Was ich (hier) erschreckend finde...
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senso
Gast
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Nun für 500 Euronen Marge, da brauchst Du natürlich mehr Umsatz. Vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt. Die 200 - 300 Euro meinte ich nicht pro Monat. Ich meinte das für den Anfang. Du sollst Dir ja kein Warenlager anlegen sondern die Ware erst nachbestellen, wenn Du die "alte Ware" weg hast.
Das kann natürlich sein, daß Du oft im Monat bestellen mußt, das ist ja aber egal, Portofrei ist es ab 50 Euro und für den Bonus wird ja sowieso der Monatsumsatz gerechnet.
Die Angabe 200 - 300 dienen alleine der Risikominimierung. Du kannst die Wre zwar zurückschicken, aber erst mal hast Du die ja bezahlt. Wenn Du nur mit 300 in Vorkasse gehst tust Du Dich wesentlich leichter als wenn Du 2000 Euro anlegst.
Für 500 Euronen Verdienst brauchst Du etwa 1500 Euro Umsatz, was z.B. bei Vitaminen sehr schnell geht, Bei Garset von Amway noch schneller, das sind nicht mal 2 Garset. Bei 2 Garset hast Du 600 Euro Spanne und nochmal 120 Euro Einzelhandelsbonus. Alles ohne Gruppe.
Und wenn nun einer sagt, 2 Garset gehen nicht, dann sei die Frage erlaubt, wovon leben die Berater von AMC? Und für eine Garsetvorführung brauche ich zwei Stunden, wenn ei der party einige Gäste da sind, dauert der ganze Zauber mit Vorführung, Bestellannahme, Auslieferung 3 Stunden. Zusammengerechnet kommen bei 2 Vorführungen 2 Garsets und mindestens 2 neue Termine raus. Bei 6 Stunden und insgesamt 720 Euro ist das ein guter Stundensatz, oder? Die absolute ausnahme sind natürlich verkaufsverrückte Berater, ich hab so einen, der macht durchschnittlich 6 Garset im Monat und verdient:
6 x 300 Euro plus 700 Euro Bonus (ohne Gruppe). Das sind zwar nur 2500 Euro, aber ich kenne Menschen, die gehen dafür 40 Stunden die Woche zum arbeiten.
Lieben Gruß
Jürgen |
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Oliver Albrecht
Networker

Alter: 34
Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 1466
Wohnort: Berlin

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AMC ist ein sehr gutes Beispiel, denn außer dem "Supervisor" bei HerbaLife (ich weiß nicht genau, 3.000 Euro, mal babsi fragen?) wäre mir nichts eingefallen um so richtig geil zu front-loaden.
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spass- & unsinn-coaching by oliver albrecht (intollerant & selbstherrlich) ... denn wer geld verkaufen will, sollte auch so aussehen, oder ... "wenn du nix im fenster hast, dann musste schon verdammt viel im laden haben" (stromberg) |
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senso
Gast
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Siehst Du, genau dieses Frontloading will ich vermeiden. Drum habe ich die Version mit den 200 - 300 Euro beschrieben. Klar könnte man den ganzen Monatseinkauf des Beraters auch auf einmal machen, das ist klares Frontloading. So entstehen unverkäufliche Warenlager und verbrannte Erde.
Sollte ein Neuer bei mir versuchen, mehr als 400 Euro auf eine Bestellung zu machen, darf er mir erst mal erklären was er mit der Ware vorhat. Könnte ja sein er hatte wirklich ne heftige Kosmetikpräsentation, da gibt es sowas schon mal, oder bei Vitaminen. Aber diese Ware ist dann auch verkauft.
Drum bin ich froh, daß es bei Amway nicht möglich ist, sich eine "Position" zu erkaufen.
Lieben Gruß
Jürgen |
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Oliver Albrecht
Networker

Alter: 34
Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 1466
Wohnort: Berlin

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Aber was hat Mars jetzt eigentlich genau gemeint? Wie sollten wir diesen Vorschlag umsetzen, wenn wir wollten? Mir gefällt das so auch nicht, genauso wie senso (hab ich doch richtig verstanden)?
Mars, was tun? |
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senso
Gast
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Nun, was tun, das muß jeder für sich selber entscheiden, sich gründlich informieren ist schon mal sehr wichtig, dann eine nacht darüber schlafen und dann nicht nur die Botschaft sondern auch den Botschafter überprüfen.
Der nächste Schritt wird dann meist vom Bauchgefühl gesteuert. Ohne abwertend zu sein hab ich mich entschieden: Mars ignorieren.
LG
Jürgen |
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Uservorstellung
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Mars Maggioni

Alter: 40
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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Ja, was tun?
Möglichkeit 1: Mars ignorieren, so wie 'senso' für sich entschieden hat.
Möglichkeit 2: Endlich Geld verdienen!
Für alle, die sich für Möglichkeit 2 entscheiden wollen, hier noch einmal die Kurz-Zusammenfassung meines Postings:
1. Wer arbeitet muss mindestens 5.000,- Euro pro Monat verdienen... besser mehr! Weniger reicht einfach nicht; selbst wenn es scheinbar jetzt noch reicht, so reicht es bestimmt nicht, um bis zur Rente das notwendige Vermögen aufgeboaut zu haben.
2. Mit den üblichen MLM-Produkten (also Kosmetika, Nahrungsergänzungen und Putzzeugs) ist das so gut wie unmöglich. Grund: Diese Produkte kosten zu wenig. Wer seine Kunden 1:1 beraten muss, kann so unmöglich auf genug Einkommen kommen. Dafür hat der Tag einfach zu wenig Stunden.
3. Man kann in den meisten MLM-Systemen nicht über die Produkte, sondern nur über eine Downline verdienen. In Systemen, in denen das zutrifft, beißen die letzten die Hunde; und damit sind nicht Kunden gemeint, sondern Menschen, die mit den Produkten Geld verdienen wollen - und eben nicht können, weil sich nur über die Downline das große Geld verdienen lässt.
Die Lösung für alle diese Probleme ist ganz einfach:
1. Lernen Sie verkaufen!
Und dazu merke:
- Die Upline verdient ihr Geld vielleicht gar nicht mit Verkauf (siehe Kommentar von Senso), sondern überwiegend mit Recruiting. Wie also sollte diese Upline ihre Downline professionell im Verkauf schulen können???
- Selbst wenn ein großartiger Verkäufer in der Upline ist, heißt das nicht, dass er Verkaufen auch großartig lehren kann! Das ist etwas ganz anderes. Schauen Sie sich nur um, wie viele großartige Sportler es gibt... und wie wenige davon hinterher großartige Trainer werden.
Die Methode, mit der ein Verkäufer vielleicht hervorragend fährt, kann für einen anderen Verkäufer völlig falsch sein.
Kurz: Lernen Sie das Verkaufen nicht bei einem Verkäufer oder Ihrer Upline, sondern bei jemandem, der professionell Verkaufen lehrt!
2. Suchen Sie ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal (USP) und höherem Preis!
Für meine Klienten habe ich zahlreiche solche Produkte anzubieten - je nachdem, wo die Interessen des Verkäufers liegen. Aber Sie müssen nicht mein Kunde werden, um gute Produkte zu finden. Das schaffen Sie auch ganz alleine!
Sie fragen sich 'wie' ?
Ganz einfach: Überall schießen Firmengründungen aus dem Boden. Ich kenne aus meiner Datenbank Hunderte von faszinierenden neuen Produkten.
Leider sind die meisten Gründer viel zu produkt-fixiert. Mit anderen Worten: Sie haben zwar etwas Tolles erschaffen, scheitern aber nicht selten am Vertrieb.
Da liegt Ihre Chance, werte Verkäufer! Schlagen Sie die Zeitung auf! Besuchen Sie Gründermessen! Und in fast jeder größeren Stadt gibt es auch Gründerzentren - machen Sie dort doch einen kleinen Aushang! Oder wenden Sie sich mal an die IHK und an die Business-Angels.
Überall dort treffen Sie auf neugegründete Firmen, deren größtes Problem meist der Vertrieb ist. Denn Entwickler sind meist schlechte Verkäufer. Wenn Sie diese Leute kontaktieren, ist allen geholfen.
Es ist unglaublich, wie viele fantastische Produkte wieder vom Markt verschwinden - und die meisten Menschen haben nie erfahren, dass es sie gibt. Nur, weil der Vertrieb nicht funktionierte.
Also: Ratschlag 1: Kontaktieren Sie Gründer - dann kommen Sie an eine Vielzahl von interessanten Produkten. Suchen Sie sich das aus, woran Sie glauben und was Sie persönlich interessiert!
Ratschlag 2: Gerade in den Anfängen dieser Firmen können Sie eventuell den gesamten Vertrieb organisieren. Vielerorts wird man dankbar für diese Hilfe sein. Und wenn Sie sich das nicht zutrauen... dieses Forum ist doch bestens geeignet, um mit anderen Verkäufern in Konakt zu treten. Bilden Sie ein Team von 3 bis 4 Leuten und suchen Sie sich zusammen das Produkt und die Firma Ihrer Wünsche!
Was nun die Produkte betrifft: Sie sollten teuer sein - oder in großer Menge gebraucht werden. Ein einziger normaler Verkauf sollte mindestens 500,- Euro Umsatz generieren; gern auch deutlich mehr.
Und noch ein Tipp: denken Sie auch mal über B2B-Geschäfte nach. Hier liegt nämlich das große Geld!
Aber selbst im B2C Bereich fallen mir auf Anhieb etwa Hundert Produktgruppen ein, die dem Verkäufer (!) viel mehr Geld bringen als die üblichen MLM-Produkte (Kosmetik, Putzzeug und Nahrungsergänzungen). Und das Beste: So gut wie jeder Anbieter sucht Verkäufer - selbst, wenn er es noch gar nicht weiß. |
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_________________ MLM braucht neue Produkte. Sonst wird es im Zeitalter des Internets und der daraus resultierenden Vergleichbarkeit untergehen! www.Maggioni.de |
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Nobody 3
Gast
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Mars Maggioni hat folgendes geschrieben: 1. Wer arbeitet muss mindestens 5.000,- Euro pro Monat verdienen... besser mehr! Weniger reicht einfach nicht; selbst wenn es scheinbar jetzt noch reicht, so reicht es bestimmt nicht, um bis zur Rente das notwendige Vermögen aufgeboaut zu haben.
Wer sagt denn, dass ein Einkommen bis zur Rente bei gleicher Höhe bleibt? Durch stetigen Ausbau der Struktur erhöht es sich doch ständig.
Zitat: 2. Mit den üblichen MLM-Produkten (also Kosmetika, Nahrungsergänzungen und Putzzeugs) ist das so gut wie unmöglich. Grund: Diese Produkte kosten zu wenig.
Unsinn. Lieber verdiene ich an 10.000 Verkäufen an eine breite Zielgruppe je 1 € als an 100 Verkäufen je 10 oder gar 20 €. Bei geringerem Gewinn aus vielen Einzelverkäufen macht's die Masse. Dass man damit sehr sehr gut verdienen kann, kann nicht strittig sein, denn viele haben's schon vorgemacht...
Zitat: Wer seine Kunden 1:1 beraten muss, kann so unmöglich auf genug Einkommen kommen. Dafür hat der Tag einfach zu wenig Stunden.
Du vergisst, dass Du nicht alle 10.000 Kunden Deiner 1.000 Partner persönlich beraten musst, sondern jeder nur 10... da sehe ich kein zeitliches Problem...
Zitat: 3. Man kann in den meisten MLM-Systemen nicht über die Produkte, sondern nur über eine Downline verdienen.
Was meinst Du, was die Downline umsetzt?
Nicht zufällig Produkte...???
Zitat: In Systemen, in denen das zutrifft, beißen die letzten die Hunde; und damit sind nicht Kunden gemeint, sondern Menschen, die mit den Produkten Geld verdienen wollen - und eben nicht können, weil sich nur über die Downline das große Geld verdienen lässt.
Nun, ich kenne Menschen, die es ohne weiteres schaffen, ganz allein Monat für Monat Produkte für hunderte oder gar tausende €uro zu verkaufen und schon davon recht gut leben könnten. Es geht schon, macht aber einige Arbeit.
Zitat: Die Lösung für alle diese Probleme ist ganz einfach:
1. Lernen Sie verkaufen!
Wem's liegt, soll's ruhig lernen - falls er's nicht schon kann...
Zitat: Die Upline verdient ihr Geld vielleicht gar nicht mit Verkauf (siehe Kommentar von Senso), sondern überwiegend mit Recruiting.
Das wäre "Kopfgeld"...
Verdient wird schon durch Verkauf, jedoch nicht zwangsläufig durch eigenen, sondern durch die gesamte Struktur.
Zitat: Wie also sollte diese Upline ihre Downline professionell im Verkauf schulen können???
Network Marketing lebt von Arbeits- und Aufgabenteilung!
Wenn jeder nur 5-10 eigene Kunden betreut, die mittelfristig bestimmt nicht schwer zu finden sind, kann in einer grösseren Struktur schon einiges daraus an Umsatz entstehen. Dazu braucht's nicht massenhaft Profiverkäufer.
Kann Sponsor Karl z. B. selbst nicht verkaufen, kann genausogut jemand aus dessen Upline, der sich damit besser auskennt, die Gesamtstruktur schulen. Man muss sich doch nicht am direkten Sponsor aufhängen, es gibt doch viel mehr Möglichkeiten.
Zitat: Selbst wenn ein großartiger Verkäufer in der Upline ist, heißt das nicht, dass er Verkaufen auch großartig lehren kann!
Nicht zwangsläufig, aber er kann von seinen Erfahrungen berichten. Manchen bringt es etwas, anderen nicht so sehr.
Zitat: Das ist etwas ganz anderes. Schauen Sie sich nur um, wie viele großartige Sportler es gibt... und wie wenige davon hinterher großartige Trainer werden.
Aber nur alle zusammen schaffen den Erfolg des Ganzen!
Auch hier gibt's Aufgabenteilung und die richtige Mischung macht's!
Zitat: Die Methode, mit der ein Verkäufer vielleicht hervorragend fährt, kann für einen anderen Verkäufer völlig falsch sein.
Will ich etwas lernen, frage ich mehrere erfahrenere Personen und nehme mir das an, was mir persönlich am meisten bringt...
Zitat: Kurz: Lernen Sie das Verkaufen nicht bei einem Verkäufer oder Ihrer Upline, sondern bei jemandem, der professionell Verkaufen lehrt!
Wir brauchen im Network Marketing nur nicht nur Verkäufer, sondern auch Teambuilder, Ausbilder, Präsentatoren, Motivatoren und viele andere mit unterschiedlichsten Aufgaben. Wer nur auf Verkäufer aus ist, ist im MLM falsch, der sollte sich besser im normalen Direktvertrieb umschauen, wo es nicht so sehr auf das Team ankommt, die Möglichkeiten aber wieder begrenzt sind...
Zitat: 2. Suchen Sie ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal (USP) und höherem Preis!
Unfug! Stell Dir vor, Du steigst in das weltweit einzige Geschäft ein, das Lederhosenknopfpoliermaschinen zu 1500 € verkauft. Wichtig ist eine grosse Zielgruppe, die ein Produkt braucht bzw. haben möchte... |
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Mars Maggioni

Alter: 40
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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Oh je! Wie kann man nur einen Thread so bewusst falsch verstehen?
Also gut. Kurze Stellungnahme zu Norbert, da ich glaube, dass all diese falschen Ansichten hier doch sehr weit verbreitet sind:
1. Natürlich steigt das Einkommen mit der Zeit. Trotzdem ist es wichtig, frühzeitig möglichst hohe Beträge in den Vermögensaufbau zu stecken. Ansonsten hat man am Ende des Berufslebens zwar ein hohes Einkommen, jedoch nicht die Rente, die nur über möglichst lange Zins- und Zinseszinserträge zustande kommen kann.
2. Du schreibst, dass du nicht 10.000 Kunden beraten musst, sondern dass tausend Leute nur je zehn beraten müssen. An nächster Stelle schreibst du aber, dass du lieber an 10.000 Kunden je einen Euro verdienst, als an 1000 Kunden je 10,- Euro.
Das mag ja eine Hyperbel sein, aber... bemerkst du den Widerspruch gar nicht?
Es ist ja richtig: Wer eine Downline von 1000 Leuten hat, dem reicht es, wenn jeder nur ein paar Euro umsetzt. Aber denen reicht es doch nicht! Wer MLM so angeht, ist wieder bei Schneeballsystemen. Da kann auch jeder Kohle machen, der nur genug Dumme anwirbt.
Was ich aber propagiere - nicht aus Idealismus, sondern weil jeder davon profitiert - sind Systeme mit Produkten, mit denen auch die Verkäufer richtig Geld verdienen, die nicht schon viele hundert Partner unter sich haben!
Drittens: Ja, viele haben vorgemacht, dass man mit Putzzeug usw. reich werden kann. Aber immer nur auf Kosten anderer... nämlich der Downline, die den Bekannten- und Verwandtenkreis versorgt und sich mit einem Minimum-Einkommen durchschlagen muss, weil darüber hinausgehende Akquisen kaum möglich sind.
Viertens: Ja, die Downline setzt natürlich Produkte um. Aber nicht genug für ein hohes Einkommen. Profitieren tun nur die, die oben stehen. Und dieser Ansatz ist falsch!
Jeder MLM-Verkäufer muss von Anfang an in die Lage versetzt werden, seinen Lebensunterhalt mit dieser Tätigkeit zu verdienen; und zwar aus seinen Verkäufen, nicht aus der Downline, die er irgendwann aufgebaut hat (sonst sind wir - wie gesagt - wieder beim Schneeballsystem). Und dafür braucht es Produkte, die das ermöglichen.
Die Frage lautet also: Wenn ein Einsteiger ohne Downline monatelang 10 Stunden am Tag arbeiten muss, um mit Putzzeug, Nahrungsergänzungen oder Kosmetika gerade mal ein oder zwei Tausender im Monat zu verdienen (bestenfalls), warum sollte der gleiche Einsteiger nicht jeden Monat bei gleichem Arbeitsaufwand das Vielfache davon verdienen - einfach, indem er eben anspruchsvollere Produkte verkauft!
Fünftens: So, du kennst also Leute, die es durchaus schaffen, im Monat Produkte für Tausende von Euro zu verkaufen? Ja... und? Wer im Monat Produkte für Tausende von Euro verkauft, der bleibt trotzdem ein armer Schlucker. Denn seine Provision ist nur ein Bruchteil. Dann sind da noch seine Geschäftskosten und natürlich das Finanzamt!
Um vernünftig zu verdienen, muss man monatlich Produkte für zehntausende von Euro verkaufen. Nur dann bleiben unterm Strich 5 bis 10 Tausend Euro für den Verkäufer übrig.
Und um es ganz deutlich zu sagen: Wenn ein guter Verkäufer Produkte für ein paar Tausend Euro verkaufen will, dann hängt er sich dafür einen Nachmittag ans Telefon! (Und um gleich wieder bewusstem Falschverstehen zuvor zu kommen: nein, ich rede NICHT von Kaltakquise.)
Sechstens: Ja, richtig. Verkaufen muss lernen, wer nicht verkaufen kann! Sehr weise. Und die Erfahrung zeigt leider: kaum jemand kann es. Selbst Verkäufer, die sich selbst für sehr gut halten, machen Fehler, dass es einen graust.
Siebtens: Und wieder ein bewusster Falsch-Versteher von Norbert. Wenn ich schreibe, dass die Upline ihr Geld mit Recruiting verdient, dann redet niemand von Kopfgeld. Vielmehr davon - was hier ja auch an vielen Stellen zugegeben wurde - dass sich wirklich Geld (bei diesen Produkten) nur über das Bilden einer Downline verdienen lässt. Denn nur eine gewaltige Downline vermag die geringen Umsätze auszugleichen.
Achtens: Menschen können von Erfahrungen anderer lernen. Ja. Aber sie können auch Jahre oder gar Jahrzehnte ihres Lebens verschwenden, wenn sie die Erfahrungen anderer nicht umzusetzen vermögen.
Und wozu dieses Risiko? Wer Tennis lernen will, nimmt sich einen Tennislehrer. Denn wer einfach nur so spielt, wird niemals gut. Und wer beispielsweise Krafttraining einfach nur so und ohne professionelle Anleitung betreibt, wird sich höchstwahrscheinlich sehr schnell die Gelenke ruinieren.
Etwa 95 Prozent aller Verkäufer (und sicher ein noch größerer Prozentsatz unter MLMlern) könnten durch eine Verkaufsschulung ihre Ergebnisse signifikant verbessern. Die Kosten für eine solche Schulung wären meist schon nach einem Monat durch die zusätzlichen Gewinne wieder drin - wenn nicht sogar schneller.
Eine Verkaufsschulung kostet - je nach Anbieter - 500,- bis 2000,- Euro und dauert - je nach Anbieter - ein bis drei Tage. Tut mir leid, aber wer das nicht investiert, der verdient es, weiterhin mit seinem Minimaleinkommen leben zu müssen.
Norbert schreibt: ...Wir brauchen im Network Marketing nur nicht nur Verkäufer, sondern auch Teambuilder, Ausbilder, Präsentatoren, Motivatoren und...
Schnickschnack! Es geht um Produkte und die müssen verkauft werden. All das Drumherum wird durch den Verkauf der Produkte finanziert. Niemand kann alles - und wer es versucht, der kann nichts richtig.
Entscheiden sind die einkommensproduzierenden Tätigkeiten. Und das sind nun einmal Verkauf und Recruiting.
Und Norbert: Nicht nur Lederhosenknopfpoliturmaschinen sind hochpreisige Produkte. Mit diesem unsinnigen Beispiel machst du dein gesamtes Posting noch unplausibler.
Es gibt massenhaft hochpreisige Produkte, für die ein großer Bedarf besteht, zum Teil im B2C-, vor allem aber im B2B-Bereich. Was also ist besser? 10 Stunden am Tag Putzmittel oder Kosmetika an 20 verschiedene Leute verkaufen und dann 100,- Euro mit nach Hause nehmen? Oder in der gleichen Zeit ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal an einige wenige Kunden verkaufen und 1000,- Euro Provision erhalten?
Noch ein Wort Norbert: Ich weiß nicht, ob du hier auch Beiträge mit Mehrwert lieferst. Ich kenne deine Postings nur in dem Zusammenhang, dass du versuchst, andere Beiträge auseinanderzunehmen und irgendwie überall einen Widerspruch zu konstruieren.
Der Zweck ist natürlich offensichtlich: möglichst viel Präsenz in diesem Forum zu Werbezwecken.
Daran ist auch nichts falsch. Wir alle wollen mit unserer Arbeit Geld verdienen. Ich bin nur der Ansicht, dass diese Herangehensweise falsch ist. Im schlechtesten Fall stehst du vor den Lesern als Besserwisser da, im besten Fall als der große Kritiker.
Aber selbst der beste Fall hilft niemandem. Es bringt niemanden weiter, was du schreibst. Vielleicht solltest du deine Aktivitäten dahin verlagern, den Teilnehmern dieses Forums konstruktive Hilfestellung zu geben. Das ist zwar schwieriger als hinter jedem Posting von anderen einen Widerspruch zu plazieren... aber es ist auch wesentlich ergiebiger und würde 'deiner Sache' sicher deutlich mehr Nutzen bringen. |
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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Mars,
Deine Ausführungen in allen Ehren sind echt gut. Allerdings sei auch mir Kritik gestattet:
Hochpreisige Produkte lassen sich nur mit fundierter Fachkenntnis des angebotenen Produktes verkaufen. Diese via MLM zu vertreiben würde ja bedeuten die gasamte DL entsprechend zu schulen und ist somit für die Vertriebsfirma einfach zu teuer. Da nehm ich lieber wenige Direktverkäufer mit Gebietsschutz, einem anständigen Vertrag mit Grundabsicherung, angemessener Umsatzbeteiligung bei entsprechendem Leistungsnachweis. HILTI oder TOGAL macht das seit Jahren erfolgreich, beide Unternehmen vertreiben ihre Produkte direkt haben mit MLM aber nix am Hut...
MfG Bierschlucker |
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senso
Gast
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Nun, es gibt nch eine dritte Möglichkeit:
Buchen Sie irgendwelche Seminare und Schulungen beim Guru Mars, kaufen Sie dessen Schriftstücke und werden Sie dessen gläubiger Jünger. Dazu ist es dann notwendig, daß Sie mindestens 15 Kinder zeugen.
Dann haben Sie deutlich mehr als 5000 Euro---------- Sozialhilfe mit Kindergeld zusammen.
Durch den von mir beschriebenen Weg habe ich ein Einkommen deutlich über den 5000 Euronen, ohne mich aufzublasen und alles was nicht meinen Vorstellungen entspricht schlecht zu machen.
Klar, so ein Forum ist eine gute Werbemöglichkeit. Ich kann jedoch nicht verstehen, was das hier soll, einerseits sind wir MLMler alle doof und verdienen nix, andererseits sind Sie Herr Maggioni gewillt, uns aus unserer geistigen Umnachtung rauszuholen.
Seien Sie wenigstens ehrlich und sagen Sie was Sie bezwecken. Nicht dieses honigsüße Gewäsch.
Jürgen |
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