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Petra Engelbertz
Networkerin

Alter: 51
Anmeldungsdatum: 04.01.2005
Beiträge: 1918
Wohnort: Krefeld NRW

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Hallo liebe Aquataris Freunde,
was es mit der Zuckerbande auf sich hat, erfahrt ihr im nächsten Buch der Aquataris Kinder/Spiel/Lern/Lesebücher
Das Abenteuer um den Zahnfelsen in Aquataris
Die Blinkys ( Zahnputzerfische) sind eigentlich zuständig für die Reinigung des Zahnfelsens in Aquataris. Die Stadt Aquataris liegt im hinteren Bereich auf einer Felsenplatte und die wird gestützt durch den berühmten Zahnfelsen. Da die Blinkys aber ganz schön geschlampert haben, hat dieser Zahnfelsen nun ein riesiges Loch! Wird es Lars und Laura gelingen einen Zahnfelsendoktor noch rechzeitig zu finden - und wird es dieser schaffen auch noch den Zahnfelsen zu retten?
In einer lustigen Abenteuergeschichte mit vielen liebevollen und detailreichen Bildern verarbeiten wir hier die Themen Zahnpflege und Hygiene. Doch nicht nur für die Kinder ist es lehrreich und spannend aufgebaut. Für die Eltern werden im Infoteil des Buches die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Kinderzahnhygiene bereit gehalten.
Kinder und Zähneputzen - ein altes Problem - Neu und kindgerecht gelöst.
Das Buch wird voraussichtlich im Herbst verfügbar sein.
Quelle: Nicole Gebhard - Geschäftsführerin Aquataris
Wir können die Neuerscheinung kaum abwarten und sind uns sicher, dass die Zuckerbande mindestens genauso bekannt wird, wie Karies und Baktus, die ja bereits seit Jahrzehnten die Kleinkinder begleiten.
Herzliche Grüße
Petra und Georg |
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_________________ Die Zelle ist unsterblich. Allein die Flüssigkeit, in der die Zelle schwimmt, unterliegt degenerativen Prozessen (Dr. Alexis Carrel, Nobelpreisträger)
Mehr vom Leben mit GOH als Vz. Kunde oder Berater
www.goh.biz/pegeo |
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michael_albert
Alter: 36
Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beiträge: 124
Wohnort: Halle/Saale

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Die Gewinnung von Zucker aus der Zuckerrübe ist erst 200 Jahre alt. Vor dieser Zeit kannte man lediglich eingedickten Zuckerrohrsaft; Europa war von den Lieferungen aus den Plantagen Südamerikas abhängig. Da alle Welt scharf auf die konzentrierte Süße war, suchten Wissenschaftler nach einem Ersatz für die teuren Importe. Im Jahr 1749 entdeckte dann ein Berliner Apotheker namens Marggraf, dass der Zucker aus der heimischen Runkelrübe mit dem des tropischen Zuckerrohrs identisch ist. Doch erst dessen Schüler Achard machte diese Entdeckung wirtschaftlich nutzbar: Er züchtete Rüben mit einem höheren Zuckergehalt und stellte 1798 den ersten Rübenzucker der Welt großtechnisch her.
Die Vorliebe für Süßes ist uns angeboren - und mit diesem Erbe haben viele zu kämpfen. Ernährungsberater warnen: über 100 Gramm Zucker esse jeder pro Tag, Zucker mache nicht nur die Zähne kaputt, sondern auch dick, süchtig und überhaupt krank. Wer dem süßen Laster nicht völlig entsagen kann - und das sind die wenigsten - fragt sich, wie viel Süßes noch gesund ist, ob Honig gesünder ist, ob Süßstoffe die bessere Alternative sind oder ob Oma nicht doch recht hatte, wenn sie den heute so verpönten Zucker für Nervennahrung hielt. Und: Wie kann man überhaupt erkennen, ob Zuckriges im essbaren Objekt der Begierde enthalten ist?
Viele Namen für das Süße
Schon bei der Deklaration fangen die Zucker-Probleme an: Auf den Lebensmittel-Etiketten tauchen eine Menge Begriffe auf, die nicht sofort verraten, dass es sich um Zucker und verwandte Süßmittel handelt: Saccharose, Glucose, Fructose, Glucosesirup, Maltodextrin, Maltose, Lactose, Invertzucker. Faustregel: Alles, was mit der Silbe „-ose“ endet, ist Zucker. Alle Zucker liefern etwa die gleiche Menge an Kalorien, und sie sind schädlich für die Zähne, weil sie von den Mundbakterien zu ätzenden Säuren umgebaut werden.
Saccharose = Rohr- oder Rübenzucker
ist der übliche weiße Haushaltszucker (Kristallzucker). Er besteht chemisch gesehen aus einer Verbindung von Trauben- und Fruchtzucker.
Glucose = Traubenzucker,
auch Dextrose genannt. Wird industriell aus Kartoffel- oder Maisstärke gewonnen und ist nur halb so süß wie Rübenzucker. Gilt vor allem bei Sportlern als schneller Energiespender.
Fructose = Fruchtzucker,
kommt natürlich in Früchten und in Honig vor. Industriell wird er überwiegend (weil besonders wirtschaftlich) aus Stärke gewonnen. Fruchtzucker ist 20% süßer als Rübenzucker. Mehr als 100 Gramm pro Tag wirken abführend.
Maltose = Malzzucker
besteht aus zwei Teilen Traubenzucker. Er entsteht beim Abbau von Stärke und bringt es auf 60% der Kristallzuckersüße.
Lactose = Milchzucker
kommt natürlich nur in Milch vor und besteht aus Traubenzucker und Schleimzucker (Galactose). Er wird industriell aus Molke gewonnen und bringt es auf rund ein Viertel der Süße von Kristallzucker. Milchzucker wirkt leicht abführend, beim Säugling fördert er die gesunde Entwicklung der Darmflora. Er dient in vielen Medikamenten als Trägerstoff.
Glucosesirup
ist nicht etwa in Wasser aufgelöster Traubenzucker, sondern ein maßgeschneidertes High-Tec-Produkt aus Stärke. Glucosesirup enthält verschiedene Zuckerarten, so dass auch die Süße variiert.
Maltodextrin
ist im Grunde nichts anderes als vorverdaute Stärke. Es besteht aus 4 bis 5 Traubenzuckerteilen, die industriell als Füllstoff z.B. für Instantsuppen, genutzt werden. Obwohl es sich um eine Art Zucker handelt, schmeckt Maltodextrin kaum süß.
Invertzucker
ist ein Gemisch aus Trauben- und Fruchtzucker, das auch in Honig vorkommt. Großtechnisch wird er durch Kochen von Haushaltszucker in verdünnter Säure hergestellt, zunehmend aber auch durch eine Enzym-Behandlung von Glucosesirup. Dabei nimmt die Süßkraft um etwa 20% ab. Invertzucker wird teilweise zu Invertzuckercreme weiterverarbeitet, einem etwas vornehmeren Wort für die alte Bezeichnung Kunsthonig.
Nicht nur Bonbons und Schokolade enthalten die verschiedensten Zuckerarten, auch Ketchup, Kekse, Kuchen, Limos, Kolagetränke, Nektare, Instant-Tees, Obstkonserven, Liköre, Eis, Fertigmüslis, Fruchtjoghurt, Salatsoßen und Malzbier.
Perfekt wird die Verwirrung durch die Art der Kennzeichnung: Nahrungsmittel, die Stärkezucker enthalten, dürfen allen Ernstes als "zuckerfrei" deklariert werden, weil die Stärkezucker nach dem deutschen Lebensmittelrecht nicht als "Zucker" im Sinne des Gesetzes gelten - egal ob süß oder nicht.
Glucosesirup - der Zucker, der kein Zucker ist
Mais, Weizen oder Kartoffeln schmecken zwar nicht süß, aber sie enthalten Stärke. Und die besteht chemisch betrachtet aus nichts anderem als Traubenzucker, aufgereiht wie die Perlen einer Perlenkette. Herausgelöst aus den Körnern und Knollen wird sie in Salzsäure zu kleinen Bruchstücken zerkocht. „Glucosesirup“ enthält verschieden lange dieser Stücke. Er ist billiger herzustellen als "echter" Zucker und hat diesen wo immer möglich ersetzt.
Inzwischen geht es auch mit der Gen- und Biotechnologie: Man gewinnt aus Bakterien und Hefen Enzyme, mit denen sich Glucosesirupe zurechtschneidern lassen, so als ob man mit einer Schere die gewünschten Zuckerarten aus der „Stärke-Perlenkette“ herausschnitte.
Schnipsel mit einer Länge von 4 oder 5 Traubenzuckern heißen Maltodextrine. Trennt man den Traubenzucker paarweise ab, so erhält man Maltose (Malzzucker). Und komplett zerlegt gibt's reinen Traubenzucker (Glucose). Es gelingt sogar, aus der Stärke einen Zucker zu gewinnen, der gar nicht drin ist: den Fruchtzucker (Fructose): Mit Hilfe eines Enzyms wird der Traubenzucker zu Fruchtzucker umgebaut.
All diese Zucker haben ganz unterschiedliche Eigenschaften, nicht nur technologisch, sondern auch im Geschmack. Traubenzucker ist süßer als Malzzucker. Maltodextrine hingegen sind geschmacksneutral. Eine Kombination aus Trauben- und Fruchtzucker, auch HFCS (high fructose corn syrup) genannt, schmeckt wiederum viel süßer als der uns vertraute Haushaltszucker. Der Kunde kann den tatsächlichen Gehalt an Zucker nicht herausschmecken.
Wie Zucker gemacht wird
Weißer Haushaltszucker (Saccharose) wird hierzulande üblicherweise aus Zuckerrüben gewonnen. Dazu werden die Rüben gewaschen und geschnetzelt. Mit heißem Wasser wird der Zucker aus den Schnitzeln gewaschen. Dieser erste Saft ist eine graue, trübe Flüssigkeit, die in mehreren Schritten mit Hilfe von Kalk und Kohlensäure von Eiweißen, organischen Säuren und anderen Nichtzuckerstoffen gereinigt wird. Dabei entsteht der sogenannte Dünnsaft. Er wird filtriert und mit Schwefeldioxid aufgehellt. Es folgt die mehrstufige Konzentration zum hellbraunen, klaren Dicksaft, der schon zu 55 bis 65 % aus dem begehrten Zucker besteht. Durch Verdampfen des Wassers wird der Dicksaft weiter konzentriert, bis sich Kristalle bilden. Das Kristall-Sirup-Gemisch wird anschließend mit Zentrifugen getrennt, man erhält Rohzucker. Je nach gewünschter Reinheit wird der Zucker mehrfach aufgelöst, neu auskristallisiert und zentrifugiert.
In den Handel kommt das Ergebnis all dieser Bemühungen z.B. in Form von:
Kristallzucker, dessen beste Qualität raffinierter Zucker oder Raffinade heißt.
gemahlenem Zucker, wie Puderzucker oder Farin (französisch für Mehl).
Kandiszucker, dessen große gelbe, weiße oder braune Kristalle durch langsames Kristallisieren entstehen.
Formzucker, die zu Würfeln oder Zuckerhüten gepresst sind.
Brauner Zucker, der wegen seines karamellartigen Geschmacks beliebt ist.
Vanillinzucker, ein mit dem künstlich hergestellten Aromastoff Vanillin aromatisierter Zucker.
Ist Zucker Nervennahrung?
Notwendig ist Zucker aus der Tüte nicht, da er von Natur aus z.B. in Obst, Gemüse und Trockenfrüchten steckt. Brot, Kartoffeln, Getreide und Hülsenfrüchte enthalten Stärke, die sich der Körper in Zucker umwandelt, um das Gehirn und die roten Blutkörperchen mit dem notwendigen Traubenzucker zu versorgen. Bei gesunden Menschen wird der Blutzuckerspiegel mit Hilfe der beiden Hormone Insulin und Glucagon konstant gehalten.
Süße Speisen liefern aber nicht nur Kalorien, sondern auch Wohlbefinden - und das hat biologische Gründe. Wird Süßes gegessen, so schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Dieses Hormon sorgt dafür, dass ein ganz bestimmter Eiweißbaustein aus dem Blut ins Gehirn gelangen kann. Dieser Eiweißbaustein heißt Tryptophan und ist die Vorstufe für den Botenstoff Serotonin. Serotonin sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen. Normalerweise sorgt das Tageslicht für einen hohen Serotoninspiegel. Das erklärt, warum wir besonders in Frustsituationen oder in der dunklen Jahreszeit so gerne naschen und warum kohlenhydratarme Diäten zu Depressionen führen.
Ist Honig gesünder?
Honig besteht zu rund 80% aus Zucker (vor allem Trauben- und Fruchtzucker und Rohrzucker) und ist eine klebrige Angelegenheit. Das macht ihn für die Zähne noch schädlicher als Zucker.
Die Naturheilkunde kennt Honig als Heilmittel gegen Infekte und Geschwüre. Warum wirkt heiße Milch mit Honig bei Halsentzündungen? Es liegt daran, dass der Honig von Natur aus allerlei Bakterientötendes enthält. Ohne wirksamen Schutz vor Mikroben würde er noch im Bienenstock verderben. Wirksame Inhaltsstoffe sind z.B. die als Konservierungsmittel bekannte Benzoe- und Ameisensäure, Enzyme, die ständig etwas Wasserstoffperoxid freisetzen, antibiotisch wirksame Flavonoide sowie die entzündungshemmende Kaffeesäure.
Es gibt noch einen Grund dafür, Honig als gesünder einzustufen: Da er teurer (und geschmacksintensiver) ist als Zucker, wird er sparsamer verwendet.
Honig-Mauscheleien
Bei Sortenbezeichnungen und Herkunftsangaben haben manche Anbieter ihre eigenen Vorstellungen von Ehrlichkeit entwickelt. So erwies sich Tannenhonig nicht selten als ein Produkt australischer Eukalyptuswälder - nachweisbar an den Pollen, die in den Honig gelangen.
Geradezu klassisch sind Verfälschungen mit Zucker, heutzutage vor allem mit maßgeschneiderten Glucosesirupen. Die Verfälschungen sind mit den üblichen analytischen Möglichkeiten kaum noch zu erkennen.
Sichtbare Unterschiede wie Cremigkeit, Glanz oder Dünnflüssigkeit sind keine echten Qualitätsmerkmale mehr - sie signalisieren höchstens technisches Knowhow. So bleiben Honige nach einer fünfminütigen Erhitzung auf 75°C oder nach einer Ultraschall-Behandlung dünnflüssig, weil der Zucker nicht mehr auskristallisiert.
Wenn Honig draufsteht, ist nicht nur Honig drin
Ein besonderes Zuckerl hält mal wieder unsere Lebensmittelkennzeichnung parat: Da Honig klebt und somit schlecht dosierbar ist, bietet sich für die großtechnische Herstellung von Keksen oder Schokolade Honigpulver an. Damit es leichter trocknet, vermischt man es mit Maltodextrinen. Diese wiederum sind Vorprodukte von Glucosesirup, also im weitesten Sinne Zucker. Nichtsdestotrotz darf das Zeug in der Zutatenliste als "Honig" deklariert werden.
Auch Bienen werden mal krank
Und wenn der Imker dann illegal Antibiotika einsetzt, finden sich Rückstände im Honig, die sonst nur aus Schweinernem bekannt sind, wie Chloramphenicol, Tetracycline und Sulfonamide. Da der Honighandel weltweit organisiert ist, muss man im Grunde mit allem rechnen. Besondere Schwierigkeiten bereitete eine vor wenigen Jahren neu eingeschleppte Bienenseuche. Zu ihrer Behandlung wurden sogar Beruhigungsmittel empfohlen, die bislang nur Schweine illegal verabreicht bekamen.
Mit über 1 Kilo pro Kopf und Jahr sind die Deutschen Weltmeister im Honigschlecken. Wir kaufen etwa 1/3 der weltweit gehandelten Honigernte auf. Wenn beispielsweise die USA die Einfuhr von Kleehonigen aus Kanada wegen Arzneimittelrückständen untersagen, lässt sich unschwer erraten, wer sich diesen Honig auf's Brötchen schmieren darf.
Dicksäfte - die Alternativen aus dem Bioladen
Dicksäfte sind stark konzentrierte, in mehreren Verarbeitungsstufen aufbereitete Fruchtsäfte, hierzulande überwiegend aus Äpfeln oder Birnen hergestellt. Auch diese Alternativen nagen am Zahn, sind sie doch fruchtzuckerreich und zudem klebrig.
Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe
Süßstoffe liefern keine Kalorien und schmecken schon in winzigen Mengen viel süßer als Zucker. Doch ersetzen können sie die süßen Kristalle nicht: Es fehlt ihnen der Körper, sie erzeugen nicht das gleiche Mundgefühl, nicht die gleiche Befriedigung des Süßhungers wie natürliche Süße. Nicht nur, dass einige Süßstoffe einen bitteren, metallischen Nachgeschmack haben und den Appetit stimulieren. Der entscheidende Nachteil ist, dass sie den Körper um die Stimmungsaufhellung „betrügen“, die Zuckriges vermittelt. Während „echte“ Süßspeisen die Bildung von Serotonin, dem Botenstoff für´s Wohlbefinden im Gehirn anregen, können Süßstoffe dies nicht.
Acesulfam K (E 950)
Künstlicher Süßstoff, der nach Angaben der Herstellerfirma Hoechst AG völlig unbedenklich ist. Eine objektive Überprüfung der behaupteten Unbedenklichkeit ist allerdings nicht möglich, da es kaum unabhängige Untersuchungen gibt. Die Weltgesundheitsorganisation beruft sich bei der Prüfung überwiegend auf Berichte der Hoechst AG, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
Aspartam (E 951)
Süßstoff aus zwei synthetisch hergestellten Eiweißbausteinen, die mit dem Fuselalkohol Methanol („Holzgeist“) verbunden sind. Problematisch bei Patienten mit der angeborenen Stoffwechselkrankheit PKU (Phenylketonurie). Aspartam ähnelt körpereigenen Botenstoffen (Hormonen), was zumindest einen Teil der individuell sehr unterschiedlichen Nebenwirkungen erklären könnte, die bei empfindlichen Personen beobachtet wurden. Sie betreffen nach Angaben des amerikanischen Aspartam-Spezialisten Dr. Roberts insbesondere das Nervensystem (Kopfschmerzen, Benommenheit, Gedächtnisverlust, Sehstörungen, Hyperaktivität, Angst) aber auch den Magen-Darm-Trakt (Übelkeit) und das Immunsystem (Allergien).
Cyclamat (E 952)
Künstlicher Süßstoff, der im Darm mancher Menschen zu Cyclohexylamin umgewandelt wird. Der Umfang dieser Umwandlung hängt von der Darmflora ab und kann bis zu 100% betragen. Cyclohexylamin ist auch als Schädlingsbekämpfungsmittel bekannt.
Saccharin (E 954)
Künstlicher Süßstoff, der im Zusammenhang mit bestimmten Medikamenten bzw. einigen Umweltgiften die Blasenschleimhaut schädigen kann. In der Futtermittelverordnung als appetitstimulierendes Masthilfsmittel für Schweine zugelassen.
Thaumatin (E 957)
Natürlicher Süßstoff aus den reifen Früchten des Katemfe-Strauchs, der im afrikanischen Regenwald heimisch ist. Das Eiweiß ist mehrere tausend mal süßer als Zucker und wirkt als Geschmacks- und Aromaverstärker. Thaumatin gilt als unbedenklich, da die Katemfe-Früchte von den Einheimischen seit langem verwendet werden. Das Thaumatin-Gen wurde inzwischen geklont und in Mikroorganismen eingeschleust, so dass der Süßstoff gentechnisch und billig produzierbar ist.
Neohesperidin (E 959)
Süßstoff, der entweder aus unreifen Bitterorangen oder aus dem Bitterstoff Naringin gewonnen wird. Naringin wird mit Hilfe von Kunstharzen aus Orangensäften entfernt, bevor man sie zu Konzentrat verarbeitet. Daraus lässt sich eine Substanz gewinnen, die zu Neohesperidin umgewandelt werden kann. Rattenversuche bescheinigen diesem Stoff Harmlosigkeit. Allerdings wird er bei jedem Menschen anders, abhängig von der jeweiligen Darmflora verstoffwechselt, so dass Tierversuche wenig aussagen.
Zuckeraustauschstoffe
Zuckeraustauschstoffe verarbeitet der Körper langsamer als Zucker, weshalb sie gerne für Diabetiker-Lebensmittel eingesetzt werden. Sie liefern jedoch im Gegensatz zu den Süßstoffen Kalorien und können buchstäblich in die Hose gehen.
Sorbit (E 420)
Zuckeraustauschstoff für Diabetiker-Lebensmittel, Weichhaltemittel für Süßwaren und Feuchthaltemittel für Gebäck und Marzipan. Ab etwa 50 Gramm pro Tag kann es zu Durchfällen kommen.
Mannit (E 421)
Kommt in zahlreichen Pflanzen vor, z.B. als Hauptbestandteil in Manna, dem süßen Saft der süditalienischen Manna-Esche. Großtechnisch wird Mannit aus Fruchtzucker gewonnen. Neben seiner Verwendung als Zuckeraustauscher wird Mannit auch als Abführmittel, Füllstoff, Schmiermittel und Rohstoff zur Produktion synthetischer Harze eingesetzt.
Isomalt (E 953)
Isomalt wird von Mikroorganismen aus Rübenzucker hergestellt. Sie spalten ihn in Traubenzucker und Fruchtzucker auf, die anschließend neu zusammengesetzt werden. Isomalt ist etwa halb so süß wie Zucker und maskiert den manchmal unangenehmen Beigeschmack einiger Süßstoffe. Isomalt kann zwar nicht von den menschlichen Verdauungsenzymen abgebaut werden, dafür aber von den Darmbakterien. Dabei werden etwa halb soviel Kalorien frei, wie bei "echtem" Zucker.
Maltit (E 965)
Zuckeraustauschstoff aus Malzzucker (Maltose). Er schmeckt fast so süß wie Zucker und wirkt dabei weniger abführend als Sorbit.
Lactit (E 966)
Ein Zuckeraustauschstoff aus Milchzucker, der in der Natur unbekannt ist. Schmeckt knapp halb so süß wie Zucker.
Xylit (E 967)
Ein Zuckeraustauschstoff, der aus verschiedenen Abfallprodukten der Land- und Forstwirtschaft hergestellt wird, z.B. Reis- und Haferspelzen oder Kokosschalen. Er ist etwa so süß wie Zucker und wirkt kühlend auf der Zunge (z.B. in Eisbonbons). Xylit verursacht keine Zahnkaries und wird in so genannten "zahnschonenden" Kaugummis verwendet. Außerdem hält es Zahnpasten feucht. Wirkt abführend. |
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Susan Kreuzig
Networkerin

Alter: 35
Anmeldungsdatum: 12.12.2004
Beiträge: 1091
Wohnort: Biberach-Stafflangen

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Hallo Michael,
vielen Dank für das klasse Posting, welches sehr informativ ist.
Liebe Grüße,
Susan |
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_________________ Balero, erfrischend anders - jetzt auch bei Sorgenlos gelistet |
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Petra Engelbertz
Networkerin

Alter: 51
Anmeldungsdatum: 04.01.2005
Beiträge: 1918
Wohnort: Krefeld NRW

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Klasse Michael,
vielen Dank für dieses informative Posting über Zucker.
Der kinderchefkoch.de wird sich in absehbarer Zeit über solche Beiträge sehr freuen.
Liebe Grüße
Petra |
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_________________ Die Zelle ist unsterblich. Allein die Flüssigkeit, in der die Zelle schwimmt, unterliegt degenerativen Prozessen (Dr. Alexis Carrel, Nobelpreisträger)
Mehr vom Leben mit GOH als Vz. Kunde oder Berater
www.goh.biz/pegeo |
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Aquataris

Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 138
Wohnort: Ingolstadt

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Mal ein paar kleine Fakten, warum dieses Buch ein toller Erfolg für unsere Vertriebspartner wird:
1. 56.000 Zahnärzte, die seit neuestem Produkte innerhalb der Praxis verkaufen dürfen
2. 8 von 10 Schulkinder haben Karies
3. Fast jede Mutter klagt darüber, dass es schwierig ist, den Kindern die Zahnpflege bei zu bringen
4. 4.8 Millionen Kinder in der Zielgruppe
5. Das erfolgreichste Buch in Punkto Zahnpflege ist aus dem Jahr 1948 und entspricht nicht mehr den neuesten Kenntnissen
6. Unser Buch vereint Abenteuergeschichte - Bildhafte Aufklärung der Kinder mit Putzanleitung - Lexikonteil für die Eltern
Alleine in diesem Buch liegt eine enorme Vertriebsmöglichkeit. Man denke auch nur an die vielen Kindergärten, die 'Tag für Tag vor den gleichen Problemen bei den Kindern stehen...
LG aus Ingolstadt |
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Uservorstellung
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