Was ich (hier) erschreckend finde...
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Mars Maggioni

Alter: 40
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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Hallo Herr Knebel...
Zitat: @Mars: Sie betreiben kein MLM oder Network Marketing ? Sie lehren das verkaufen ? Und sie finden MLM "schlecht" ? Ist das korrekt
Nein, das ist nicht korrekt. Ich finde MLM großartig! Ich finde nur die üblichen Produkte... ich sage mal ganz vorsichtig: schlecht! Ich glaube, dass sich mit diesen Produkten kaum Geld verdienen lässt. Und das ist der Grund, warum ein neues Angebot das nächste jagt. Und das ist der Grund, warum so viele Networker immer auf der Suche nach dem bessern System, dem neueren Produkt sind. Und das ist der Grund, warum kaum jemand etwas von dem versteht, was er da tut. Und das ist der Grund, warum MLM-Systeme einen so schlechten Ruf haben und so oft als unseriös angesehen werden - und es häufig eben auch sind!
Die Reaktionen hier sind einerseits unbegreiflich, denn ich sage nichts gegen MLM und nichts gegen Sponsoring und nichts gegen Down- und Uplines. Ich empfehle einfach nur, das Gleiche mit Produkten zu tun, mit denen sich Geld verdienen lässt.
Auf der anderen Seite sind diese Reaktionen ganz typisch für Menschen, die einfach nicht bereit sind, alteingefahrene Denkweisen in Frage zu stellen. Wie heißt es doch: "Die Erde ist eine Scheibe, Galileo!"
Also kurz: MLM finde ich großartig, so wie es allerdings praktiziert wird, finde ich es schlecht. Aber es wird so weitergehen, solange genug Leute unter so schlechten Bedingungen zu arbeiten bereit sind - denn solange können viele Unternehmen auf deren Kosten abkassieren.
Es gibt so viele Gründer mit guten bis hervorragenden Produkten. Mein Ratschlag: Wer verkaufen will, soll diese kontaktieren, anstatt hier der Dreimillionste zu werden, der Duftwässer oder Eiweißpulver verkauft! Damit wäre allen geholfen.
Und nein: ich verdiene mein Geld nicht mit Verkaufsschulungen - oder sagen wir: nur ganz am Rande.
Das heißt konkret: Ich schreibe Bücher und ich berate Firmen (und selbstständige Einzelpersonen), die mit ihrem Gechäft Schwierigkeiten haben.
Verkaufsschulungen führe ich auch durch. Aber eigentlich nur für bestehende Klienten und deren Mitarbeiter. Oder begleitend zu einer gebuchten Unternehmensberatung. Und garantiert auch nicht mehr in diesem Jahr.
Wer mir also - wie 'senso' - unterstellt, dass ich hier auf plumpe Art und Weise Kunden fangen wollte, dessen These ist hiermit wohl ad absurdum geführt.
Im Übrigen: es geht hier doch gar nicht um meine Person. Es geht darum, dass ich hier eine These in den Raum stelle, von deren Richtigkeit ich überzeugt bin. Und anstatt hier über meine Person zu diskutieren oder darüber, ob das dann noch MLM ist oder nicht, sollte man die dargebrachten Inhalte lieber zur Kenntnis nehmen und sich Gedanken darüber machen, ob und wie man damit seine eigenen Geschäftsergebnisse verbessern kann. |
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_________________ MLM braucht neue Produkte. Sonst wird es im Zeitalter des Internets und der daraus resultierenden Vergleichbarkeit untergehen! www.Maggioni.de |
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Nobody 3
Gast
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Mars Maggioni hat folgendes geschrieben: Ich finde MLM großartig! Ich finde nur die üblichen Produkte... ich sage mal ganz vorsichtig: schlecht! Ich glaube, dass sich mit diesen Produkten kaum Geld verdienen lässt.
Viele Menschen beweisen seit vielen Jahren das Gegenteil...
Zitat: Und das ist der Grund, warum ein neues Angebot das nächste jagt.
Nein, der Grund für andauernde neue Angebote liegt darin, dass immer wieder Menschen das Rad neu erfinden wollen und immer wieder Konzepte an ihrer eigenen Unausgegorenheit scheitern.
Statt sich an den kommenden und gehenden Eintagsfliegen zu orientieren (die beweisen, dass sie es nicht können), sollte man sich vielleicht die etablierten und soliden Systeme genauer anschauen, denn die haben bewiesen, dass sie es können...
Zitat: Und das ist der Grund, warum so viele Networker immer auf der Suche nach dem bessern System, dem neueren Produkt sind.
Hier spielt der Herdentrieb eine nicht zu unterschätzende Rolle. Man sagt den Leuten, sie haben die Chance, von Anfang an dabei zu sein und die Lemminge folgen... sind übrigens meist immer dieselben, die folgen...
Zitat: Und das ist der Grund, warum kaum jemand etwas von dem versteht, was er da tut.
Weil immer wieder einige schwarze Schafe MLM als schnell-reich-werd-System hinstellen, bei dem man weser was wissen, noch was arbeiten oder können (nur zahlen und kaufen) muss, glauben viele es leider nur allzu gern... Wozu was lernen, der Sponsor hat doch gesagt, ich werd auch so automatisch reich...
Zitat: Und das ist der Grund, warum MLM-Systeme einen so schlechten Ruf haben und so oft als unseriös angesehen werden - und es häufig eben auch sind!
Das letzte Beispiel ist einer der Gründe, ein weiterer ist die Pauschalkriminalisierung. Sicher gibt es noch mehr Gründe, wie z. B. pauschal behaupten, häufig sind die Systeme unseriös. So häufig sind unseriöse Network Marketing Systeme gar nicht, denn die wirklich illegalen Schneeballsysteme kann man nicht einmal als MLM bezeichnen, weil es bei denen gar nicht um "Marketing", also den Vertrieb von Produkten, geht.
Zitat: Die Reaktionen hier sind einerseits unbegreiflich, denn ich sage nichts gegen MLM und nichts gegen Sponsoring und nichts gegen Down- und Uplines.
Nun, das kam einige Beiträge zurück aber ganz anders rüber. Dort wurde noch der reine Verkauf als einzige reelle Tätigkeit hingestellt und alles andere als überflüssig.
Zitat: Ich empfehle einfach nur, das Gleiche mit Produkten zu tun, mit denen sich Geld verdienen lässt.
Es gab auch im MLM schon Produkte etwas höherer Preise, die gute Provisionen boten. Nehmen wir einfach mal ein Beispiel: Die vielen sicher noch gut bekannte Chi-Machine, die es im MLM für fast 300 € gab. Viele schworen auf das Ding mit "unbegrenztem Marktpotential", das es heute für 49 € bei manchem medizinischen Versand gibt und das die PLUS-Kette eine Woche lang gar für 39 € angeboten hatte. Das Network bestand gerade mal ein Jahr, wenn überhaupt.
Wie macht z. B. Aldi sein Geld? Mit Massenwaren zu günstigem Preis, die sich an eine möglichst grosse Zielgruppe richten.
Zitat: Also kurz: MLM finde ich großartig, so wie es allerdings praktiziert wird, finde ich es schlecht.
Auch das ist schon wieder eine Pauschalaussage!
Wie wird es denn praktiziert?
Gibt es etwa nur eine Art, es zu praktizieren?
Oder ist etwa jede Art, es zu praktizieren, schlecht?
Zitat: Aber es wird so weitergehen, solange genug Leute unter so schlechten Bedingungen zu arbeiten bereit sind - denn solange können viele Unternehmen auf deren Kosten abkassieren.
Die Bedingungen sind nicht schlecht, sondern vielseitig, weil sie nicht nur für Verkäufer Vorteile bieten, sondern für viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Zielen, die sich alle ihren persönlichen Vorteil aus dem System ziehen können, aber nicht müssen.
Wie gesagt: Ein Auto ist nur ein äusserst schlechtes Segelboot, oder...?
Zitat: Es gibt so viele Gründer mit guten bis hervorragenden Produkten.
...und täglich kommen weitere hinzu... und verschwinden vorhandene wieder in der Versenkung... oft sogar trotz hervorragender Produkte!
Was nutzt das beste Produkt, wenn das Konzept schei...benkleister ist...? |
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Reiner Marggraff
Gast
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Aber es wird so weitergehen, solange genug Leute unter so schlechten Bedingungen zu arbeiten bereit sind - denn solange können viele Unternehmen auf deren Kosten abkassieren.
Moin Mars,
in der praxis lebe ich recht gut davon!!
in deiner theorie eher nicht!!
nutzt du denn eines von deinen angebotenen produkten selbst??
Theorie und praxis laufen oft andere wege als gedacht!!
wo und wie kannst du mir zeigen das es bei dir in der praxis anders geht!?
schreiben kann ich auch viel, bei dir kommt es halt besser rüber, aber meine putzlappen bringe ich den leuten beser rüber als du jemals könntest!
oder siehst du das anders!?
LG
Reiner |
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Nanonetzwerk

Alter: 48
Anmeldungsdatum: 18.09.2004
Beiträge: 116
Wohnort: Berlin

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@Mars,
ich habe mir jetzt am frühem Morgen die Mühe gemacht, diesen Threat durchzulesen und bin fernab von Wertungen irgendwelcher beteiligten Personen.
Hier ist der erste Punkt der mein Unverständnis weckt.
Sie werten beteiligte Personen ab, und ich denke, dass das nicht der Weg ist sich hier mit Menschen auseinander zu setzen, die dieses Geschäft schon Jahre betreiben und ihre Lehrjahre gemacht haben.
Wobei ich anmeken möchte, dass man nie genug lernen kann.
Das zweite Unverständnis meinerseits ist, dass bei mir Ihre Bemerkung "den letzten beißen die Hunde" hängen geblieben ist und dies für meine Begriffe eine Äußerung ist, die mir sehr deutlich macht, dass zum Thema MLM etwas nicht verstanden wurde und vielleicht auch nur der versteht der Networkmarketing in der Praxis erlebt und es tut.
Diese Bemerkung ist nur anzuwenden, wenn man von einem Schneeballsystem spricht, aber nicht im NWM.
Das dritte das mein Unverständnis weckt ist, dass Sie von nur hochpreisigen Produkten sprechen, an denen man mehr Geld verdienen kann und dies als Ziel im NWM verfolgen sollte.
Keine Frage, dass man daran mehr Geld verdienen könnte, aber mir ist kein Produkt in dieser Preisklasse bekannt, das einen Nachkauf von dem gleichen Kunden und dem gleichen Produkt nach sich bringt.
Mir ist es wichtig, dass ich beides anbiete und ein und der gleiche Kunde ein Angebot von mir annehmen kann, das die sogenannten Verbrauchsprodukte darstellen und immer wieder für sich nutzen wird.
Das ist das was langfristige Stabilität in mein Geschäft bringt, ein Verbrauchsprodukt das der Kunde jeden Tag gerne nutzt und es immer wieder kaufen will.
Das was Sie bezgl. hochpreisiger Produkte ansprechen erinnert mich auch eher an Direktvertrieb und ist nicht unser Thema, denn WIR machen Networkmarketing.
Ich möchte Ihnen gerne deutlich machen, was bei mir durch ihre Ausführung hängen geblieben ist.
Fazit ist, dass auch ich den Eindruck von Ihnen bekommen habe, dass sie in Bezug auf Networkmarketing Dinge durcheinander gebracht haben und das System nicht ganzheitlich verstanden haben.
Wollen Sie ernsthaft den überwiegendsten Teil von Firmen mit Verbrauchsprodukten und den vielfach erfolgreichen Partner derart grundsätzlich in Frage stellen?
Es ist nicht verwunderlich, dass hier auch der Satz "das Rad neu erfinden" gefallen ist.
Sorry, aber dies fühlt sich für mich irgendwie anmaßend an!
Leider erlaubt es meine Zeit nicht noch konkreter darauf einzugehen, aber eines noch zum Schluss.
Falls sie der Meinung sind ich liege mit meinen Schlussfolgerungen ihrer Ansichten falsch, dann sollten sie überlegen mit welchen Schlagworten sie umgehen, denn das ist das was im Großen hängen bleibt.
Dieser Threat beweist dies sehr deutlich!
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Wiesenthal |
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Petra Engelbertz
Networkerin

Alter: 51
Anmeldungsdatum: 04.01.2005
Beiträge: 1938
Wohnort: Krefeld NRW

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Hallo Herr Maggioni,
bezgl. Ihrer Signatur gebe ich Ihnen mal ein Interview mit dem amerikanischen Diplomökonomen Rifkin mit auf den Weg.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
@ all,
mich beschäftigt dieser Artikel schon längere Zeit und ich hätte gerne mal euer feedback, aber kommt mir nicht damit, einen Networker habe das nicht zu interessieren, denn das würde dann ich erschreckend finden.
LG und einen schönenTag
Petra |
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_________________ Die Zelle ist unsterblich. Allein die Flüssigkeit, in der die Zelle schwimmt, unterliegt degenerativen Prozessen (Dr. Alexis Carrel, Nobelpreisträger)
Mehr vom Leben mit Generations of Health
www.goh.biz/pegeo |
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Uservorstellung
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Dietz-Grube
Networker
Alter: 41
Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beiträge: 613
Wohnort: Oberaula 06628-919925

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Schön das sich dieser Thread so entwickelt...
Zitat: Nein, das ist nicht korrekt. Ich finde MLM großartig! Ich finde nur die üblichen Produkte... ich sage mal ganz vorsichtig: schlecht! Ich glaube, dass sich mit diesen Produkten kaum Geld verdienen lässt. Und das ist der Grund, warum ein neues Angebot das nächste jagt. Und das ist der Grund, warum so viele Networker immer auf der Suche nach dem bessern System, dem neueren Produkt sind. Und das ist der Grund, warum kaum jemand etwas von dem versteht, was er da tut. Und das ist der Grund, warum MLM-Systeme einen so schlechten Ruf haben und so oft als unseriös angesehen werden - und es häufig eben auch sind!
Hallo Herr Maggioni [sorry...edditiert]
Zu den Produkten .... ein altes Sprichwort fällt mir hierzu ein...
Reine Geschmackssache, sagte der Affe und biss in die Seife....
Zum Thema Geldverdienen... ist es nicht die Sache des Betrachters was er als viel empfindet???
Alles eine Sache des Standpunktes.... oder entscheiden Sie für andere was viel ist ????
Neue Angebote.... Wollen wir doch alle mal ehrlich sein... es ist schön wenn wir noch Visionäre haben die einen Traum verwirklichen wollen [Neue Firma, neues Produkt]....
Ein Networker der Provisionen und einen Angemessenen Verdienst für seine Tätigkeit erhält würde nie ein bestehendes, funktionierendes Geschäft, für etwas anderes verlassen.
Warum sollte er...?
Wenn er nach Monaten der Auffassung ist, dass dieses Geschäft nichts für Ihn ist, weil er z.B. nicht mit dem Marketingplan oder den Produkten klar kommt und damit seine Schwierigkeiten hat, ist es doch für Ihn als Selbständigen freigestellt sich neuen Aufgaben zu widmen, für die er sich "berufen" fühlt.
...schlechten Ruf... dieses ist ein, mit Sicherheit, ein relevanter Punkt und toll das Sie ihn so schön auf den Punkt bringen.
Mal SO als Gedankenanstoß
Ist es aber nicht so, dass es dann eigentlich die Networker selber sind [wie die Pantoffeltierchen im Wasserglas] sich Ihre Umwelt selber vergiften, da Sie nicht im Vorfeld genau die Firma aussuchen/anschauen [mit Rücksicht auf Produkte, Vergütungen usw.] und damit der Branche einen schlechten Ruf vermachen???
Ist es nicht so, dass jeder seines Glückes Schmied ist und das Stück Roheisen selber in Form [Erfolg, Verdienst usw...] bringen muss???
Sind nicht alle Wege die zum Erfolg führen, solange wie sie ehrlich und Fair sind, von Relevanz?
Ein netter Mensch sagte mal zu uns... der stete Tropfen höhlt den Stein....
Hat man nun einen Duschkopf der nur tropfenweise funktioniert, wird man sich auch waschen können [nur dauert es länger]
Hat man nun aber einen Duschkopf der in einem satten Strahl, Wasser abgibt geht es schneller... somit sind die Wege des gesetzten Zieles [setzen wir mal den Erfolg an ] mit jeder Maßnahme erreichbar.
Das mal von uns
So long
Ina & Marcus |
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Zuletzt bearbeitet von Dietz-Grube am 8/10/2005, 01:41, insgesamt einmal bearbeitet |
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Honk
Gast
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Ich entschuldige mich jetzt schon mal für die Klugschei...erei.
Ich glaube, dass hier wieder aneinander vorbei geredet wird. Soweit ich Mars verstanden habe, vertritt er die Ansicht, dass MLM im Nebenjob einen zu geringen Stundenlohn generiert und nach seiner Meinung daher hauptberuflich betrieben werden sollte. Die Haupteinnahmen sollten aus dem Verkauf von Produkten kommen und nicht aus der Downline. Damit ist MLM für jeden VP im System auch wirklich reproduzierbar. Da aber nur eine Downline ein Residualeinkommen erzeugen könnte, muss eben anders vorgesorgt werden, was bedeutet, dass die Margen steigen müssen - mit Hilfe von alleinstehenden Hochpreisprodukten. DAS IST DOCH SO ALLES GAR NICHT FALSCH, WAS ER DA SAGT.
Im übrigen wurde doch niemand kritisiert, weil er Konsumgüter nebenberuflich unter die Leute bringt. Mars sagte doch nur, dass für ihn dabei nicht genug rausspringt - er daher was anderes verkaufen würde -, und dass in einigen Systemen der Erfolg immer schlechter reproduzierbar wird je tiefer man in der Hierarchie steht (das ist auch nicht falsch).
Ich denke, dass das wahrscheinlich nicht ohne Gebietsschutz geht. Kommt dann noch ein Basisfesteinkommen hinzu, um den VP zu entlasten, so dass er nicht unseriös arbeitet (der Verkausdruck ist da, aber nicht so immens hoch), sind wir in der Tat beim Direktvertrieb. Damit hätten wir dann MLM ad absurdum geführt.
Es kann doch jeder weiter machen wie bisher. Jeder muss doch selber wissen, wie effektiv sein Handeln sein soll. |
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Mars Maggioni

Alter: 40
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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@Honk: Danke! Nachdem Norbert mal wieder alles mit der Brechstange falsch verstehen wollte, freue ich mich über diese kurze und sehr gute Zusammenfassung (vielleicht sollte ich mich auch kürzer fassen).
@PeGeo: Ein sehr guter Artikel. Ich werde mir mal das Buch kaufen. Allerdings denke ich nicht, dass bezahlte Arbeit endet. Mit der forschreitenden Technisierung steigt unser aller Lebensstandard und die Tätigkeiten werden sich verschieben - sie werden nicht aufhören.
Grundsätzlich wird immer das bezahlt werden, was anderen Menschen Nutzen bringt. Und Verkauf/Beratung wird immer dazu gehören.
Allerdings ist es wahr: immer weniger Menschen haben Platz in unserer modernen Arbeitswelt. Einfach, weil sie die notwendigen Vorraussetzungen nicht mehr erfüllen. Ich möchte mir nicht anmaßen zu urteilen, ob das nun gut oder schlecht ist. Das spielt auch keine Rolle, es ist eben einfach so.
Man sieht schon in diesem Thread: Menschen wollen keine Veränderungen. Sie fühlen sich davon bedroht und gehen mit Feuereifer dagegen an. Die Arbeitswelt der Zukunft (und auch schon unserer Gegenwart) verlangt aber mehr. Wer sich nicht verändern kann, stirbt.
Und es wird eine neue Armut geben. Unser soziales Netz in Deutschland wird schon bald nicht mehr finanzierbar sein. Auch nicht von einer roten Regierung, denn wenn das Geld nicht da ist, ist es eben nicht da.
Und das ist letztlich der Grund dieses Threads. Niemand sollte sich auf die Sicherung seiner Grundbedürfnisse durch Sozialhilfe verlassen. Dein eine solche Sicherung ist bald nicht mehr vorhanden. Und die Arbeitswelt wird immer komplexer. Also gilt es, sich fortzubilden und ein Vermögen aufzubauen.
Aber bitte, Norbert, Senso usw.... bleibt nur beim Alteingesessenen. Macht weiter wie bisher. Es gab immer die Leute, die sagten, die CD könne die Schallplatte nicht ablösen, weil Schallplatten viel natürlicher klängen. Und einer der letzten großen Produzenten von Bildröhren hat vor 2 Monaten Insolvenz angemeldet, weil er seine Produktion nicht rechtzeitig umgestellt hat. Genauso wäre es vor ein paar Jahren auch IBM gegangen. Fast wäre dieses Multimilliarden-Konzern Bankrott gegangen; gerade noch schaffte man den Turnaround vom Hard- und Softwareproduzenten zum Dienstleister.
Was das alles mit MLM zu tun hat? Norbert würde sicher sagen: gar nichts. Und dann würde er von irgendwelchen Hosenknopfpoliermaschinen oder Chi-Maschinen schwafeln.
Tatsache ist: In einer Zeit der totalen weltweiten Vergleichbarkeit durch das Internet sind die heutigen MLM-Produkte - meiner Ansicht nach - chancenlos.
Ich will hier niemandem sein Geschäft schlecht reden. Ich gebe nur meine Meinung zum Besten. Und ich hoffe, dass jeder kritisch prüft, ob sein Geschäft auch in Zukunft noch eine Chance haben wird. |
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_________________ MLM braucht neue Produkte. Sonst wird es im Zeitalter des Internets und der daraus resultierenden Vergleichbarkeit untergehen! www.Maggioni.de |
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Nobody 3
Gast
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@ Honk
Honk hat folgendes geschrieben: Soweit ich Mars verstanden habe, vertritt er die Ansicht, dass MLM im Nebenjob einen zu geringen Stundenlohn generiert und nach seiner Meinung daher hauptberuflich betrieben werden sollte.
Und genau hier ist wohl auch einer der Haupt-Denkfehler zu suchen. Network Marketing ist vor allem für Nebenberufler und nicht für Hauptberufler. Letztere stellen keine 10% der Branche und aus 90% Nebenberuflern, Hobbyverkäufern, "Sammelbestellern" etc. machst Du auch keine Hauptberufler. Die vielen Nebenberufler (sehr oft haben die auch eine Hauptarbeit oder sind bereits selbständig) sind das Rückgrat der Branche, auf die alles aufbaut.
Sorry, aber ebenso könnte man ein Auto ohne Motor bauen...
Zitat: Die Haupteinnahmen sollten aus dem Verkauf von Produkten kommen und nicht aus der Downline. Damit ist MLM für jeden VP im System auch wirklich reproduzierbar.
Die Haupteinnahmen kommen ja aus dem Verkauf von Produkten, aus eigenen Verkäufen wie aus Verkäufen in der Downline.
Wozu sollte jemand eine Downline aufbauen, fördern, schulen und betreuen, wenn er daran nichts verdienen dürfte oder könnte? Es wäre schon deshalb eben NICHT reproduzierbar, weil der eigentliche Anreiz wegfallen würde.
Zitat: Da aber nur eine Downline ein Residualeinkommen erzeugen könnte, muss eben anders vorgesorgt werden, was bedeutet, dass die Margen steigen müssen - mit Hilfe von alleinstehenden Hochpreisprodukten. DAS IST DOCH SO ALLES GAR NICHT FALSCH, WAS ER DA SAGT.
Es scheitert aber an der fehlenden bzw. zu kleinen Zielgruppe und daran, dass Hochpreisprodukte fast immer keine Verbrauchsprodukte sind, man sie also an jeden Kunden nur ein einziges mal verkaufen kann, sich also ständig neue Kunden suchen muss, um Gleichstand zu erreichen.
Verkaufst Du hingegen Verbrauchsprodukte, die von den meisten Kunden monatlich (oder periodisch) wiedergekauft werden, bedeutet jeder neue Kunde einen Zuwachs, auch an Einkommen.
Es gibt noch einen wichtigen Grundsatz: Neukundenwerbung ist bedeutend aufwändiger als Bestandskundenpflege!
Zitat: Mars sagte doch nur, dass für ihn dabei nicht genug rausspringt - er daher was anderes verkaufen würde
Natürlich springt am Anfang weniger heraus, wenn man sich weder einen Kundenstamm noch eine Downline aufgebaut hat. Bei Verbrauchsgütern bedeutet aber jeder neue Kunde und jeder geworbene Partner einen Zuwachs für das eigene Geschäft.
Zitat: und dass in einigen Systemen der Erfolg immer schlechter reproduzierbar wird je tiefer man in der Hierarchie steht (das ist auch nicht falsch).
Richtig ist es aber erst recht nicht
Man kann sehr wohl auch nur durch Verkauf gut Geld verdienen, egal, in welcher Ebene man steht und man kann sich durch eigene Leistung etwas aufbauen, egal, wann man in welcher Ebene eingestiegen ist.
Zitat: Ich denke, dass das wahrscheinlich nicht ohne Gebietsschutz geht.
OK, stell Dir vor, Du bist "Networker" mit Gebietsschutz. Nun hat Kumpel Kalle Interesse am Geschäft, weil er von Dir gehört hat, wie toll es bei Dir läuft - leider wohnt er in einem Gebiet, in dem es schon einen VP gibt, kann er also nicht einsteigen... Oder Tante Erna würde von Dir gern ein XY kaufen, weil Du ihr davon vorgeschwärmt hast - leider wohnt sie im Gebiet eines anderen VP, darfst ihr also nix verkaufen...
Network Marketing ist eine besondere Form des Direktvertriebs. Wenn Du (oder Mars) nun alle Besonderheiten herausnehmt, ist es kein Network Marketing mehr und das gibt es auch schon, nur halt woanders...
Du kannst auch nicht zu einem Opel-Händler gehen und dort ein Auto mit Ford-Karosserie, Ford-Motor, Ford-Fahrwerk und Ford-Ausstattung kaufen, da musst Du schon zu Ford gehen, hier ist Opel!
Zitat: Kommt dann noch ein Basisfesteinkommen hinzu, um den VP zu entlasten, so dass er nicht unseriös arbeitet (der Verkausdruck ist da, aber nicht so immens hoch), sind wir in der Tat beim Direktvertrieb. Damit hätten wir dann MLM ad absurdum geführt.
Damit hast Du nicht MLM ad absurdum geführt, sondern nur versucht, bei einem Opel-Händler ein... (siehe weiter oben)... Es ist nicht der Fehler des Opel-Händlers, dass er kein Ford-Händler ist, sondern des Interessenten, der in den falschen Laden gegangen ist...
Zitat: Es kann doch jeder weiter machen wie bisher. Jeder muss doch selber wissen, wie effektiv sein Handeln sein soll.
Eben, und Network Marketing bietet im Vergleich zum klassischen Direktvertrieb halt viele Besonderheiten, die 8richtig genutzt) zusätzliche Chancen bieten, und zwar auch Menschen mit kleineren Zielen und Ambitionen, die mit normalem Direktvertrieb nichts anfangen können und der auch nicht mit den Nebenberuflern.
Willst Du Opel, bleib im Opel-Laden - willst Du Ford, muttu halt zu Ford gehen... die Betonung liegt bei "gehen", denn Ford kommt nicht zu Opel und Opel mutiert auch nicht zu Ford... da helfen auch keine Argumente... |
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Zuletzt bearbeitet von Nobody 3 am 6/10/2005, 11:29, insgesamt einmal bearbeitet |
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Christian Laack
Networker

Alter: 31
Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 1255
Wohnort: Deutschland & Spanien

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| Die Pause hat ihm gut getan. Super Klasse Beitrag :finger: |
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