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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2000
Wohnort: Hannover

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Hallo,
bei meinen Bemühungen, jobfähig zu werden nach meinem hoffentlich bald abgschlossenen Elektrotechnik-Studium ,
bin ich auf die Ratschläge von Karriereberatern wie z.B. "Heiko Mell"
http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/karrieremagazin/heikomell/heikomellindex.asp
gestossen
Ein wichtiges Prinzip ist aus Sicht von Karriereberatern, daß man bei einem Jobwechsel oder eben auch "neuem Nebenjob" wie er in MLM darstellt,
nicht zuviele Parameter AUF EINMAL ändert, genauer gesagt daß man wenn man schon wechselt nur EINEN Parameter ändert,
sonst ist der Misserfolg vorprogrammiert
Parameter sind
1) Branche
2) Unternehmen
3) Technologie
4) Technik
5) Aufgabe / Funktion
und es ist nun mal so, daß ein MLM-Einsteiger alles radikal ändert,
nämlich meist
5) Funktion/Aufgabe
ERSTMALS in den Vertrieb einsteigt ( MLM wendet sich an Nicht-Geschäftskundige ) und plötzlich "verkaufen" soll, was er nie zuvor so getan hat
3) Unternehmen
natürlich in ein neues unbekanntes Vertriebssystems eines (MLM-)Unternehmen,
wobei er eben NICHT sein eigenes Unternehmen als Händler um den Vertrieb der Produkte eines Herstellers ERWEITERT, sondern meist erstmals den Gewerbeschein beantragt und damit ERSTMALS zum Unternehmer wird
1) Branche
üblicherweise hat er auch keine Branchenkenntnisse,
weil seine beschränkten Kenntnisse aus Verbrauchersicht nicht geeignet sind, den Markt zu beurteilen (nur weil er das Produkt gutfindet, muss es nicht heissen das das Produkt marktfähig ist ). Branchenübliche Gepflogenheiten ( des Vertriebs ) wie Kunden- oder Gebietsschutz, Zahlungsgepflogenheiten versucht MLM & Strukturvertrieb ja eh "wegzuwischen" als angeblich unnötig und widernatürlich... das glauben natürlich nur Anfänger ohne Branchenkenntnisse. Bestes Beispiel das Geschäftsgebaren vom MLM-Hemdvertrieb Ziami - glaubt Ihr das das Branchenüblich ist in der Textilbranche ? Branchenüblich in der MLM-Branche ist es doch jedenfalls NICHT....
Der zweite Punkt ist, daß die MLM-Neueinsteiger natürlich auch nicht wissen, wie sie die Kunden finden sollen... und dafür regelmäßig ihr "warmes Umfeld" beackern und es nicht schaffen, darüber hinaus zu kommen. Branchenkenntnissen in Sachen Kundensuche zu haben heisst z.B. "wissen mit welcher bezahlbaren Marketing-Methode bei den Branchen-Produkten man auf den Schlag 50 Neukunden gewinnt", und das dann auch tun.
2) Technologie
2a) er Produkte vertreiben soll, die er vorher NICHT gekannt hat ( wenn er über "Nebenverdienst von zuhause" geworben wurde ),
2b) über die er fachlich nichts sagen kann mangels qualifizierter Ausbildung ( Nahrungsergänzungsmittel - dort kann er meist nur sinnleer nachplappern was ihm die Vertriebsorganisation einbleut, d.h. Schulung führt nicht zu Wissen, sondern nur zu EINSEITIGEN von den Vertriebsfirmen aufgestellten nicht allgemein akezptierten Behauptungen über angebliche Wirkungen und Inhaltsstoffe, das ist natürlich auch wieder Branchenspezifisch und nicht MLM-Spezifisch - aber MLM vertreibt ja bevorzugt Nahrungsergänzungsmittel - wer weiss schon z.B. was oder warum "links- oder rechtsdrehende" Joghurte besser / schlechter sind, mal im Ernst, aus bioglogischer/chemischer Sicht, die von der normalen TV-Werbung so vor 10-15 Jahren herausgestellt wurde ? ),
2c) oder eben, das wäre ja positiv zu sehen,
er KENNT die Produkte aus eigener Erfahrung,
er hat Vorbildung ( Technische Produkte z.B. für einen Elektriker/Techniker/Ingenieur, Kosmetika/Reinigungsmittel von einer Hausfrau - aber eben NICHT von einem "Hotel Mama" Ehemann )
und nach längerer Zeit der Benutzung und der Abwägung kann er sie auch Kunden vorführen
4) Technik
Und die ganze Verkaufstechnik, also Einwandsbehandlung, zum Abschluss kommen, was zu beachten ist bei Selbstständigkeit ( Buchführung,...), die ganze Führungs- und Schulungsverantwortung gegenüber einer Downline
wenn das alles NEU ist für den MLM-Einsteiger,
statt dass er BEKANNTE Methoden nur in einer neuen Funktion anwendet,
dann wird's auch schwierig.
Das sind alles Sachen, die man auch lernen und anwenden kann, wenn man NICHT im Vertrieb tätig ist ( sondern z.B. auf der Gegenseite im Einkauf, oder eben als normale Führungskraft in einem Unternehmen ).
So aus Karriereberatersicht gesehen,
ist also ein Einstieg in MLM meist das Dümmste weil SCHWIERIGSTE,
was ein "Nebenverdienstsuchender" tun kann....
drum geht's ja auch so häufig schief.
Leute mit Vertriebs- und Branchenerfahrung hingegen sind ja rar gesäht, und nicht die Mehrzahl der Lemminge, die bei MLM zum Einstieg gelockt werden...
MLM lebt aber eben von dem (geringen) Potential dieser Neueinsteiger, weil Vertriebsprofis oder auch nur gelernte Verkäufer gibts eben nicht wie Sand am Meer.. und die die es gibt, lassen sich eben meist nicht mit MLM-Peanuts abspeisen...
@Beach-Paul sofern er mitliest:
Habe ich vielleicht noch einen wichtigen "Parameter" vergessen ?
Grüße
Rolf |
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_________________ Network Marketing funktioniert nur, weil man weiß, wie es
geht - nicht, weil man gerade dringend Geld braucht . . . (Robert Pauly)
Zuletzt bearbeitet von hemmerling am 27/12/2006, 07:45, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2000
Wohnort: Hannover

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Das "beste" Argument für MLM ist aus meiner Sicht übrigens
"Es gibt keine anderen Jobs mehr als solche",
angesichts von 6 Millionen Arbeitslosen bzw. fehlenden "jobs"...
mit der Einstellung kann man natürlich auch Zeitungen austragen.... so schlecht bezahlt, weil es unnötig ist mehr zu zahlen aus Arbeitgebersicht.. es würden sich ja genug Genügsame ( "Dumme" ?) finden die es für das Entgeld tun würden... |
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_________________ Network Marketing funktioniert nur, weil man weiß, wie es
geht - nicht, weil man gerade dringend Geld braucht . . . (Robert Pauly) |
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hi Rolf,
ich teile diese Sicht des Karriereberaters nicht.
Wichtig ist m.E. nur, daß man willens und fähig ist, sich in die neue Aufgabe einzuarbeiten.
MbW
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Martin Schranz
Networker

Alter: 29
Anmeldungsdatum: 23.12.2004
Beiträge: 1261
Wohnort: Dornbirn

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Ich kann diese Ansichten auch nicht teilen...
Das ist die Meinung eines Einzelnen und ich habe ein Sprichwort gelernt:
"Lerne von jenen, die das haben was Du gerne hättest"
Da ich kein Karriereberater werden möchte, bzw. lieber von jemandem
aus der Praxis lerne als aus der Theorie, kann ich nicht viel damit anfangen....
Und wenn wir das jetzt noch etwas verdrehen wollen:
Ich bin auch Karriereberater - allerdings aus der Praxis
"Wer Dinge macht, die Andere nicht machen,
Wird Dinge bekommen, die Andere gere hätten"
Der Durchschnitt mag die Regeln des Beraters verfolgen,
nur mit überdurchschnittlichen Resultaten darf nicht gerechnet werden.
Ein Karriereberater sollte mir zu außergewöhlichen Dingen erhelfen
und nicht durchschnittliche Ratschläge geben. Er sollte individuell
sein und nicht allgemein. Ein allgemeiner Karriereberater hat Angst
zu scheitern und gibt deshalb durchschnittliche Tips...
Ich lass mal die Wortspiele und bleib auf meinem Weg
Grüße vom Bodensee
Martin |
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_________________ Das Leben ist zu kurz um Treibstoff zu verschwenden...
www.lexxbiz.net/wealthbiz
Mein Onlinetagebuch: www.lexxtrip.blogspot.com
(Mit neuen Berichten aus Estland 2008) |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 2000
Wohnort: Hannover

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@Beach-Paul,
stell Dir vor der Nebenerwerbssuchende würde NICHT bei einem MLM/Strukturvertrieb sondern bei einem normalen Unternehmen anheuern, für einen typischen Vertriebsjob ( also kleines Fixum WENN Hauptberuf, und natürlich großer Provisionsanteil ).
Wenn man vom "Problem" des Fixums absieht - glaubst Du ein völlig geschäftsungewohnter Branchenfremder würde den Zuschlag erhalten, wenn fairerweise für EIN Vertriebsgebiet EIN Vertriebler gesucht wird ?
Typisch für MLM, und gleichzeitig in-die-Tasche-Lügerei, ist ja, daß MLM "beliebig" viele Jobs schafft,
weil Marktübersättigung mit Verkäufern ( mehr Verkäufer als der derzeitige Umsatz "tragen" kann) zur Marktpenetrierungsstrategie von MLM gehört...
Und da MLM-Unternehmen nichts zu verschenken haben,
kann man dieses "großzügige" Angebot des "geschenkten" aber selbst-zu-definierenden Jobs natürlich annehmen...
aber man bekommt nichts geschenkt, erst Recht keinen Job.
Und nach normalen Kriterien eben... würde ein ein Unternehmen nicht nehmen wollen...wozu auch, warum soll es sich mit einer hohen Versagerquote belasten ( die ja zumindest das Fixum kostet PLUS den Umsatz den ein FÄHIGER Verkäufer gebracht HÄTTE, wenn man den stattdessen genommen hätte).
So verkommt MLM zu einer Pseudo-Jobmaschine, wo es fast jeder probieren darf, aber kaum einer schafft... aus PRINZIP, und gewollt und in Kauf genommen von MLM.
Wenn Beach-Paul bei seiner Meinung bleiben sollte... dann nur weil "Vertrieb" keine unüberwindbaren Produktkenntnisse erfordert die man sich nicht "anlernen" könnte... was dabei ja rauskommt sehen wir bei MLM und Finanz-Strukkies...
@Martin:
Die tipps von Heiko Mell & Co sind natürlich für die Branchen und Skills relevant, in denen ICH mich bewegen möchte...
jemand der 10 Jahre sich als Ingenieur um das rechte Rücklicht eines Autos "gekümmert" hat, kann nicht weder von heute auf morgen noch in 6 Monaten plötzlich einen Auto-Motor konstruieren oder auch nur verkaufen lernen.... das wird leider nix bei den Technikern/Ingenieuren.
Die wie ich finde überzeugend eÜbertragung auf MLM war MEINE Idee
Die klarmacht WIE WEIT MLM-Tätigkeiten von den "normalen" Tätigkeiten der Einsteiger entfernt sind.
Grüße
Rolf |
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Uservorstellung
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Nobody 3
Gast
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Nur mal ein paar Punkte:
hemmerling hat folgendes geschrieben: Ein wichtiges Prinzip ist aus Sicht von Karriereberatern, daß man bei einem Jobwechsel oder eben auch "neuem Nebenjob" wie er in MLM darstellt,
nicht zuviele Parameter AUF EINMAL ändert, genauer gesagt daß man wenn man schon wechselt nur EINEN Parameter ändert,
sonst ist der Misserfolg vorprogrammiert
Heutzutage kann jeder Jobwechsel, auch in der "normalen" Wirtschaft, das genaue Gegenteil des vorherigen Jobs bedeuten. Flexibilität ist gefragt, auch bei der Jobwahl. Es kann sich auch keine Fachkraft mehr auf seine Ausbildung berufen, muss auch andere Tätigkeiten annehmen.
Zitat: ERSTMALS in den Vertrieb einsteigt ( MLM wendet sich an Nicht-Geschäftskundige ) und plötzlich "verkaufen" soll, was er nie zuvor so getan hat
In vielen neuen Jobs findet man verschiedene Dinge vor, die man nie zuvor getan hat, bekommt Werkzeuge in die Hand, die man noch nicht kannte. Dann lent man's halt... wenn nicht, klappt's nicht, wie als Bauarbeiter als auch Networker.
Zitat: wobei er eben NICHT sein eigenes Unternehmen als Händler um den Vertrieb der Produkte eines Herstellers ERWEITERT, sondern meist erstmals den Gewerbeschein beantragt und damit ERSTMALS zum Unternehmer wird
Naja, wir haben aber auch einige Partner im Team, die bereits Unternehmer waren. Aber egal, auch "Unternehmer" kann man lernen, wenn man möchte. Im Network Marketing ist es nur unkomplizierter, weil viele Dinge bereits vom Partnerunternehmen erledigt werden, man sich also um weit weniger Dinge kümmern muss als wenn man einen eigenen Kiosk oder Laden betreiben würde.
Zitat: üblicherweise hat er auch keine Branchenkenntnisse,
weil seine beschränkten Kenntnisse aus Verbrauchersicht nicht geeignet sind, den Markt zu beurteilen (nur weil er das Produkt gutfindet, muss es nicht heissen das das Produkt marktfähig ist ).
Kann man alles lernen...
Man könnte auch von einem Azubi-Bewerber sagen, dass er nur keine Ausbildung anfangen darf, weil er noch keine Kenntnisse hat... Kann er ja auch noch gar nicht, dafür will er ja die Ausbildung beginnen!
MLM-Einstieg ist wie der beginn einer Ausbildung zu sehen!
Wer sich gleich nach seiner Unterschrift schon als Topmanager sieht, hat schon verloren, denn wer nicht weiss, dass er nicht genug weiss, wird auch nichts lernen, weil er nicht einsieht, dass er es MUSS...
Zitat: Der zweite Punkt ist, daß die MLM-Neueinsteiger natürlich auch nicht wissen, wie sie die Kunden finden sollen... und dafür regelmäßig ihr "warmes Umfeld" beackern und es nicht schaffen, darüber hinaus zu kommen.
Oft lernen hier Einsteiger von Leuten, die etwas falsches gelernt haben und produzieren extrem schädliche Fehler.
Das warme Umfeld ist einfach, man darf nur niemand nerven oder zu überreden versuchen, das tötet Interesse für alle Zeiten ab. Sein Umfeld informiert man dezent nebenbei und da jeder meiner Bekannten auch Menschen kennt, die ich (noch?) nicht kenne und der auch wieder... , liegt hier viel Potential für Empfehlungen...
Voraussetzung ist aber IMMER, dass die angebotenen Produkte auch zu dieser Zielgruppe passen, sonst wird's garantiert nix.
Zitat: Branchenkenntnissen in Sachen Kundensuche zu haben heisst z.B. "wissen mit welcher bezahlbaren Marketing-Methode bei den Branchen-Produkten man auf den Schlag 50 Neukunden gewinnt", und das dann auch tun.
Völliger Quatsch, denn man braucht so viele Kunden gar nicht auf einen Schlag, nach und nach genügt völlig. Die Empfehlung ist ein völlig kostenloses Marketinginstrument, aber man kann auch mit Gutscheinen motivieren.
Zitat: 2a) er Produkte vertreiben soll, die er vorher NICHT gekannt hat ( wenn er über "Nebenverdienst von zuhause" geworben wurde ),
Man sollte sich nichts aussuchen, das einem nicht liegt, nur weil der Sponsor meint, es verkauft sich gut. Eigene Produktüberzeugung ist sehr wichtig und dann ist auch das Interesse vorhanden, etwas darüber zu lernen.
Zitat: 4) Technik
Und die ganze Verkaufstechnik, also Einwandsbehandlung, zum Abschluss kommen, was zu beachten ist bei Selbstständigkeit ( Buchführung,...),
Ist gar nicht so viel. Ein Kassenbuch kann doch wohl jeder nach kurzer Anleitung führen und den Rest macht der Steuerberater, wenn man nicht selbst klar kommt.
Zitat: die ganze Führungs- und Schulungsverantwortung gegenüber einer Downline
Das trifft nur diejenigen Networker, die den Weg des Orgaaufbaus wählen. Reine Verkäufer oder Partner, die hier und da mal vereinzelt jemand geworben haben, müssen sich da nicht stark engagieren, dazu gibt es ja die Führungskräfte, die speziell diese Aufgaben übernehmen. Wir betreuen auch z. T. bis in die 3. Ebene.
Wichtig ist, dass jedem ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, das muss nicht zwingend der direkte Sponsor sein.
Zitat: ist also ein Einstieg in MLM meist das Dümmste weil SCHWIERIGSTE,
was ein "Nebenverdienstsuchender" tun kann....
drum geht's ja auch so häufig schief.
Schief geht's, weil
- man sich auf die Sprüche des Sponsors verlässt
- man das falsche lernt und weitergibt
- man das falsche Produkt ausgesucht hat
- man die falsche Zielgruppe anspricht
- man nervt und überredet
- man nix tut ausser warten bis man reich wird
- u. v. m.
MLM ist die EINFACHSTE Art, sich selbständig zu machen, weil man kaum investieren muss und ohne Vorkenntnisse einsteigen kann. Natürlich wird man nicht von allein reich, man muss schon was dafür tun und das wird oft leider unterschätzt oder ignoriert.
Zitat: Leute mit Vertriebs- und Branchenerfahrung hingegen sind ja rar gesäht, und nicht die Mehrzahl der Lemminge, die bei MLM zum Einstieg gelockt werden...
So rar sind sie auch nicht, aber natürlich auch nicht in der Mehrheit.
Zitat: MLM lebt aber eben von dem (geringen) Potential dieser Neueinsteiger,
Das widerspricht sich doch aber...
MLM lebt viel besser von höherem Potential, deshalb ist die Erhöhung desselben ja sehr wichtig. Natürlich müssen die Einsteiger da auch mitwirken, denn von nix kommt nix.
Zitat: weil Vertriebsprofis oder auch nur gelernte Verkäufer gibts eben nicht wie Sand am Meer.. und die die es gibt, lassen sich eben meist nicht mit MLM-Peanuts abspeisen...
Handelsspannen wie im MLM sind auch im "normalen" Direktvertrieb relativ selten. Dazu gibt's im MLM aber zusätzliche Möglichkeiten. Bei entsprechendem Umsatz kann von Peanuts keine Rede sein... |
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hi Rolf,
mach es doch nicht immer so kompliziert!
Wie kann man auf die Idee kommen, bei *Nebenjobs* einen *Karriereberater* zu konsultieren?
MbW
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
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Beach-Paul,
ich habe nur die ARGUMENTE die bei einem Jobwechsel im "Hauptberuf" gelten, mal auf einen Nebenjob angewandt
Schade das Du das nicht verstehst.
Ich selber habe Herrn Mell&Co gar nicht konsultiert, sondern nur deren Argumente "gelesen". |
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geht - nicht, weil man gerade dringend Geld braucht . . . (Robert Pauly) |
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hi Rolf,
ich habe das schon verstanden; mir ist auch klar, daß du den Karrierefritzen nur virtuell konsultiert hast.
Aber was soll denn das?
Da kannst du auch die Argumente, die für ein Klavier sprechen, bei Geigenkauf anwenden:
Was, nur 4 Saiten? Mein Klavier hat um die 200. Schrottgeige…
MbW
BP |
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hemmerling

Alter: 47
Anmeldungsdatum: 16.12.2004
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Beach-Paul,
Du gibst ein schönes Beispiel dafür, was passiert, wenn sich zu viele Parameter beim Jobwechsel ändern,
der Umsteiger mangels Branchenerfahrung die branchenüblichen Bewertungskriterien nicht kennt:
Also hier: daß man ein Musikinstrument nicht nach der Anzahl der Saiten misst, während das Messen eines Autos an seinen technischen Daten doch meist "passt".
Ein Autoverkäufer sollte sich also nicht um einen Nebenjob in einer Musikalienhandlung bewerben ( ausser er spielt selber Musikinstrumente, und zwar zumindest einige von denen die er verkaufen soll, und hat damit Fachkenntnis und vielleicht auch Branchenkenntnis. Aber AUCH DANN muss er im Kopf "umschalten", das wird schon sehr schwer sein ).
Davor genau warnen die Karriereberater.
Im technischen Bereich ist es eben noch viel "enger", da kann jemand der Reifen verkauft, nicht von heute auf morgen die zu den Rädern passenden Bremssysteme verkaufen ( Continental AG produziert z.B: Reifen UND Bremssysteme, also fatal wenn da ein fähiger Reifen-Vertriebler plötzlich Bremsen verkaufen soll, wurde mir als praktisches Beispiel gesagt - klappt nicht ). |
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