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RAK

Alter: 54
Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 4646
Wohnort: Eisenhüttenstadt

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Janedi hat folgendes geschrieben: PS: Das Müsli der Omi von RAK stammt doch aus genau jenem Beitrag! Man braucht also nur zu schauen, wo das Müsli der Omi ist - und schon hat man auch den entsprechenden Beitrag. Vielleicht mal Oma fragen.
@Janedi
Tja das geht schlecht. Die Omma ist tot. (ernsthaft) Aber das Müsli steht hier noch rum.
Bin noch nicht dazu gekommen, es zur Apotheke zu bringen.
Aber der Hinweis darauf im Zusammenhang mit dem Beitrag war hilfreich.
Führte aber leider zu keinem Ergebnis.
Den Beitrag "Tot durch Vitamine" hab ich auch nicht gefunden.
RAK |
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Nathan der Weise

Alter: 48
Anmeldungsdatum: 04.10.2004
Beiträge: 234

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Liebe Rema, dir kann man nie Böse sein und deswegen werde ich
versuche Hersteller unabhängig und auf dein Beispiel mit dem Basilikum
eingehend den Vorgang der Vitaminpräparat Herstellung zu erläutern.
Wir nehmen an das ein Hersteller Kräuter oder Pflanzen nehmen würde,
sie trocknen, zerkleinern und in Pressling-Form pressen und dann mit
einer Gleitschicht" umhüllen würde.
Dann würde folgendes herauskommen:
Ein unterschiedlicher Gehalt an Inhaltsstoffen.
Ursache:
Es kann sein, das in einer Dose Früchte sind, die besonders gut reif
wahren und deswegen den vollen Gehalt an Inhaltstoffen erreicht hatten.
In die andere Dose sind aber nur Früchte hereingekommen die in einer
Ecke auf dem Feld wuchsen wo wenig Wasser und Sonne hinkam
deswegen erhalten die den minimalwert.
In der Fachsprache nennt man das: natürliche Schwankungen
Nun wäre es für den Kunden blöd, wenn er einmal eine Packung mit 10
und einmal mit 100mg C pro Pressling erhält.
Es entstehen für die Firma dadurch Probleme, denn es muss ja das drin
sein was auf der Packung steht.
Folgende Lösungen:
Die Firma misst jede Dose nach und
a) klebt das drauf was tatsächlich drin ist
oder
b) kippt noch Früchte und Kräuter nach wenn es zu wenig ist
oder nimmt Sie weg, wenn es zu viel ist.
Was denkst du was die Firma macht a) oder b)
Sie macht c)
c) heißt:
Mann nimmt industriell hergestellte Vitamine und füllt Sie präzise ab. So
das von Wirkstoff A soviel drin ist, von Wirkstoff B so viel. Alles präzise
für eine Million Dosen.
Dann wird getrennt.
Ein Teil wird dann direkt so verkauft. Zum Beispiel in Drogerie oder Discountern für 3-4 Euro pro Dose.
Der anderen Dose werden noch einfach paar mg eines Früchte und
Kräutermix beigemischt. Und diese wird dann für 40-50€ verkauft. Ob
MLM oder im Handel.
Schaut euch die Inhaltstoffe doch selbst an. Sind bei beiden die gleiche. In
dem einem fehlen nur die Spuren von „Sekundären Pflanzenstoffen“ und
Flavonoiden.
Deswegen sagte ich:
Man nehme eine billig Pille und esse dazu einen Apfel oder irgendeine
andere Frucht. Dann hat man mindestens die gleiche wenn nicht sogar
bessere Wirkung als bei dem teurem Präparat. Sogar das Gel von Agel
ist wahrscheinlich so hergestellt.
Das was ich beschrieb ist MLM unabhängig, die Produkte im Handeln und
in der Apotheke sind alle so. |
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Janedi

Anmeldungsdatum: 10.09.2005
Beiträge: 52
Wohnort: Baleizão

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MLM-Infos.com hat folgendes geschrieben: Wir haben nur einen Beitrag ohne eigenen Kommentar eingestellt.
Kommentiert und interpretiert haben ja schon etliche User.
Bitte auch auf die Quellenangaben achten.
Ich denke, man stellt einen solchen Beitrag nicht ganz ohne Hintergedanken - noch dazu mit einer so herausragenden Unterschrift - ins Forum.
Natürlich habe ich die Quelle beachtet, die aber erscheint ja wohl eher so ganz nebenbei am Ende der Nachricht. Ich denken, man hätte das auch anders machen können. Im Übrigen verwies ich darauf, dass es auch andere Meldungen zu dieser Studie gab.
Ist ja auch nur meine Meinung.
Jan OTTO |
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rema

Anmeldungsdatum: 10.08.2005
Beiträge: 489

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Danke für Deine lieben & weissen Worte lieber Nathan
Unsere Firma macht B
ausserdem liegt vom Samenkorn bis zur Auslieferung alles in einer Hand,
was das mit der "Reifeprüfung" der geernteten Früchte auch erst ermöglicht.
Ja, die haben richtig groooosse "Gärten",
gegen "Schädlinge" werden deren natürlichen "Feinde" eingesetzt
- Marienkäfer gegen Blattläuse z.B.
Bienen bestäuben die Blüten,
das Giesswasser kommt aus tiefen, tiefen Brunnen,
es wird nach der 3-Felder-Wirtschaft gearbeitet wie in der guten alten Zeit.
Um es mit den Worten von meiner Freundin Dragiza aus Kroatien zu sagen:
"Weisst du, wenn ich brauche eine Zitron,
dann ich gehe in mein Garten und pflücke das reife Zitron' von mein Baum.
Musst du dricken, wenn ein bisschen weicher,
dann gut ist, wenn noch fester dann muss noch warten an Baum bis fertig.
Zitron-Baum habe imma Frucht ganze Jahr - so Dragiza hat immer gute reife Zitron fier Kiche."
Hach und wie lecker diese Zitronen sind, nicht so arge "Sauerampfer" wie wir sie hier kennen
Da komme ich immer ins Schwärmen,
in meiner Kindheit hatten wir einen riesigen Garten,
ich konnte Kirschen, Pfirsiche, Äpfel, Birnen und Pflaumen
vom Baum pflücken und sie sofort essen.
Hinten waren noch Johannisbeer-, Heidelbeer- und Stachelberrsträucher
Auch Bohnen, Karotten, Porre, Zwiebeln, Salat, Radieschen und Rettich gab es
- und jeden Tag frisch gelegte Eier von unseren Hühnern
Hach waren DAS noch Zeiten
Nun Gut
Wir wissen Beide, das es XX-Anbieter von NE-Pillen gibt
jeder von denen, kocht sein eigenes "Süppchen"
Ich denke mal, das wir Beide in irgendeiner Form Recht haben
Du zu 75% und ich zu 25%
wünsche ein und Wochenende
ci@olino rema  |
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_________________ Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren. Luther Burbank
... don't dream U'r life - live U'r dream ...
http://www.rema-enterprises-2002.wb3.de |
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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Leutz,
Es wird alles nicht so heiß gekocht wie es gegessen wird
Es gibt zwei Arten von Vitaminen, die fettlöslichen und die wasserlöslichen. Wasserlösliche V. werden bei Überdosierung über den Harn (Niere) wieder ausgeschieden somit ist eine Gesundheitsgefährdung beim gesunden Menschen nahezu ausgeschlossen. Fettlösliche V. können bei Überdosierung durchaus zu Gesundheitsschäden führen (z.B. β-Carotin)...
Hypervitaminosen können eigentlich nur bei extremer und unkontrollierter Einnahme auftreten (von einem Glas Wein pro Tag wird man auch nicht zum Alkoholiker). Bei fettlöslichen V. sollte man aber die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten. Allerdings führt es auch da nur bei einer Überdosierung über einen längeren Zeitraum zu gesundheitlichen Schäden!
Hier mal der Link von Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin
Somit sollte man diesen Artikel nicht überbewerten. Ob es allerdings sinnvoll ist Vitaminpräperate als NE zu sich zu nehmen steht auf einem anderen Blatt (ich halte nichts davon). Dies ist nur dann sinnvoll wenn tatsächlich ein Vitaminmangel besteht (z.B. bei bestimmten Lebensmittelallergien, Eisenpräperate bei Schwangeren etc.).
MfG Bierschlucker |
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Uservorstellung
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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Nährstoffmangel ist gerade in der heutigen Zeit nicht gerade selten, da sich viele Menschen doch zu einseitig ernähren. Auch die berühmte DGE-Empfehlung (5x am Tag frisches Obst/Gemüse) wird wohl kaum jemand tatsächlich richtig umsetzen können. Also macht eine Ergänzung (Komplettierung) der Ernährung in vielen Fällen durchaus Sinn. Man spürt ja auch, ob man sich wohler fühlt oder nicht.
Wie bei allem im Leben ist es natürlich eine Frage der richtigen Dosierung. Zu viel ist von ALLEM schädlich, zu wenig aber auch... Der Mensch braucht auch Stoffe wie z. B. Arsen zum überleben, aber halt nicht mehr als eine bestimmte Menge, dann wird's sehr sehr ungesund...
http://mlm-network.biz/artikel/nowa_ne.htm |
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Bierschlucker

Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 3116
Wohnort: MLM-freie Zone

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Hi Nathan,
Zitat: Wir nehmen an das ein Hersteller Kräuter oder Pflanzen nehmen würde,
sie trocknen, zerkleinern und in Pressling-Form pressen und dann mit
einer Gleitschicht" umhüllen würde.
Dann würde folgendes herauskommen:
Ein unterschiedlicher Gehalt an Inhaltsstoffen.
Da muss ich widersprechen denn jeder Hersteller solcher Präperate hat auch ein Labor (ist sogar gesetzlich vorgeschrieben) und untersucht die Lebensmittel auf Reifegrad, Vitamingehalt etc.. Werden bestimmte Grenzen über- oder unterschritten darf das Zeug nicht verarbeitet werden. So sind die Vitaminangaben der Produkte ziemlich genau (den Schwankungen sind schon gesetzlich sehr enge Grenzen gesetzt). Vitaminzusätze müssen als solche gekennzeichnet werden (z.B. angereichert mit ...), Naturprodukte haben die Kennzeichnung OHNE ZUSATZSTOFFE.
Somit kann der Kunde entscheiden was er kauft wenn er denn nur die Inhaltsstoffe liest. Leider ist die Kennzeichnungspflicht in der EU gelinde gesagt recht lasch, so dass man manchmal wirklich nicht weiß was man kauft (z.B. Geschmacksverstärker ???). Eine Alternative sind da frische LM der Region
NE sind da auch keine Alternative, denn die Zusammenstellung der Vitamine wird nicht dem Bedarf des Manschen angepasst, sondern oft dem Geldbeutel des Herstellers (oft sind da riesige Mengen an Vitamin C drin, denn das ist spottbillig).
Hi Norbert,
Vitaminmangelerscheinungen sind in Deutschland sehr selten, Leute die sich normal ernähren haben keinen Vitaminmangel, Vitaminpillen helfen bei Fehlernährung auch nix, da ist eine Ernährungsumstellung gefragt.
Zitat: Die biologische Bedeutung des Arsens für den Menschen ist noch nicht vollständig geklärt. Es gilt als Spurenelement im Menschen, Mangelerscheinungen wurden aber bisher nur an Tieren nachgewiesen. Der notwendige Bedarf liegt aber, falls er bestehen sollte, bei weniger als 0,01 Milligramm. Dem steht eine tägliche Arsenaufnahme von je nach Wahl der Nahrungsmittel bis zu 1 Milligramm gegenüber, die aber als harmlos gelten kann.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Arsen
MfG Bierschlucker |
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norbert
User gesperrt
Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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Hi Wolfgang,
Bierschlucker hat folgendes geschrieben: Vitaminmangelerscheinungen sind in Deutschland sehr selten, Leute die sich normal ernähren haben keinen Vitaminmangel, Vitaminpillen helfen bei Fehlernährung auch nix, da ist eine Ernährungsumstellung gefragt.
ich meinte nicht nur Vitamin-, sondern allgemein Nährstoffmängel verschiedenster Art. Die sind gar nicht so selten, nur sehr schwer nachzuweisen. Ich weiss z. B. aus eigener Erfahrung, dass meine Frau und ich zu bestimmten Zeiten z. B. mehr Kalzium, mehr Magnesium oder mehr Vitamin C benötigen. Man bemerkt schon, wenn man sich bei zeitweiliger Ergänzung mit entsprechenden Stoffen wohler fühlt.
Mit "Ernährungsumstellung" hast Du im Prinzip zwar recht, aber die ist nicht immer wirklich effektiv möglich. Genau dafür gibt es ja NE, die gezielte Zuführung IST ja eine gewisse "Ernährungsumstellung", denn NE gehören zur Ernährung, nämlich zu einer "gezielten" Ernährung nach persönlichem Bedarf.
Zitat: Die biologische Bedeutung des Arsens für den Menschen ist noch nicht vollständig geklärt. Es gilt als Spurenelement im Menschen, Mangelerscheinungen wurden aber bisher nur an Tieren nachgewiesen. Der notwendige Bedarf liegt aber, falls er bestehen sollte, bei weniger als 0,01 Milligramm.
Siehst Du, genau das meinte ich, es gibt einen Bedarf an Arsen!!!
Jeder weiss allerdings, dass Arsen ein GIFT ist... kommt halt auf die Dosierung an...
Nochmal zur "Ernährungsumstellung": Meinst Du, z. B. jemand, der den ganzen Tag stressig arbeitet (mittleres Management), hat die Gelegenheit, sich 5x am Tag frisches Obst und Gemüse (schonend zubereitet!) zuzuführen? Oder jemand, der nicht mal kochen kann und täglich eines der bekannten weltweit vertretenen "schottischen Spezialitätenrestaurants" aufsucht? Oder wenn man einfach nur Importobst und -gemüse in der Nähe bekommt, das schon aufgrund der langen Transportwege viel an Vitaminen verloren hat?
Beispiele, wo eine wirklich effektive Ernährungsumstellung einfach nicht oder zu schwer möglich ist, gibt's genug. Für diese Menschen gibt es halt die Möglichkeit, einiges durch NE auszugleichen und hier sollte man auch nicht am falschen Ende sparen, da künstliche und separierte Vitamine dem Körper eine nicht gerade natürliche Variante der Zuführung bieten, oft auch nicht einmal gut aufgenommen werden. Es nutzt dem Körper auch wenig, wenn er von den zugeführten Nährstoffen nur 10-15% aufnimmt und den Rest einfach wieder ausscheidet... |
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Manni

Alter: 50
Anmeldungsdatum: 29.12.2005
Beiträge: 1501
Wohnort: Hof/Saale

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Zu dem Thema helfen wirklich nur eigene Erfahrungen. Wer die nicht gemacht hat plappert nur nach was andere vorkauen.
Seit mehr als zwei Jahren mache ich meine Erfahrungen mit verschiedenen NE´s und fühle mich dabei pudelwohl. Viele Wehwehchen sind einfach wie weggeblasen und das ist noch lange nicht alles was ich bei mir und anderen feststelle.
Bekannte und Verwandte bestellen nach, unabhängig von der Geschäftsidee, das spricht für sich und den Hersteller.
Man könnte auch sagen, man wird weiterempfohlen  |
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_________________ Gruss
Manni
**www.zur-job.info ** der Königsweg des Vertriebs geht auf die www.reise-zur-job.info und genießt derweil www.bolero4u.com
**www.sportmarketing.de.tl Sportmarketing/-sponsoring | http://shop2.evisionteam.net --> waschen ohne Pulver |
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babsi
Moderatorin


Alter: 46
Anmeldungsdatum: 31.10.2004
Beiträge: 6634
Wohnort: Gummersbach

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Neue Zürcher Zeitung
27. März 2007
Schädliche Vitamine
Die Studie mit der Aussage, dass Vitaminergänzungen das Sterberisiko erhöhen (NZZ 7. 3. 07), ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wissenschaftlich korrekte Daten «verwurstet» werden, so dass neue und publizistisch attraktivere Aussagen entstehen.
Die Metaanalyse von Goran Bjelakovic hat Fehler der klassischen Art wie Vergleiche von nicht Vergleichbarem, Auswahl der Einzelstudien nach ungenügend definierten und nicht gerechtfertigten Aspekten oder Fehler der logischen Art: Eine Risikoerhöhung kann mehrere 100 Prozent betragen, eine Risikoreduktion jedoch maximal 100 Prozent. Also werden alle Studien mit einer Erhöhung des Sterberisikos automatisch überbewertet. So erhöht in einer «guten» Studie mit nur 12 Teilnehmern pro Gruppe ein einziger Todesfall aus unbekannten Gründen das Sterberisiko der Vitaminkonsumenten um 300 Prozent!
Weiter vergisst Bjelakovic, dass Vitamin A gar kein Antioxidans ist. Er beurteilt eine Studie als «gut», in der Patienten rezeptpflichtige Überdosen von 6 mg Vitamin A eingenommen haben. Der Tagesbedarf eines Gesunden liegt bei 0,8 mg. Entfernt man die nicht relevanten Aussagen zu Vitamin A, bleibt vom erhöhten Sterberisiko kaum mehr etwas übrig.
Die Verwunderung in der Fachwelt ist gross, wie es eine solche Studie ins «Journal of the American Medical Association» schafft. Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist immer noch am besten. Wer sich in speziellen Lebenslagen mit einer Vitaminergänzung in Mengen, die dem Tagesbedarf angepasst sind, absichert, darf dies weiterhin mit gutem Gewissen tun!
Peter Schuler (Basel)
Dipl. Lebensmittel-Ing. ETH
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Diesen Artikel finden Sie auf NZZGlobal unter: http://www.nzz.ch/global
NZZ Online: http://www.nzz.ch
Copyright (c) Neue Zürcher Zeitung AG |
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