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 Honk
Gast






BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 11:40  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

norbert hat folgendes geschrieben:
@ Honk

Honk hat folgendes geschrieben:
Soweit ich Mars verstanden habe, vertritt er die Ansicht, dass MLM im Nebenjob einen zu geringen Stundenlohn generiert und nach seiner Meinung daher hauptberuflich betrieben werden sollte.


Und genau hier ist wohl auch einer der Haupt-Denkfehler zu suchen. Network Marketing ist vor allem für Nebenberufler und nicht für Hauptberufler. Letztere stellen keine 10% der Branche und aus 90% Nebenberuflern, Hobbyverkäufern, "Sammelbestellern" etc. machst Du auch keine Hauptberufler. Die vielen Nebenberufler (sehr oft haben die auch eine Hauptarbeit oder sind bereits selbständig) sind das Rückgrat der Branche, auf die alles aufbaut.


Ja und? Mars sagt nur, dass er es als Hauptberuf empfiehlt und er argumentiert entsprechend, warum er dieser Ansicht ist. Es kann doch jeder weiterhin nebenberuflich machen.

norbert hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Die Haupteinnahmen sollten aus dem Verkauf von Produkten kommen und nicht aus der Downline. Damit ist MLM für jeden VP im System auch wirklich reproduzierbar.



Die Haupteinnahmen kommen ja aus dem Verkauf von Produkten, aus eigenen Verkäufen wie aus Verkäufen in der Downline.

Wozu sollte jemand eine Downline aufbauen, fördern, schulen und betreuen, wenn er daran nichts verdienen dürfte oder könnte? Es wäre schon deshalb eben NICHT reproduzierbar, weil der eigentliche Anreiz wegfallen würde.


JEDER VP der gleichen oder einer höheren Hierarchiestufe ist ein Konkurrent und kein Kollege. Damit verkleinert JEDE Hierarchiestufe den Markt. Jeder verdient zwar an seiner Downline, aber die Downlines der unteren Stufen werden kürzer sein, ergo verdienen die VP dort weniger und können aufgrund des kleineren Marktes den Erfolg der höheren Stufen nicht wiederholen. Geht es aber weniger um den Aufbau von DL, dann hat jeder VP (fast; DL werden ja immer noch gebildet) den gleichen potentiellen Marktanteil und kann das Ergebnis des Sponsors reproduzieren.

Wahrscheinlich habt ihr nur noch nicht genug VP, um diese Effekte zu registrieren, aber der Logik folgend muss es so passieren.

norbert hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Da aber nur eine Downline ein Residualeinkommen erzeugen könnte, muss eben anders vorgesorgt werden, was bedeutet, dass die Margen steigen müssen - mit Hilfe von alleinstehenden Hochpreisprodukten. DAS IST DOCH SO ALLES GAR NICHT FALSCH, WAS ER DA SAGT.


Es scheitert aber an der fehlenden bzw. zu kleinen Zielgruppe und daran, dass Hochpreisprodukte fast immer keine Verbrauchsprodukte sind, man sie also an jeden Kunden nur ein einziges mal verkaufen kann, sich also ständig neue Kunden suchen muss, um Gleichstand zu erreichen.

Verkaufst Du hingegen Verbrauchsprodukte, die von den meisten Kunden monatlich (oder periodisch) wiedergekauft werden, bedeutet jeder neue Kunde einen Zuwachs, auch an Einkommen.

Es gibt noch einen wichtigen Grundsatz: Neukundenwerbung ist bedeutend aufwändiger als Bestandskundenpflege!


Also fehlt für MLM das richtige Produkt.

norbert hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Mars sagte doch nur, dass für ihn dabei nicht genug rausspringt - er daher was anderes verkaufen würde


Natürlich springt am Anfang weniger heraus, wenn man sich weder einen Kundenstamm noch eine Downline aufgebaut hat. Bei Verbrauchsgütern bedeutet aber jeder neue Kunde und jeder geworbene Partner einen Zuwachs für das eigene Geschäft.


Darum lohnt sich MLM mit Hauptaugenmerk auf eigenen Verkauf und geringer Downlinebildung wahrscheinlich nicht - schon gar nicht nebenberuflich.

norbert hat folgendes geschrieben:

Zitat:
und dass in einigen Systemen der Erfolg immer schlechter reproduzierbar wird je tiefer man in der Hierarchie steht (das ist auch nicht falsch).


Richtig ist es aber erst recht nicht Wink

Man kann sehr wohl auch nur durch Verkauf gut Geld verdienen, egal, in welcher Ebene man steht und man kann sich durch eigene Leistung etwas aufbauen, egal, wann man in welcher Ebene eingestiegen ist.


Das sehe ich anders. Bitte siehe oben.

norbert hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Ich denke, dass das wahrscheinlich nicht ohne Gebietsschutz geht.


OK, stell Dir vor, Du bist "Networker" mit Gebietsschutz. Nun hat Kumpel Kalle Interesse am Geschäft, weil er von Dir gehört hat, wie toll es bei Dir läuft - leider wohnt er in einem Gebiet, in dem es schon einen VP gibt, kann er also nicht einsteigen... Oder Tante Erna würde von Dir gern ein XY kaufen, weil Du ihr davon vorgeschwärmt hast - leider wohnt sie im Gebiet eines anderen VP, darfst ihr also nix verkaufen...

Network Marketing ist eine besondere Form des Direktvertriebs. Wenn Du (oder Mars) nun alle Besonderheiten herausnehmt, ist es kein Network Marketing mehr und das gibt es auch schon, nur halt woanders...


Richtig! Dann kann er nicht einsteigen und auch keinen Marktanteil wegnehmen. Das ist doch vor allem wichtig, wenn ich von meinen Einnahmen leben muss. Genauso muss ich auch die Grenzen der Gebiete respektieren. Es ist doch absurd, dass MLM Konkurrenz im eigenen Lager - also unter den eigenen VP - erzeugt. "Zum Glück" sind das ja keine Angestellten, sondern selbständige VP. Was schert es also die Firma? Die Umsätze kommen so oder so, egal ob sich die VP zerfleischen.

Ich weiß auch, dass es das schon gibt.

norbert hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Kommt dann noch ein Basisfesteinkommen hinzu, um den VP zu entlasten, so dass er nicht unseriös arbeitet (der Verkausdruck ist da, aber nicht so immens hoch), sind wir in der Tat beim Direktvertrieb. Damit hätten wir dann MLM ad absurdum geführt.


Damit hast Du nicht MLM ad absurdum geführt, sondern nur versucht, bei einem Opel-Händler ein... (siehe weiter oben)... Es ist nicht der Fehler des Opel-Händlers, dass er kein Ford-Händler ist, sondern des Interessenten, der in den falschen Laden gegangen ist...


Doch! Genau das habe ich (unfreiwillig) getan, wie oben zu erkennen ist. Wenn man MLM gewinnbringend für ALLE (also auch den letzten in einer DL) betreiben will, landet man automatisch im herkömmlichen Direktvertrieb.
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 Elke Borchardt



Alter: 54
Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1436
Wohnort: Rosengarten (Nordheide 35 km südl. von Hamburg)

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BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 12:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Als Mitarbeiter im klassischen Direktvertrieb müssen Sie, im Gegensatz zum Network-Marketing, meist sehr viele Kunden beliefern um ein vertretbares Einkommen zu haben.

Im Network-Marketing benötigt man in den meisten Fällen nur sehr wenige Endverbraucher, weil man mit einer gewissen Anzahl an Partnern wesentlich erfolgreicher und auch kostengünstiger arbeiten kann.

Beispiel:
Iris Klug, für ein Network-Marketing-Unternehmen tätig, betreut ihre 10 Kunden im Monat. Mit diesen Kunden erreicht sie zwar nur einen Umsatz von 500,-- € und verdient damit nur 150,-- € (=30%). Sie hat jedoch selbst 15 Partner und diesen hat sie dabei geholfen, ebenfalls jeweils 10 Partner zu finden, die einen kleinen Zusatzverdienst suchten. Insgesamt sind nun unter Iris Klug 150 Partner tätig. Jeder betreut seine eigenen 10 Kunden im Monat und dies ergibt einen monatlichen Umsatz von 75.000,- €. Iris Klug erhält auf diesen Umsatz einen Bonus von durchschnittlich 5%, das ergibt 3.700,- € Provision je Monat. Ist sie mal 14 Tage krank oder im Urlaub, entfällt unter Umständen der Gewinn auf die eigenen Verkäufe, aber ihr Bonus aus den von ihr geworbenen Mitarbeitern wird sich kaum verändern. Es ist ja sehr unwahrscheinlich, daß alle 150 Partner in ihrer Network-Marketing-Struktur im selben Monat krank oder im Urlaub sein werden.

Ich :love: es

Viele Grüße
Elke
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 Honk
Gast






BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 12:34  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das ist doch klar. Es ging hier aber um die Reproduzierbarkeit dessen, was sie uns da schildern.
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 Mars Maggioni



Alter: 40
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 12:45  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Elke
Das ist eine Rechnung wie von der Motivationsveranstaltung. Die Realität sieht aber meist anders aus.

Außerdem: das mag ja schön für 'Iris Klug' sein. Aber was ist mit den Leuten ganz untern aus ihrer Downline?

Ach ja richtig... die können ja auch jeder 15 Partner werben, die wiederum 10 Partner werben.

Woran erinnert mich das? Ach ja. Also: Sie zahlen 1000,- Euro ein, dann kommen Sie eine Sitzreihe nach vorne. Und Ihren Sitzplatz verkaufen Sie dann an zwei Bekannte. Sobald diese wiederum ihren Sitzplatz verkauft haben, kommen Sie noch eine Sitzreihe nach vorne usw. Und wenn Sie erst auf dem Pilotensitz sind, dann... Oder so ähnlich Wink

Okay, ich finde der Thread hat sich hier tot gelaufen. Zumindest von meiner Seite. Bleibt noch die Frage, warum sich alle hier gegen einen so simplen Vorschlag stellen.

Wenn Sie Produkte verkaufen können, die bisher kaum vertrieben werden...
Wenn Sie Produkte verkaufen können, die hochpreisig sind und eine hohe Gewinnspanne haben...
Wenn Sie diese Produkte überall finden können, indem Sie mit Gründern Kontakt aufnehmen, die noch keine bestehende Vertriebsstruktur haben (nein, Norbert, weder Polier- noch Chimaschinen und auch keine Bananenschalenverdampfapparatur)...
Wenn diese Produkte einen großen Mart haben...
Wenn diese Produkte natürlich doch Folgeaufträge nach sich ziehen...
Und wenn Sie wie gehabt natürlich auch eine Downline aufbauen können - mit dem Unterschied, dass dann genug Geld da ist, um diese professionel schulen und betreuen zu lassen (was Ihnen Zeit spart und die Erfolge vergrößert)...

Warum in aller Welt wollen Sie weiterhin Kosmetika, Putzmittel und Nahrungsergänzungen verkaufen? Warum nur? Weil Sie sich in ein neues Produkt einarbeiten müssten? Weil Sie vielleicht eine Verkaufsschulung besuchen müssten, um in 'professionellen Gefilden' mithalten zu können? Das ist alles???

Ein Anwalt, ein Arzt, ein Architekt... sie alle müssen 5 Jahre studieren und dann noch Assistenzeiten in Kauf nehmen, bis sie irgendwann richtig arbeiten und geld verdienen können. Im Verkauf muss man sich nur ein paar Tage schulen lassen und kann dann genauso viel und mehr verdienen - aber selbst das vermeiden die meisten.

Du meine Güte!!! Aber das muss jeder selbst wissen.

Übrigens: nur um das nochmal klar zu stellen: Ich habe und ich werde hier keine Produkte anbieten. Und meine eigenen Verkaufsschulungen (die wenigen, die ich noch mache) sind deutlich über dieses Jahr hinaus voll, sodass ich auch hier kaum Werbung für meine eigenen Angebote mache. Ich habe hier nur Fachwissen in die Kategorie Fachwissen geschrieben. Jetzt muss jeder selbst wissen, ob er was draus macht.
_________________
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 Rudolf Knapp



Alter: 55
Anmeldungsdatum: 27.08.2005
Beiträge: 7
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BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 13:02  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo an alle,

ich finde den konstruktivsten Beitrag hat bisher PeGeo gebracht.
Ich jedenfalls schließe mich bei der Beurteilung der Gesamtlage Herrn Rifkin an. Es wird diese schöne Zeit geben in der der Mensch nicht mehr "arbeiten" muss, jeder Mensch seine geistigen Ressourcen (s. A. E ) nutzt, um wirklich den Sinn unseres Daseins und unsere tatsächliche Bestimmung zu ergründen.
Ich glaube, wenn diese Zeit gekommen ist, benötigen wir auch die Krücke des Geldes nicht mehr, da alle Produkte kostenlos sind also auch kein Geld mehr kosten. Die geistigen Ressourcen werden natürlich dann auch allen Menschen kostenlos zur Verfügung stehen.
Leider ist es noch nicht so weit und wir müssen uns alle noch mit der jetzigen Situation beschäftigen ( nicht zufrieden geben).
Ich denke, dass alle Menschen bewusst oder unbewusst an diesem Ziel arbeiten.
Es war schon immer so, dass die Weitergabe von Produkten oder Dienstleistungen, die Kommunikation und den notwendigen Fortschritt gebracht haben, der uns zu dem oben genannten Zustand führen wird.
Also ist jeder Handel, egal ob mit hochpreisigen Gebrauchsprodukten/Investitionsgütern für eine ausgesuchte Klientel, oder mit niedrigpreisigen Verbrauchsprodukten für viele immer der Kummunikation und somit der Weiterentwicklung (Evolution) zuträglich.
Für welche Form des Handels sich jemand entscheidet ist dabei wohl jedem selbst überlassen. Die ganze Geschichte sollte allerdings moralisch einwandfrei ablaufen. Ein guter Massstab ist hier das Gewissen.
Ich für meinen Teil würde nie ein Unternehmen unterstützen, welches Panzer herstellt auch wenn sie mir eine hohe Provision einbrächten.
Es gibt andere Mittel zur Friedensschaffung als so einen Peacemaker.
Ebenso würde ich mich auch nicht für ein niedrigpreisiges Schneckenvernichtungsmittel hergeben nur damit mein Salat schön aussieht, Schnecken sind auch Lebewesen die zu unserer Evolution gehören.
Persönlich habe ich mich für ein Network-Marketing entschieden, nicht um schnell reich zu werden, sondern weil ich es spannend finde mit so vielen verschiedenen Menschen wie möglich in Kontakt zu sein.
Kommunikation bringt uns weiter, auch die Diskussion.

Dazu noch einen Tipp, wenns denn gestattet ist:

Diskussion über die Sache unter Respektierung der Ansicht der beteiligten Personen, ohne diese abzuwerten. Offene Darlegung der eigenen Intention(Für Werbung gibt es andere Möglichkeiten)

Jedes System wird seine Schwächen und Stärken haben, weil es von Menschen erdacht und genutzt wird. In jedem System sollten die Beteiligten sich ihrer Verantwortung gegenüber den Beteiligten bewußt bleiben, egal in welcher "Position" sie sich gerade aufhalten. (Dies gilt nicht nur im NwM, sondern für alle wirtschaftlichen/politischen/kulturellen
usw. Organisationen)

Ich wünsche jedem hier die Einsicht seine Berufung fair weiterzugeben,
dann wird alles gut.

Rudolf
_________________
Grüße an alle
Rudolf
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Wolfgang Kellermann

Caroline Salathe

Nicole Lang

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Alter: 48
Anmeldungsdatum: 18.09.2004
Beiträge: 116
Wohnort: Berlin

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BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 13:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Herr Maggioni hat folgendes geschrieben:
Warum in aller Welt wollen Sie weiterhin Kosmetika, Putzmittel und Nahrungsergänzungen verkaufen? Warum nur?


....weil es ein beständiger Milliardenmarkt ist der die nötigen Verbrauchsprodukte bietet, um Langfristigkeit für unser Geschäft zu bilden.

Gruß
Sabine Wiesenthal
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 Nobody 3
Gast






BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 13:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Honk hat folgendes geschrieben:
Mars sagt nur, dass er es als Hauptberuf empfiehlt und er argumentiert entsprechend, warum er dieser Ansicht ist. Es kann doch jeder weiterhin nebenberuflich machen.


Nur ist der Anteil der Hauptberufler im Network Marketing halt relativ klein. Die Basis der Branche sind nun einmal die Nebenberufler, für sehr viele davon kommt es als Hauptberuf aus unterschiedlichen Gründen nicht in Betracht. Die "Hauptberuflichkeit" ergibt sich in unserer Branche meist mit der Zeit durch zunehmenden eigenen Erfolg.

Der Einstieg ist so gut wie immer nebenberuflich. Zwar ist ein "hauptberuflicher" Einstieg theoretisch möglich, aber sehr aufwändig, meist kostenintensiv und birgt gewisse Risiken. Der nebenberufliche Einstieg ist einer der grössten Vorteile, denn hierbei sind die Risiken minimal und erst dieser Weg macht unser Geschäft für sehr viele Menschen erst interessant.

Natürlich kann man auch versuchen, gleich hauptberuflich einzusteigen, empfehlen würde ich es aber Neueinsteigern nicht, nur Profis mit Erfahrung in der Branche.

norbert hat folgendes geschrieben:
JEDER VP der gleichen oder einer höheren Hierarchiestufe ist ein Konkurrent und kein Kollege. Damit verkleinert JEDE Hierarchiestufe den Markt.


Der Markt ist bei weitem gross genug. Ich kenne mehrere Kreuzungen, an deren 4 Ecken sich jeweils Kneipen befinden, die alle ihre Gäste haben. Ich kenne Strassen, in denen es 4 Bäckereien gibt, die alle ihre Kunden haben und ich kenne Stellen, an denen es nebeneinander 2-3 Supermärkte gibt, die ebenfalls alle ihre Kunden haben.

Network Marketing setzt aber nicht auf Ladengeschäfte, sondern vor allem auf Empfehlungsmarketing. Das heisst, es könnten in einem Mietshaus von z. B. 20 Mietparteien durchaus 3-4 Partner des gleichen Networks leben, denn jeder hat seinen eigenen Bekanntenkreis. Jeder Mensch kennt andere Leute und die haben auch alle ihren eigenen direkten und erweiterten Bekanntenkreis. Ich kenne Fälle, in denen es gleich 3 Familienangehörige im gleichen Network sind, von denen 2 als Team zusammenarbeiten und die Tochter bzw. der Sohn ihre eigenen Organisationen aufgebaut haben mit hunderten völlig anderen Partnern, die die Eltern niemals kennengelernt hätten, da das Umfeld völlig anders ist (Schule, Uni, Beruf, Bund...).

Zitat:
Jeder verdient zwar an seiner Downline, aber die Downlines der unteren Stufen werden kürzer sein, ergo verdienen die VP dort weniger und können aufgrund des kleineren Marktes den Erfolg der höheren Stufen nicht wiederholen.


Doch, natürlich geht das. Man kann auch den eigenen Sponsor überholen und wesentlich mehr verdienen, denn genau dafür gibt es Schutzmechanismen, die dafür sorgen, dass konkrete Leistung vor blosser Anwesenheit geht.

Zitat:
Wahrscheinlich habt ihr nur noch nicht genug VP, um diese Effekte zu registrieren, aber der Logik folgend muss es so passieren.


Network Marketing funktioniert zwar logisch, jedoch sollte man auch genau hinschauen und die nötigen Informationen haben, um die Logik auch zu begreifen. Oder könntest Du, der vielleicht mal frisiert wurde, sofort als Friseurmeister irgendwo anfangen...?

Woher nehmen immer wieder Aussenstehende die falsche Gewissheit, eine Sache besser beurteilen zu wollen, als Menschen, die seit Jahren damit arbeiten...???

norbert hat folgendes geschrieben:
Es gibt noch einen wichtigen Grundsatz: Neukundenwerbung ist bedeutend aufwändiger als Bestandskundenpflege!


Also fehlt für MLM das richtige Produkt. [/quote]

Wieso???
Es gibt doch bereits sehr sehr viele "richtige" Produkte, mit denen viele Unternehmen schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich und kontinuierlich arbeiten, von deren Vertrieb viele viele Networker seit Jahren gut leben, mit denen viele Nebenberufler sich einen guten Nebenverdienst erwirtschaften und mit denen nicht wenige gar reich geworden sind.

All das mit völlig falschen Produkten? Mit einem völlig falschen Konzept?
Wo ist denn hier Deine Logik?

norbert hat folgendes geschrieben:
Natürlich springt am Anfang weniger heraus, wenn man sich weder einen Kundenstamm noch eine Downline aufgebaut hat. Bei Verbrauchsgütern bedeutet aber jeder neue Kunde und jeder geworbene Partner einen Zuwachs für das eigene Geschäft.


Darum lohnt sich MLM mit Hauptaugenmerk auf eigenen Verkauf und geringer Downlinebildung wahrscheinlich nicht - schon gar nicht nebenberuflich.[/quote]

Dann guck Dir mal einen beliebigen Gewerbebetrieb an. JEDER beginnt mit hohen Kosten und fährt meist jahrelang rote Zahlen, bevor er endlich in die Gewinnzone kommt.

Im MLM raucht man aber KEINE hohen Anfangsinvestitionen und kann auch sehr schnell auf schwarze Zahlen kommen. Gerade nebenberuflich ist sehr viel möglich mit Verkauf, allerdings wenn man die richtigen Produkte für seine bevorzugte Zielgruppe hat.

Wir haben einige reine Verkäufer im Team, die jeden Monat ihre Umsätze haben und einiges nebenbei verdienen. Die würden mich ganz schön blöd angucken, wenn ich denen erzählen würde, dass es sich nicht lohnt, was sie da tun... Laughing

norbert hat folgendes geschrieben:
Network Marketing ist eine besondere Form des Direktvertriebs. Wenn Du (oder Mars) nun alle Besonderheiten herausnehmt, ist es kein Network Marketing mehr und das gibt es auch schon, nur halt woanders...


Richtig! Dann kann er nicht einsteigen und auch keinen Marktanteil wegnehmen. [/quote]

Er nimmt mir doch gar keinen Marktanteil weg, wenn er völlig andere Menschen kennt. Er bringt meiner Struktur einen höheren Gesamtumsatz, lässt meine Bonusstufe steigen und bringt mir konkret Boni.

In der normalen Wirtschaft mag es so sein, dass man sich vielleicht als einziger Fernsehtechniker im Viertel Konkurrenten heranzieht, wenn man ausbildet, der Lehrling später seinen Meister macht und sich womöglich in der gleichen Strasse mit seinem Laden niederlässt.

Im MLM ist es völlig anders, denn der neue "Meister" hat kein Ladengeschäft, das jeder sehen könnte. Er arbeitet im Empfehlungsmarketing in einem völlig anderen Umfeld als ich selbst, er bringt meiner Struktur konkret höhere Gesamtumsätze... (siehe oben) und nicht nur sich, sondern auch mir Vorteile, denn nicht nur sein Marktanteil wächst, sondern meiner gleich mit.

MLM basiert aufgrund vieler Besonderheiten auf einer völlig anderen Logik als der normale Einzelhandel oder Direktvertrieb. Die Voraussetzungen sind völlig anders, also müssen es folglich auch die Arbeitsweisen sein.

Zitat:
Das ist doch vor allem wichtig, wenn ich von meinen Einnahmen leben muss. Genauso muss ich auch die Grenzen der Gebiete respektieren.


Bei dieser Argumentation wirst Du zumindest die Grenzen Deines eigenen Einkommens akzeptieren müssen... Wink

Zitat:
Wenn man MLM gewinnbringend für ALLE (also auch den letzten in einer DL) betreiben will, landet man automatisch im herkömmlichen Direktvertrieb.


Du weisst doch gar nicht, mit welchen Zielen der "letzte in der DL" überhaupt eingestiegen ist. Vielleicht hat er im "herkömmlichen" DV keine Chance? Vielleicht stören ihn die Vertragsbedingungen, der Leistungsdruck und die Verpflichtung, soundsoviel zu tun?

Die Voraussetzungen im klassischen DV, die sich den dortigen Handelsvertretern bieten, sind völlig andere als die, welche sich im MLM Networkern darstellen.

Du versuchst nach wie vor, ein Auto als schlechte Segelyacht zu sehen und akzeptierst einfach die Unterschiede nicht. Wenn Du klassischen DV bevorzugst, warum gehst Du denn dann nicht dorthin? Warum verplemperst Du Deine eigene Zeit damit, eine völlig andersgeartete Branche ummodeln zu wollen, statt Dich gleich an die für Dich richtige Branche zu wenden?

Hier ist ein Autohandel, keine Werft. Wir bauen Ihnen den Mercedes nicht zur Segelyacht um, da helfen keine Argumente...
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 Mars Maggioni



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Beiträge: 99
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BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 13:34  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Ich jedenfalls schließe mich bei der Beurteilung der Gesamtlage Herrn Rifkin an. Es wird diese schöne Zeit geben in der der Mensch nicht mehr "arbeiten" muss, jeder Mensch seine geistigen Ressourcen (s. A. E ) nutzt, um wirklich den Sinn unseres Daseins und unsere tatsächliche Bestimmung zu ergründen.

1. Das hat Herr Rifkin überhaupt nicht geschrieben.
2. Arbeit IST (!!!) Selbstverwirklichung! Wer etwas anderes arbeitet als das, was er auch ohne Bezahlung am liebsten machen würde, ist selber Schuld!
3. Herr Rifkins Beitrag ist von der Denkweise sehr interessant, und ich werde sein Buch kaufen. Aber machen wir uns trotzdem nichts vor: was er da vorschlägt ist ein durch und durch sozialistischer Ansatz (die Arbeitszeit jedes Menschen ist gleich viel Wert, egal was er macht... und ... jeder bekommt das Gleiche). Und so schön dieser Gedanke ist, wenn man ihn nicht zuende denkt, so hat doch die Realität in Kuba, in der DDR und in China gezeigt, dass sozialistische Systeme bei all diesen verschiedenen Herangehensweisen einfach nicht funktionieren.
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 Mars Maggioni



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BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 13:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Nanovertrieb

Was hilft der Pool eines Milliardenmarktes, wenn sich Millionen von Fischen drin tummeln?

Speziell Nanoprodukte hatten jetzt verhältnismäßig lange eine Art... Schonzeit. Aber inzwischen gibt es sie überall. Im Teleshop, im Supermarkt, im Internet... und natürlich bei Ebay.

Aber ich will Ihnen nichts ausreden. Ich wünsche Ihnen, dass das Geschäft weiterhin gut läuft.
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BeitragVerfasst am: 6/10/2005, 13:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Mars Maggioni hat folgendes geschrieben:
Was hilft der Pool eines Milliardenmarktes, wenn sich Millionen von Fischen drin tummeln?

Speziell Nanoprodukte hatten jetzt verhältnismäßig lange eine Art... Schonzeit. Aber inzwischen gibt es sie überall. Im Teleshop, im Supermarkt, im Internet... und natürlich bei Ebay.


Parfum, Kosmetik, Nahrungsergänzung und Haushaltsreiniger gibt es auch in jedem Supermarkt, meinetwegen auch bei ebay und trotzdem kaufen sehr viele Menschen gerade das im MLM und schon seit vielen Jahren. Viele Networker verkaufen auch gerade das häufig und regelmässig an viele viele Stammkunden und einige Networkunternehmen verzeichnen seit Jahren ein gutes Wachstum mit solchen Produkten.

Zu Nano im Baumarkt sag ich hier mal nix, aber ein Vergleich lohnt sich!!!

Aber trotzdem: Langsam wirkt es etwas albern, Menschen, die etwas bereits seit Jahren erfolgreich tun, beweisen zu wollen, dass das gar nicht geht, was sie tun...

Dazu nur mal eine ganz bescheidene Frage: Wenn es doch nicht geht, wie können so viele Menschen es bereits seit Jahren tun...?
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