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Anmeldungsdatum: 14.09.2004
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BeitragVerfasst am: 21/2/2007, 22:07  Titel:  Top-Neben-Verlust“ oder - „Traumjob teuer bezahlt“! Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Top-Neben-Verlust“ oder - „Traumjob teuer bezahlt“

Kein Sender, kein Zeitungsverlag und kein Verbraucherverband, der nicht in
der letzten Zeit das Thema „Abzocke im Direktvertrieb“ aufgegriffen hat.

Aufklärung und Verbraucherschutz halte ich für den richtigen und sinnvollen
Ansatz, unbehelligte Menschen vor Blendern und Betrügern zu retten.

Doch was mir bei besagten Reportagen immer wieder missfällt, ist, dass die
vermeintlichen Experten und selbst ernannten Schutzengel selbst...

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Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beiträge: 578

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BeitragVerfasst am: 21/2/2007, 22:08  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Top-Neben-Verlust“ oder - „Traumjob teuer bezahlt“

Image
Bild: Rüdiger Möllers

Kein Sender, kein Zeitungsverlag und kein Verbraucherverband, der nicht in
der letzten Zeit das Thema „Abzocke im Direktvertrieb“ aufgegriffen hat.

Aufklärung und Verbraucherschutz halte ich für den richtigen und sinnvollen
Ansatz, unbehelligte Menschen vor Blendern und Betrügern zu retten.

Doch was mir bei besagten Reportagen immer wieder missfällt, ist, dass die
vermeintlichen Experten und selbst ernannten Schutzengel selbst
Grundbegriffe verwechseln, fehldeuten und schlichtweg total
branchenfremd erscheinen.

Natürlich gibt es „Abzocke“ auf dem Markt. Natürlich gibt es „Arbeitslose,
die in dubiosen Versprechungen ihre letzte Chance sehen“. Dies alles gilt
es zu bekämpfen bzw. Aufklärung zu betreiben. Ganz klar und unmissverständlich.

Wenn Sie als Neueinsteiger gerade in ein Network-Marketing-Unternehmen
eingestiegen sind oder Sie gerade überlegen, in ein Unternehmen
einzusteigen, oder wenn Sie als Existenzgründer langfristig mit einem
Network-Unternehmen zusammenarbeiten möchten, dann hilft Ihnen
vielleicht nachfolgende (neutrale) Checkliste, eine gute Ausgangsposition
für eine erfolgreiche Laufbahn im Direktvertrieb zu finden.

Sich für das richtige Unternehmen zu entscheiden, ist Teil 1 des Erfolges.
Vergessen Sie nicht Teil 2, die richtige innere Einstellung sowie Teil 3, die
korrekte Arbeitsweise.

Sicherlich ist das Abarbeiten der nachfolgenden Punkte mit einem
gewissen Aufwand verbunden. Aber es geht ja oft um nichts Geringeres
als um Ihre wirtschaftliche Zukunft. Und Halbherzigkeit ist bekanntermaßen
die Ursache des Misserfolges.

1. Management-Erfahrung
Der/die Firmengründer sollte/n Erfahrungen und Know-how aus der
Network-Marketing-Branche mitbringen. Ein gutes Produkt dazu alleine
reicht nicht. Das Verhältnis zwischen vertrieblicher und kaufmännischer
Kompetenz muss ausgeglichen sein. Der beste Vertriebsprofi nutzt nichts,
wenn er nicht kaufmännisch rechnen oder denken kann. Und umgekehrt
genauso. Wenn es in einem dieser Bereiche mangelt, sollte dieser Mangel
durch kompetente Leute von außen behoben sein. Einige Unternehmen
haben für solche Bereiche extra Beiräte gegründet. Wenn ein
Unternehmer/Inhaber jedoch alles alleine macht, bringt das große
Risiken mit sich. Und Achtung: Wer sind diese Personen eigentlich? Haben
diese Personen schon mal ein Unternehmen in den "Sand" gesetzt? Sind
sie in der Vergangenheit negativ aufgefallen?

2. Welche Rechtsform betreibt das Unternehmen?
Auch diese Frage ist eine spannende Sache.
Eine GmbH, GbR, AG oder eine englische Ltd.? Alle Rechtsformen haben
ihre Vor- und Nachteile: Eine GmbH wird oftmals der Haftung wegen
genommen (Privathaftung des Gesellschafters fällt in der Regel aus). Eine
GbR kann ein Anzeichen dafür sein, dass nicht genügend Geld für eine
GmbH (Stammkapital 25 TEU) da ist, muss aber nicht unbedingt sein.
Dafür haftet der Unternehmer auch mit seinem Privatvermögen, welches
wiederum ein Vorteil sein kann. Niemand bringt sich oder sein
Unternehmen in dieser Gesellschaftsform gerne mit Vorsatz in Gefahr.

Eine englische Ltd. kann steuerrechtliche Vorteile haben. Eine Ltd. gilt
heutzutage nach einem Urteil des EU-Gerichtshofs in Europa als
uneingeschränkt anerkannt. Haftungsrechtlich jedoch etwas
problematisch, da meist niedriges Stammkapital.

Eine AG bringt Vorteile für eine mögliche (Aktien-)Beteiligung für
Vertriebspartner mit sich. Aber Achtung: Es gibt, die große und die kleine
AG. Die kleine AG wird in der Regel außerbörslich gehandelt, d. h., man
kann seine Aktienanteile nicht ohne weiteres einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich manchen. Eine AG kann auch immer dann Nachteile mit sich
bringen, wenn der Vorstandsvorsitzende nicht auch gleich Inhaber oder
Anteilseigner der AG ist. Viele Vorstände entscheiden oftmals zum
eigenen Wohl und denken nicht immer unternehmerisch, wie z. B. die
Inhaber einer familiengeführten Gesellschaft.

3. Kapitalausstattung
Über wie viel Kapital verfügt das Unternehmen? Wie hoch ist das
Stammkapital? Ist das Unternehmen abhängig von Banken oder
Krediten Dritter? Ist das Unternehmen schuldenfrei? Bevor Sie die
Unterschrift unter einem Vertriebspartnerantrag setzen, kann es Sinn
machen, dass Sie sich eine Kreditauskunft über das Unternehmen
einholen z. B. bei Auskunfteien wie Bürgel oder Creditreform.
(Aufwand? – Nein, es geht um Ihre Zukunft!)

Gerade in der Anfangszeit investieren die Unternehmen viel Geld in die
Infrastruktur wie z. B. Büro, Miete, Software, Hardware, Mitarbeiter und
in die Warenausstattung. Wenn oftmals alles steht, ist die Kapitaldecke
schon aufgezehrt und Geld für den Vertrieb ist kaum vorhanden. Ein
Unternehmen schüttet i.d.R. zwischen 50 % und 70 % Provisionen aus
dem Vergütungsplan aus.

Hat das Unternehmen bei Umsatzsteigerungen und Expansionen noch
genügend Kapitalreserven, um weiter investieren zu können? Zum
Beispiel, um die Warenproduktion zu erhöhen, oder um weitere
Mitarbeiter einstellen zu können? Reicht die Soft- und Hardware aus
oder müssen diese wieder angepasst werden? Finanziert sich ein
Unternehmen aus dem Cash-Flow?

4. Wie lange existiert das Unternehmen schon?
Oftmals hat sich der Satz bewahrheitet: „Traue keinem Unternehmen,
welches nicht schon seit 5 Jahren auf dem Markt ist.“

Dieser Satz muss jedoch nicht immer zutreffen, jedes Start-up hat eine
Chance verdient und viele Start-ups beweisen es auch, dass Sie gut
aufgestellt sind und alles funktioniert. Aber genauso viele Newcomer
melden nach kurzer Zeit Insolvenz an.

Andererseits gibt es Unternehmen, die schon seit 5 Jahren oder mehr
existieren, aber eigentlich schon so gut wie tot sind, da es vertrieblich
bzw. umsatzmäßig gar nicht mehr läuft.

Die Umsatzzahlen eines Unternehmens sind (mit)-entscheidend. Ein
Unternehmen, welches nach 12 Monaten nicht mindestens 2 Mio. Euro
Jahresumsatz gemacht hat, bekommt nur ganz schwerlich Schwung in
den Vertrieb, denn in solchen Unternehmen verdienen Vertriebspartner
so gut wie kein Geld und verlassen diese Unternehmen wiederum sehr
schnell.

Es gibt aber auch Beispiele, dass Unternehmen erst nach 2 bis 3 Jahren
richtig in Fahrt gekommen sind. Das ist nicht weiter schlimm, sofern das
Unternehmen über genügend Reserven verfügt, die Durststrecke zu
überwinden. Die Hauptsache ist, dass die Entwicklung des Unternehmens
nach oben zeigt. Stillstand bedeutet einfach Rückstand.

Schauen Sie sich auf jeden Fall die Umsatzentwicklung Ihres
Unternehmens an. Wie ist die Umsatzentwicklung in den letzten Monaten,
Jahren gewesen? Ging es nach oben oder sogar nach unten? Wenn Sie
bei einem Start-up eingestiegen sind, sollten Sie der gesamten
Produktpalette große Bedeutung zumessen.

5. Das Unternehmen hat Produkte, die jeder braucht
Ideal (aber kein unbedingtes Muss) ist, wenn die Produkte ein
Alleinstellungsmerkmal aufweisen können oder z. B. zum Patent
angemeldet sind. Von Vorteil können auch belegbare und anerkannte
Studien sein.

Produkte, die keiner braucht, kann man nur schwerlich vertreiben.
Verbrauchsprodukte sind in der Regel hervorragend für Direktvertrieb /
NWM geeignet.

6. Können die Produkte eine ausgezeichnete Qualität vorweisen?
Ist das Unternehmen selber Hersteller (kein Muss)? Als Hersteller kann
man jedoch die Qualität in der Herstellung besser nachvollziehen und
überprüfen. Oder lässt das Unternehmen fertigen und vertreibt unter
eigenem Label? Damit kann das Unternehmen flexibler reagieren.

Der Groß-Konzern Aldi ist auch kein eigener Hersteller, erhebt aber starke
Qualitätsansprüche bei seinen Lieferanten. Welche Qualitätsansprüche
erhebt Ihr Unternehmen? Network Marketing ist ein absolutes
Empfehlungsgeschäft. Fragen Sie Ihre Freunde, Bekannte und Verwandte
um Rat und lassen Sie diese die Produkte testen.

Diese Meinungen können Ihnen viel Aufschluss über die Produkte geben.
Aber Achtung: Lassen Sie sich nicht gleich die Geschäftsidee kaputtreden,
oftmals sind es Freunde und Bekannte, die Ihnen Ablehnung gegenüber
Network Marketing aufbringen. Aber bevor Sie diese Produkte verteilen:
TESTEN SIE ERST EINMAL SELBER!!!

Wichtig: Stehen die Produkte in einem interessanten Preis-Leistungs-
Verhältnis? Vielfach wird über zu hohe Produktpreise geklagt, aber Preise
sind eigentlich nie der ausschlaggebende Punkt, warum ein Kunde ein
Produkt ablehnt. Ablehnung kommt in der Regel dann, wenn der Kunde
den Nutzen des Produkts nicht erkennen kann. Also muss es heißen: Wie
ist der Kosten-Nutzen-Effekt?

Fragen Sie sich selbst: Habe ich von diesen Produkten einen Nutzen?
Und wenn ja, welchen?

7. Der Start als Vertriebspartner sollte überschaubar sein
Es werden keine horrenden Summen für einen Einstieg seitens des
Unternehmens verlangt! Achten Sie darauf, dass wenn Sie Geld für
einen Einstieg bezahlen, Sie auch einen Gegenwert dafür bekommen.

In der Regel haben die meisten Unternehmen so genannte „Starterkits“
mit Produkt- und/oder Firmenunterlagen die in einem angemessenen
finanziellem Verhältnis zu den erworbenen Sachen stehen.

Achtung: Wenn hohe Summe für einen Einstieg verlangt werden, kann
das bedeuten, dass Front-Loading (hohe Einstiegssumme, um hohe
Provisionsansprüche zu erlangen) betrieben wird. Die Euphorie ist dann
groß, da die Personen anfangs ziemlich schnell viel Geld verdienen, wenn
ebenfalls weitere Personen mit den gleichen Wareninvestitionen
einsteigen. Irgendwann kann die Euphorie aber nachlassen, weil vielleicht
weniger Leute in das Geschäft einsteigen und weil vielleicht die Garagen
mit Waren voll stehen, da die Geschäftspartner niemand mehr kennen,
dem Sie die Ware verkaufen können/sollen. Man spricht auch von "der
warme Markt ist abgegrast“.

Die Meinungen über die Gestaltung eines Einstieges gehen auseinander.
Die einen vertreten die Ansicht, der Einstieg kann nicht hoch genug sein
(um Ernsthaftigkeit bei den Vertriebspartnern zu bekommen) und die
anderen sagen, der Einstieg kann nicht billig genug sein, um Masse
anzusprechen zu können.

Meine Meinung: Stufen erklimmen ja, Geld für ein Geschäft investieren
auch ja. Wenn ich nur kleines Geld habe, dann investiere ich auch nur
kleines Geld. Wenn ich Geld übrig habe, dann investiere ich eben mehr
Geld. Ideal ist, wenn das Unternehmen einen Einstieg für jedermann
bietet. Es liegt an jedem selbst, wie ernsthaft er SEIN Geschäft betreiben
will.

WARNUNG:
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, viel Geld zu investieren, nur um
Vertriebspartner werden zu dürfen, aber dafür keinen Gegenwert
bekommen und des Weiteren aufgefordert werden, zusätzliche
Vertriebspartner für ebenfalls viel Geld anzuwerben und dafür letztendlich
auch noch Geld bekommen, obwohl kein Warenumsatz fließt, dann
unbedingt die Hände von dem vermeintlichen Geschäft lassen!!!!!
Alarmstufe rot!! Das sind Kopfgeldprämien, und es wird ein illegales
Pyramidensystem kaschiert. Die sind nach § 16 UWG verboten. Jedes
seriöse Network-Unternehmen distanziert sich davon.

8. Wer ist Ihr Sponsor?
Kann Ihnen Ihr Sponsor wirklich weiterhelfen in Ihrem Geschäft?
Entwickelt sich Ihr Sponsor zum Coach? Zeigt Ihr Sponsor Ihnen, dass
das Geschäft wirklich funktioniert? Unterstützt er Sie auf Ihrem Weg? Ist
er erfolgreich? Kann er es Ihnen in irgendeiner Form beweisen?

9. Wer sind die Führungskräfte im Unternehmen?
Handelt es sich hierbei um bekannte und erfolgreiche Personen? Sind es
Personen mit negativem Ruf? Aus dem Qualitätsniveau der
Führungskräfte können Sie meistens auf das Unternehmen schließen,
sowohl positiv als auch negativ. Wenn sich erfolgreiche Führungskräfte
für ein bestimmtes Unternehmen entschieden haben, können Sie davon
profitieren.

Zieht ein "Network-Junkie" Kreise, dann seien Sie auf der Hut. In diesem
Fall bleiben Sie oftmals auf der Strecke.

Tipp: Schauen Sie immer nach oben und nie nach unten. Wenn
Sie ernsthaft arbeiten wollen und Ihr Sponsor, aus welchen Gründen auch
immer, Ihnen nicht hilft oder helfen kann, dann halten Sie immer nach
den erfolgreichen Menschen in Ihrem Unternehmen Ausschau und
arbeiten Sie mit diesen zusammen. Keine erfolgreiche und
teamorientierte Führungskraft wird Sie ernsthaft fallen lassen oder
ablehnen, wenn Sie wirklich erfolgreich sein wollen und sich dafür richtig
ins Zeug legen.

10. Wie sieht es mit der Ausbildung aus?
Verfügt das Unternehmen über ein ausgereiftes und erfolgreiches
Ausbildungs- und Weiterbildungssystem?

Es sollte schon so sein, dass ein Unternehmen direkt regelmäßige
Schulungen anbietet, oder, wenn es über qualifizierte Führungskräfte
verfügt, diese die Ausbildung der Vertriebspartner übernehmen. Hat das
Unternehmen ein Konzept / eine Strategie entwickelt, wie
Vertriebspartner die einzelnen Stufen im Vergütungssystem auch
tatsächlich erreichen können? Sind die Seminare gut besucht, oder sind
immer nur die gleichen Personen da (Anzeichen dafür, dass es nicht gut
läuft)? Was herrscht für eine Stimmung auf den Seminaren? Haben Sie
das Gefühl, Sie werden "gepresst"? Kein seriös arbeitendes Unternehmen
wird Sie jemals unter Druck setzen.

11. Der Vergütungsplan
Zahlt das Unternehmen regelmäßig die Provisionen aus? Verstehen
Sie den Vergütungsplan? Können Sie Ihre Provisionen nachvollziehen?
Setzen Sie sich mit Ihrem Vergütungsplan auseinander und versuchen
Sie, Ihn zu verstehen. Ziehen Sie Ihren Sponsor oder Ihre Upline zu
Rate, damit Sie nachvollziehen können, ob Ihre Provisionsauszahlungen
korrekt sind. Fragen Sie Ihren Sponsor oder Ihr Unternehmen, was Sie
tun müssen, um eine bestimmte Summe im Monat nebenbei verdienen zu
können.

Hat das Unternehmen Qualifikationen oder Mindestumsätze in den Plan
mit eingebaut? Muss man in die Breite oder in die Tiefe aufbauen? Wichtig!
Wenn Sie falsch aufbauen, können Sie viel Geld verlieren (oder gar nicht
erst erzielen).

Es gibt Unternehmen, die nur Boni (Gruppen- u. Differenzbonus) an die
Berater ausschütten, die monatlich einen bestimmten Eigenumsatz
getätigt haben. Diese Vorgabe kann bei der Geschäftspartnergewinnung
störend wirken, da „Bestellzwang“ allgemein nicht beliebt ist.

Treffen Ihre Provisionsabrechnungen unregelmäßig und mit Verzögerung
ein, dann ist das ein schlechtes Vorzeichen.

[B]12.Verdienstmöglichkeiten

Jedes Unternehmen hat ein anderes Vergütungssystem, und nicht jeder
kann den Vergütungsplan gleich auf Anhieb verstehen. Auch wenn Sie
den Vergütungsplan nicht auf Anhieb verstehen, so ist es umso wichtiger
zu wissen, ob es schon Leute in Ihrem Unternehmen gibt, die schon Geld
damit verdienen. Somit hat man Gewissheit, dass der Plan funktioniert.
Lassen Sie sich jedoch Schecks oder Kontoauszüge schwarz auf weiß
zeigen, aber lassen Sie sich niemals von wilden Aussagen Ihres
Gegenübers blenden, nach dem Motto: "Ich verdiene schon x-tausend
Euro im Monat“. Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser.

13. Wo ist die Niederlassung, der Firmensitz, von wo aus werden die Produkte geliefert?
Hat das Unternehmen den Firmensitz in Deutschland? Ist es eine
Zweigniederlassung eines großen Konzerns, der ein Land mal schnell
schließen kann, wenn es nicht so gut läuft? Ist das Unternehmen ein 2.
Vertriebskanal, d. h. betreibt das Mutterunternehmen noch weitere
Vertriebskanäle z. B. stationärer Handel, Großhandel, TV etc.? Hier birgt
sich ebenfalls eine große Gefahr, wenn die Sparte NMW mal nicht so gut
läuft, kann sie sehr schnell abgestoßen oder geschlossen werden.

Hat das Unternehmen die „Kinderkrankheiten“ auskuriert? Zum Beispiel:
Kommen die Produkte pünktlich und regelmäßig? Wie sind die
Lieferzeiten? Sind die Produkte hier überhaupt zugelassen? Wie sieht es
mit der Lieferzuverlässigkeit aus? Bekommen Vertriebspartner sofort
Ihre ID-Nummer? Läuft der Service? Ist das Unternehmen gut zu
erreichen, per Telefon, Fax etc.? Werden Mails beantwortet?

Der Firmensitz eines Unternehmens ist ebenfalls entscheidend: Dieser
gibt Vertriebspartnern Rechtssicherheit im Falle von juristischen
Auseinandersetzungen. Es ist natürlich schwieriger und kostenintensiver,
z. B. sein Recht in den USA oder in England einzuklagen als hier in
Deutschland.

14. Bietet Ihnen Ihr Unternehmen eine internationale Perspektive?
Plant das Unternehmen, international zu agieren? Hat das Unternehmen
das Kapital dafür? Ist das Unternehmen bereits international tätig? Gibt
es in diesen Ländern auch schon erfolgreiche Vertriebspartner? Ein
Unternehmen, welches international agiert, stellt die Zeichen auf
Wachstum, und davon können Sie profitieren. Bis ein Unternehmen aber
zum Global Player heranreift, vergehen Jahre. Nur weil Ihr Unternehmen
schon in diverse Länder an z. B. Kunden liefert, heißt das noch lange
nicht, dass es in diesen Ländern auch international Network Marketing
betreibt.

Fragen Sie Ihr Unternehmen! Löchern Sie es! Fragen Sie Ihre Upline auf
den Seminaren! Hören Sie niemals auf zu fragen! Denn solange Sie
fragen, bleiben Sie aktiv, aber werden Sie nicht zum Querulanten!
Schließlich wollen Sie langfristig mit einem starken Partner Geld
verdienen.

Wenn Sie die hier angesprochenen Punkte prüfen, berücksichtigen und mit
dem richtigen Maß an Leidenschaft vorantreiben, besteht die reelle
Chance, im Direktvertrieb einen wirklichen Traumjob zu finden - oder
einen Top-Nebenverdienst zu erwirtschaften.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
Rüdiger Möllers
Netcoo Research
www.netcoo.de
Quelle: Netcoo Magazin
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