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devilofhill

Alter: 61
Anmeldungsdatum: 02.06.2006
Beiträge: 65
Wohnort: Jena

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Einstiegs Gebühren oder Starterpakete sind meiner Meinung nach weder sinnvoll noch förderlich?
Einstiegs-Kosten ja, die fallen ja automatisch an, darauf sollten Einsteiger auch aufmerksam gemacht werden.
Einstiegsgebühren (inklusive Starter-Kit) NEIN, NEIN und nochmals NEIN!
Ich bin gegen jegliche Einstiegsgebühren, denn Einstiegsgebühren jeglicher Art sind Betrug.
Für einen, der im Network tätig werden will kommen zwangsläufig Kosten und Aufwendungen zu, bevor der jenige erst mal Geld verdient.
Da können die Befürworter reden, schreiben, argumentieren wie sie wollen.
Denn wenns nicht klappt, gibts keine Geld-zurück-Garantie, denn Network ist eine selbständige Tätigkeit.
Das bedeutet "SELBST" Verantwortlich und "STÄNDIG" in Aktion sein zu müssen (Sinngemäß!).
Das wird ja dem Gescheiterten am Ende auch vorgehalten;
"... selber Schuld, dann hätteste eben ..."
Das kann ein Neueinsteiger, gefrusteter Langzeitarbeitsloser, ein von Arbeitslosigkeit Bedrohter/Geängstigter, absolut nicht wissen, einschätzen, voraussehen.
Wer einen solchen Menschgen zu Network lockt und Ihm verspricht für sein Kostenpflichtiges Starterpaket und seinem Willen seine finanzielle Zukunft zu sichern ist ein Betrüger, der die Notlage ausnutzt und Verzweifelte nötigt.
Zeit ist Geld! - Time is money!
Zeit muß man ja erst mal ne Menge investieren.
- Anzeigen studieren (ich betone Bewußt "studieren", nicht nur oberflächlich od. Diagonal lesen! Man darf bzw. sollte nichts, aber auch NICHT's übersehen. Man muß auch alles richtig verstehen, denn hinterher gibts Schelte: dann hättste NICHT gedurft, wennst nicht verstanden hast, konntst ja fragen! blablabla ...),
Zeit ist Geld! - Time is money!
- Angebote (nebst AGB's) studieren, vergleichen, Freunde und Familie um Rat fragen,
Zeit ist Geld! - Time is money!
- im Internet suchen,
Zeit ist Geld! - Time is money!
- Foren beitreten,
Zeit ist Geld! - Time is money!
- Postings studieren (Kritiker, Befürworter, Aktive, Aussteiger, Mitbewerber, Konkurrenten, ...),
Zeit ist Geld! - Time is money!
- eMails studieren (falls man irgendwo angezeigt hat, das man was sucht: hunderte von NICHTSpams lesen, man hat es ja angefordert! Da kannste was erleben; einer ist besser als der andere, oder wie ich es interpretiere "jeder Krämer lobt SEINE Ware als die Beste!")
Zeit ist Geld! - Time is money!
- Bürokratie; Schimmel ik hör Dir wiehern! Handwerkskammern, Gewerbeaufsicht, Ämter (mit Beamten der Marke Baumann und Klausen! loooool),
Da kommt einiges an Arbeit zusammen!
Zeit ist Geld! - Time is money!
Nicht unerhebliche Kosten sind auch für folgendes zwingend einzuplanen:
- Unternehmensberater. Da geht es schon wieder los. Das sind auch nur Menschen und nicht Fehlerfrei. Die vergessen auch mehr oder weniger viele wichtigen Informationen (ob Bewußt oder Unbewußt sei noch dahingestellt!) Also muß man da auch erst mal die Spreu vom Weizen trennen und suchen und vergleichen. Das kostet Zeit! Zeit ist Geld! - Time is money!
Zu guter Letzt hat man dann doch den "Falschen" angeheuert. (ach ja und Kostenlose Erstberatung gibts glaub ich schon lange nicht mehr oder ist Unbrauchbar!)
- Steuerberater (ach ja und Kostenlose Erstberatung gibts glaub ich schon lange nicht mehr oder ist Unbrauchbar!)
- Sozial- und Rentenversicherung für Selbständige
- Haftpflichtversicherung für Selbständige
- Finanzamt (Vorsteuer)
- Gewerbeanmeldung/Gewerbeschein (vorher Lehrgang bei der IHK)
- Werbungskosten (Fleyer, Handzettel, Demo CD ROM, Zeitungsanzeigen, eigene Website),
- erhöhte Ausgaben für Telefon, Porto, Fahrtkosten, Spesen
- Bürobedarfskosten
- nen neueren, besseren Computer
- Weiterbildung
- Geld für Fahrten zu Schulung, Motivationsveranstaltungen, Hotel (Anteilig Saal miete, wie oft Argumentiert wird), Spesen.
- Familie vernachlässigt (kann man nicht in Geld ausdrücken)
Ein Starterset sollte jedem MLM/Network Vertriebspartner/Anwärter kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sonst ist es ja schon Franchise. Oder die Führungsriege rechnet mit dem Enthusiasmus, dem Anfangsumsatz von Eigenbedarf, Starterset, Familie, Freunde, ... und den Einstiegsgebühren und ist sich sicher, daß der Versager sowieso die Schuld bei sich sucht und sang- und klanglos verschwindet.
Meine Argumentation betrifft hauptsächlich Neueinsteiger.
Ein Wechsler, der schon einmal (oder auch mehrmals) mit einem Network gescheitert war (Human ausgedrückt: Nicht so Erfolgreich war), wird wohl kaum so bl... sein und nochmals Geld für Starterkit, Schulung, Motivationsveranstaltungen, Hotel (Anteilig Saal miete), Spesen usw. ausgeben. Es sei denn er ist wirklich bl...
Das alles ist nur meine Meinung und meine Erfahrung.
Leute mit anderer Meinung können die von mir aus haben, aber die Mühe mein Posting zu zerpflücken können sie sich sparen.
Ich werde meine Meinung nicht ändern.
Ich werde auf Gegenargumente zu meinem Posting auch NICHT antworten. Meine Erfahrungen kann mir niemand ausreden.
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Mal noch nen Erfahrungsbericht. Ein Geschäft was knapp ein Jahr lief!
Bin mal auf ein Geschäft aufmerksam geworden, welches viel versprechend war.
Angebot:
Du bekommst eine Palette Ware, Flyer, und eine Verkaufsstrategie vorerst kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusammen mit einem Verkaufstrainer machst Du an einem Tag eine Verkaufstour. Er macht die ersten 3 bis 10 Verkaufsgespräche. Was er an dem Tag verkauft ist Deine und Du kannst es zur Begleichung der Kosten behalten. Dann abwechselnd Du und er je ein VK. Wenn Du Fehler machst danach am/im Auto sofort Auswertung und neuer Versuch.
Kannst Du nach den ersten 10 eigenen Verkäufen einschätzen, daß Du den Rest der Palette innerhalb einer Woche verkauft hast, dann bist Du geeignet. Du kassierst sofort bar ab. Lass Dich nicht auf Rechnung ein, zu 95% läufst Du sonst Deinem Geld hinterher.
Du bekommst nach 14 Tagen die Rechnung für die erste Palette, Du hast also immer eine Woche Vorlauf. In der Folge bekommst Du wöchentlich eine Palette mit Ware und Flyer, und Rechnung jeweils 14 Tage später.
Sollte es Probleme geben kommt der Verkaufstrainer mit Dir mit und bügelt mit Dir die Fehler im VK aus.
Du mußt aber dazu kommen, damit sich das mit den Kosten rechnet, eine Palette in drei Tagen zu verkaufen, statt einer Woche. Spitzenleute verkaufen pro Tag eine Palette.
Klang für mich gut. Es funktionierte, ich schaffte es in drei Tagen. Die Ware: SUPER. Das Verkaufsgespräch: dreißig (30) Sekunden! SUPER!
War im Geschäft.
Bekam nach drei Wochen ein Firmenfahrzeug.
Es lief! SUPER!
Monatliche Treffen mit Verkäuferkollegen. Auswertung der Besten. Auswertung der Fehler. Training. Alles SUPER.
Nach drei Monaten stellte ich immer wieder fest, daß die Kollegen rundherum immer wieder in mein Gebiet drangen und in meinem Revier verkauften.
Andere Firmen, die gar nichts mit dieser Struktur bzw. dieser Vertriebsorganisation zu tun hatten, bezogen aber die gleiche Ware vom Hersteller direkt und verkauften in meinem Gebiet.
Dann kam da noch eine Großkette die auch vom Hersteller direkt bezog.
Und das, obwohl uns gegenüber beteuert wurde, das die Vertriebsfirma Exklusivrechte hätte?
Der Umsatz ging innerhalb der folgenden sechs Monate ständig zurück. Ich konnte mich anstrengen wie ich wollte. Damit ich Kosten deckend arbeiten konnte, beschaffte ich mir ein Zweitprodukt (völlig anderes Produkt, aber für den gleichen Kundenkreis, verkaufte sich zusammen mit dem Erstprodukt hervorragend, hätte aber alleine nicht so funktioniert, zähneknirschend von der Vertriebsfirma geduldet).
Das ging nochmal etwa drei Monate gut. Dann entzog man mir das Firmenfahrzeug und schließlich kündigte man mir, weil der Umsatz so stark zurückgegangen war.
Upps. Ich war selbständig und man kündigt mir? Wie das? Na gut es war 1994/95. Am Ende der Nachwendewirren gab es manche seltsamen Auswüchse.
Allerdings habe ich mich im Nachhinein erinnert, dass bei den monatlichen Treffen immer mal wieder "Neue" auftauchten und die ehemals Spitzenverkäufer plötzlich verschwunden waren.
Fazit: "es war Methode, die Anfangseuphorie auszubeuten, und die Leute dann fallen zu lassen"
Was bei allem gutem Produkt, gutem Verkaufskonzept, gutem Verkaufstraining dann doch daneben ging, war geschuldet falschem Versprechen zu Exklusivrechten und Gebietsschutz. Informationszurückhaltung bzw. völliges Fehlen von Informationen und Schulung zu Folgekosten (siehe oben!), Wirtschaftlichkeitsrechnungen usw.
Ich könnte ja jetzt wieder von Vorne anfangen.
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Nochmals:
Das alles ist nur meine Meinung und meine Erfahrung.
Leute mit anderer Meinung können die von mir aus haben, aber die Mühe mein Posting zu zerpflücken können sie sich sparen.
Ich werde meine Meinung nicht ändern.
Ich werde auf Gegenargumente zu meinem Posting auch NICHT antworten.
Meine Erfahrungen kann mir niemand ausreden.
teuflische Grüße |
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Nobody 3
Gast
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devilofhill hat folgendes geschrieben: Ein Starterset sollte jedem MLM/Network Vertriebspartner/Anwärter kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sonst ist es ja schon Franchise.
Wieso? Im Franchising ist eine gesamte Grundausstattung nötig, die kann z. B. Ladengeschäft/Restaurant, Arbeitskleidung, Fuhrpark, Waren- und Materialkomplettausstattung und sonstwas bedeuten.
Ein Sterterset im Network Marketing ist damit überhaupt nicht zu vergleichen, denn hier erhält man (je nach Angebot und Variante) meist nur das, was unbedingt nötig ist zum Aufbau der EIGENEN Geschäfts. Warum sollte ein fremdes Unternehmen MEIN Geschäft finanzieren?
Anderer Aspekt: 5.000 Leute steigen ein, bekommen Starterset und Ausstattung kostenlos, Firma bezahlt 250.000 € und die 5.000 Personen bringen insgesamt in den ersten 12 Monaten 50.000 € Umsatz. Das Anbieterunternehmen hat nun 200.000 € in den Sand gesetzt. Die Kosten müssen ja in die Gesamtkalkulation einfliessen und sich rechnen. Effekt ist, dass viele "faule" Kandidaten kostenlos etwas erhalten haben, das sie nicht einmal nutzen und diejenigen, die wirklich hart am Aufbau arbeiten, entsprechend geringere Boni erhalten, weil sie die "Faulen" mitfinanzieren. Das wäre wirklich alles andere als gerecht...
Manchmal sind Startersets Angebote, die nicht einmal Pflicht sind, aber andersrum ist eine Arbeit ohne die nötigen Unterlagen schlecht möglich.
Zitat: Meine Argumentation betrifft hauptsächlich Neueinsteiger.
Ein Wechsler, der schon einmal (oder auch mehrmals) mit einem Network gescheitert war (Human ausgedrückt: Nicht so Erfolgreich war), wird wohl kaum so bl... sein und nochmals Geld für Starterkit, Schulung, Motivationsveranstaltungen, Hotel (Anteilig Saal miete), Spesen usw. ausgeben. Es sei denn er ist wirklich bl...
Nun, Schulungen sind bei weitem nicht überall teuer, oft sogar kostenlos. Eine anteilige Saalmiete (5 € Eintritt) sollten auch niemand hindern, teilzunehmen. Bezahlt werden muss es, meist hat die (veranstaltende) Upline auch ziemliche Kosten.
Zitat: Das alles ist nur meine Meinung und meine Erfahrung.
Leute mit anderer Meinung können die von mir aus haben, aber die Mühe mein Posting zu zerpflücken können sie sich sparen.
Ich werde meine Meinung nicht ändern.
Ich werde auf Gegenargumente zu meinem Posting auch NICHT antworten. Meine Erfahrungen kann mir niemand ausreden.
Meine Erfahrungen sehen hier völlig anders aus!
Zitat: Kannst Du nach den ersten 10 eigenen Verkäufen einschätzen, daß Du den Rest der Palette innerhalb einer Woche verkauft hast, dann bist Du geeignet. Du kassierst sofort bar ab. Lass Dich nicht auf Rechnung ein, zu 95% läufst Du sonst Deinem Geld hinterher.
WIR gehen NICHT in Vorleistung, kaufen KEINE Warenlager und kaufen vorher auch KEINE Warenpakete, die wir hinterher zu verkaufen versuchen.
Wir bestellen erst dann Ware, wenn wir bereits Kundenbestellungen haben (gelegentliche Vorabbestellungen für feste Stammkunden mal ausgenommen), bekommen die Ware geliefert, zahlen mit 12 Tagen Zahlungsziel, können also die bereits bestellte Ware unseren Kunden ausliefern und erhalten das Geld incl. Handelsspanne weit vor Fälligkeit der Rechnung. Natürlich wird in bar kassiert, im Falle von Versand sogar per Vorkasse. Manche Kunden zahlen bestellte Ware bei Bestellung an.
Zitat: Nach drei Monaten stellte ich immer wieder fest, daß die Kollegen rundherum immer wieder in mein Gebiet drangen und in meinem Revier verkauften.
Andere Firmen, die gar nichts mit dieser Struktur bzw. dieser Vertriebsorganisation zu tun hatten, bezogen aber die gleiche Ware vom Hersteller direkt und verkauften in meinem Gebiet.
Gebietsschutz gibt es natürlich nicht, aber woher wollen diese "Eindringlinge" die Adressen Deiner Kunden haben? Von Haus zu Haus werden die ja wohl nicht getippelt sein und überall gefragt, ob sie zufällig Deine Kunden sind.
Zitat: Upps. Ich war selbständig und man kündigt mir? Wie das? Na gut es war 1994/95. Am Ende der Nachwendewirren gab es manche seltsamen Auswüchse.
Man kann nicht nur Arbeitsplätze kündigen, sondern auch (Liefer)verträge...
Zitat: Fazit: "es war Methode, die Anfangseuphorie auszubeuten, und die Leute dann fallen zu lassen"
Wer so arbeitet, macht definitiv was falsch, denn er gräbt sich selbst das Wasser ab. Partner sollten gefördert werden, damit ihre Umsätze steigen, dann verdient man auch mehr mit.
Wer Partner fallenlässt, damit deren Umsätze sinken, verdient weniger mit, logisch?
Schade, wenn jemand sowas miterlebt, aber eines muss ich dennoch anmerken: Zusammenarbeit funktioniert NUR in BEIDE Richtungen. Leider scheitert es nicht selten am neuen Partner, der lieber für sich allein wurschtelt. |
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hemmerling

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 1928
Wohnort: Hannover

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Zitat: Warum sollte ein fremdes Unternehmen MEIN Geschäft finanzieren?
Weil es Umsatzsteigerung durch Anwerben neuer Händler möchte.
"Selbstständigkeit" im Vertrieb wie es MLM bietet ist eine reine Scheinselbstständigkeit, wo sich das Vertriebs-Mutterhaus um die wahren Kosten eines Vertriebsaufbaus drumrumdrückt.
Denn OHNE die MLM-Partner wäre die Mutterfirma ein nichts und würde auf ihren Produkten rumsitzen.
Nur weil sie Geschäftsunkundige regelmäßig ködert, die DRINGEND ein "Nebeneinkommen" suchen, und daher BLIND sind für GERECHTE Regeln, kommt es zu dem Ungleichgewicht....
Die die sich auskennen im Vertrieb, also nicht das typische MLM-Publikum, finden an MLM nur spannend OBEN in der Pyramide zu sitzen, den Umsatzdruck "unten" kennen sie aus dem eigenen "flachen" Vertrieb und den hassen sie... weil Umsatz in Ameisenmanier machen mit Endkunden 1:1, wohlmöglich mit hohem Kundenbetreuungsaufwand von 60 Minuten/Kunde/Monat, das HASSEN sie...
Ehe Nowa wieder anfängt.
Scheinselbstständigkeit = damit ist das UNGLEICHGEWICHT zwischen Mutterhaus und den einzelnen MLM-Partnern, auch "Zutreiber" genannt, gemeint: Nicht der Zutreiber bestimmt die Geschäftsbedingungen, sie werden einzig und allein von der Mutterfirma willkürlich diktiert - wer nicht mehr will darf gehen ( und häufig keine Vergütung für den Strukturaufbau bei Vertragsbeendigung ). |
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_________________ Network Marketing funktioniert nur, weil man weiß, wie es
geht - nicht, weil man gerade dringend Geld braucht . . . (Robert Pauly) |
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Nobody 3
Gast
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hemmerling hat folgendes geschrieben: Zitat: Warum sollte ein fremdes Unternehmen MEIN Geschäft finanzieren?
Weil es Umsatzsteigerung durch Anwerben neuer Händler möchte.
Aha...
Willst DU Geld verdienen?
Dann finanziere DU mir doch mein Geschäft, ich beteilige Dich dann auch an meinen Gewinnen, es ist also in Deinem Interesse, dass Du mir mein Geschäft finanzierst... also schieb mal Kohle rüber, sonst tu ich nix, das kannst Du doch nicht wollen, dann verdienste ja nix...
Zitat: "Selbstständigkeit" im Vertrieb wie es MLM bietet ist eine reine Scheinselbstständigkeit,
Was Scheinselbständigkeit ist und welche Kriterien erfüllt sein müssen, hat man Dir schon xmal erklärt. KEINES der Kriterien trifft auf MLM zu, obwohl mindestens 2 von 4 Kriterien allein für den Verdacht erfüllt sein müssen. Du behauptest also bewusst falsches, warum???
Es gibt keine "Zutreiber", denn wir sind nicht auf der Jagd. Natürlich gibt es nach Vertragsbeendigung keine Vertragserfüllung mehr - von KEINER Seite, denn es gibt auch keine Vertragsparteien mehr ohne Vertrag. Nu haste sooo lange stupiert und scheiterst am kleinen 1x1... oooooch... armer armer Rolf...
offtopic wirste auch schon wieder... tststs... |
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hemmerling

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 1928
Wohnort: Hannover

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Die eigentlche Scheinselbstständigkeit ist ja die,
dass man meint, daß man SEIN Geschäft aufbauen würde als MLMer,
aber man erschliesst FÜR das MLM-System den Markt.
Insbesondere "gehören" die Kunden einem nicht ( kein Gebiets- oder Kundenschutz,..), und spätetens bei Austritt aus dem MLM-System gibts keine Vergütung, im Gegensatz zu Handelsvertretern nach HGB.
Selbstständigkeit hat nichts mit Knechtschaft zu tun.
Strukturvertrieb und MLM SIND Knechtschaft, so scheint's.
Nur eben meist noch schlechter bezahlt als die Jobs ( die es nicht gibt weil die normalen Unternehmen niemanden einstellen weil sie auch niemanden benötigen ).
Scheinselbstständigkeit auf die juristischen Punkte zu verkürzen, aus denen dann eine Rentenversicherungspflicht abgeleitet wird, wie Nowa das gerne tut,
ist zu kurz gedacht.
Ein SELBSTSTÄNDIGER könnte dem MLM-System sagen, sagen wir als demokratisch gewählter Sprecher ALLER MLM-Partner
"so ab nächsten Monat senken wir unsere Einkaufspreise um 10%" ( bei Händlersystemen)
bzw.
"so ab nächsten Monat gibts 10% mehr Provison, bei gleichem empfohlenen VK" ( bei Handelsvertreter-ähnlichen Systemen, reinem Empfehlungsmarketing)
mit dem Hinweis
"na dann senken Sie doch mal Ihre Produktionskosten um den Betrag, oder eben Ihre Gewinne, wird schon gehen".
DAS würde ich Selbstständigkeit nennen.
Und jedes Jahr das gleiche Spiel,zumindest für die etablierten alten Produkte , bei "neuen" Produkten darf der Hersteller wieder was draufschlagen.
Komisch dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, die MLM-Pyramide so "zu organisieren", in gewerkschaftsähnlicher oder genossenschaftsähnlicher Form .
Grüße
Rolf |
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_________________ Network Marketing funktioniert nur, weil man weiß, wie es
geht - nicht, weil man gerade dringend Geld braucht . . . (Robert Pauly) |
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Uservorstellung
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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Hemmerling,
Sags doch einfacher:
Zitat: Eine Scheinselbstständigkeit liegt vor, wenn eine erwerbstätige Person als selbstständiger Unternehmer auftritt, obwohl sie von der Art ihrer Tätigkeit her zu den abhängig Beschäftigten (Arbeitnehmer) zählt. Scheinselbstständigkeit löst Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung aus - § 2 Nr.10 SGB VI [1]. Der Begriff wurde mit der Formulierung von § 7 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4 des Vierten Sozialgesetzbuches (SGB IV [2]) im Jahr 1999 in das deutsche Sozialrecht eingeführt.
Die Scheinselbstständigkeit kann zum Beispiel unter folgenden Umständen vorliegen:
* die Person ist auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig
* die Person tritt nicht unternehmerisch am Markt auf (keine Buchführung, kein Marketing usw.)
* die Person hat einen festen zugewiesenen Arbeitsplatz und feste Arbeitszeiten
* andere im Unternehmen des Auftraggebers beschäftigte Arbeitnehmer verrichten eine ähnliche Arbeit
Sozialversicherungsrechtlich gesehen gelten diese Personen als Arbeitnehmer (auch wenn ihr Vertragsverhältnis im arbeitsrechtlichen Sinn nicht als Arbeitsverhältnis angesehen wird), so dass für sie Beiträge zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) zu entrichten sind. Hierbei kann der Arbeitgeber (mit Ausnahme der zurückliegenden drei Monate) rückwirkend für bis zu 4 Jahre zur Zahlung des Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteils verpflichtet werden.
Quelle: Wikipedia
Wenn also Frau/Herr X für Firma Y Waren vermittelt ist der scheinselbstständig, aus basta...
Der Auftrag ist die Vermittlung von Waren/Dienstleistungen der Firma, selbst die Vermittlung neuer VP's ist ein Auftrag ein und derselben Firma, wer sich jetzt da rausredet ja der Kunde gibt mir den Auftrag ist falsch gewickelt, denn die Ware oder Dienstleistung kommt von der Firma, nicht vom Vermittler...
MfG Bierschlucker |
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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Jost,
Du vermittelst Waren, bzw. kaufst diese bei einer einzigen Firma, ist diese Pleite hast auch du kein Einkommen mehr! Du bist also von dieser Firma direkt abhängig, einen Einzelhändler interessiert eine Firmanpleite nicht, er ordert einfach bei der Konkurenz! Ein VP kann das aber nicht, somit ist er direkt von dieser Firma abhängig und genau das ist Scheinselbstständigkeit.
Ein anderes Beispiel:
Ein Dachdecker arbeitet ausschliesslich für eine Firma als Subunternehmer, erhält dort zu günstigen Preisen seine Ziegel/Waren etc., die Abrechnung erfolgt aber über die Firma von der der Sub die Waren bezieht selbst. Geht diese Firma pleite ist auch der Sub ruiniert, denn andere Aufträge hat er nicht, mit Privataufträgen lässt sich das Geschäft nicht halten, somit handelt es sich um eine Scheinselbstständigkeit!
Sonderregelungen gibt es bei Handelsketten und Franchising, da gehts aber um richtig viel Kohle, ausserdem haben diese selbst Angestellte und sind personell autark! Das würde jetzt hier aber zu weit führen...
MfG Bierschlucker |
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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Jost,
Du verkennst die Sache komplett! Scheinselbstständig ist kein Verbrechen, im Gegenteil soll damit verhindert werden das sich Firmen vor Abgaben drücken (Kranken-,Renten- und Sozialversicherung) zum Nachteil der Mitarbeiter die bewusst zur Selbstständigkeit gezwungen werden, ohne das diese es tatsächlich sind. Die Betroffenen (VP's) stehen dann ohne jegliche soziale Absicherung da wenn die Firma den Bach runtergeht...
MfG Bierschlucker |
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Nobody 3
Gast
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@ hemmerling
es gibt keine eigentliche oder uneigentliche Scheinselbständigkeit, auch keine eigentliche Schwangerschaft oder eigentlichen Tod. Entweder jemand ist scheinselbständig, dann müssen ZWINGEND bestimmte Kriterien erfüllt sein (nicht, weil NoWa das gern tut, das haben ganz Andere so definiert!) oder diese Kriterien sind nicht erfüllt, dann liegt auch keine Scheinselbständigkeit vor.
Wortklaubereien und Spitzfindigleiten ändern NICHTS an Tatsachen! |
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hemmerling

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 1928
Wohnort: Hannover

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Nehmen wir mal an:
Wenn DU keine Hände hast ( durch Unfall,..) wie willst Du dann mit den Fingern bis 10 zählen ?
Wenn Dir Deine Mutter/Lebenspartnerin die Schuhe (noch) zumachen muss und die Nase putzen, bist Du dann... selbstständig ?
Wenn Du abhängig bist von einem Vertriebssystem, das Dir ungefragt Konkurrenz vor die Nase setzen kann und auf "progressive Kunden- und Partnerwerbung" setzt,
das Dir die Preise und Vertriebsbedingungen diktiert,
wieso meinst Du dann,
nur weil Dir ALLE KOSTEN aufgebürdet werden,
Du wärst "selbstständig" ? |
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_________________ Network Marketing funktioniert nur, weil man weiß, wie es
geht - nicht, weil man gerade dringend Geld braucht . . . (Robert Pauly) |
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