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 M.Eggersdorf




Anmeldungsdatum: 10.10.2005
Beiträge: 15

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 11:23  Titel:  ein paar allgemeine Fragen zu MLM Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Guten Tag,
vielleicht nich 100%ig richtig in dieser Rubrik, aber denke besser als in anderen Rubriken - eine allgemeine Frage zu MLM, die ich hier gern im Forum der wirklichen Kenner loswerden würde:

Und zwar würde mich einmal grundsätzlich interessieren:
Es gibt offensichtlich jeder Menge wirklich gut engagierter Networker, jeder Menge Berichte über "Einkommenswunder"...aber was ist davon reallistisch?
In wiefern ist es realistisch sich mit irgendeinem MLM-Produkt zu einem halbwegs vernünftigen Arbeits/Einkommens verhältnis zumindest ein Zweiteinkommen zu erarbeiten?

*sich diese fast philosophische Frage stellt*
Manfred Eggersdorf
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 senso
Gast






BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 11:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Realistisch:

1. erst mal kaum Verdienst, nur Arbeit
2. Jetzt kommt die Ernüchterung, manche geben auf
3. Noch mehr Ernüchterung, allgemeine schuldzuweisung: keiner mag mich, alles Mist
4. erster Verdienst, langsam gehts
5. Mehr Verdienst, aha, kommt langsam
6. Scheiße, schiefgelaufen, anscheinend doch alles Mist
7. Juhu, endlich Geld
8. Mehr Geld (soll ich das hauptberuflich machen??????) - besser nicht
9. Prima, gleich viel wie im Hauptberuf
10. 3 mal so viel wie im Hauptberuf über einen Zeitraum von mindestens 9 Monaten = jetzt ist der Zeitpunkt für den Hauptberuf.

Für mehr Info ne PN schicken

Lieben Gruß

Jürgen
   Online
 Knebel
Networker


Alter: 36
Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 658
Wohnort: Kronau

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 11:39  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
In wiefern ist es realistisch sich mit irgendeinem MLM-Produkt zu einem halbwegs vernünftigen Arbeits/Einkommens verhältnis zumindest ein Zweiteinkommen zu erarbeiten?
Ich verspreche KEINEM in den ersten Monat einen Verdienst von 4 oder 5 stellige Höhe. Aber was ich versprechen kann mit viel Geduld und Einsatz zu den gewünschten Verdienst zu kommen. Natürlich über einen längeren Zeitraum.
Wenn jemand schreibt das man innerhalb kurze Zeit 8000€ oder was weiss ich verdienen kann, sollte man gleich wegschauen.

Wenn gewünscht wird, kann ich Ihnen natürlich weitere Informationen zu unserem Geschäft senden. Kontaktieren Sie mich einfach.
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Matthias Knebel

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 norbert
Z.Z. verboten
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Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 11:56  Titel:  Re: ein paar allgemeine Fragen zu MLM Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Manfred,

M.Eggersdorf hat folgendes geschrieben:
Es gibt offensichtlich jeder Menge wirklich gut engagierter Networker, jeder Menge Berichte über "Einkommenswunder"...aber was ist davon reallistisch?


Realistisch ist eigentlich alles, aber... es kommt natürlich auch darauf an, aus welcher Perspektive man es sieht...

Längst nicht jeder, der mit hohen Einkommensmöglichkeiten wirbt, hat auch selbst ein solches und wenn 100 Networker jeder mit dem Einkommen von z. B. 25.000 € der Diamant-Direktors Karl L. werben, haben wir nicht 100x 25.000 € Einkommen, sondern trotzdem nur eines, die Anderen werben ja nur mit der Möglichkeit...

Abgesehen davon sollte man eh nicht mit hohen Summen werben und diese schon gar nicht versprechen. Solche (und sehr viel höhere) Einkommen sind zwar möglich und auch realistisch, doch müssen sowohl Voraussetzungen als auch Arbeitseinsatz stimmen, auch erwirtschaftet man die dafür nötigen Umsätze nicht von heute auf morgen, sondern oft im Verlauf einiger Jahre harter Arbeit.

Zitat:
In wiefern ist es realistisch sich mit irgendeinem MLM-Produkt zu einem halbwegs vernünftigen Arbeits/Einkommens verhältnis zumindest ein Zweiteinkommen zu erarbeiten?


Wie schon erwähnt, kommt es ganz auf die individuellen Gegebenheiten an. Der eine kann schon nach einem Monat davon leben, viele brauchen mehrere Monate, allein um einen annehmbaren Nebenverdienst aufzubauen und es gibt auch Personen, denen aus diesen oder jenen Gründen gar nichts gelingen will.

Gehen wir mal von den folgenden Voraussetzungen aus:
Der Einsteiger hat sich mehrere Geschäfte etwas genauer angeschaut und sich für eines entschieden, dessen Produktpalette seiner ins Auge gefassten Zielgruppe liegen, die auch gut und preiswert, marktfähig und nützlich sind. Der Einsteiger ist kontaktfreudig, aber nicht aufdringlich, lern- und teamfähig (und -willig!), hält von sich aus engen Kontakt mit der Upline (muss nicht zwangsläufig der direkte Sponsor sein), interessiert sich auch selbst für die Produkte und das Geschäft und engagiert sich auch mit mehreren Stunden Arbeit wöchentlich.

Hier wäre durchaus schon im allerersten Monat ein nennenswerter Nebenverdienst von mehreren hundert €uro durchaus möglich, kann aber natürlich auch nicht garantiert werden, da viele Faktoren eine Rolle spielen.

Wie Matthias schon schreibt: Wer hohe Verdienste verspricht, und dann auch noch ohne Arbeit, dem sollte man nicht trauen!
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 M.Eggersdorf




Anmeldungsdatum: 10.10.2005
Beiträge: 15

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 12:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Danke der schnellen Antworten!
Daß der liebe Gott vor dem Verdienst den Schweiß gesetzt hat - damit habe ich kein Problem.
Die Frage ist vielmehr, in wiefern es Produkte gibt, die in der Vertriebsart MLM überhaupt preislich mit "Ladenprodukten" konkurrieren können.

Beispiel:
Eine Frischhaltedose einer bekannten Firma kostet einfach mal 5mal soviel, wie ein halbegs qualitatives Produkt im Laden.
Selbst wenn diese MLM-Dose doppelt solange hält, ist sie kalkulatorisch ein Minusgeschäft.

Oder anderes Beispiel:
Ein Nahrungsergänzungsmittel einer MLM-Firma enthält alle lebenswichtigen Vitamine... gut.
Ein vergleichbares Produkt aus dem Laden, selbst aus der Apotheke kostet vielleicht die Hälfte...vielleicht auch 2/3.
Die Angaben auf den Verpackungen sind meinetwegen gleich und jeweils durch ein externes Prüf-Unternehmen bestätigt.
Wie geht das, daß man damit dann als MLM noch Geld verdient?
Irgendwann wird doch der geneigte Kunde - geldarm wie er in der heutigen Zeit ist - einen vergleich machen und sich sagen - da ist das drin und bestätigt, da ist das gleiche drin und bestätigt...na dann nehme ich doch das billigere...?

Bedeutet MLM, daß man diesem ständigen Kampf gegen halbwegs gleichwertige, jedoch preiswertere Markenprodukte gewinnen muß?
Ist das nicht irgendwann eher frustrierend, als wirtschafts-fördernd?

Ich hoffe, mir nimmt jetzt hier keiner meine Direktheit übel...nur sind das die Eindrücke, die ich bislang in Kontakt mit MLM-Produkten hatte...
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Eggersdorf
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Nadine Fischer

Patrick Kreft

Angela Bauer

Eddie Tatzel
  
 norbert
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Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 12:30  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Manfred,

M.Eggersdorf hat folgendes geschrieben:
Danke der schnellen Antworten!
Daß der liebe Gott vor dem Verdienst den Schweiß gesetzt hat - damit habe ich kein Problem.


Super! Manche leider schon...

Zitat:
Die Frage ist vielmehr, in wiefern es Produkte gibt, die in der Vertriebsart MLM überhaupt preislich mit "Ladenprodukten" konkurrieren können.


Nun, MLM setzt auf Qualität und Service, nicht nur auf blossen Produktverkauf. In Bezug auf Service können "Ladenprodukte" kaum mit MLM konkurrieren, auch qualitativ haben MLM-Produkte sehr oft die Nase vorn.

Zitat:
Eine Frischhaltedose einer bekannten Firma kostet einfach mal 5mal soviel, wie ein halbegs qualitatives Produkt im Laden.
Selbst wenn diese MLM-Dose doppelt solange hält, ist sie kalkulatorisch ein Minusgeschäft.


Eine solche Dose ist ein Gebrauchsprodukt, da haben wir natürlich das Problem des mangelnden Nachkaufs. Du meinst sicher Tupperware, das ist allerdings kein echtes MLM, eher ein Strukturvertrieb, der mehr auf Verkauf als auf Teamaufbau (nur begrenzt möglich) setzt.

Zitat:
Oder anderes Beispiel:
Ein Nahrungsergänzungsmittel einer MLM-Firma enthält alle lebenswichtigen Vitamine... gut.


Hier kommen wir zu einem Verbrauchsprodukt, dass (wenn's alle ist) periodisch nachgekauft wird. Verbrauchsprodukte eignen sich also deutlich besser, denn jeder neue Stammkunde bedeutet mehr Einkommen.

Zitat:
Ein vergleichbares Produkt aus dem Laden, selbst aus der Apotheke kostet vielleicht die Hälfte...vielleicht auch 2/3.


Welche Kriterien nimmst Du hier als Vergleich?
Sehr oft haben wir im MLM sehr hochwertige Produkte, die auch mit hohem Aufwand produziert bzw. deren Rohstoffe besonders schonend gewonnen werden. Entsprechend ist auch die Produktqualität.

Ladenprodukte (auch aus der Apotheke) beinhalten häufig künstlich hergestellte Vitamine mit geringerer Bioverfügbarkeit, nutzen dem Körper also oft nicht so. Darüber könnte man allerdings ganze Bücher füllen.

Zitat:
Die Angaben auf den Verpackungen sind meinetwegen gleich und jeweils durch ein externes Prüf-Unternehmen bestätigt.


Selbst wenn in 2 Produkten lt. Angaben und überprüft genau das gleiche enthalten ist (z. B. Vitamin C), kann die Qualität eine völlig andere sein. Bei künstlich hergestelltem Vitamin C (Ascorbinsäure) liegt die Bioverfügbarkeit deutlich geringer als bei natürlich gewonnenem.

Nehmen wir einfach mal den Unterschied zwischen normalem und destilliertem Wasser. Beides ist Wasser, hat aber völlig unterschiedliche Eigenschaft. Ähnlich ist es auch bei Kochsalz, das natürlich gewonen eine Vielzahl an Mineralien und Spurenelementen enthält und als chemisch reines NaCl (Industrieabfall) zwar salzig schmeckt, aber fast wertlos ist.

Zitat:
Wie geht das, daß man damit dann als MLM noch Geld verdient?


Ganz einfach damit, indem man es den Menschen verkauft, die diese Unterschiede kennen und die etwas kaufen, um Nutzen zu erfahren und nicht um Geld zu sparen...

Zitat:
Bedeutet MLM, daß man diesem ständigen Kampf gegen halbwegs gleichwertige, jedoch preiswertere Markenprodukte gewinnen muß?


Ganz und gar nicht, denn MLM-Produkte sind sehr oft auch günstiger, wenn man die Ergiebigkeit und den Nutzwert (nicht nur die Menge) mitrechnet.

Mein Lieblingsbeispiel ist Parfum. Ein Eau de Parfum besteht aus Duftöl (Mischung mehrerer Duftstoffe), Alkohol und Wasser. Der Anteil an Duftöl liegt i. d. R. zwischen 12 und 17%, die Kosten des Duftöls in einem 100 ml Flacon liegen i. d. R. (auch bei teuren Markenparfums) unter 1 €. Ein Markenparfum kostet in 100 ml-Flacon nicht selten über 70 €. Qualitativ vergleichbare Produkte (oft mit höherem Duftölanteil) bekommt man im MLM für 20-24 €, man kann also gut 70% sparen.

Zitat:
Ich hoffe, mir nimmt jetzt hier keiner meine Direktheit übel...nur sind das die Eindrücke, die ich bislang in Kontakt mit MLM-Produkten hatte...


Die Fragen sind ja berechtigt. Wichtig ist nur, die Produkte nicht nur nach Inhalt und Preis zu begutachten (auch hier kann es im MLM aber schon Vorteile geben!), sondern auch Qualität, Ergiebigkeit und Nutzwert - hier haben MLM-Produkte nicht selten die Nase deutlich vorn.
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 Mars Maggioni



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Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 99
Wohnort: bei Hannover

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 13:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich halte es für ein Gerücht, dass MLM-Produkte qualitativ besser sind als die Sachen, die es im Laden oder gar in der Apotheke gibt. Und daher sind sie normalerweise tatsächlich im Vergleich erst einmal zu teuer.

So darf man den "MLM-Duft" sicher nicht mit dem z.B. Davidoff Markenduft vergleichen, sondern muss ihn in Konkurrenz zu den NoName Produkten sehen, die im Supermarkt oder im Internet massenhaft zu Niedrigpreisen zu haben sind. (Keine Wertung der Duftqualität, hier geht es nur um den Preisvergleich.)

Es mag Fälle geben, in denen MLM-Sachen günstiger zu haben sind, das halte ich aber für die große Ausnahme.

Das große Problem in unserer Zeit ist das Vertrauen ins Produkt. Früher "wusste" man, dass Meister Propper mit seinen dicken Muskeln jeden Boden sauber kriegt. Heute ist der Verbraucher irritiert, denn er ist von der Produktschwemme völlig überfordert. Jeder behauptet, er hätte das Größte, das Beste, das Tollste... und natürlich noch zum bestechendsten Preis.

Und da liegt die große Chance. Wenn Sie es schaffen, dass Menschen Ihnen vertrauen, dann werden diese Menschen zu Ihren Kunden werden.

Und jetzt kommt das Entscheidende: suchen Sie sich qualitativ hochwertige Produkte aus, von denen Sie viel verstehen (und alles andere noch lernen) und hinter denen Sie voll und ganz stehen können.

Beraten Sie Ihre Kunden nicht, um möglichst großen Umsatz zu generieren, sondern so, dass der Kunde einen optimalen Nutzen daraus zieht. Sobald der Kunde merkt, dass Sie (und Ihr Produkt) ihm wirklich helfen, wird er zum Stammkunden - und weiterempfehlen wird er Sie dann auch.

Halten Sie regelmäßig Kontakt zu Ihren Kunden, auch dann, wenn es gerade nichts zu verkaufen gibt. Auf diese Weise werden Sie langfristig mehr verdienen. Und auf diese Weise sind auch vergleichsweise sehr teure Produkte konkurrenzfähig - denn lieber einmal etwas Teures kaufen (von jemandem, dem man vertraut), als sich erst durch ein halbes Dutzend Produkte durchkämpfen müssen, bis man ein Geeignetes gefunden hat - und immer noch zweifelt, ob es nicht noch was Besseres gibt.

Und wenn Sie dann eine Downline aufbauen: nehmen Sie nicht auf Gedeih und Verderb jeden, der dazu bereit wäre. Beschränken Sie sich auf Leute, denen Sie vertrauen und denen Sie diese Leistung auch langfristig zutrauen.

Auch hier dauert es auf diese Weise länger, langfristig werden Sie aber viel mehr verdienen als durch eine riesig aufgeschwämmte Blase von Leuten, die unterm Strich kaum Leistung bringen. (Viele denken, das wäre egal, da die Downline ja kein Geld kostet. Das allerdings ist ein Irrtum. Sie müssen Ihre Downline schulen, betreuen und motivieren. Das kostet sehr viel Zeit und Mühe, die nur investiert werden sollte in Partner, die auf diesem Sektor auch ein entsprechendes Potential haben.)

Ich wünsche viel Erfolg! Smile
_________________
MLM braucht neue Produkte. Sonst wird es im Zeitalter des Internets und der daraus resultierenden Vergleichbarkeit untergehen! www.Maggioni.de
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 Knebel
Networker


Alter: 36
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Beiträge: 658
Wohnort: Kronau

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 13:24  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
So darf man den "MLM-Duft" sicher nicht mit dem z.B. Davidoff Markenduft vergleichen, sondern muss ihn in Konkurrenz zu den NoName Produkten sehen, die im Supermarkt oder im Internet massenhaft zu Niedrigpreisen zu haben sind. (Keine Wertung der Duftqualität, hier geht es nur um den Preisvergleich.)
Zu den Beiträgen der anderen ist eigentlich nichts mehr hinzufügen. Nur Möchte ich anmerken das LR-International ganz klar Markendüfte haben. Man bedenke das LR PromisDüfte verkaufen die exclusiv nur bei LR vertrieben werden. Natürlich hat LR noch Design Düfte die vor der Konkurrenz nicht verstecken braucht. LR bietet aber nicht nur "Düfte" an, aber zu den Segment Produkte gehört ein guter Teil dazu.
Was dann in den nächsten Monaten von LR noch kommen wird konnte ich schon einsehen und finde es genial weil immer interessanter wird.

Ansonstnens allen anderen wünsche ich ebenso viel Erfolg.
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Matthias Knebel

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Wenn Sie heute Ihr Leben nicht verändern, leben Sie morgen wie gestern.
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 M.Eggersdorf




Anmeldungsdatum: 10.10.2005
Beiträge: 15

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 13:32  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ja, da kommen wir der Sache schon näher.
Wie gesagt - wertungsfrei - waren die Produkte, die ich bislang via MLM kennenlernte, zu teuer.
Letztes Beispiel:
Ein Preselection-Telefontarif, dessen Minutenpreise meinetwegen bei ca 2,5cent/Minute lagen - wer aber etwas Wissen besitzt, sucht sich eins-zwei-fix eine Vorvorwahl von einem unabhängigen Vergleicher (Internet) heraus, die druchaus nur die hälfte kostet.
Da brauche ich mich in entsprechendes PRodukt gar nicht erst zu "verlieben" - das kann ich nicht an den Mann bringen.
Von daher stelle ich die provokative Frage nach dem Preis.

MLM-existiert aber, sofern ich die Antwort richtig verstehe, eher auf Basis des Services...
Bedeutet, es "bringen" längerfristig die Produkte ein Einkommen, die einen gewisses Vertrauens-Verhältnis zum Kunden brauchen und eben nicht Service-frei sind?

Ganz verstanden habe ich die Sache auch noch nciht mit der Downline.
Im Prinzip möchte doch jeder - an jeder Stelle der Hirarchie - das Produkt verkaufen... folglich sollte doch immer das Hauptaugenmerk auf dem Produkt mit der entsprechenden marktfähigen Qualität und Preis/Leistungsverhältnis liegen - und erst dann - wenn man eine mithelfende Person gebrauchen könnte, auf der Downline (?)
Ich kann mir doch nur dann sinnvollerweise eine Downline aufbauen, wenn ich selbst genug zu tun habe...oder sehe ich das falsch?

Gruß Manfred
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 norbert
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User gesperrt


Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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BeitragVerfasst am: 10/10/2005, 13:52  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Mars

Mars Maggioni hat folgendes geschrieben:
Ich halte es für ein Gerücht, dass MLM-Produkte qualitativ besser sind als die Sachen, die es im Laden oder gar in der Apotheke gibt. Und daher sind sie normalerweise tatsächlich im Vergleich erst einmal zu teuer.


Nun, einseitige Vitaminpräparate sind auch in der Apotheke nicht wirklich günstiger und Vitamin-Brausetabletten kann man qualitativ nicht mit hochwertigen Produkten vergleichen.

Zitat:
So darf man den "MLM-Duft" sicher nicht mit dem z.B. Davidoff Markenduft vergleichen,


Ach nun, man könnte es schon...
Wer sich mit Parfum etwas auskennt, der weiss, dass es auch in den einzelnen Duftfamilien Düfte grosser Ähnlichkeit gibt, denn viele Duftstoffe werden immer wieder und nur in etwas anderem Mischungsverhältnis verwendet. Mitunter bemerkt man den Unterschied aber auch kaum bis gar nicht, es sei denn, man hat eine sehr geschulte Nase...

Übrigens: Selbst ein Markenparfum in 2 verschiedenen Geschäften gekauft kann aus beiden Flacons unterschiedlich duften... Probier's mal selbst... Wink

Zitat:
sondern muss ihn in Konkurrenz zu den NoName Produkten sehen, die im Supermarkt oder im Internet massenhaft zu Niedrigpreisen zu haben sind. (Keine Wertung der Duftqualität, hier geht es nur um den Preisvergleich.)


Nur der Preis ist kein ausreichendes Kriterium. Was nutzt z. B. ein Duft, der zwar nur die Hälfte kostet, dafür aber nach 5 Minuten verflogen ist?
Dann gibt es noch die bekannten Plagiate, die mit sehr wenig echtem Duftöl auskommen, sich aber chemischen (oft krebsfördernd!) Duftverstärkern bedienen...

Zitat:
Es mag Fälle geben, in denen MLM-Sachen günstiger zu haben sind, das halte ich aber für die große Ausnahme.


Ganz und gar nicht, wenn man den Nutzwert rechnet. Reicht eine Creme für 15 € dreimal so lang wie eine für 8 € ist die für 15 € eindeutig günstiger, selbst wenn die gleiche Menge enthalten ist. Ähnlich verhält es sich mit Reinigungsmitteln. Reicht eine Flasche für 8 € 1 1/2 Jahre und eine für 1,99 € nur einen Monat, ist auch das 8 €-Produkt weit günstiger, trotz gleicher Inhaltsmenge...

Zitat:
Das große Problem in unserer Zeit ist das Vertrauen ins Produkt.


Und genau das ist die Aufgabe eines Networkers, zu vermitteln. Dazu muss er zuerst einmal selbst Vertrauen in "sein" Produkt gewinnen, um es wirklich guten Gewissens auch Anderen empfehlen zu können.

Zitat:
Und da liegt die große Chance. Wenn Sie es schaffen, dass Menschen Ihnen vertrauen, dann werden diese Menschen zu Ihren Kunden werden.


MLM ist vor allem Vertrauensbildung. Darauf basiert doch das System des Empfehlungsmarketing...

Zitat:
Und jetzt kommt das Entscheidende: suchen Sie sich qualitativ hochwertige Produkte aus, von denen Sie viel verstehen (und alles andere noch lernen) und hinter denen Sie voll und ganz stehen können.


Ja natürlich, genau so funktioniert auch Network Marketing!

Zitat:
Und auf diese Weise sind auch vergleichsweise sehr teure Produkte konkurrenzfähig - denn lieber einmal etwas Teures kaufen (von jemandem, dem man vertraut), als sich erst durch ein halbes Dutzend Produkte durchkämpfen müssen, bis man ein Geeignetes gefunden hat - und immer noch zweifelt, ob es nicht noch was Besseres gibt.


Offenbar verstehen Sie nun endlich, worum es im MLM geht. In anderen Threads sah es ja völlig anders aus...

Zitat:
Und wenn Sie dann eine Downline aufbauen: nehmen Sie nicht auf Gedeih und Verderb jeden, der dazu bereit wäre. Beschränken Sie sich auf Leute, denen Sie vertrauen und denen Sie diese Leistung auch langfristig zutrauen.


Das ist nun aber wieder etwas "daneben". Natürlich kann man auch Andere Interessenten ins Geschäft bringen, denn auch die bringen Umsatz. Selbst wer z. B. 1-2 Jahre lang nur für den Eigenbedarf einkauft, kann (mit dem richtigen Anstoss oder Schlüsselerlebnis) jederzeit "aufwachen". Das soll er dann ruhig auch in unserem Team tun und nicht woanders, weil wir ihn irgendwann mal nicht wollten...

Richtig betreut werden eh nur die Partner, die aktiv daran mitwirken. Wer "nebenbei" mitzieht, "frisst kein Brot", macht aber auch hin und wieder mal seine Umsätze, könnte aber durchaus jederzeit aktiver werden.

Zitat:
Auch hier dauert es auf diese Weise länger, langfristig werden Sie aber viel mehr verdienen als durch eine riesig aufgeschwämmte Blase von Leuten, die unterm Strich kaum Leistung bringen.


Es geht doch nicht darum, nur Leute, die "Leistung bringen" zu sammeln, sondern eine Organisation aufzubauen, die möglichst "bunt" gemischt sich nach und nach vergrössert und effektiver arbeitet. Daran haben vor allem auch die vielen "kleinen" Nebenverdienstler ihren Anteil, die immerhin über 80% aller Networker stellen. Wer auf diese wichtigen Menschen verzichtet, verzichtet auf einen nennenswerten Teil seines Umsatzes und somit seines Einkommens. JEDER Networker ist wichtig, auch wenn er kleinere Ziele und Ambitionen hat.

Zitat:
(Viele denken, das wäre egal, da die Downline ja kein Geld kostet. Das allerdings ist ein Irrtum. Sie müssen Ihre Downline schulen, betreuen und motivieren. Das kostet sehr viel Zeit und Mühe, die nur investiert werden sollte in Partner, die auf diesem Sektor auch ein entsprechendes Potential haben.)


Betreut werden doch eh nur die Partner, die aktiv daran mitwirken. Man geht doch nicht zu Leuten, die das weder wollen noch brauchen, die vielleicht mit ihrem kleinen Nebenverdienst völlig zufrieden sind. Diese Partner "fressen tatsächlich kein Brot", und wenn, dann ihr eigenes. Potential steckt auch hinter diesen Menschen.

Beispiele für Networker, die in ihrem Geschäft erst nach längerer Zeit aktiver werden, gibt es genug. Auch wir waren in einem unserer heutigen Hauptgeschäfte über 3 Jahre lang nicht aktiv, wir hatten gemeinsam mit anderen Geschäften gearbeitet und dort auch kein grosses Potential gesehen. Auf einem Treffen vor gut einem Jahr hat sich das allerdings geändert und inzwischen hat meine Frau mehrere Führungsstufen erreicht. Manchmal ist es nur ein kleiner Anstoss, der einen erst ein Potential erkennen lässt.

@ Manfred

Zitat:
Ein Preselection-Telefontarif, dessen Minutenpreise meinetwegen bei ca 2,5cent/Minute lagen - wer aber etwas Wissen besitzt, sucht sich eins-zwei-fix eine Vorvorwahl von einem unabhängigen Vergleicher (Internet) heraus, die druchaus nur die hälfte kostet.


TK-Vertriebler sagen mit Sicherheit etwas anderes, aber ich meine, dass sich TK-Produkte im MLM schon wegen der sehr geringen Margen nicht lohnen. Entweder bekommt der Vertrieb zu wenig ab (damit das Produkt konkurrenzfähig bleibt) oder der Vertrieb lebt gut, doch das Produkt muss zwangsläufig zu teuer werden.

Zitat:
Bedeutet, es "bringen" längerfristig die Produkte ein Einkommen, die einen gewisses Vertrauens-Verhältnis zum Kunden brauchen und eben nicht Service-frei sind?


So in etwa, nur Verkauf ist meist Vertrauenssache, auch im normalen Handel. Ich kaufe nur Produkte, denen ich vertraue.

Zitat:
Ganz verstanden habe ich die Sache auch noch nciht mit der Downline.
Im Prinzip möchte doch jeder - an jeder Stelle der Hirarchie - das Produkt verkaufen... folglich sollte doch immer das Hauptaugenmerk auf dem Produkt mit der entsprechenden marktfähigen Qualität und Preis/Leistungsverhältnis liegen - und erst dann - wenn man eine mithelfende Person gebrauchen könnte, auf der Downline (?)
Ich kann mir doch nur dann sinnvollerweise eine Downline aufbauen, wenn ich selbst genug zu tun habe...oder sehe ich das falsch?


Es gibt mehrere gute Gründe, die dafür sprechen, weitere Partner selbst anzuwerben:

1. Mehrere Verkäufer setzen mehr Produkte um als ein Einzelner. Durch höheren Gesamtumsatz der eigenen Gruppe steigt auch der Eigenbonus für den eigenen Umsatz.

2. Differenzbonus auf die Umsätze der Partner bringen zusätzliches Einkomen, ohne selbst mehr Produkte umsetzen zu müssen.

3. Durch den Aufbau einer eigenen Organisation kann durch diverse Team-Boni ein ständig steigendes passives Einkommen aufgebaut werden. Man sollte hier als (angehende) Führungskraft sein Team aber auch betreuen, was man lernen kann.

Unter den folgenden Link hab ich einmal eine Reihe von Kriterien zusammengestellt, die man als (angehende) Führungskraft beachten sollte: http://www.mlm-network.biz/content/erfolg_im_network.htm
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