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Yvonne
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Arztbesuch online
Jeder Dritte sucht medizinischen Rat im Internet
(12.03.2007 - mg/dgk) Es sieht so aus, als ob der Gang zum Arzt heutzutage „out“ sei. Jeder dritte Deutsche sucht bei gesundheitlichen Problemen, größeren und kleineren Wehwehchen mittlerweile im www, also online, medizinische Hilfe. Das ist zwar sowohl schnell als auch unkompliziert – aber nicht ohne Risiken.
34,2 Prozent der Bundesbürger über 16 Jahre klickten im vergangenen Jahr Gesundheitsportale an, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin mitteilte. Damit berief sich der Verband auf eine Erhebung des europäischen Statistikamtes Eurostat. Innerhalb der Europäischen Union war das Interesse nur in den Niederlanden (45 Prozent) und in Finnland (43,6 Prozent) noch größer.
Kein volles Wartezimmer, keine fremden Menschen, keine Viren und keine verbrauchte Luft: Ein moderner Kranker sucht daher lieber Rat beim Doktor im Netz, der rund um die Uhr verfügbar ist. Interessant sind vor allem Hintergrundinformationen zu bestimmten Krankheiten, die mittlerweile eine Fülle guter Webseiten auch tatsächlich anbieten.
Online gibt es zudem Lexika, Suchmaschinen für Arzt- und Praxensuche und Dienstleistungen, Informationen über alternative Heilmethoden, Selbsthilfegruppen und vieles mehr. Ein häufiger Grund für den Besuch von Gesundheitsportalen ist auch das Einholen einer „zweiten Meinung“. Wer surft, möchte oft noch mehr wissen, als er im kurzen Gespräch mit dem vielbeschäftigten Arzt in der Praxis erfahren kann.
Einen Arztbesuch ersetzen die Online-Portale allerdings nicht. Der Netzdoktor ist zum einen nur virtuell, antwortet zum anderen selten auf konkrete Fragen, und Garantie übernimmt er sowieso keine. Gute Portale weisen ausdrücklich darauf hin: „Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt der Webseite kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.“
Auch wenn individuelle ärztliche Beratung durch Fachärzte angeboten wird, ist Skepsis angesagt. Der direkte Kontakt zwischen Patient und Arzt ist für eine umfangreiche Diagnose unumgänglich.
Pressemeldung, Quelle: dgk (dgk)
Link zum Artikel: http://www.verbrauchernews.de/computer/internet/artikel/2007030063.html |
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Mod 0815
Moderator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 1907

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Beach-Paul
Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 1966

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Oha.
Der Dentist erkennt nicht, daß die Mundhöhle in Wirklichkeit der Darm ist.
Sowas kann wohl nur online passieren - hoffentlich.
MbW
BP |
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_________________ Die ausgetretenen Pfade des Denkens verlassen: www.unternimm-die-zukunft.de |
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Petra Henning

Alter: 48
Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 2135
Wohnort: 15890 Eisenhüttenstadt

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Zitat: Sowas kann wohl nur online passieren - hoffentlich.
Paul
Hoffentlich ? meinste?
LG
Petra |
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_________________ Fairness und Loyalität! Schreibfehler sind menschlich und gehören zu mir!
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