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Heike Buschkämper

Alter: 38
Anmeldungsdatum: 15.02.2006
Beiträge: 394
Wohnort: Bielefeld

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Wer häufiger in Deutschland in Hotels übernachtet (geschäftlich oder privat) sollte sich auch mal bei Viva D'or umschauen. Hier können 3-Sterne Hotels ab 9€ und 4-Sterne Hotels ab 19€ gebucht werden. Wer sowieso im Hotel zu Abend ißt, den stören dann bei diesen Übernachtungspreisen auch die Verpflegungspauschalen nicht, die zwischen 10 und 30 Euro liegen und sowohl für Minibar, Bierchen an der Theke oder für Essen und Trinken im Restaurant verrechnet werden können.
Außerdem gibt's auch in jeder Stadt Hotels ohne Verpflegungspauschalen zu buchen. Typischerweise 24€ Ü/F für 3-Sterne und 34€ für 4-Sterne.
Nähere Infos unter
www.sunset.vivadornet.de
Leider sind hier nur für Mitglieder die Hotelpreise ersichtlich, deshalb bei Interesse bitte bei mir melden (z.B. hier über PN), ich helfe dann gerne weiter.
Gruß
Heike |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2001
Wohnort: Hannover

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Stimmt,der "Zwangskonsum" der auf den "günstigeren" Übernachtungspreis aufgeschlagen wird, ist mir auch sofort aufgefallen.
GROSSER NACHTEIL aus Kundensicht:
Wenn man geschäftlich verreist, sind Hotelübernachtungskosten (eventuell) steuerlich absetzbar, aber VERPFLEGUNGSKOSTEN ganz bestimmt NICHT. Man bedenke, wie KOMPLIZIERT es ist heutzutage, überhaupt ein Geschäftsessen ( mit Geschäftspartner, und NUR FÜR DIE ) abzusetzen !
Heike, erzähle doch mal was über die Zielgruppe der KUNDEN ( nicht die der MLM-Partner ).
Die Karte kostet 149 EUR/ Jahr, in der Beispielrechnung muss man schon ne fette Urlaubsreise PLUS einige Hotelbesuche drauf haben, ehe man als Kunde auch nur 50 EUR direkte Vergütung bekommt.
ABER: Wieviel Zwangs-Verpflegungs-Umsatz hat man bis dahin dann gemacht ?
Ausserdem scheint der Wunsch, unbedingt Kreditkarten ( hier: VISA ) zu verteilen, beim MLM-System recht ausgeprägt zu sein.
Dummerweise hat die Zielgruppe doch schon Kreditkarten und braucht keine zweite oder dritte, schon gar keine ZWEITE Visa-Karte wenn man schon eine hat.
Heike, wie sieht Eure Kartennutzungs-Vorausschau eigentlich aus ?
Also wo wirst Du in 2006 mit Deiner Familie die Karte nutzen, mach mal DEINE Beispielrechnung für 2006 auf ( auch als Vergleich zur Beispielrechnung auf der Website ).
Und Ende 2006 kannst Du dann ja mal berichten, ob Du den Eigen-Umsatz auch realisiert hast, das wäre toll !!
Liebe Grüße
Rolf, in Bielefeld aufgewachsen |
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Zuletzt bearbeitet von hemmerling am 21/2/2006, 08:38, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2001
Wohnort: Hannover

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Was sind eigentlich die "Alternativ-Karten/Rabatt-Systeme" im Hotel- und Urlaubsbereich ?
Die Umstellung, statt wie bisher bei Tui, Online, im Reisebüro zu buchen und nun NUR noch über die Karte,
ist doch ne ganz schöne Hürde.
Da "müsste" was im Kopf der Kunden passieren.
So einfach so stellt man sein Kauf- und insbesondere Auswahlverhalten nicht um im Touristik-Bereich.
Wieviel % der Kunden werden die Karte nicht verlängern nach 1.Jahr, nach Deiner Schättzung, weil es sich für sie nicht gerechnet hat ? Gib mal ne Prozentzahl vor, und schildere uns die wahre Nicht-Erneuerungsquote spätetens Ende 2007, gern hier im Thread ! |
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Zuletzt bearbeitet von hemmerling am 21/2/2006, 08:40, insgesamt einmal bearbeitet |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2001
Wohnort: Hannover

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Jost, damit bekommt Heike keinen einzigen Kunden.
SO wie Du es sagst, spricht Du vom "die Kunden reihenweise ins Messer laufen lassen, und auf EINMAL-Verkauf der Karte ohne Chance auf Verlängerung durch Kundenzufriedenheit hoffen", also auf KUNDENVERBRENNUNG. Wie soll das ein dauerhaftes Geschäft werden ?
Und Kunden denen man Schmu vorrechnet, werden die Karte nicht verlängern.
Ein Geschäft das nicht ( auch in einem Geschäftsplan ) einen definierten Kundennutzen vorweisen kann, rechnet sich auch nicht für die Geschäftemacher.
Kundennutzen sehe ich nicht,
zumal die Preisersparnis bei solchen Kartensystemen typischerweise "nicht nachvollziehbar" ist - es gibt auch GÜNSTIGERE Hotelübernachtungen, eigene Sonderpreis-Aktionen der Hotelketten, ect., die Bindung an wenige Vertragshotels bzw. Reiseveranstalter ect..
Der Kundenschaden für Geschäftskunden hingegen ( keine steuerliche Absetzbarkeit des den angeblich günstigeren Zimmerpreis kompensierenden Zwangskonsums ) ist offensichtlich. Trotzdem will Heike auch gewerbliche Kunden ansprechen - wie soll das gehen ? Sie wirkt gleich unglaubwürdig - Unglaubwürdigkeit ist schnell ein AUS fürs Geschäftemachen.
Deswegen soll Heike ja was zur Zielgruppe sagen - also wie sieht die Zielgruppe von Privatleuten aus ( wer z.B. mit Kindern in Urlaub fährt, macht der WIRKLICH viele Stadt-Reisen in Deutschland mit entsprechenden Hotelübernachtungen ???)
KONKRETE Offenlegung der eigenen privaten Konsumplanung würde z.B. glaubwürdig machen - Heike hat Mann+Kind, also ist sie "Zielgruppe" oder nicht ??? Und "muss" sie als MLM-Partnerin auch so eine Karte abonnieren ( das wären ja schon mal 149 EUR in den Wind geschossen ) |
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nabilis

Anmeldungsdatum: 26.12.2005
Beiträge: 894

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Der Bettelstudent hat folgendes geschrieben: GROSSER NACHTEIL aus Kundensicht:
Wenn man geschäftlich verreist, sind Hotelübernachtungskosten (eventuell) steuerlich absetzbar, aber VERPFLEGUNGSKOSTEN ganz bestimmt NICHT.
Welch ein Unsinn:
Uebernachtungskosten sind stets in voller Hoehe absetzbar -ein eventuell enthaltenes Fruehstueck wird mit € 4,50 abgezogen- , Verpflegungskosten werden pauschaliert abgesetzt.
Abwesenheit von Wohnung und Betrieb Pauschbetrag ohne Einzelnachweis
mindestens 8 Stunden 6 EUR
mindestens 14 Stunden 12 EUR
mindestens 24 Stunden 24 EUR
http://www.steuernetz.de/aktuell/archiv/reisekosten.html
Uebernachtungen in Alt Hippie WGs sind so natuerlich nicht absetzbar, die Verpflegung aus dem oertlichen Tofu Laden pauschaliert schon. |
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Uservorstellung
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Heike Buschkämper

Alter: 38
Anmeldungsdatum: 15.02.2006
Beiträge: 394
Wohnort: Bielefeld

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Hallo Hemmerling,
ich zeig einfach mal, wie ICH die Karte für dieses Jahr nutzen werde (bzw. schon genutzt habe), nämlich:
wir (also die ganze Familie) fahren im Sommer zwei Wochen in die Dolomiten in ein sogenanntes Familienhotel. Zuerst dachte ich noch "Mist- da kann ich gar nicht über Viva D'or buchen, da keine Pauschalreise", aber nach kurzer Suche im Internet hab ich gefunden, daß genau das von mir gewünschte Hotel über ITS buchbar wäre und somit auch über Viva D'or. Die zwei Wochen kosten 1.796,- Euro, davon 5% Rückvergütung, macht 89,80 Euro zurück.
Dann fahren mein Mann und ich im April für ein WE nach Hamburg, ohne Kinder, Übernachtung ist in einem Hotel aus dem Viva D'or-Katalog gebucht, 3-Sterne-Hotel OHNE Verpflegungspauschale, da wir auf Geburtstagsfeier sind und dort essen werden, macht 24,-€ pro Ü/F und Person. Sind zusammen 96,- Euro. Das selbe Hotel (Best Western) kostet bei ETDN (das wären die nächst günstigeren) zusammen 172,- Euro. Also hier nochmal 76€ gespart. Meine Clubgebühr hab ich also Ende April wieder drin.
Im Herbst ist mein Mann mit 'nem Freund für ein WE in Berlin. Das wird- was die Einsparung angeht- sich wohl in der Kategorie befinden wie das Hamburg-WE. Der Freund meines Mannes kann an diesem WE auch zu Viva D'or-Konditionen buchen und ihn dafür zum Abendessen einladen...
Und dann hoffen wir noch, nächste Wintersaison mal wieder ein paar Tage zum Skifahren zu fahren- da werden auch nochmal ein paar Euro gespart. Sei's durch günstiges Hotel (da hoffe ich auf den Österreich-Katalog, der im April rauskommen soll), oder durch Pauschalbuchung und 5% Rückvergütung.
Gestern abend hatte ich einen Termin (mit Abschluß- hurra!) bei einem Bekannten, der selbstständig ist und sehr viel geschäftlich in Hotels übernachtet und dessen Frau häufig mal Wellness-WE mit der Mutter macht. Und heute morgen war ich bei einer Interessentin, die sich öfter im Jahr eine WE-Auszeit von ihrer Familie gönnt (3 Kinder!) und mit einer Freundin zusammen so 3-4x jährlich ein verlängertes Wochenende irgendwo verbringt. Die machen zwar dafür sonst keinen Urlaub, aber auch hier spart sie schon 'ne Menge ein.
Die Zielgruppe ist also durchaus AUCH (nicht nur) die Familie mit Kind(ern), vor allem wenn da die Eltern gelegentlich mal ein WE ohne Kind verbringen.
Oder die noch rüstigen Rentner, die nun endlich Zeit haben und Deutschland bereisen- und dann gerne in guten Hotels absteigen.
Oder,oder,oder... |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2001
Wohnort: Hannover

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Na also, der letzte Beitrag von Heike ist doch schon vieeel besser als das Eröffnungsposting.
Ein nettes persönliches Testamonial wie dieses, eine Beschreibung der Zielgruppe ( Familie wo die Eltern auch mal alleine sind...), und vielleicht findet Heike ja auch Kunden und Partner hier im Forum. Also, gut gemacht, genau sowas wollen wir hören.
Private Verpflegung absetzen ( nur weil man auf Geschäftsreise ist), na ich weiss nicht. Wie gesagt, die EIGENverpflegung. So einfach ist das ja nun auch nicht... da könnte man als Geschäftsmann ja gleich seine Wohnung aufgeben und "billiger" in Hotels leben ( so wie Udo Lindenberg es wirklich tut in Hamburg )?
Und die 4.50 EUR Frühstück die nabilis erwähnt hat, sind ja wohl auch nicht auf dem Level des verlangten Verpflegungssatzes... |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2001
Wohnort: Hannover

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ratiomama hat folgendes geschrieben:
Die Karte ist z. B. für Firmen sehr interessant, die feste Preis für Spesenabrechnungen suchen.
Wieso "fix" - es ist kein All-You-Can-Eat,
sondern die Hoteliers hoffen dass die Minibar gehörig geplündert wird,
bzw. dass die Gäste GEFÄLLIGST im eigenen Restaurant dinieren ( Zwangskonsum ),
und das MLM-System sucht Kunden die sich genau das gefallenlassen.... |
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Heike Buschkämper

Alter: 38
Anmeldungsdatum: 15.02.2006
Beiträge: 394
Wohnort: Bielefeld

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Hallo Rolf,
bin mir jetzt nicht so ganz sicher, ob Dein vorletzter Beitrag blanke Ironie war oder ob Du mir- warum auch immer- sehr wohlgesonnen bist. Aber wie auch immer: ja genau, das ist die Zielgruppe, und- ja genau, vielleicht finde ich Kunden und Partner hier in diesem Forum und ja genau, die Kunden, die incl. Verzehrbon buchen, werden wohl auch GEFÄLLIGST im Restaurant essen. Und die, die das nicht möchten, buchen einfach ein anderes Hotel- eines ohne Verzehr z.B.
Hier wird doch niemand über den Tisch gezogen. Jeder hat die Wahl, jeder kann sich überlegen, was er möchte und von jedem, der über 18 ist erwarte ich, daß er/sie selbst in der Lage ist, zu rechnen und das für sich bestmöglichste zu wählen. |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2001
Wohnort: Hannover

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Heike ich will hier was über Vertrieb lernen,
wie die Provision beim Kartensystem verteilt wird
Und wie die Karten vertrieben werden, kann dem KUNDEN doch egal sein.
Ich bin auf dem Tripp, ständig das GESCHÄFTSMODELL in einem Geschäft das man irgendow sieht oder davon liest, im Kopf zu analysieren, zur Übung, damit es dann irgendwann beim eigenen Geschäft auch so klappt !
Also, Kartensysteme gibts viele, die meisten funktioneren für die Kunden nicht so wie gewünscht und haben daher keine große Akzeptanz. Dass die beiden großen Kreditkartenfirmen Interesse haben, solche Kartensysteme zumindest zu unterstützen ist klar: Hauptsache über SIE wird gebucht und bezahlt, und mit den Kundendaten läßt sich noch das X-fache des Umsatzerlöses verdienen ( Amerian Exprexss in USA soll mehr Geld mit dem "Verkauf" der Kundendaten verdienen als mit dem eigentlichen Bezahlungsgeschäft...)
Da wir in Europa nicht kreditkartengeil, sondern lieber mit Bargeld zahlen, gehts auch hier um ein "Umstellen des Kundenverhaltens", UND DAS MUSST DU HINKRIEGEN an vorderster Front. Statt dass DU das die Kreditfirmen erstmal machen läßt auf DEREN Vertriebs-Kosten.
Ich kenn z.B. jemanden der so blöd war, mich um Geld anzupumpen, weil er immer mit der Kreditkarte selbst im Supermarkt zahlt, und deswegen "kein Geld" hätte. Da hab ich ihn an die nächsten Bankcomputer verwiesen, und da meinte er daß er keine Lust hätte, extra zu einer Bank zu fahren und dort Geld abzuheben.... aber DAS sind eben die Ausnahmen.
Also, ich wünsche Dir viel Glück, aber eben
Du musst das Konsumverhalten von Kunden ÄNDERN,
und das fällt schwer,
daher billige ich dem System auch kein hohes Potential zu ( also dass 1000ende Profi-MLMer sich "unter" Dir anordnen, und sich dann auch noch 100.000 oder gar 1 MIO Kunden finden lassen... ( insgesamt, nicht unter Dir, das wäre sonst ja sowieso voll der Traum... auch meiner )
Was ich damit sagen will:
Dein Karten-Geschäft ist keins, das mit den üblichen dünnen MLM-Linien
und viel "Struktur-Aufbauarbeit" was abwerfen wird....
IHR Partner MÜSST Kunden finden ( ausser das System ist unter aller Sau ungerecht )
Und das ist schwer. |
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_________________ Network Marketing funktioniert nur, weil man weiß, wie es
geht - nicht, weil man gerade dringend Geld braucht . . . (Robert Pauly) |
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