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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Beach-Paul,
Aber du musst alle Proben an einem Tag probieren (je 0,1l)
Hi MG,
Wein wird schon seit Jahrzehnten erfolgreich im Direktverteib verkauft (oft über Winzergenossenschaften). Das ist aber der klassische DV und nicht MLM. Die Vertriebsleute sind meist Vollkaufleute mit fundiertem Wisssen über Weine, Böden, Reben, Anbauarten etc. pp.
Die weitaus meisten Leute wollen Wein blos kaufen, nicht aber als Händler agieren. Da ich Winzer in meiner Verwandschaft habe kenne ich ein paar von diesen Verkäufern. Die machen das meiste Geschäft mit der Gastronomie, von dort kommen auch die meisten Privatkundenkontakte. Wer sich allerdings mit Meisterköchen und Gastroprofies messen will muss sich auf dem Gebiet bestens auskennen. Somit ist der DV für den Weinverkauf eine sehr gute Sache, allerdings nur wenn er von echten Profies betrieben wird, gerade wenn da 366 Weine angeboten werden, die hier noch recht unbekannt sind. In der Regel wird man auch nicht alle verköstigen, somit muss der Verkäufer vorher wissen was der Kunde will. Meiner Meinung nach ist der Weinverkauf kein Geschäft für jeden x-beliebigen Laien. Beim klassischen DV gibt es übrigens auch Strukturen und Strukturprovisionen, allerdings auch einen Vertriebsgebietsschutz. Es ist für einen Gastronomen nämlich absolut lästig wenn alle zwei Wochen ein anderer Vetreter kommt und absolut das Gleiche anbietet, dies hat dann oft zur Folge das gar keiner was verdient (arbeite nebenbei in der Gastronomie, daher kenn ich das).
Fazit:
Weine lassen sich via MLM durchaus vermarkten, allerdings sollten die VP's vorher gründlich geschult werden, auch die Anzahl der VP's kann da nicht beliebig hoch sein, alleine schon vom begrenzten Angebot. Meiner Meinung nach wäre da ein klassischer DV mit Kundenempfehlungsprämien der bessere Weg. So lassen sich bei Bedarf auch fähige Kunden als VP's rekrutieren. Weinverkauf ist ein klassisches Kundengeschäft, Abonnements sind da eher die Ausnahme, meist wird da nach Bedarf bestellt, bei Privatkunden sind da Probierpakete mit verschiedenen Weinen sehr beliebt (die wollen ja durchprobieren).
MfG Bierschlucker |
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Head Hunter

Alter: 44
Anmeldungsdatum: 23.04.2005
Beiträge: 288
Wohnort: Berlin

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Que dia mas bonito.
Schön wenn man am Morgen solche Angebote liest.
Sende mir mal eine Angebotsliste. Networken will ich damit nicht, aber als Kunden kannst du mich u.U. gewinnen.
Gracias. |
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_________________ Geschäft ist mehr als Geld.
Ein Geschäft, das nichts als Geld verdient, ist kein gutes Geschäft.
(A business that makes nothing but money is a poor kind of business.)
Henry Ford (1863-1947)
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Also, *hicks*, ich hab jetzt, *blubb* 147 von *schwank* 366 Sorten *torkel* probiert und *schluck* ich konstatiere: *schlabber* die Quantität *gluckgluck* ist außergewöhnlich *stolper*
Nee, im Ernst, wenn der Wein gut ist, würde mich das auch mal interessieren.
MfG
BP |
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_________________ Die ausgetretenen Pfade des Denkens verlassen: www.unternimm-die-zukunft.de |
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Spohn
Gast
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Hallo MG
ich komme aus dem Weinvertrieb, ich habe mal für die WIV gearbeitet.
Zur Zeit gibt es kein Unternehmen das ein solches Projekt gut umgesetzt hat.
Es sind einige vorarbeiten notwendig um ein solches Projekt umzusetzen.
Dafür brauch man einiges Kapital, daran scheitert es dann wieder.
Wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest erreichst du mich bei Skype unter zija-mlm
Viele Grüße
Thomas Spohn |
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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Thomas,
Das meinte ich ja, die Umsetzung eines solchen Projekts erfordert eine professionelle Logistik. Nun ist es auch so, dass Weine aus Südamerika nicht den strengen Weinvorschriften der EU unterliegen, so werden dort schwere Weine verwässert (nach EU-Vorschiften müssten diese dann als Schorle bezeichnet werden), auch in Bezug auf Fremdzuckerung und Verschnitt sind die Vorschriften bei weitem nicht so streng. Oft handelt es sich auch um Massenproduktion, da ist eine "Weinlage" so gross wie bei uns ein ganzes Bundesland. Das heisst allerdings nicht das dort nicht auch Spitzenweine hergestellt werden. Weine aus Übersee kann man ja schon in jedem Supermarkt kaufen und sind bei gleicher Qualität sogar billiger als heimische Weine, somit muss man wissen was man anbietet und sollte das auch nachweislich begründen können. Dazu gehört die Vorstellung des Weingutes ebenso wie exklusive Prospekte und gegebenenfalls ansprechende Verpackung, Gläser vom Weingut, Zertifikate etc. pp.
MfG Bierschlucker |
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Uservorstellung
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MG
Gast
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@all,
erst Mal vielen Dank.
Dass Wein in Deutschland schon ewig und drei Tage im Direktvertrieb verkauft wird ist mir schon klar.
Mich interessiert jedoch ausschließlich ob es im MLM-Vertrieb Chancen hätte, weil alle anderen Networks die Wein "mitanbieten" diesen als ein Produkt unter vielen anbieten.
Den klassischen Direktvertrieb halte ich persönlich für zu aufwendig (für alle Beteiligten). Es dauert ewig bis man eine wirklich gute Verkaufstruppe hat usw.
MG |
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Gast
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Hallo Bierschlucker,
über Qualität und Preisleistung möchte ich nicht einmal anfangen zu reden!
Es gibt gute und günstige Weine in allen Discountern man muss nur etwas suchen.
Im Direktvertieb werden Weine für einen Literpreis von unter 0,80€ für über 6,00€ je 0,7 Liter verkauft. Bei dieser Handelsspanne sollte man leicht einen MLM-Vertriebsweg aufbauen können. Mein Vorteil war beim Kunden die kostenlose Weinprobe. Wenn dem Kunden der Wein gefällt habe ich auch eine gute Chance diesen zu verkaufen.
Im NK Geschäft gibt das folgende Quote: 9-10 NK Termine pro Tag X 30% Abschlußqoute. Der Auftragsduchschnitt war bei mir etwa 180€ pro Auftrag. Die Nachverkaufsqoute lag etwa bei 30% im ersten Jahr und bei weiteren 30% im zweiten Jahr. Erst ab der dritten Bestellung sprachen wir von einem Stammkunden im Unternehmen. Dieser neue Stammkunden erhielt zudem extra Angebote. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Stammkunden beträgt etwa 3 Jahr.
Empfehlungskunden die wir über Kundenwerbung zu uns gekommen sind blieben etwa 4-5 Jahre im Unternehmen.
Empfehlungsmarketing hat auch hier den besten Erfolg!
Zurück zur Qualität! Wenn der Wein schmeckt und das vom ersten Schluck,
dann ist es auch der richtige oder!
Ich trinke jetzt aber erst mal ein Bier )
Grüße
Thomas
Die Verkaufsprovision liegt zwischen 17-25% für einen Weinberater. |
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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Gast,
wer einen Wein für 80 Cent pro Liter für 6 Euronen an den Mann bringen will muss dumme Bierschlucker finden die ohne Geschmacksnerven auch Fusel trinken!
Klar gibt es Leutz die den Ureinwohnern vom Amazonas eine Skiausrüstung verkaufen können, die Frage ist nur wie viele
Ich hab auch keineswegs behauptet dass Weinverkauf via MLM nicht möglich sei, es geht gerade bei diesem Geschäft um eine vernünftige Vermarktung! Und da kann man keineswegs Vertriebspartner brauchen die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben
Der Winzer wird sich bedanken wenn sein Ruf durch inkompetente Leute verdorben wird, das kannst du mir glauben!!!
Möglicherweise hast du mich auch falsch verstanden, ein Geschäft kann jedoch nur funktionieren wenn alle was davon haben und der Kunde zufrieden ist! Dies wird und kann niemals der Fall sein wenn auch nur ein Kunde über den Tisch gezogen wurde, solches Geschäftsgebaren führt nicht nur bei MLM recht schnell in den Ruin, möglicherweise sogar ins Gefängnis...
Prost Bierschlucker |
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RAK

Alter: 54
Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 4646
Wohnort: Eisenhüttenstadt

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Hallo Wolfgang,
Deine Einwände sind unbedingt richtig. Und hier setzt wieder meine Differenzierung im MLM an.
Hier gehört Empfehlungsmarketing her, nicht verkloppen auf Deiwel komm raus.
Aus diesem Grund gibt es wohl auch Weingüter, die Mitglied im Verband des Direktvertriebs
"Gut beraten, zu Hause gekauft" sind.
Kein agressiver Verkauf durch Leute die einem das hundertste nicht zu gebrauchene Produkt aufschwatzen,
sonder tatsächliche Empfehlung, durch einen Wein genießendes Clubmitglied(und hier muß ein neuer Name her).
Clubs dürfen wohl kein Gewinn machen!?
Mein Besuch ist begeistert vom Wein und nimmt auch zukünftig den Preis in Kauf.
Anschließend kostet mich der Wein etwas weniger. Das hieße, bis hin zum
kostenfreien Weingenuß. Dafür könnte ich mich auch begeistern.
Zumal ich immer noch einen Wein suche, den ich vor Jahren getrunken hatte.
Er erinnert etwas an Backpflaume. Nicht schreien bitte, bin kein Weinkenner.
Da mach ich lieber mit Wolfgang einen Kasten Hopfenbrühe nieder.
Aber geschmeckt hat er mir trotzdem.
Gruß Rainer
Stell ich mir lustig vor. Ein zwei mal im Jahr bekomme ich eine immer größer werdende Lieferung Vino und bezahl keine müde Mark(€).
Und von Jahr zu Jahr wird die Lieferung umfangreicher.
Das wären Aussichten , vor allen Dingen, wenn man das auf andere Waren adaptiert. |
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Aksana
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 590

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