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MLM-Infos.com
Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beiträge: 648

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Sprache richtet sich idealerweise vom Mund direkt an die Ohren.
So sollte sie denn auch formuliert werden. Je einfacher Sie sich
ausdrücken, desto leichter lesbar sind Ihre Texte, und desto eher
werden sie gelesen.
Hier finden Sie einige Tipps.
Verben statt Substantive: Verben wirken aktivierender als ein Nominalstil
(Beispiel: „anwenden“ statt „Anwendung finden“). Der Leser bekommt
den Eindruck, dass auch Sie etwas bewegen. Auf jeden Fall gilt es
Substantivierungen zu vermeiden, also Wörter, die auf -ung, -heit, -keit
etc. enden. Der Text wird dadurch lebendiger.
Aussagekräftige Adjektive: Eigenschaftswörter helfen, ein konkretes Bild,
eine konkrete Vorstellung bei unseren Lesern auszulösen. Am besten
geeignet sind Adjektive, die die Sinne ansprechen (Beispiel: warm und
kalt). Manchmal sind Adjektive allerdings auch überflüssig (Beispiel:
Weißer Schimmel).
Kurz statt lang: Starke, kurze Wörter zu verwenden, erhöht die
Verständlichkeit. Die Empfänger können sich besser an Ihr Mailing
erinnern. Das Gleiche gilt für kurze Sätze. Vermeiden Sie Schachtelsätze.
Synonyme statt Wiederholungen: Es ist ermüdend für Ihre Kunden, wenn
Sie im Text des Mailings immer auf die gleichen Wörter stoßen. Arbeiten
Sie daher – wenn möglich – mit sinnverwandten Wörtern. Doch
Wiederholungen können auch nützlich sein: Sie helfen, Aussagen in den
Köpfen der Kunden zu verankern (Beispiel: ein Aktionsmotto).
Keine Fachwörter: Vermeiden Sie Fachsprache immer dann, wenn Sie das
erste Mal Kontakt haben und nicht wissen, wie gut sich Ihr Leser in Ihrem
Metier auskennt (Beispiel: „Druck“ statt „Print“). Anders im Dialog mit
Fachleuten: Hier können Sie Kompetenz beweisen, indem Sie sich der
jeweiligen Fachsprache bedienen.
Konkret statt allgemein: Sagen Sie in Ihren Mailings konkret, worum es in
bei Ihrem Angebot geht. Je konkreter Sie schreiben, desto
unverwechselbarer wird Ihr Angebot. Die Chance, dass der Kunde das
Produkt bei Ihnen kauft, steigt (Beispiel: „zwei neue Umschlagvarianten“
statt „viel Neues“).
Aktiv statt passiv: Im Aktiv zu schreiben, vermittelt dem Empfänger den
Eindruck, dass Sie etwas tun und nicht irgendjemand (Beispiel: „Wir
bieten Ihnen“ statt „wird Ihnen geboten“). Das aktiviert den Leser.
Indikativ statt Konjunktiv: Am Ende des Mailings müssen Sie dem Kunden
sagen, was er tun soll. Das tun Sie am besten im Indikativ (Beispiel: „Wir
freuen uns“ statt „Wir würden uns freuen“).
Gegenwart statt Vergangenheit: Holen Sie den Kunden ab, indem Sie im
Präsens schreiben. So sind Sie ihm viel präsenter. Denn Sie wollen jetzt
mit ihm in Dialog treten.
Quelle: IM Marketing Forum in Kooperation mit MLM News |
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