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dorado
Anmeldungsdatum: 18.09.2006
Beiträge: 740

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Welche wesentlichen Unterschiede gibt es zwischen:
- Handelsvertreter im Direktvertrieb und tätig im Arbeitnehmerverhältnis?
- Handelsvertreter im Direktvertrieb, aber auf selbstständiger Grundlage?
- Networker, als selbstständiger Unternehmer?
Oder, wo treffen bzw. unterscheiden sich diese Tätigkeitsformen?
Der Networker ist aus meiner Sicht eine Erscheinungsform des
Direktvertriebes. Der wesentliche Unterschied besteht lediglich in
der Vergütungsform oder der möglichen Vergütungsform.
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hi Detektiv,
die Unterschiede zwischen dem Handelsvertreter (selbständig) und dem Reisenden (angestellt) sind auf Wikipedia ganz gut nachzulesen.
Networker sind auch nach meiner Auffassug ganz klar dem Direktvertrieb zuzuordnen.
Zitat "Der wesentliche Unterschied besteht lediglich in der Vergütungsform oder der möglichen Vergütungsform."
Das hast du sehr zutreffend und feinsinnig formuliert.
MbW
BP |
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_________________ Die ausgetretenen Pfade des Denkens verlassen: www.unternimm-die-zukunft.de |
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dorado
Anmeldungsdatum: 18.09.2006
Beiträge: 740

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@Beach-Paul
Zumindestens ist das meine Meinung, allerdings kann es auch andere Auffassungen geben.
Grüßle
detektiv |
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Detlef Masur

Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beiträge: 832
Wohnort: Bremen

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| Für mich gibt es einfach nur den Unterschied zwischen Freiheit und Abhängigkeit. Als selbständiger Unternehmer - egal in welcher Form - arbeite ich für mich. Als Arbeitnehmer bekomme ich mit einem Festgehalt eine fragwürdige Sicherheit, für die ich auch bereit sein muss den Preis zu zahlen. Denn eins ist klar, niemand zahlt mir ein monatlich garantiertes Einkommen inkl. Nebenkosten ohne daraus selber einen Gewinn zu erwirtschaften. Also zahle ich doch letztendlich drauf. Und das sagt ein alter Malocher und ehem. langjähriges IG Metall-Mitglied, der erkannt hat wie das Spiel eigentlich funktioniert. Will sagen: ich habe schon vor langer Zeit die Seiten gewechselt und das ist gut so! |
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_________________ www.eoge.de
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www.info.stupkaworld.com |
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norbert
Networker

Alter: 50
Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 4327
Wohnort: Berlin

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detektiv007 hat folgendes geschrieben: Welche wesentlichen Unterschiede gibt es zwischen:
- Handelsvertreter im Direktvertrieb und tätig im Arbeitnehmerverhältnis?
- Handelsvertreter im Direktvertrieb, aber auf selbstständiger Grundlage?
- Networker, als selbstständiger Unternehmer?
Die im Angestelltenverhältnis nennen sich nicht Vertreter, sondern Reisende. Beide arbeiten im Auftrag und für ein Unternehmen.
Networker sind selbständige Händler, arbeiten auf eigene Rechnung und sind Franchisenehmern sehr ähnlich.
Zitat: Der Networker ist aus meiner Sicht eine Erscheinungsform des Direktvertriebes. Der wesentliche Unterschied besteht lediglich in der Vergütungsform oder der möglichen Vergütungsform.
Networker haben im Gegensatz zu Handelsvertretern keine Gebietsbeschränkung zu beachten und können freier agieren. Handelsvertreter schliessen im Auftrag ihres Anbieters Verträge ab, Networker arbeiten auf eigene Rechnung, "vertreten" ihren Anbieter also nicht.
Bei Vertretern und Reisenden gibt es (schon wegen der Gebietsaufteilung) gewisse Umsatzvorgaben, Networker können völlig frei agieren, niemand nimmt ihnen etwas weg, wenn sie wenig Umsätze bringen. |
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_________________ Freundliche Grüsse
NOrbert WArnke
Business: http://nowa2000.de
Nano: http://nano.nowa.biz |
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Uservorstellung
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Dirk Hering

Networker

Alter: 29
Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beiträge: 2866
Wohnort: Gelsenkirchen

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Als Network-Marketer ist man auf jeden Fall unabhängig.
Man teilt sich seine Arbeitszeit frei ein und bestimmt seinen Erfolg selbst.
Das man immer fleissig sein sollte wenn man gut verdienen will ist da kein Geheimnis.
Euch allen hier einen sehr schönen Tag...
Der Dirk, der Donnerstag in den Urlaub fliegt |
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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Hi Norbert,
Zitat "Networker können völlig frei agieren, niemand nimmt ihnen etwas weg, wenn sie wenig Umsätze bringen."
Klar!
Was man nicht hat, kann einem ja schlecht weggenommen werden...
MbW
BP |
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_________________ Die ausgetretenen Pfade des Denkens verlassen: www.unternimm-die-zukunft.de |
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dorado
Anmeldungsdatum: 18.09.2006
Beiträge: 740

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@norbert
norbert hat folgendes geschrieben:
Die im Angestelltenverhältnis nennen sich nicht Vertreter, sondern Reisende. Beide arbeiten im Auftrag und für ein Unternehmen.
Networker sind selbständige Händler, arbeiten auf eigene Rechnung und sind Franchisenehmern sehr ähnlich.
Networker haben im Gegensatz zu Handelsvertretern keine Gebietsbeschränkung zu beachten und können freier agieren. Handelsvertreter schliessen im Auftrag ihres Anbieters Verträge ab, Networker arbeiten auf eigene Rechnung, "vertreten" ihren Anbieter also nicht.
Bei Vertretern und Reisenden gibt es (schon wegen der Gebietsaufteilung) gewisse Umsatzvorgaben, Networker können völlig frei agieren, niemand nimmt ihnen etwas weg, wenn sie wenig Umsätze bringen.
Aus meiner Sicht ist das nicht so einfach zu unterscheiden, denn es gibt Überschneidungen, Gemeinsamkeiten und wesentliche Unterschiede.
Die Bezeichnung, ob Handelsvertreter, Reisender oder anderes, ist völlig unerheblich. Der Networker ist eigentlich auch nur ein Netzwerkarbeiter, wenn man den Begriff wörtlich nimmt.
Bei dieser Frage muß man in die Tiefe gehen und das Wesentliche finden.
Wichtige Gemeinsamkeiten sind zum Beispiel:
- Verkäuferische Fähigkeiten und Fertigkeiten;
- Leistungsabhängige Vergütung;
- Vertragliche Abhängigkeiten.
Der Networker hat im Direktvertrieb das größte Risiko, denn er ist völlig frei im Sinne der Sicherung seiner Lebensgrundlagen. Er bekommt keine Grundsicherung, wie wir sie oftmals in der abhängigen Direktvertriebsform als Handelsvertreter finden.
Er unterliegt damit auch einem Zwang, wenn er Leben will.
Durch den Vertrag mit dem Networkunternehmen wird er gewöhnlich auch zu Mindestabnahmen angehalten, wenn er Kommissionsansprüche aus seiner Downline haben will. Diese Mindestabnahme muß er erwirtschaften oder aus eigener Tasche bezahlen. Er ist also gewöhnlich nicht so frei in der Gestaltung seines Arbeitsprozesses. Der Zwang erfolgt indirekt.
Die Verträge mit den Networkunternehmen enthalten oftmals auch Einschränkungen hinsichtlich seiner Tätigkeit. Obwohl der Networker angeblich ein freier Unternehmer ist, darf er gewöhnlich nicht für Konkurrenzunternehmen arbeiten. Das widerspricht aber der unternehmerischen Freiheit und ist eine Einschränkung, wie wir sie auch in Arbeitnehmer-Arbeitsverhältnissen finden.
Network-Marketing nutzt alle Vorzüge des Direktvertriebes, aber das geschäftliche Risiko des Vertriebes trägt allein der angeworbene Networker. Im Gegensatz zu anderen Formen des Direktvertriebes ist der Networker auch allein verantwortlich für seine soziale Absicherung. Es gibt keine Rentenbeiträge, keine Arbeitslosenversicherung und keine Krankenversicherung.
Gewöhnlich ist der Networker auch in der Stellung des Kunden bei dem Networkunternehmen, denn er kauft zum eigenen Bedarf und darüber hinaus ein.
Die Unterschiede sind also schon beträchtlich und ob es alles Vorzüge sind, möchte ich bezweifeln.
Grüßle
detektiv |
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Martin Schranz
Networker

Alter: 28
Anmeldungsdatum: 23.12.2004
Beiträge: 1246
Wohnort: Dornbirn

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Zitat: Der Networker hat im Direktvertrieb das größte Risiko, denn er ist völlig frei im Sinne der Sicherung seiner Lebensgrundlagen. Er bekommt keine Grundsicherung, wie wir sie oftmals in der abhängigen Direktvertriebsform als Handelsvertreter finden.
Er unterliegt damit auch einem Zwang, wenn er Leben will.
Würde da nicht stehen - "Der Networker", würde das auf jeden
Unternehmer zutreffen, der einen Gewerbeschein besitzt.
Der Unterschied vom klassischen Unternehmer zum Networker
ist hier glaub ich angebrachter. Der Networker hat meistens ein
Unternehmen, welches ihm Produkte (Dienstleistungen), Logistik,
Abrechnungssystem, oft Webseiten, Marketingunterlagen und meist
sogar ganze Marketingstrategien usw. bereistellt.
Man hat als Networker die Möglichkeit um wenige Euros selbstständig
zu werden. Meist ist kein, oder nur ein verhältnismäßig kleines
Warenlager notwendig - daß man dafür eine kleine Lizenzgebühr
pro Jahr entrichtet, ist eigentlich Nebensache.
Daß es Verträge gibt, die ungünstig sind, liegt nicht an der Art der
Selbstständigkeit sondern an den Unternehmen. Daß es anders verkauft
wird, bzw. anders dargestellt wird, liegt auch nicht an der Branche sondern
an den Networkern selber. Ich kenne klassische Direktvertriebler, denen
es auch nicht besser geht - Im Gegensatz zum Networker, hat der Direktvertriebler nicht mal die Option, ein Einkommen zu erzielen,
welches über seine persönliche Leistung hinaus geht. Der Networker
hat wenigstens die Option dazu (was er draus macht... liegt bei ihm selber)
Ich für meinen Teil schließe mich den Ausführungen von detmas an.
Für mich ist Network Freiheit, die mir kein Angestelltenverhälltnis und
auch keine ander Selbstständigkeit bieten kann (mit den Voraussetzungen,
die ich von meiner Seite zu bieten habe).
Daß Unternehmer selber für soziale Absicherung und so weiter
verantwortlich sind, ist wohl kein Nachteil - wer will schon von einem
maroden System abhängig sein, welschen z.B. mir niemals
Peinsion bezahlen wird? Abgesehen davon bezahle ich nicht
viel mehr Krankenversicherung wie jeder Angestellte das auch tut.
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Was für den Einen
ein Vorteil ist, ist für den Anderen ein Nachteil. Jede Münze hat 2 Seiten.
Letztendlich muß es jeder für sich selber entscheiden. Nicht jeder ist
der geborene Unternehmer - was wäre unsere Wirtschaft aber, wenn
es NUR Angestellte gäbe? (Dumme Frage - es gäbe keine Wirtschaft)
Ich hab meine Vorzüge erkannt und nehme auch die Nachteile hin,
nach dem ich abgewogen habe. Daß man gewisse Fähigkeiten braucht
um gewisse Erfolge zu haben, muß nicht erwähnt werden - aber auch
hier ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Grüße vom Bodensee
Martin |
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_________________ Fragen Sie nicht, was das Land für Sie tun kann.
Fragen Sie viel mehr, was Sie für das Land tun können.
Das Land sind die Menschen.... www.lexxhelp.com
Mein Onlinetagebuch: www.lexxtrip.blogspot.com |
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RAK

Alter: 54
Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 4646
Wohnort: Eisenhüttenstadt

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Er unterliegt damit auch einem Zwang, wenn er Leben will.
Womit wir einen der Ursachen hätten, die den Grund von destruktivem Verhalten durch VP provoziert.
Als Anlass zu etliche Vorwürfe werden immer augenscheinliche und vor allen Dingen fremde Geschäfte
genutzt.
Ohne allerdings zu bedenken, daß sich die eigene Vorgehensweise kaum von der angeprangerten unterscheidet.
Jetzt liegt es an der persönlichen Einstellung des jeweiligen 'Unternehmers',
ob er sich eher einer Scheinselbstständigkeit oder eher der relativ freien Form des handelns verpflichtet fühlt.
Das ganze hat also auch etwas mit Moral zu tun.
Im Grundtenor schließe ich mich der Aussage von Martin an.
MLM und Network ist auch für normale Menschen die Gelegenheit,
einen Weg in die 'Selbstständigkeit' und relative Freiheit zu finden.
Ich für meinen Teil suche mir die Unternehmen, bei denen die Vorgaben
so gering wie möglich sind. Daß das der schwierigere Weg ist, ist klar.
Vor allen Dingen sollten es Produkte sein,
die auch gerne angenommen bzw. gebraucht werden.
Gruß RAK
In diesem Zusammenhang kommt mir eine Idee.
Es gibt doch den den "Urlaub auf dem Bauernhof".
Wie wärs mit "UTP"? Urlaubs-Tag in der Produktion. |
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