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Nathan der Weise

Alter: 48
Anmeldungsdatum: 04.10.2004
Beiträge: 234

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Bei seinen Experimenten zur Telepathie entdeckte Rupert Sheldrake
bereits früh, dass Tiere bessere telepathische Fähigkeiten besitzen als
Menschen im Westen. So wissen viele Hunde, wann ihr Herrchen oder
Frauchen nach Hause kommt. Viele Partner verlassen sich inzwischen
derart auf ihre Tiere, dass sie sich mit den Vorbereitungen für das
Abendessen nach dem Verhalten des Hundes richten. Katzen dagegen
spüren, wann der Termin für den Tierarzt naht. Eine Umfrage unter 65
englischen Tierärzten hat ergeben, dass bei 64 von ihnen regelmäßig
Termine kurzfristig abgesagt werden, da die Katze nicht mehr
aufzufinden war. Der 65. Tierarzt macht inzwischen schon gar keine
Termine mehr aus.
Papageien gehören zu den Tieren mit den ausgeprägtesten telepathischen
Fähigkeiten. Zudem haben sie den Vorteil, dass sie die menschliche
Sprache verstehen und teilweise auch sprechen können und damit eine
Kommunikation zwischen Mensch und Tier ermöglichen.
Zu den beeindruckendsten telepathischen Tieren gehört ein Graupapagei
namens N`kisi. Das dreieinhalbjährige Tier erhält seit drei Jahren
Sprachunterricht wie ein Kind. Inzwischen hat er knapp 700 Wörter
verstehen und gebrauchen gelernt und gehört damit zu den begabtesten
sprechenden Tieren der Welt.
Außerdem lernte der Papagei durch die Beobachtung des
Menschenpaares, bei dem er lebt. Gewöhnlich gebraucht N'kisi ganze
Sätze und verfügt sogar über ein grammatisches Grundkonzept. Er gibt
gerne Kommentare darüber ab, was die anderen Familienmitglieder
gerade tun, an haben, wie sie aussehen und vor allem darüber, was sie
denken und empfinden. So entdeckte die Familie, dass N'kisi Gedanken
lesen konnte.
Die Experimente:
Rupert Sheldrake entwarf mit Aimee Morgana ( ' der Bezugsperson und
Lehrerin des Papageis) einen Versuch, um das Phänomen unter
kontrollierten Bedingungen zu erforschen. Die Experimente wurden bei
N'kisi zu Hause über einen Zeitraum von sechs Wochen durchgeführt.
Sie bestanden darin, dass Aimee Morgana sich Fotografien von
Gegenständen anschaute, die zu N`kisis Wortschatz gehörten. Diese
waren zuvor von einer dritten Person in verschlossene Umschläge
verpackt und nach Zufallsprinzip ausgewählt worden. Während der
Papagei in seinem Käfig im ersten Stock blieb, ging Aimee Morgana mit
den versiegelten Umschlägen ins Erdgeschoss, damit es keinen
Blickkontakt oder versteckte Hinweise geben konnte. Dort öffnete sie
nacheinander die Umschläge und sah sich jedes Bild einige Minuten lang
an. Der Papagei (im ersten Stock) sollte dann sagen, was sie auf dem
Bild sieht. Beide wurden synchron gefilmt (die Kameras waren 17 Meter
voneinander entfernt).
Von 78 Bildern, die sich Aimee Morgana ansah, erzielte N'kisi 32 Treffer,
das heißt, der Papagei nannte die genauen Wörter oder beschreibenden
Sätze. Bei den 78 Tests sagte N`kisi 123 Schlüsselwörter. Nach der
Wahrscheinlichkeitsrechnung hätte er nur in 5,2 Prozent der Fälle richtig
liegen können. |
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Dagmar Semet-Kreuz
Networkerin

Alter: 44
Anmeldungsdatum: 12.04.2005
Beiträge: 495
Wohnort: Bad Krozingen

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RAK

Alter: 54
Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 4646
Wohnort: Eisenhüttenstadt

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tja, Nathan der Weise
das ist ein ding, wenn man bedenkt,
daß ein durchschnittsbürger schon mit 1200 wörtern auskommt.
ich habe mal gehört, daß man in den usa versuche mit affen macht.
da werden ihnen bestimmte manuelle fähigkeiten beigebracht.
jetzt verstehe ich auch, warum in D genmanipulationen verboten sind.
rak |
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