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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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Aksana hat folgendes geschrieben: Ich habe mir überlegt. Könnte man das auch nicht für Nahrungsergänzungen nutzen?
Also der Arzt empfiehlt ein Produkt vom Networker. Befragt den Patienten vorher und zum Beispiel nach drei Monaten und enthält dann vom Networker 50 Euro als Entschädigung. Im Besten Fall, bei einer positiven Wirkung (obwohl NE ja nicht wirken dürfen, weil sie ja sonst Medikamente wären) gewinnt man einen Treuen Kunden für immer. Im Schlimmsten Fall ist das Risiko Plus Minus null, den bei den meisten Networks dürfen die 50 Euro nach drei Monaten durch die Handelsspanne wieder drin sein.
Warum so kompliziert?
Warum wird der Arzt nicht selbst zum Networker, der seinen Patienten dann das NE-Produkt empfiehlt und verkauft bzw. dem Patienten eine Möglichkeit bietet, es selbst zum EK zu beziehen. Hier haben dann wirklich alle etwas davon, sogar der Patient durch Einkaufsvorteile. |
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degado
Anmeldungsdatum: 18.09.2006
Beiträge: 752

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Zitat:
http://www.vz-saar.de/UNIQ116318396822771/link237762A.html
22.06.2006 Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland
Befragung über den Verkauf von Nahnungsergänzungsmitteln und anderen Produkten in Artzpraxen
Den Verbraucherzentralen wird immer häufiger berichtet, dass bei einem Arztbesuch in der Praxis Produkte (Nahrungsergänzungsmittel, Formula-Diäten, Trinkwasserfilter, etc.) zum Kauf angeboten werden. Die Verbraucherschützer stehen dieser Sache skeptisch gegenüber. Es ist nämlich schwer für Patienten, die vom Wohlwollen der Ärzte abhängig sind, angepriesene Produkte abzulehnen oder sich eine Bedenkzeit zu erbitten, um eine zweite Meinung einzuholen oder einen Preisvergleich anzustellen.
Zwar kann der Arzt beispielsweise einen Mangel an Vitaminen erkennen und Empfehlungen geben, doch der Handel und somit der Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln ist ihm nicht gestattet.
Die Grundlage dafür bildet die Berufsordnung der Ärzte. Diese verbietet dem Arzt, im Zusammenhang mit der Ausübung seines Berufes eine Tätigkeit auszuüben, welche mit den ethischen Grundsätzen des ärztlichen Berufes nicht vereinbar ist. Beispielsweise zählt zu einer solchen Unvereinbarkeit auch das gewerbliche Abgeben von Nahrungsergänzungsmitteln während der Ausübung seiner ärztlichen Tätigkeit, wenn diese nicht wegen ihrer Besonderheiten notwendiger Bestandteil der ärztlichen Therapie sind.
Dieses Verbot dient der ärztlichen Unabhängigkeit und auch dem bisher hohen Ansehen des Arztes in der Bevölkerung. Das besondere Vertrauen eines Patienten gegenüber seinem Arzt darf nicht zur Verkaufsförderung von Produkten ???missbraucht“ werden, die der Patient nicht notwendiger Weise im Zusammenhang mit einer ärztlichen Therapie benötigt.
Bedenklich ist nach Auffassung der Verbraucherzentrale ebenso, wenn Ärzte Patienten darauf hinweisen, dass Angestellte, Ehepartner oder Verwandte des Arztes Nahrungsergänzungsmittel oder anderen Produkte verkaufen. Auch hier sehen die Verbraucherschützer die ärztliche Unabhängigkeit nicht mehr gewahrt.
Bis jetzt greift nur eine Minderheit der Ärzte auf die beschriebenen Geschäftspraktiken zurück.
Wenn Sie solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben, füllen Sie bitte den folgenden Fragebogen aus und senden diesen
an die:
Verbraucherzentrale Sachsen
Referat Ernährung
Brühl 34-38
04109 Leipzig |
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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OK, es mag manche Ärzte geben, die regelrecht Vitrinen mit solchen Produkten in der Praxis zu stehen haben. Ein Massengeschäft daraus zu machen, würde mir nicht gefallen. Viele NE-Produkte eignen sich aber durchaus zur Unterstützung regulärer Behandlungen und im Vergleich zu normalen Vertrieblern darf ein Arzt doch einiges mehr, hat ja auch die dafür nötige Ausbildung.
Wir fragen auch regelmässig unseren Arzt, ob diese oder jene NE für uns geeignet ist oder ob es evtl. Gegenanzeigen bei gleichzeitiger Einnahme verordneter Medikamente gibt und haben auch schon mal eine NE auf seinen Rat hin temporär abgesetzt. In einem anderen Fall haben wir von einem Facharzt gute Aussagen zu unserem Produkt erhalten, obwohl dieser Arzt ähnliche Produkte eines anderen Anbieters (kein MLM) selbst im Angebot hat.
Geht ein Arzt verantwortungsvoll damit um (ist natürlich Vertrauenssache), hab ich persönlich nichts dagegen, wenn er an etwas, hinter dem er auch fachlich stehen kann, auch ein paar €uro mitverdient. Verscheuert ein Arzt aber alles an jeden, Hauptsache die Kohle stimmt, dagegen hätte ich schon etwas. |
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hallo,
von einem Arzt erwartet man im Allgemeinen eine gewisse Unabhängigkeit bezüglich der Frage, was für die Gesundheit des Patienten dienlich ist.
Deswegen sehe ich *alles*, was dazu geeignet ist, diese Unabhängigkeit infrage zu stellen, äußerst skeptisch.
Ob es nun gekaufte Verordnungen, gekaufte "Empfehlungen" oder eine mit dem Praxisbetrieb verknüpfte Networkertätigkeit ist - ich halte von derlei gar nichts.
Mit besten Wünschen
Beach-Paul |
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RAK

Alter: 54
Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 4646
Wohnort: Eisenhüttenstadt

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paul hat gesprochen und paul hat recht.
wie kann ich die beurteilung meines gesundheitlichen zustands, abhängig machen lassen, von der subjektiven einstellung einer person.
ein festes salär sollte die erpressbarkeit minimieren.
was nutzt mir eine flächendeckende vera...ung?
dieser job sollte wieder zur berufung und nicht zum beruf werden. (ein traum) wenn ein arzt erkennt und weiß, daß mir geholfen werden kann,
schluck ich zur not auch mehldragees.
rainer |
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Uservorstellung
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Herr Jundt
Freund

Alter: 28
Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 3961
Wohnort: Meckenheim

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Eine Frage an die Experten.
Wie ist es im Ausland? Darf ein Arzt dort Arznei verkaufen oder nicht?
Wie ist es zum Beispiel in den USA?
Anderen EU Ländern…
Wer man im Urlaub war und diese Erfahrung gemacht hat, kann ja mal berichten.
Ich persönlich finde es grundsätzlich schwer einem Arzt zu vertrauen.
Ein Beispiel der lenzte Tagen aus unserer Familie.
Der jüngste Bub in unserer Familie hat eine Wunde auf der Haut die nicht
heilen wollte. Also zum Arzt. Diagnose: Pilz. Also eine Antipilzsalbe
verschrieben. Ging immer noch nicht, bei anderen Arzt: Diagnose:
Bakterien. Also eine Antibioticksalbe verschrieben. Ging trotzdem nicht
weg. Noch mal zum gleichen Arzt: Diagnose: Allergie auf Hühnereiweiß,
mit der Kortisonsalbe ging es dann weg.
Das passiert öfter, auch in meinem Bekanntenkreis. Man rennt solange
von einem Arzt zum anderen bis man einen findet der einen endlich Heilen kann.
Wenn mir daher ein Arzt bei ersten Mal eine Diagnose macht oder ein
Antimittel gibt. Weiß ich dass es Glück ist, wenn es geholfen hat.
Ich hätte daher persönlich nichts dagegen wenn Ärzte direkt was verkaufen würden.
Erstens sind die sowieso nicht neutral und Zweitens sind es die
Apotheken auch nicht. Wenn man den dort nach frei verkäuflichen Mitteln fragt.
Das wichtigste in unserer Zeit ist sich selber Informieren, insbesondere
was Krankheiten angeht, denn wenn behandelt wird dann oft nur die
Symptome nicht die Ursache. Daher muss man sich selber Informieren.
Es schadet auch nie sich über Nahrungsergänzungen zu informieren.
Denn die Verkäufer in den Drogerie und Apotheken verkaufen einem auch nicht immer das Beste. |
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_________________ Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennt. |
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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Immerhin bekommt ein Arzt auch Geld für die Behalndlung seiner Patienten. Sollte er besser ehrenamtlich arbeiten müssen? Unabhängig vom Geld?
Schlimm ist nicht, wenn er Geld verdient, sondern wenn er verantwortungslos handelt. Ist halt meine Meinung. |
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schelch

Alter: 59
Anmeldungsdatum: 16.02.2006
Beiträge: 377
Wohnort: BY zwischen Spessart und Odenwald

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Sergej, da sprichst Du ein wahres Wort aus, es gilt nach wie vor die grundsätzliche Regel, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist - und so auch für seine Gesundheit.
Es sollte jeder wirklich solange es geht, ohne die sog. Schulmedizin auszukommen versuchen und immer dran denken, dass im Grunde genommen jeder Gesunde für den Arzt eine Geschäftsschädigung ist - abgesehen von ein paar rühmlichen aber sehr selten gewordenen Ausnahmen.
Das habe nicht nur ich leidvoll erfahren müssen und bin seit einigen Jahrzehnten fast gänzlich ohne den Segen der modernen Medizin ausgekommen. Und vor allem kann ich von mir sagen dass ich mich trotz meiner 140 Kilochen bei 1,94 m pumperlgesund fühle - es kommt eben auch auf die innere Einstellung an. Man sagt ja - und das ist wirklich so - jede Krankheit beginnt zunächst im Kopf... Esst gesund und abwechslungsreich, kommt ab vom Dosen- und Mikrowellenfraß, bewegt Euch mäßig in der Natur und vor allen rennt nicht immer gestresst und gierig dem Geld hinterher. es ist eh schneller als Ihr.
NE ist sicherlich sinnvoll, wenn sie auch wirklich die Stoffe im richtigen Maß enthält, die der Körper braucht und vor allem auch verarbeiten kann. Jegliches zuviel des Guten bewirkt genau das Gegenteil - aber das weis doch eigentlich jeder - oder? Aber wer genau kann denn nun sagen, was gerade genau der Körper in welcher Dosierung zu welcher Zeit benötigt? Ich denke der beste Indikator dafür ist der Heisshunger auf ein ganz bestimmtes "Leckerli" und dem sollte man unbedingt nachgeben, denk ich mal so. |
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_________________ Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
Arthur Schopenhauer
http://248.sd4y.de - mein Weg zum sorgenfreien Leben
http://ulrika.evisionteam.net - natürliche Reinheit |
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RAK

Alter: 54
Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 4646
Wohnort: Eisenhüttenstadt

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meine ehrliche meinung gefragt?
ich geh lieber in die kaasba zum kräuterdoktor, als daß ich hier einem arzt vertrau.
wenn der kräuterdoktor mist baut, geht er in die wüste.
seit mindestens 17 jahren, war ich bei keinem arzt und ich fühl mich gesund.
war früher anders.
anders sieht das mit chirurgisch zu lösenden problemen aus.
zb. bandscheiben, augenlinsen usw. aber da ist auch vorsicht angesagt.
rainer |
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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schelch hat folgendes geschrieben: immer dran denken, dass im Grunde genommen jeder Gesunde für den Arzt eine Geschäftsschädigung ist
Hmmm... ist jeder intakte Fernseher eine Geschäftsschädigung für den Reparaturdienst... oder jede Waschmaschine... jedes intakte Dach für nen Dachdecker...???
Bauen die etwa alle gleich Fehler ein, damit das so schnell wie möglich alles wieder kaputt geht? Böse böse Welt...
Am besten, wir bauen uns ne Höhle im Wald und machen alles selbst...
Was ich komisch finde: Einige vertrauen zum Teil recht dubiosen Geschäftchen und Systemen, aber dem eigenen Arzt NIEMALS... |
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