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getzzz
Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 50

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Hallo Bierschlucker,
danke für Deine Nachricht.
Bierschlucker hat folgendes geschrieben: Hi Getzzz,
Das ist völlig falsch denn Preisbindungen gibt es nur bei wenigen Artikeln:
Damit hast Du natürlich vollkommen Recht. Trotzdessen haben Produzenten und Handel eine Symbiose, dass der empfolene Verkaufspreis nur selten Unterschritten oder Überboten wird. Dazu gibt es faktisch keine Verträge, aber warum kostet eine Tafel Markenschokolade in jedem Laden das gleiche.
Zitat: Der Grund ist der das solche Artikel vom Kunden im Einzelhandel nicht angenommen werden weil ihm diese meist zu teuer erscheinen
Das war ja genau der Grund für mein Interesse. Ich habe einen Artikel, der in der Qualität der Verarbeitung und der Auswahl der Rohstoffe wesentlich besser
ist, als Produkte im LEH. Dem Kunden müssten solche Vorteile erläutert werden und da dachte ich stellt MLM eine potenzielle Alternative dar.
Zitat: Ein zukünftiger VP muss sich somit im Klaren sein ob er denn die Artikel/Dienstleistungen für den Preis auch weiterverkaufen kann ohne den Kunden auch als VP zu rekrutieren, denn nur so hat eine zukünftige DL auch Erfolg
Vielen Beratern scheint dies jedoch zu "mühsam" zu sein. Es hat bisher noch keiner über zu wenig Handelsspanne (30%) geklagt, aber die Linienprovisionen "könnten höher sein".
Zitat: Um nur kostendeckend +- 0 € zu kommen muss man mindestens 4 Kunden haben
Das erscheint mir etwas wenig. Wieviel muss denn dann der Warenwert sein, wenn ich bei 4 Kunden schon eine Kostendeckung habe?
Ok, also ich bekomme so langsam ein Bild. Die Meinungen gehen hier ja zum teil auch etwas auseinander was die
die Idee mit den Kuchen betrifft bzw. wieso Marken in einem MLM nicht interessant sind.
Dank an alle die sich hier beteiligen und ihre Erfahrung einbringen.
MfG |
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norbert
Networker

Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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@ getzzz,
getzzz hat folgendes geschrieben: Trotzdessen haben Produzenten und Handel eine Symbiose, dass der empfolene Verkaufspreis nur selten Unterschritten oder Überboten wird. Dazu gibt es faktisch keine Verträge, aber warum kostet eine Tafel Markenschokolade in jedem Laden das gleiche.
Nun, Wucher ist eh sinnlos, denn dann kauft der Kunde woanders und Preisdumping zieht nur eine Spirale nach sich, die jeden Beteiligten zum Verlierer werden lässt. Es ist schlicht und einfach Vernunft, einen sorgfältig ausbalancierten unverbindlichen Preis als bestmögliche Lösung zu erkennen.
Es gibt aber dennoch (Du schriebst ja selbst "selten") Ausnahmen in meist begrenzten Sonderaktionen.
Zitat: Das war ja genau der Grund für mein Interesse. Ich habe einen Artikel, der in der Qualität der Verarbeitung und der Auswahl der Rohstoffe wesentlich besser
ist, als Produkte im LEH. Dem Kunden müssten solche Vorteile erläutert werden und da dachte ich stellt MLM eine potenzielle Alternative dar.
Richtig, und das ist Aufgabe der Berater.
Zitat: Vielen Beratern scheint dies jedoch zu "mühsam" zu sein. Es hat bisher noch keiner über zu wenig Handelsspanne (30%) geklagt, aber die Linienprovisionen "könnten höher sein".
Wie der Preis ist auch die Provision sorgfältig durchkalkuliert, aber hier gibt es natürlich von Provisionsplan zu Provisionsplan grosse Unterschiede, so dass generelle Forderungen sich von selbst verbieten.
Höhere Provision verteuert die Produkte, zu geringe ist für Partner unattraktiv - ideal ist also wieder eine gewisse Balance. Nun muss man sich aber auch noch den jeweiligen Provisionsplan genau anschauen, welche Gruppen von selbigem vor allem begünstigt werden. Ist der "kleine" Berater über Gebühr begünstigt, ist das Geschäft für Führungskräfte nicht so attraktiv, sind diese zu sehr begünstigt, wird die Fluktuation sehr gross sein. Auch hier ist wieder eine Balance wichtig.
Welche Arbeitsweise wird begünstigt? Verdienen auch "Faule" kräftig mit, geht deren Anteil den "Fleissigen" ab, also sind Qualifikationen wichtig, um den Verdienst denen eher zugute kommen zu lassen, die sich mehr engagieren. Ausgezahlt wird IMMER ein fester Prozentsatz vom Umsatz. Die Frage ist nur, wie gerecht und fair dieser Anteil verteilt wird. Hier ist mitunter nicht alles, wie es scheint, man muss also schon genau hinschauen, um evtl. Tücken zu erkennen, die einem evtl. noch als besonderer Vorteil "verkauft" werden sollen...
Zitat: Zitat: Um nur kostendeckend +- 0 € zu kommen muss man mindestens 4 Kunden haben
Das erscheint mir etwas wenig. Wieviel muss denn dann der Warenwert sein, wenn ich bei 4 Kunden schon eine Kostendeckung habe?
Wenn ich Ware bestelle und erst (EK) bezahlen muss, wenn ich die Ware schon mit Gewinn verkauft habe, entstehen gar keine Kosten.
OK, das wäre der günstigste Fall und hier wäre eine "Kostendeckung" schon mit dem allerersten z. B. verkauften Parfum gegeben. Werden wir also etwas realistischer und setzen die allernötigsten Dinge schon als Kosten an:
Gewerbeanmeldung 20 €, Grundausstattung ca. 40 € sind zusammen 60 € + Steuer u. Versand vielleicht insgesamt 70 €. Hier hab ich schon Duftproben dabei, kann also bereits Kunden werben und Bestellungen einsammeln. Die Frage ist also, wie viele z. B. Parfums ich verkaufen muss, um auf diese 70 € zu kommen...
Nehmen wir mal 100 ml Flacons zum EK von 15,33 € + Steuer = 18,24 €. Gehen wir mal davon aus, wir brauchen nur eine Lieferung, die kostet (Erstlieferung per Nachnahme) knapp 6 €. Der Verkaufspreis je Flacon beträgt 24,90 €, bleibt also eine Spanne von (ich weiss, der Kaufmann rechnet die Steuer nicht mit, aber ich mach das einfach mal mit den Summen, die tatsächlich bewegt werden) 6,66 € je Flacon. In 70 € wären diese 6,66 € 10,5 x, also wenn ich 11 Parfums verkaufe, sind die Kosten bereits wieder drin... UND da ich 15 PW auf einen Flacon bekomme, sind das 165 PW und die erste Bonusstufe (5% ab 130 PW) ist erreicht. Es gibt also im Folgemonat noch 5% von 165 PW als Umsatzbonus: 8,25 €... hmmm... hätte also schon gereicht, wenn ich nur 10 Parfums verkauft hätte...
So, bevor das mal wieder auseinandergenommen wird: Das ist nur wieder ein BEISPIEL!!!
Natürlich muss ich keine 10 Parfums verkaufen, es können auch Cremes, Reinigungs- und Nanoprodukte, Schmuck, Dessous, Waschnüsse, Nahrungsergänzung oder ganze Sets sein...
... könnte auch sein, dass ich nur 3 Parfums verkaufen muss (45 PW), denn 40 PW genügen, wenn ich gleich einen oder mehrere Partner werben kann, die ihrerseits Umsatz bringen... Es könnte alles mögliche sein... |
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_________________ Freundliche Grüsse
NOrbert WArnke
Business: http://nowa2000.de
Nano: http://nano.nowa.biz |
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getzzz
Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 50

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Hallo norbert,
vielen Dank für die Erläuterung.
Wenn ich mir Deine Ausführungen so anschaue wären doch Produkte mit einer hohen "Drehzahl", also richtige Konsumgüter das ideale Produkt.
"Aufgeladen", mit dem besonderen Etwas und begleitet von einem gut vorbereitetem Berater, müsste sich über diesen Weg doch eigentlich alles verkaufen lassen! oder lässt sich doch nur fast alles vertreiben?
Wie schaut es aus, warum funktioniert es nicht mit Lebensmitteln, Tofu und Nudeln gehen ja auch schon .. oder gehen sie nicht ?
MfG |
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Dirk Hering

Networker

Alter: 29
Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beiträge: 2866
Wohnort: Gelsenkirchen

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getzzz
Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 50

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Zitat: nudeln im MLM? nee oder?
Warum nicht ? Sagt mir nen vernünftigen Grund!
Warum eine neue Creme, warum eine neue Putzschmiere (*scherzhaft gemeint)
Warum ein neuer Telefontarif oder Bannerjungle?
Warum keine Nudeln oder Kuchen ?
Freundlichste Grüße und ein schönes Wochenende |
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Uservorstellung
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norbert
Networker

Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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getzzz hat folgendes geschrieben: Warum keine Nudeln oder Kuchen ?
Nudeln gibt's bei Amway, kann man allerdings nicht nennenswert mit verdienen. Auch an Sorgenlos ist sicher irgendein Shop angeschlossen, der Lebensmittel im Angebot hat.
Wie gesagt, für ein echtes Geschäft lohnt sich's mit "Allerweltsprodukten" wirklich nicht, die Gewinnspannen wären extrem niedrig. Eigentlich gilt das auch für Telefontarife, aber da wird's trotzdem versucht. Man braucht allerdings zu viele Partner und Kunden, damit da nennenswert was rüberkommt. |
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_________________ Freundliche Grüsse
NOrbert WArnke
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