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bizSi
Gast
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In Anbetracht der Tatsache, dass gute Taten nun auch in manchen Networks zu Publicityzwecken missbraucht werden, hat mir nachfolgender Artikel zu diesem Thema sehr gut gefallen und ich möchte ihn hier gerne zur Diskussion stellen:
"Gutes tun – doch muss man darüber reden?
Im Akt des Schenkens erlebt der Mensch seine Stärke, seinen Reichtum und seine Macht, erkannte der deutschstämmige US-Psychoanalytiker Erich Fromm. Eine Form des Schenkens, bei dem der Gebende seine Macht erlebt, ist das Sponsoring: Indem sich ein Unternehmen im sozialen, sportlichen oder kulturellen Bereich engagiert, fordert es gleichzeitig eine Gegenleistung ein.
Schon die alten Römer hatten für dieses Verhalten eine knappe, aber treffende Bezeichnung: do, ut des – ich gebe, damit du gibst. Etwas selbstloser als moderne, auf gute PR bedachte Konzerne war ein anderer alter Römer: Gajus Cilnius Maecenas lebte im ersten vorchristlichen Jahrhundert. Sein reichlich vorhandenes Bares investierte er in zeitgenössische Dichter wie Horaz und Vergil. Auf ihn geht der Begriff 'Mäzenatentum' für die Förderung der Wissenschaften und Künste ohne Gegenleistung zurück.
Auch heute noch gibt es solche Mäzene. Sie werden allerdings nicht sehr oft von ihnen hören, denn diese Geber bevorzugen es, diskret zu handeln und selbst im Hintergrund zu bleiben – ganz im Gegensatz zu Sponsoren, die sich folgenden Spruch auf die Fahne geschrieben haben: „Tue Gutes und rede darüber!“ In Abwandlung eines Satzes des antiken Philosophen Demokrit möchte man hinzufügen: Kleine Wohltaten im rechten Augenblick können für den Gebenden sehr vorteilhaft sein."
(Quelle: http://www.small-talk-themen.de)
Schöne Grüße
bizzy |
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busymouse
Anmeldungsdatum: 28.06.2006
Beiträge: 183

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Hallo Bizzy,
für mich werden in dem Artikel 2 völlig unterschiedliche Dinge verglichen. Eine PR-Aktion unterscheidet sich doch grundlegend vom benannten "Mäzenatentum". Vor welchem Hintergrund könnte letzteres im Networkmarketing oder auch in anderen Geschäftsbereichen Sinn machen?
Für mich hat "Mäzenatentum" an sich etwas mit Selbstlosigkeit zu tun. Im Geschäftsleben würde ich das als Blauäugigkeit bezeichnen und auch ansonsten ist das wohl mehr ein Sport für den, der es Dicke hat. Das Modell "Mutter Teresa" hat ist in unserer Gesellschaft ein Auslaufmodell ohne jede Überlebenschance. Oder siehst du das anders?
LG busymouse |
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busymouse
Anmeldungsdatum: 28.06.2006
Beiträge: 183

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Hallo Jost,
damit hast du unwiderbringlich Recht, aber davon kann ich im Networkmarkting nicht leben. Mir ein gute Gefühl zu geben, kann nie ein Geschäftsziel sein, wenn ich am Markt überleben will. Es kann sogar tödlich für mein Geschäft sein. Oder siehst du das anders?
LG busymouse |
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busymouse
Anmeldungsdatum: 28.06.2006
Beiträge: 183

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Hi Jost,
auch ich muss mich gut fühlen, bei dem, was ich tue.
In mich fühlend und rein gefühlsmäßig würde ich meinen, dass mitfühlende Menschen, die nichts geben, zu einem besseren Gefühl beim Gegenüber beitragen als gefühllose Menschen, die geben, um sich selbst besser zu fühlen.
Andererseits: Wenn ich nur selbstlos gebe, ohne jemals dafür auch nur einen Gegenwert zurück zu bekommen (und sei es nur ein Dankeschön aus tiefstem Herzen), fühle auch ich gefühlvolles Menschenkind mich überhaupt nicht gut....
Da kann man mal sehen, wie Geben und Nehmen gefühlte Gefühle beeinflussen können. Wer dieses Wechselspiel gefühlvoll einsetzen kann, kann, rein gefühlsmäßig, viel erreichen....
Lg busymouse |
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busymouse
Anmeldungsdatum: 28.06.2006
Beiträge: 183

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ratiomama hat folgendes geschrieben: Stellen Sie sich einen Menschen vor, der auf Sie (und andere) wirkt wie ein Eiszapfen.
Möchten Sie eng mit so jemand zusammenarbeiten?
Ist es nicht wunderschön, wenn Eiszapfen tauen und man weiß, dass es langsam wärmer wird?
LG busymouse |
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Uservorstellung
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Men in Black
Freund

Alter: 29
Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 4118
Wohnort: Meckenheim

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Es kann ja sein das die Hoffnung zuletzt stirbt. Kommt eigentlich drauf an, auf wen oder was man gehofft hat.
Kann man dieses Thema als esoterisch betrachten?
"Gutes tun – und darüber reden oder nicht"
In der Bibel gibt es eine Antwort drauf.
Wenn wir Gutes tun und darüber reden, erhalten wir den Lohn / die Anerkennung
jetzt schon zu Lebzeiten von den Menschen.
Wenn wir Gutes tun, aber es niemandem erzählen so das es verborgen bleibt,
so verheißt Gott einen dafür "später" zu belohnen.
Die Belohnung, würde man das glauben, würde größer als die der Menschen ausfallen.
Somit gibt es zwei Optionen und jeder kann wählen wann er den Lohn haben will, jetzt oder später.
Wo man sich quasi Schätze ansammeln will. |
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hallo,
die Redensart „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ war für mich bisher immer positiv besetzt.
Meine Meinung (und auch Erfahrung): Jedermann kann sich plötzlich „vom Saulus zum Paulus wandeln“ (Wenn wir gerade schon mal bei der Bibel sind).
Die Zusammenarbeit mit einem Eiszapfen kann auch Vorteile haben.
Ich würde ihn jederzeit vorziehen gegenüber einem aktiven Vulkan, bei dem man nie weiß, wann und in welcher Form er das nächste Mal ausbricht.
Mit besten Wünschen
Beach-Paul |
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