde ich OK, Peter, aber von mir aus nicht einem Drogenbaron. Das sind für mich Verbrecher, menschenverachtende Monster, die sich einen feuchten Kehrricht aus den Drogensüchtigen machen. Man stelle sich vor, man würde generell dazu übergehen, Verbrecher durch die Erhöhung deren Wohlstandes von ihrem verbrecherischen Tun abbringen zu wollen. Nehmen wir bspw. Kinderschänder oder Sextouristen oder Menschenhändler.
Die Beispiele sind bewusst extrem genommen und zeigen gerade dadurch Problematiken auf, die es zu bedenken gilt, würde man Verbrechen grundsätzlich mit Wohlstand bekämpfen wollen.
Wenn wir noch von Afghanistan in Verbindung mit Feldzug - Deckmantel - Freiheit - Ausbeutung sprechen, was ist für die Staatengemeinschaft in Afghanistan zu holen und was in Nordkorea und was in Iran?
Was meinen Sie?
mfg
marketeer
Hallo Herr Osler,
Also in Afghanistan gibt´s eine Menge zu holen. Dazu gleich mehr. Auch verfügt der Iran über große Erdölvorkommen. Ebenfalls ist Nordkorea reicher an Bodenschätzen als sein südlicher Bruderstaat:
Im Gegensatz zu seinem südlichen Nachbar ist Nordkorea reich an Bodenschätzen. Wenn man nur die Bodenschätze in Betracht zieht ist es sogar einer der reicheren Staaten Asiens. Die Bodenschätze die man im Land finden kann sind Kohle, Eisenerz, Wolfram und Graphit. Außerdem sind große Vorkommen an Gold, Silber, Kupfer, Blei und Zink zu finden. Das Land baut auch Stein- und Braunkohle an. Die Kohle und das hochwertige Eisenerz bilden die Grundlage der nordkoreanischen Schwerindustrie.
Quelle: http://www.osrm.ch/~AHeutsch/wakko/wakka.php?wakka=Unterricht/GeoEntwicklungslaenderA2/Nordkorea
So sieht die Situation in Afghanistan aus:
Untersuchungen des United States Geological Survey (USGS) ergaben, daß vermutete Rohstoffvorkommen in Afghanistan in ihrer Größe schlicht atemberaubend sind.
.....entdeckten die Forscher der USGS, daß Afghanistan wahrscheinlich über die größten Kupfervorkommen der Erde verfügt. Man schätzt die dortigen Kupfer-Vorkommen auf über 11 Millionen Tonnen, was einem derzeitigen Marktwert von etwa 88 Milliarden Dollar entspricht.
Die USGS schätzt allein die Gasvorkommen auf 700 Milliarden Kubikmeter und 300 Millionen Tonnen Öl, nur in den nördlichen Provinzen. Die Eisenvorkommen werden auf 2 Milliarden Tonnen geschätzt. Dabei muß berücksichtigt werden, daß die reichsten Vorkommen an Bodenschätzen im immer noch stark umkämpften Süden des Landes vermutet werden.
Interessant in diesem Zusammenhang, dass China Ende 2007 Schürfrechte in Afghanistan erworben hat. Wobei die wesentlich geschickter vorgehen:
China dagegen garantiert Afghanistan den neben einer jährlichen 400 Millionen-Dollar-Beteiligung zusätzliche Investitionen in Höhe von 800 Millionen Dollar, sowie den Bau einer Eisenbahnlinie, eines Kraftwerkes, einer kleinen Stadt für die Arbeiter komplett mit Schulen, Krankenhäusern und sonstiger Infrastruktur. 5000 Arbeitsplätze sollen so geschaffen werden. Damit hätte China aktiv mehr zum Aufbau des vom Krieg gebeutelten Landes beigesteuert, als das die Achse des Guten.....
Quelle: http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/2008/02/28/afghanistans-vergessene-schatze-bescheren-china-30-jahrige-schurfrechte/
Über die Quellenangabe kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Aber der Bericht ist außerordentlich sachlich verfasst und die Inhalte stimmen.
Unter dem Stichwort USGS gibt es in Englisch jede Menge Quellenmaterial.
Ich bin davon überzeugt, dass hinter der Intervention wesentlich mehr steckt, als allgemein bekannt gemacht wird.
Grüße
Peter Itzel
........betreiben denn die USA und Europa nur mit Waffengewalt Veränderungen?
China ist der Pazifist?
Ungläubig schaut der naive Henry Vogt in diese ach so schlimme Welt der Bösen.  |
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Peter Itzel
Alter: 54
Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1934
Wohnort: Offenbach

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HenryVogt hat folgendes geschrieben:
........betreiben denn die USA und Europa nur mit Waffengewalt Veränderungen?
China ist der Pazifist?
Ungläubig schaut der naive Henry Vogt in diese ach so schlimme Welt der Bösen. 
Mit Sicherheit NEIN !. Allerdings hat sich China bislang in den letzten Jahrzehnten nie Außenpolitisch durch Waffengewalt bemerkbar gemacht, oder ??? Ich halte die angewandten Mittel durchaus für sehr clever. Vielleicht ist manches eher möglich, wenn man die militärische Stärke einfach mal weg lässt.
Grüße
Peter Itzel |
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