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Oliver Albrecht
Networker

Alter: 34
Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 1454
Wohnort: Berlin

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@ Martina
Und bei jedem anderen Bürojob würde er extrem weniger verdienen.
Sicher ist Dein Mann alles andere als ein Berufseinsteiger. Er ist sicher eine geballte Ladung Kompetenz und Berufserfahrung nach den fünfundzwanzig Jahren beim alten Arbeitgeber. Dennoch habe ich kein Verständnis dafür, wenn gesagt wird ... "da verdiene ich ja viel weniger, wenn ich dort eintrete". Ich denke, das muss hingenommen werden, ob Du nun Zahlungsverpflichtungen/Lebensstandard hast oder nicht.
Frag mich: Wenn Du erst einmal ein paar Monate daheim bleibst, kriegst Du Deine Stütze - aber besser wird nichts, ganz im Gegenteil. Der "Kurs", mit dem die Arbeit Deines Mannes dann "honoriert" wird, sinkt von Monat zu Monat ... es wird nicht besser, nur schlechter.
Des weiteren ist an die Versichertengemeinschaft zu denken, die Deinen Mann "bezahlen" muss, ... "oooh, weil er nach seiner Ansicht nicht genug Geld bekommt". Du verstehst das bestimmt nicht als Angriff, sondern als Denkanstoß. Unter "Druck" macht sich außerdem ein Geschäftsaufbau im MLM immer schwerer ... so ganz ohne "Sockel" einer Festanstellung.
Olli  |
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spass- & unsinn-coaching by oliver albrecht (intollerant & selbstherrlich) ... denn wer geld verkaufen will, sollte auch so aussehen, oder ... "wenn du nix im fenster hast, dann musste schon verdammt viel im laden haben" (stromberg) |
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Mars Maggioni

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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@Reiner und @Martina
Bin ein wenig im Zeitdruck und füge hier einfach nur einen Text aus meiner Homepage ein (unter der Rubrik 'free stuff' - also kostenlos für jeden einsehbar. Die lange Version mit genauerer Anleitung kann bei mir als CD-Hörbuch bestellt werden (zum unverschämt hohen Preis von 17,99€).
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Der 100prozentig sichere Weg aus der Arbeitslosigkeit!
Es ist genug Arbeit für alle da. Sie können in kürzester Zeit einen Traumjob bekommen - wenn Sie es richtig anstellen.
Der Schlüssel dazu ist, dass Sie lernen, Ihr Geld zu verdienen... und es nicht nur zu bekommen.
Kleiner Exkurs: Wenn ein Arbeitgeber jemanden einstellt, dann tut er das in dem Vorhaben, dass der Arbeitnehmer mehr Geld einbringt, als er kostet; wäre es anders, dann müsste er ja niemanden einstellen.
Damit das so funktioniert, muss der Arbeitgeber folgende Dinge tun:
Er muss eine Stellenanzeige aufgeben.
Er muss unter den vielen Zuschriften geeignete Bewerber herausfinden.
Er muss mit den besten Bewerbern Vorstellungsgespräche führen.
Er muss den hoffentlich geeignetsten heraussuchen.
Er muss dem neuen Arbeitnehmer Aufgaben geben, die dazu führen, dass dieser für die Firma Geld verdient - und zwar mehr Geld, als er die Firma kostet (rechnen Sie dafür inklusive Arbeitsplatz, Arbeitsmaterial usw. mindestens das doppelte Arbeitgeber-Brutto).
Sie sehen: gar keine so leichte Aufgabe für den Arbeitgeber. Zuerst muss er viel Zeit investieren, um geeignete Bewerber aus den Hunderten von Zuschriften herauszufinden. Dann muss er vielleicht 10 Bewerbungsgespräche führen. Und dann eine Entscheidung treffen - immer mit dem Risiko, dass der Auserwählte ein Blender... und in Wirklichkeit eine Niete ist. Und dann muss er auch noch herausfinden, welche Aufgaben er dem neuen Angestellten zuweist, damit dieser Geld verdient.
All das kostet Zeit, Nerven und natürlich damit auch Geld. Und gerade der letzte Punkt - Arbeiten finden, die unterm Strich Geld in die Kasse bringen - ist schwierig; das zeigt sich schon daran, wie schwer sich die Menschen tun, eine Geschäftsidee zu finden, mit der sie sicher und regelmäßig Geld verdienen können. Und wenn es schon schwer scheint, für sich selbst so eine Tätigkeit zu finden, überlegen Sie doch, wie schwer es einem Arbeitgeber fällt, Dutzende, vielleicht Hunderte von Menschen mit Aufgaben zu betrauen, die mehr Geld einbringen, als all diese Leute monatlich kosten.
Die hohe Arbeitslosenquote entspringt der Tatsache, dass Arbeitgeber das Risiko und die Kosten scheuen - oder auch einfach organisatorisch nicht in der Lage sind, einkommensproduzierende Tätigkeiten für noch mehr Angestellte zu 'erfinden'.
Wenn es nämlich eine Garantie gäbe, dass jeder neue Mitarbeiter mehr Geld einbringt, als er kostet, dann gäbe es von einem Moment auf den nächsten keine Abeitslosigkeit mehr. Jede Firma würde unbegrenzt Leute einstellen - wenn eben jeder davon garantiert mehr einbringt, als er kostet.
Überlegen Sie sich einmal, was Sie alles von einem Arbeitgeber verlangen:
Er muss Aufgaben für Sie finden, durch die Sie Einkommen produzieren; und zwar mehr als das doppelte Arbeitgeber-Brutto, damit es sich lohnt.
Er muss die Initiative ergreifen und eine Stelle schaffen.
Er muss diese Stelle ausschreiben und vielleicht 80 Arbeitsstunden (also zwei Wochen-Löhne) investieren, um jemanden zu finden, der geeignet ist - also zum Beispiel Sie.
Dann muss er Sie beschäftigen, also immer dafür sorgen, dass Sie Aufgaben haben, deren Bewältigung Einkommen produziert.
Und er muss Sie bezahlen... immer. Auch dann, wenn Sie Urlaub haben. Und auch dann, wenn die Geschäfte mal schlecht laufen.
Wenn man es so betrachtet, ist das ganz schön viel verlangt. Kein Wunder, dass es so wenig freie Stellen zu geben scheint.
Und nun betrachten wir einmal, was Sie dem Arbeitgeber 'antun', wenn Sie sich auf eine Stelle (vielleicht sogar initiativ) bewerben: Sie schreiben eine Bewerbung - die muss er lesen. Sie kommen zum Vorstellungsgespräch - das muss er führen. Sie wollen regelmäßig Geld haben - das muss er bezahlen. Und Sie wollen arbeiten - diese Arbeit muss er für Sie erst einmal erschaffen.
Und nun? Glauben Sie wirklich, dass das der richtige Weg ist, eine Arbeit zu bekommen? Indem Sie Ihren potentiellen Arbeitgeber von Anfang an Zeit, Geld und Nerven kosten - und ihn außerdem zwingen, sein Geschäftsrisiko durch weitere regelmäßige Kosten (Ihr Gehalt) beträchtlich zu erhöhen? Glauben Sie wirklich, das wäre ein guter Weg?
Wer wirklich Arbeit will, der sollte jemand sein, der seinem Arbeitgeber Zeit und Geld spart bzw. einbringt. Mit einer Bewerbung - sei sie nun initiativ oder auf eine Stellenanzeige - tun Sie aber genau das Gegenteil.
Arbeit bekommen Sie so:
Finden Sie heraus, was Sie gut können und machen wollen.
Finden Sie eine Firma, in der diese Tätigkeit zum Geschäftskonzept passt.
Finden Sie einen Weg, wie Sie mit Ihrer Tätigkeit für diese Firma Geld verdienen können - und zwar mindestens das doppelte Arbeigeber-Brutto; besser noch etwas mehr.
Sobald Sie diesen Weg gefunden haben, erstellen Sie Konzept für diese Tätigkeit. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Wirtschaftsprüfer helfen. Sie müssen einen kompletten 'Geschäftsplan' für Ihre Tätigkeit in der Wunsch-Firma erstellen, aus dem klar hervor geht, wie Sie einkommensproduzierend für diese Firma tätig sein können.
Schließlich: finden Sie heraus, wer in der Firma die Befugnis hat, Sie einzustellen. Kontaktieren Sie dieser Person - teilen Sie ihr mit, dass Sie ihr einen geschäftlichen Vorschlag unterbreiten möchten. Machen Sie einen Gesprächstermin dafür (aber erwähnen Sie nicht, dass dies eine 'Bewerbung' sein soll.
Im Termin legen Sie anhand Ihres - schriftlich und grafisch ausgearbeiteten - Konzepts dar, wie und dass Sie vom ersten Tage an für seine Firma gewinnbringend tätig sein können.
Und schon haben Sie einen Job! Jedenfalls haben Sie ihn, wenn Ihr Konzept stimmig ist. Und selbst wenn Ihre Planung Lücken aufweist, wird Ihr Gegenüber diese Initiative zu schätzen wissen.
Sie zeigen deutlich, dass Sie nicht nur an sich denken, sondern dass Sie die finanzielle Situation der Firma immer in Ihre Überlegungen mit einbeziehen. Das ist viel mehr, als 90 Prozent alle Arbeitnehmer tun.
Vielleicht klappt es nicht beim ersten Mal. Dann suchen Sie sich einfach eine Firma mit einem ähnlichen Geschäftsfeld, verbessern Ihr Konzept noch etwas und passen es an die neue Firma an - und in kurzer Zeit werden Sie einen Arbeitslplatz haben.
Der Grund: Sie nehmen Ihrem zukünftigen Arbeitgeber Arbeit ab, anstatt ihm erst einmal Arbeit zu machen. Sie sparen ihm Zeit und Geld und Sie zeigen Initiative und wirtschaftlich verantwortungsvolles Denken. Während andere nur nach einem bestehenden Job suchen, schaffen Sie sich Ihren Arbeitsplatz selbst. Kurz: Sie sind bereit, sich Ihr Geld zu verdienen - und es nicht nur zu bekommen! |
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ifgo
Gast
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MARS FOR PRESIDENT !!!!
Echt Mars, lebst Du in Deutschland oder wo.
Das was Du da loslässt ist doch jedem bewusst. Gehe nicht von den 10% Schmarotzern aus. Die anderen 90% möchten abreiten, sicher auch mit weniger Verdienst. Nur WO ist die Arbeit. Nicht jeder ist geboren fürs NW oder MLM.
Stell Dich bitte mal mit Deinen Thesen an einen Schalter am Arbeitsamt.
Geh bitte in die Politik und werde Arbeits- Sozial- oder Wirtschaftsminister, oder besser Kanzler. Mal sehn wie schnell dann die 7 Mio Arbeitslosen weg sind. ES GIBT JA FÜR ALLE ARBEIT.
Naja, Grüße
Jürgen |
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Mars Maggioni

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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@Oliver
Da hast du's doch: Kein Wunder, dass die 2000 Leute nicht vermittelt werden. Wenn ich das schon lese: 'unbefristete Arbeitsverträge' und 'mindestens 12 Monate beschäftigt'.
Diese sogenannten Arbeitssicherungsmaßnahmen (immer gern von den Gewerkschaften gefordert) sind doch genau der Grund, warum jeder Unternehmer fünf Mal nachdenkt, bevor er jemanden einstellt.
Dazu kommt, dass das ja offensichtlich Leute sind, die zuhause sitzen und darauf warten, dass ihnen die Job-Agentur einen Arbeitsplatz verschafft. Und solche Leute würde ich selbst niemals einstellen - und könnte sie dementsprechend auch nicht guten Gewissens anderen empfehlen.
Einen Job zu bekommen erfordert heutzutage unternehmerisches Denken. Das bedeutet auch, dass man sich selbst darum kümmert, eine Arbeit zu bekommen. Es bedeutet, dass man selbst eine möglichst lange Probezeit vorschlägt, damit der Arbeitgeber - der ja schließlich für alles zahlen muss - sein Risiko in Grenzen hält. Und es bedeutet, dass man nicht einfach Arbeit haben will, sondern sich überlegt, auf welche Weise man nutzbringend für eine Firma tätig sein kann.
Die Vorstellung eines Jobs, der vom Arbeitgeber geschaffen wird, ist antiquiert. In vielen Firmen werden Leute eingestellt, die sich dann selbst ihr Aufgabenfeld aussuchen - oder es erst neu schaffen!
Wir alle sind mehr oder weniger überfordert von der Informationsschwemme unserer Zeit. Da ist es von einem Arbeitgeber einfach zu viel verlangt, das Denken für alle seine Mitarbeiter übernehmen zu müssen.
Eigeninitiative ist gefragt. Und das bedeutet:
- Fortbildung auf eigene Kosten und in der Freizeit!
- Eigenständiges Kümmern um einen Arbeitsplatz!
- Selbstständiges Schaffen eines einkommensproduzierenden Tätigkeitsprofils! |
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Zuletzt bearbeitet von Mars Maggioni am 6/10/2005, 12:20, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Mars Maggioni

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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@ifgo
Es ist ein Irrtum, dass die Politik Arbeitsplätze schaffen könnte. Sie kann bestenfalls für ein freundlicheres wirtschaftliches Umfeld sorgen, sodass es den Unternehmern erleichtert wird, Arbeitsplätze anzubieten. Der Verzicht auf Kündigungsschutz und feste Arbeitsverträge wäre dafür ein guter Schritt.
Wo die Arbeit ist? Überall! Das ganze Land ist voll von Arbeit. Wir haben mehr Arbeit, als irgendjemand bewältigen kann.
Das Problem ist nur: Ja, ein großer Teil der Arbeitslosen will arbeiten. Aber nur die Wenigsten sind bereit, das zu tun, was dafür nötig ist. Also sich auf eigene Rechnung fortzubilden. Ein geringeres Anfangsgehalt in Kauf zu nehmen. Selbst zu denken und sich so einen eigenen Job zu schaffen. Auf Probe kostenlos zu arbeiten. Umzuziehen. Nicht mehr in dem Beruf zu arbeiten, den sie mal gelernt haben, sondern umzusatteln.
Zu viel verlangt? Meine Damen und Herren, in anderen Ländern verhungern die Menschen auf offener Straße. Oder sterben an einer Infektion, weil man sie - wegen Zahlungsunfähigkeit - nicht ins Krankenhaus lässt.
In diesem Land haben wir - noch - ein soziales Netz, das das verhindert. Jeder kann in die nächste Bibliothek gehen und lesen, lesen, lesen. Ein Fachbuch aus seinem Bereich nach dem anderen. Niemand muss währenddessen verhungern!
Aber wie sieht die Realität aus? Etwa so:
Umziehen? Nein, hier sind doch alle meine Freunde.
Mich fortbilden? Na gut, aber nur während der Arbeitszeit und wenn der Chef es bezahlt.
Umlernen? Dafür bin ich zu alt.
Ein niedriges Anfangsgehalt? Nein, da komme ich ja mit Harz IV besser weg.
Auf Probe kostenlos arbeiten? Nein, die wollen mich ja nur ausnutzen.
Ich kenne zahlreiche Unternehmer, die händeringend Arbeitskräfte suchen. Aber sie finden keine. Die Leute sind unzuverlässig, unhöflich, schlecht gekleidet, ungepflegt, unpünktlich und und und...
Nein, natürlich sind nicht alle so. Aber sehr viele!
Es kann Schicksal sein, arbeitslos zu werden. Aber es ist kein Schicksal, arbeitslos zu sein! Es ist die Folge von falschen Verhaltensweisen. |
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Uservorstellung
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ifgo
Gast
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| Also mir ist das jetzt zuviel, sorry. Ich wander aus |
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Oliver Albrecht
Networker

Alter: 34
Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 1454
Wohnort: Berlin

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Es ist ein Irrtum, dass die Politik Arbeitsplätze schaffen könnte. Sie kann bestenfalls für ein freundlicheres wirtschaftliches Umfeld sorgen, sodass es den Unternehmern erleichtert wird, Arbeitsplätze anzubieten. Der Verzicht auf Kündigungsschutz und feste Arbeitsverträge wäre dafür ein guter Schritt.
Wir alle, auch Du Mars, verdanken das was wir sind und noch werden wollen - wie schon unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern - den Gewerkschaften. Ich erinnere an den Geschichtsunterricht (oder Staatsbürgerkunde, wie auch immer)! Das, was Du und viele wie Du wieder einreißen wollen, haben kluge und sozial(istisch) denkende Menschen von mehr als hundert Jahren begonnen aufzubauen.
Zu Beginn der Industrialisierung wurde mehr als 60 Stunden gearbeitet, die Schulzeit betrug 8 Jahre, wenn überhaupt - Kinderarbeit war normal, Bildung war ein Fremdwort - Bildung ist doch Dein Thema, oder? Überlege Dir, wem Du Deine Chancen zu verdanken hast!
Ich schließe hier, das wird zu politisch. Denkt Euch den Rest. |
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Honk
Gast
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@Oliver Albrecht:
Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände müssen sich meiner Ansicht nach die Waage halten. Gewinnt einer die Überhand, so ist Schluss mit lustig. Damals hatten die Arbeitgeber diese Bedingungen diktiert und die Gewerkschaften haben sich gewehrt. Darauf können sie sich aber jetzt nicht ausruhen. Werden die Gewerkschaften zu stark, stehen die - meiner Meinung nach - zu viel auf der Bremse und blockieren Veränderungen und Veränderungen braucht die westliche Welt. |
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Mars Maggioni

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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@Oliver
Du hast Recht, um die Jahrhunderwende waren die Gewerkschaften gut und sinnvoll. Vielleicht sind sie das auch jetzt noch - aber sie richten auch viel Schaden an.
Im Industriezeitalter war vieles anders. Die großen Wirtschaftsbosse hatten die Maschinen und damit das Kapital. Sie konnten den hilflosen Arbeitnehmern die Bedingungen diktieren - und das war oft grausam! Die Gewerkschaften haben da einen großen Beitrag geleistet, dies zu ändern.
Aber die Zeiten haben sich verändert. Heute kann niemand mehr die Bedingungen diktieren. Durch das Internet sind Leistungen weltweit vergleichbar geworden, das Verhalten jeder Firma kann innerhalb von Minuten in Foren über die ganze Welt verbreitet werden. Und die Leser dieser Informationen sind Kunden. Das zwingt selbst die größten Konzerne zu Verbraucher- und Arbeitnehmerfreundlichem Verhalten.
Außerdem: Vor hundert Jahren hatten die Industriebosse die Macht, denn sie hatten die Produktionsmittel in ihrer Gewalt. Heute liegt das Haupt-Produktionsmittel zwischen den Ohren der Arbeitnehmer. Er nimmt es jeden Abend mit nach Hause und bringt es morgens wieder mit.
Man braucht heute keinen Maschinenpark im Wert von vielem Millionen mehr, um in der Wirtschaft mitzumischen. Der relevante 'Maschinenpark' von heute passt in einen Aktenkoffer: Ein Notebook mit Internetzugang und ein Handy.
Das ist es, was ich die Demokratisierung des Erfolgs nenne! Jeder kann ihn haben. Jeder ist unabhängig. Und somit haben Gewerkschaften einen Großteil ihrer Notwendigkeit verloren.
Nochmal: ich weiß, was in früheren Zeiten von dieser Seite geleistet wurde. Aber die Zeiten ändern sich.
Auch heute müssen Arbeitnehmer viel leisten. Genaugenommen sogar immer mehr. Und viele sind dazu nicht bereit. Das hat aber nichts mit den Gewerkschaften zu tun. Der Kampf Unternehmer gegen Arbeitnehmer ist längst vorbei. Heute profitieren Unternehmen von den Arbeitnehmern und die Arbeitnehmer von den Unternehmen. Denn heute geht es nur noch zusammen. Und Gesetze wie Kündigungsschutz richten mehr Schaden als Nutzen an - denn man kann nicht in den Genuss eines Kündigungsschutzes kommen, wenn man aufgrund dieser Gesetzesregelung erst gar keinen Arbeitsplatz bekommt. |
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Martina
Alter: 49
Anmeldungsdatum: 16.09.2004
Beiträge: 177
Wohnort: Emmendingen

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Oliver Albrecht hat folgendes geschrieben: @ Martina
Und bei jedem anderen Bürojob würde er extrem weniger verdienen.
Sicher ist Dein Mann alles andere als ein Berufseinsteiger. Er ist sicher eine geballte Ladung Kompetenz und Berufserfahrung nach den fünfundzwanzig Jahren beim alten Arbeitgeber. Dennoch habe ich kein Verständnis dafür, wenn gesagt wird ... "da verdiene ich ja viel weniger, wenn ich dort eintrete". Ich denke, das muss hingenommen werden, ob Du nun Zahlungsverpflichtungen/Lebensstandard hast oder nicht.
Olli 
Hallo Olli,
wobei ich vergessen habe zu erwähnen:
Bürojobs gibts im Moment auch gar keine.
Und wenn mal was ausgeschrieben wird, kommen auf eine Stelle einige hundert Bewerbungen.
Ich selbst bin im öffentlichen Dienst beschäftigt. Bei uns sieht das so aus: Im Januar trag die Verwaltungsreform in Kraft. D.h. verschiedene Behörden (Ämter) des Landes wurden auf die Regierungspräsidien bzw. die Landratsämter "verteilt". (z.B. Straßenbauämter, Landwirtschaftsämter, Forstämter, Oberschulamt usw.).
Und was hat das für uns zur Folge? Personalabbau in den nächsten Jahren um 20 %. Praktisch bedeutet das: Laufende Zeitverträge werden nicht mehr verlängert, wenn jemand in Rente geht, wird die Stelle in der Regel nicht wieder besetzt, nur Umverteilung innerhalb vom Amt.
Die Auszubildenden werden nach der Ausbildung nicht mehr übernommen und müssen schauen, ob sie sonst wo was finden, usw.
Soweit zu den Büro-Jobs........
Martina |
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