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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hallo,
der Rolf hat hier vom Grundsatz her gar nicht so unrecht.
Das Thema KV sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Mit besten Wünschen
Beach-Paul |
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Ex-Vaganzo
Anmeldungsdatum: 25.01.2006
Beiträge: 217

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ratiomama hat folgendes geschrieben:
Es gibt einen legalen Weg dieses Problem (kein bestehender Krankenversicherungsschutz) zu lösen.
Wer wissen will wie es geht, dem sag ichs gerne, gratis natürlich.
Na dann mal raus mit der Sprache
Gruß Oliver (Olli) Kleffel |
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nabilis

Anmeldungsdatum: 26.12.2005
Beiträge: 895

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Wie kommt ihr eigentlich darauf, das man als Selbstständiger nicht bei einer gesetzlichen KK versichert sein kann?
Nur als Besipiel die TKK:
Oder ganz allgemein:
http://kuerzer.de/gesetzliche_kk |
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_________________ Instruction on a child´s Superman costume: Wearing of this garment does not enable you to fly.
(That´s right, destroy a universal childhood belief) |
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Man kann da versichert *bleiben*, aber wer aus dem System mal rausgegangen ist (freiwillig oder unfreiwillig), kann nicht nach Lust und Laune wieder rein.
Damit soll den Beitragshoppern, die wg. Erparnis zwischentzeitlich bei der PKV unterkriechen, Einhalt geboten werden.
Mit besten Wünschen
Beach-Paul |
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nabilis

Anmeldungsdatum: 26.12.2005
Beiträge: 895

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| Nur ist man dann auch selber Schuld, man kann auch mit seiner gesetzlichen KK reden, um für den Anfang günstigere Beiträge zu bekommen. |
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_________________ Instruction on a child´s Superman costume: Wearing of this garment does not enable you to fly.
(That´s right, destroy a universal childhood belief) |
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Uservorstellung
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hallo Nabilis,
Zitat
"Nur ist man dann auch selber Schuld"
wenn man mal unwissentlich in den Dreck geschlittert ist, nützt einem die Schuldfrage herzlich wenig.
Dann geht es eher darum, wie man aus dem Schlamassel wieder rauskommt.
Mit besten Wünschen
Beach-Paul |
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Teamplayer

Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 178

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hemmerling,
Zitat: Wer so WAHNSINNIG ist, sich als Existenzgründer aus dem GESETZLICHEN System auszuklinken,
nur weil er WEIL SICH SEIN GESCHÄFT NICHT LOHNT, "Geld sparen" MUSS bei der Krankenversicherung
( sicherlich auch nicht mehr als 50..100 EUR/Monat - eigentlich PEANUTS),
den kann ich NUR BEDAUERN,
insbesondere wenn die Existenzgründung ( mit und ohne MLM ) in Erwägung gezogen wird,
weil ein "normalen" Job auch langfristig nicht in Aussicht ist...
denn nur wenn man in einen normalen Arbeitnehmerjob zurückkehrt, ist auch die Rückkehrins gesetzliche Versicherungssystem möglich,aber auch nur bis zu einer Altersgrenze
von 55 (?) Jahren.
Sonst steht man mit einem vielleicht sogar funktionierenden eigenen Geschäft da, kann
sich aber nach einiger Zeit die PRIVATE Krankenversicherung nicht mehr leisten....
weil da im Alter die Kosten eben proportional zum Risiko steigen.
Und genau dann wenn man sie braucht, kann man sie sich nicht mehr leisten.... das kann tötlich enden.
aus der privaten Krankenversicherung sind schon 10.000ende nur-ein-klein-wenig-erfolgreiche Selbstständige
rausgeflogen und bei der Gesetztlichen nicht wieder rein gekommen...
die erste Operation mit 60 kann man dann vielleicht noch aus eigener Tasche bezahlen,
bei der 2.ten geht das Häuschen / EIgentumswohung drauf,
und dann ist Schluß.
Das ist doch wohl ein handfester Grund, um sich nicht selbstständig zu machen...
Wenn ich soviel Dummheit lese, geht mir doch echt die Hutschnur hoch!
Ok, ich weiss ja von wem es kommt, allerdings kann ich solche verdrehten Tatsachen
hier nicht so stehen lassen!
Wenn ich meine eigenen Fakten zugrunde lege sieht es so aus:
Ich war zuerst als Selbstständiger freiwillig bei einer gesetzlichen KV versichert!
Mit denen liege ich heute noch im Clinch...
Heute bin ich privat versichert. (Habe ich mir selbst vermittelt...)
Ich spare so nicht nur 600 EUR im Jahr sondern bekomme sogar, wenn ich im
Jahr keine Behandlungen bei meiner KV in Rechnung stelle, im nächsten Jahr
bis zu 3 Monatsbeiträgen wieder zurückerstattet!
(Achja, Provision bekam ich ja auch noch dafür... Aber das nur am Rande.)
Es wird ja immer behauptet, dass im Alter die private KV teurer wird und dass
man sie im Rentenalter nicht mehr bezahlen kann. Das war vielleicht mal so,
allerdings hat sich das doch heute sehr verändert.
Mittlerweile hat auch jede private KV so eine Art "Sozialtarif", der ähnlich
der, der gesetzlichen KV ist. Also auch im Alter bezahlbar.
Zu den Aussagen:
50-100 EUR im Monat zu sparen ist nur Peanuts?
Gehen wir nur mal von 50 EUR bei einem 30jährigen im Monat aus.
Er hat bis zur Rente noch 35 Jahre und zahlt im Laufe der Zeit 21000,- EUR
WENIGER für seine KV ein. Zudem hat er noch bessere Leistungen und die üblichen
Vorteile, die Privatpatienten momentan geniessen. (Originalzitat eines privat
Krankenvericherten neulich im "Stern": "Wäre ich in einer gesetzlichen Krankenkasse
gewesen, wäre ich heute tot...")
Dieses alles spricht wohl absolut für sich!
Selbstständige, die heute ihr Geschäft aufgeben, und beim Amt Stütze beantragen,
können heute ALLE wieder in die gesetzliche KV zurück. Ob's was hilft?
Das wage ich wohl zu bezweifeln. Wer im Alter seine KV nicht zahlen kann,
hat wahrscheinlich vorher schlecht vorgesorgt. Leider gibts das heute immer häufiger.
Deshalb gehört auch zu jedem Selbstständigen eine private Altersvorsorge. Sollte
natürlich auch jeder Angestellte haben, aber für Unternehmer ist es ein MUSS!
VG Gerald |
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Horst
Alter: 48
Anmeldungsdatum: 10.09.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Heilbronn

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Teamplayer hat folgendes geschrieben:
Zu den Aussagen:
50-100 EUR im Monat zu sparen ist nur Peanuts?
Gehen wir nur mal von 50 EUR bei einem 30jährigen im Monat aus.
Er hat bis zur Rente noch 35 Jahre und zahlt im Laufe der Zeit 21000,- EUR WENIGER für seine KV ein.
VG Gerald
Hallo Teamplayer,
es gibt auch Menschen, die versichern sich privat und sind sogar gerne bereit dort mehr als in der gesetzlichen Kasse zu bezahlen.
Das wichtigste Argument zum Wechsel in die PKV ist nicht immer die Beitragsersparnis, sondern die bessere medizinische Versorgung.
In diesem Sinne
Horst |
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hemmerling

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 1847
Wohnort: Hannover

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Zitat:
Selbstständige, die heute ihr Geschäft aufgeben, und beim Amt Stütze beantragen,
können heute ALLE wieder in die gesetzliche KV zurück.
Nein so einfach ist das nicht.
a) Rückkehr AUCH MIT Job nach 55 ist ausgeschlossen - wie soll es dann OHNE Job anders sein ? Diese "Gesetzes-Lücke" gibts seit vielen Jahren nicht mehr !!!!!!!!!!
b) Also ich habe niemals Sozialhilfe / ALG II bezogen, aber soweit ich weiss, ist diese Personengruppe NICHT neu gesetzlich versichert WENN sie es nicht VOR Eintritt von ALG II/ Sozialhilfe war,
d.h. stand auch schon in der Bild-Zeitung, daß Sozialhilfeempfänger quasi gar-nicht-versichert sind, und das Sozialamt sie wie Privatpatienten mit den (gesetzlichen) Kassen abrechnen muss. Und natürlich hat das Sozialamt dann nicht die Lust, ständige Arztbesuche zu finanzieren... ( was sie bei gesetzlicher Versicherung ihrer Klientel ja gar nicht zu interessieren bräuchte...).
Ich denke dass wir schon On-Topic sind, im Thread.
Grüße
Rolf |
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_________________ Network Marketing funktioniert nur, weil man weiß, wie es
geht - nicht, weil man gerade dringend Geld braucht . . . (Robert Pauly) |
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hemmerling

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 1847
Wohnort: Hannover

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nabilis hat folgendes geschrieben: Nur ist man dann auch selber Schuld, man kann auch mit seiner gesetzlichen KK reden, um für den Anfang günstigere Beiträge zu bekommen.
Erzähl doch mal wie das geht.
Wo hat da ein Sachbearbeiter Kulanz ?
Wie gesagt, Ich-AG Starter aus ALG I (eventuell auch II) bekommen als Selbstständige den Sonderpreis von 180 EUR/ Monat, statt knapp unter 300 EUR /Monat.
Aber sonst ?
Die Tatsache DASS man am Anfang weniger Einkommen hat als Selbsttändiger als die "vermuteten" 1800 EUR , woraus ja die 300 EUR /Monat KV-Beitrag ableiten,ist gerade KEIN Argument daß die Krankenkassen einwilligen...
Und bei Freiberuflern ginge theoretisch, wenn man nur GROSSE Aufträge bearbeitet statt "B2C Ameisengeschäft" wie bei MLM,
dass man sich für die auftragslose Zeit als Selbstständiger "abmeldet" bei den Krankenkassen...
Grüße
Rolf |
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