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Nathan der Weise

Alter: 48
Anmeldungsdatum: 03.10.2004
Beiträge: 234

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Rund 500.000 britische Mülltonnen sind mit Funkchips ausgerüstet worden - ohne Wissen der Bürger. Die Chips sollen Recycling-Muffel ausfindig machen. Ein Politiker sprach von einer Überwachungsmaßnahme schlimmer als in der ehemaligen Sowjetunion.
Der heimliche Einbau von Funkchips in Abfallbehälter sorgt für Empörung auf der Insel, noch dazu, weil die verwendete RFID-Technik aus Deutschland kommt. "Deutsche verwanzen unsere Mülltonnen", schreibt die britische Zeitung "Mail on Sunday". 500.000 Tonnen in Großbritannien seien mit der Überwachungstechnik versehen worden.
Die Wanzen hätten eigene Seriennummern und würden ausgelesen, wenn die Müllmänner die Tonnen in die Wagen entleerten. Gleichzeitig würde der Müll jeder Tonne gewogen. Auf diese Weise könnten sich lokale Behörden über die Abfall-Gewohnheiten jedes einzelnen Haushalts informieren, schreibt die Zeitung.
Geliefert wird die RFID-Technik für Mülltonnen von den deutschen Firmen Deister und Sulo. Ein Deister-Sprecher lobte die Möglichkeit, mit Hilfe der Transponder "jede Mülltonne zu identifizieren und aufzuzeichnen, wann sie geleert wird". Diese Informationen ließen sich auf vielfache Weise verwerten.
Behörden verteidigten die Müllüberwachung: Es gehe darum, Umwelt und Steuerzahler zu schützen. Die Daten würden nicht veröffentlicht. Es gehe vor allem darum, Haushalten beim Recycling zu helfen. "Wir können die Recycling-Raten messen", sagte ein Sprecher des Councils von Crew und Nantwich. Wenn eine Straße dabei nicht mitmache, werde man mit den Leuten reden.
Andrew Pelling, Abgeordneter der Konservativen Partei in der London Assembly, erregte sich über den Einsatz der RFID-Chips. "Das ist schlimmster Big Brother. Ich glaube nicht einmal, dass die ehemalige Sowjetunion ihre Bürger so bespitzelt hat." Es entspreche eher der britischen Art, Menschen zu überzeugen als ihnen hinterher zu spionieren. Eine überraschende These aus einem Land, in dem Straßen und Plätze praktisch landesweit mit Videokameras überwacht werden.
Deutsche Kommunen bestücken ihre Mülltonnen schon schon seit längerem mit Funkchips, zum Beispiel in Bremen und Dresden, aber auch auf dem Land. Dabei geht es weniger um das Aufspüren von Recycling-Muffeln als um eine verursachergerechte Müllabrechnung. Die Müllfahrzeuge erfassen das Füllgewicht jeder geleerten Tonne. Statt einer monatlichen Tonnenpauschale bekommen die Bürger eine individuelle Abrechnung.
Nach Angaben der Firma Deister sind bundesweit rund zehn Millionen Tonnen mit Funkchips bestückt, was etwa zehn Prozent aller Hausmülltonnen entspricht. Die Technik werde seit 1992 in Deutschland genutzt.
In Großbritannien werden bereits Gegenmaßnahmen gegen die verwanzten Mülltonnen erwogen. Ein Bauer hat dazu aufgerufen, die an den Deckeln der Tonnen angebrachten Chips abzumontieren und an die lokale Verwaltung zu schicken. Ein Behördensprecher warnte ausdrücklich davor, die Chips einfach wegzuwerfen. Wer das tue, dessen Mülltonne werde womöglich nicht mehr geleert.
Quelle
Hab ihr das gewusst? Demnächst werden die Toiletten mit Chips versehen um zu messen wer welche Haufen macht und das Abwasser am meisten verdreckt.  |
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Petra Henning

Alter: 48
Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 2124
Wohnort: 15890 Eisenhüttenstadt

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Nichts ist unmöglich
Bringt Sie nur auf dumme Gedanken
lg
Petra |
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Martin Klauder

Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 2833
Wohnort: Thüringen

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Versteh ich auch nicht
Warum nimmt man dazu nicht die lieben (kostenlosen) Nachbarn.
Vielleicht gegen teilweise Müllgebührenbefreiung
Vielerorts verfügen Sie über einen genauen Plan was im und ums Haus herum passiert.
Oder soll das auch wieder der Steuerzahler bezahlen
Gruss Cat |
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_________________ MASSENMARKT WIRD NEU AUFGETEILT - GEHÖREN SIE MIT ZU DEN ERSTEN
STROM + GAS -> Nichts bewegt mehr |
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Petra Henning

Alter: 48
Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 2124
Wohnort: 15890 Eisenhüttenstadt

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Martin Klauder

Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 2833
Wohnort: Thüringen

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Ach was 1 Euro Job + Matrix pro VP 10 Cent
- Arbeiten bequem von zu Hause aus -
500.000 Mülltonnen da lohnt es sich rechtzeig einzusteigen
Gruss Cat |
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_________________ MASSENMARKT WIRD NEU AUFGETEILT - GEHÖREN SIE MIT ZU DEN ERSTEN
STROM + GAS -> Nichts bewegt mehr |
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Uservorstellung
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RAK

Alter: 55
Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 4646
Wohnort: Eisenhüttenstadt

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wir haben seit zwei monaten keine tonne ziehen lassen.
noch immer halb leer. zwei personen haushalt.
bin ich jetzt ein guter oder ein böser?
rak |
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Petra Henning

Alter: 48
Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 2124
Wohnort: 15890 Eisenhüttenstadt

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He Rak
In Gummersbach würde Dir das nichts nützen,zahlen tust du trotzdem
Petra  |
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Marion Hempfing

Alter: 46
Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 3350
Wohnort: 14552 Michendorf / bei Potsdam

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Zitat: wir haben seit zwei monaten keine tonne ziehen lassen.
noch immer halb leer. zwei personen haushalt.
bin ich jetzt ein guter oder ein böser?
Kannst du auch nur machen, wenn's kalt genug ist. Im Sommer könnt ich mir das verkneifen, da finde ich eh schon schlimm genug, dass die Tonnen bei uns nur alle 2 Wochen geleert werden. Da stelle ich sie immer raus, selbst wenn sie nicht ganz voll ist, trotz Chip ... (sonst würde sie sich wohl eh von allein auf den Weg machen  |
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_________________ Indem man über andere schlecht redet, macht man sich selber nicht besser.
(Konfuzius) |
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Roland Muntel

Alter: 53
Anmeldungsdatum: 25.11.2004
Beiträge: 691
Wohnort: Schwarzheide

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| ist doch ganz klar wenn in Gummersbach mehr Menschen auf dem Quadratmeter (bzw. km² leben) dann machen die auch mehr Dreck (bzw. Müll) als in ehem. Stalinstadt. Aber Wanzen sind im Osten nichts Neues. |
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_________________ Durst löschen mit http://www.trink-bolero-drink.de |
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I.G.
Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 30

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Paßt nicht ganz inhaltlich, aber doch ... ist mir gestern in die Hände gefallen. Die Prisma hat sehr kritische Artikel zu verschiedensten Themen.
Schaut mal auf folgende Seite:
http://www.prismamagazin.de/www/index.php?seite=3052#06
und scrollt runter auf
"Angst als Kontrollmechanismus"
VG
Isabel |
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