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Petra Engelbertz
Networkerin

Alter: 51
Anmeldungsdatum: 04.01.2005
Beiträge: 1864
Wohnort: Uerdingen a. Rhein - Krefeld NRW

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Mars Maggioni

Alter: 39
Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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Grundsätzlich interessant und ich werde das Buch auf jeden Fall kaufen; alleine wegen des gewagten Denkansatzes.
Trotzdem bin ich etwas kritisch. Obwohl die Kernthesen stimmen, sehe ich in dem Ansatz einen versteckten neuen Sozialismus.
Der Unterschied zwischen den üblichen Währungen und dem vorgeschlagenen 'Zeitdollar' liegt nämlich nur in einem Punkt: Bei uns wird Arbeitsleistung bezahlt und im vorliegenden Vorschlag wird Arbeitszeit bezahlt - und das ist ein Riesenrückschritt. Gerade in einer Gesellschaft, die immer mehr Qualifikation braucht, muss höhere Leistung auch belohnt werden. Ein Zeitdollar wäre die schlimmste aller Lösungen.
Fakt ist: die Anzahl an Arbeitsplätzen wird zurückgehen. Das hat aber nichts Erschreckendes. Im Zeitalter der Industrialisierung wurden all die 'selbstständigen' Landwirte zu Arbeitnehmern gemacht, als sie in die Städte umsiedelten, denn dort waren die Arbeitsmittel (die großen maschinellen Anlagen).
Jetzt sind Compter, Telefon und ganz viel Hirn die wichtigen Arbeitsmittel. Somit schwindet die Notwendigkeit des Arbeitnehmertums. Also wird sich die Entwicklung umkehren - aus Arbeitnehmern werden wieder Selbstständige. Und das ist nicht erschreckend, sondern völlig in Ordung und sogar notwendig.
Aber ja: der Unterschied zwischen arm und reich wird immer größer. Wer reich ist, der ist das meist, weil er etwas kann. Wer arm ist, der ist das, weil er immer noch denkt, er müsse nur seine Arbeit machen. Kaum jemand ist bereit, sich auf eigene Rechnung fortzubilden und Risiken einzugehen.
Aber einfach nur seine Arbeit tun reicht einfach nicht mehr. Wir alle gehen heute bei Arbeit und Freizeit mit Produkten um, die den Horizont der meisten Menschen bei weitem übersteigen. Mit anderen Worten: man kann am Computer arbeiten, aber man könnte keinen konstruieren. Man kann einen Science Fiction Film anschauen, aber man könnte die Animationen nicht selbst herstellen. Man kann Briefbogen in Druckei-Qualität ausdrucken - aber man kann sie nicht entwerfen.
Und um beim Forums-Thema zu bleiben: MLMler verkaufen überwiegend Produkte, die keine große Qualifikation erfordern, da sie sich möglicherweise sonst überfordert fühlen würden (siehe anderer Thread )
Natürlich kann niemand all das können. Aber wer im Arbeitsmarkt der Zukunft (und Gegenwart) eine Chance haben will, braucht irgendeine Kernqualifikation dieser Art. Und diese wird man sich in Zukunft auf eigene Rechnung und in seiner Freizeit aneignen müssen. Die Zeiten, in denen Ausbildung Arbeitgebersache war, sind vorbei.
Die Menge an Arbeit wird nie verloren gehen. Aber die Arbeit verändert sich. Sie erfordert schon jetzt viel mehr Eigeninitiative, Fachwissen und Spezialisierung als bisher. Und dieser Trend wird sich fortsetzen. |
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_________________ MLM braucht neue Produkte. Sonst wird es im Zeitalter des Internets und der daraus resultierenden Vergleichbarkeit untergehen! www.Maggioni.de |
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Martin Schranz
Networker

Alter: 28
Anmeldungsdatum: 23.12.2004
Beiträge: 1261
Wohnort: Dornbirn

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Als ich mich mit einem Wirtschaftsberater aus der Politik mal darüber unterhalten habe hat er mir Gesagt:
Die Zukunft liegt in der Dienstleistung.
Beispiel: vor 20 Jahren hat der Tankwart zum Beispiel Ölstand, Wasserstand, etc.. geprüft. Diese Dienstleistung ist dann in Vergessenheit geraten und ist heute wieder im kommen.
Nachweislich machen Tankstellen, die diesen Service anbieten bis zu 20% mehr Gewinne.
Dienstleistungen sind zum Beispiel beratende Funktionen.
Was machen Networker eigentlich? Sie beraten Kunden und Vertriebspartner - sie machen eine Dienstleistung...
Aus diesem Grund wächst Network Marketing und wird auch Europa Zukunft haben.
Vielleicht kann man darüber auch weiter diskutieren.
Gruß
Martin |
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Honk
Gast
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Ich denke, dass wir dem Verlust der Arbeit nichts entgegen setzen können. Ich schließe mich auch der Ansicht an, dass der technische Fortschritt immer mehr Menschen in der Arbeitswelt "überflüssig" machen wird. Allerdings sehe ich es auch so, dass nicht Arbeitszeit (Zeitdollar), sondern Arbeitsleistung belohnt wird. Zumindest entspricht das ja dem Trend des immer schneller werdens.
Ich denke nicht, dass Geld abgeschafft wird. Damit haben wir nämlich eine gutes Mittel, um verschiedene Arbeitsleistungen zu vergleichen und zu speichern.
Zum Schluss sagt der Autor, dass diese Entwicklung eine Chance beherbergt - so man sie denn ergreift - und eine neue Gesellschaft entstehen kann, oder dass die Welt im Chaos versinken wird. Nun, ich denke, dass sie im Chaos versinken wird. Der Mensch lernt nicht wirklich aus der Vergangenheit und ist zu einem sozialen Miteinander, wie es sich entwickeln könnte, nicht fähig. Es reichen ja schon einige Individuen, um das System zu kippen. Daher glaube ich, dass wir in Zukunft, u. a. hervorgerufen durch die größer werdende Schere zwischen Arm und Reich, den Kampf um Märkte sowie religiöse/politische Extreme, eine neue planetare Blockbildung erleben. Der Mangel an diversen Rohstoffen (Öl, Trinkwasser) wird vielleicht der Auslöser für einen neuen überregionalen Konflikt, in dem, wenn man die neuesten Entwicklungen betrachtet, auch Kernwaffen zum Einsatz kommen können. Ist dann alles kaputt und viele tot, so gibt es mit dem Wiederaufbau genug neue Arbeit und viel weniger Arbeitnehmer und alles kann von vorne beginnen. |
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Petra Engelbertz
Networkerin

Alter: 51
Anmeldungsdatum: 04.01.2005
Beiträge: 1864
Wohnort: Uerdingen a. Rhein - Krefeld NRW

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ratiomama hat folgendes geschrieben:
In den letzten Jahren gab es Jahr für Jahr deutlich mehr als 1.000.000 (1,1 bis fast 1,4 Mios) Unternehmensgründungen (Ich AG´s inklusive).
Natürlich überleben davon nur etwa 50%, aber trotzdem finde ich das beeindruckend und macht Mut.
Hallo Jost,
na ob diese zahlen so stimmen wage ich zu bezweifeln, wo hast du das gefunden?
LG
Petra |
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_________________ Team PeGeo freut sich auf dich!
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Das Leben schenkt uns einzigartige Momente - schön dass wir sie mit anderen teilen können
XING mit mir
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Uservorstellung
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Honk
Gast
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ratiomama hat folgendes geschrieben: Hallo Honk,
dass der Mensch aus der Geschichte bis dato wenig gelernt hat erleben wir und lesen es in den Geschichtsbüchern. Kriege um alles mögliche wird es natürlich auch künftig geben. Aktuell gibt es mehrere Kriegsschauplätze
allein in Afrika.
Schauen wir nach Europa. Bei allen Problemen sollte man nicht übersehen, dass es uns in Westeuropa noch nie in der Geschichte so gut gegangen ist wie heute.
Die klassischen Jobs, wie man sie heute noch kennt, werden weiter verschwinden, keine Frage.
In den letzten Jahren gab es Jahr für Jahr deutlich mehr als 1.000.000 (1,1 bis fast 1,4 Mios) Unternehmensgründungen (Ich AG´s inklusive).
Natürlich überleben davon nur etwa 50%, aber trotzdem finde ich das beeindruckend und macht Mut.
Viel Erfolg und Gesundheit wünscht
Jost
Na ja, die Ich-AGs sind ja auch nicht so das Wahre. Sie erinnern mich irgendwie an die Reagonomics.
Ich denke, dass aufgrund des ökonomischen Drucks aus Fernostasien und die begrenzten Energierohstoffe das politische globale Klima demnächst unter erheblichem Druck stehen wird. Es wird zu verstärkten Unruhen kommen, wenn die Massenarbeitslosigkeit noch zunimmt und über die Welt hinwegfegt.
Die Amerikaner machen mit ihren Mini-Nukes, die sie gerade entwickeln, dem neuen Raketenabwehrschild und der Blockade in den Atomwaffensperrvertragshandlungen Kernwaffen wieder
"gesellschaftsfähig". Ihre Handlungen zeigen ja, dass sie sich auf einen solchen Konflikt vorbereiten. Verständlich, dass immer mehr Staaten Massenvernichtungswaffen haben wollen. Wir werden uns unsere Welt "zurecht bomben" - da stehen wir erst am Anfang. Die oder wir - so einfach ist das. Im Irak hat es schon angefangen. Die Ölressourcen dort sind auf jeden Fall erstmal in den Händen der Amis und damit in den Händen des Westens. Wir sind einfach zu viele; und dann erscheint ein mutierter Grippevirus auf einmal als "letzte Hoffnung".
Und was hat das alles mit dem Thema zu tun? Wir können nicht mehr ausweichen. Migrationsbewegungen sind nur bedingt möglich. Durch die Globalisierung (des Kapitals) und den Fortschritt wird der Mensch überflüssig (siehe Text) und das wird uns umbringen. |
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Oliver Albrecht
Networker

Alter: 34
Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 1454
Wohnort: Berlin

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ratiomama hat folgendes geschrieben: Ich hoffe jedoch, dass die beteiligten Kriegsparteien die gleiche Rationalität an den Tag legen wie zur Zeit des kalten Krieges die amerikanische und russische Regierungsführung (denken wir an die Kubakrise).
Das hoffe ich natürlich auch. Ich habe letztens was gelesen, ich weiß nicht mehr wo: "Warum sind die USA in den Irak einmarschiert? Weil sie es können ..." Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Konflikt USA/China (wegen Taiwan), USA/Pakistan (wegen Atombombe) oder Russland/Japan (USA mit im Boot, wegen der "Inselchen") ... auch künftig am Verhandlungstisch gelöst wird.
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_________________ www.elixia.de
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spass- & unsinn-coaching by oliver albrecht (intollerant & selbstherrlich) ... denn wer geld verkaufen will, sollte auch so aussehen, oder ... "wenn du nix im fenster hast, dann musste schon verdammt viel im laden haben" (stromberg) |
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Honk
Gast
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Unsere Welt hat ja leider bis jetzt oft so funktioniert, dass bei einem absehbaren Ende des Wohlstands kriegerische Konflikte es wieder gerade bügeln sollten. Hat ja auch geklappt - aufbauen, kaputt schmeißen, wieder aufbauen, nochmal kaputt schmeißen, ...
Ich weiß nicht, ob wir es diesmal besser machen können. Wie der Autor schon sagt - entweder eine neue "Zivilisation" oder Chaos. |
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