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rentasys
Alter: 58
Anmeldungsdatum: 04.05.2005
Beiträge: 13
Wohnort: Cuxhaven

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@ Norbert
Zitat: Herr Jundt hat folgendes geschrieben:
Sicher die monatlichen Beiträge müssen Monat für Monat entrichtet werden. Es wird vielleicht anders verkauft. Du brauchst eh eine LV oder RV für die Altersvorsorge, wenn du die jetzt abschließt, gibt es aber Geld führ. Somit sind es keine Kosten, sondern Investitionen
Wenn man in die Details geht, so setzt sich der monatliche Beitrag aus einem echten Sparbeitrag und Kosten, wie z.B. Risikobeiträge für den Versicherungsschutz, Verwaltungskosten, Stückkosten und Abschlusskosten zusammen.
Hier das Beispiel einer namhaften und auch leistungsstarken Gesellschaft:
Fondlebensversicherung
Eintrittsalter: 30 Jahre alt(männlich) / Laufzeit 30 Jahre
Gesamtbeitragssumme: 18.000 €
Monatsbeitrag 50 €
Abschlusskosten: 5,0 %
Verwaltungskosten: 3,5 %
Stückkosten: 5,0 %
Risikobeitrag: 2,4 %
Gesamtkosten: 13,5 %
============================
bei einer angenommenen
linearen Wertsteigerung
von 6 % ergibt sich
folgende Netto-Rendite: 4,8 %
bzw. Eine
Auszahlungssumme von: 39.764 €
Diese Kostentransparenz ( bei der Gesellschaft schon immer üblich ) gab es bisher auf dem deutschen Markt allerdings nur bei sehr wenigen Gesellschaften, soll sich nach dem jüngst ergangenen Urteil des BGH in Zukunft für alle Anderen ändern.
Fakt ist aber das die restlichen 86,5 % keine Kosten, sondern reine Sparanteile sind oder ist jemand unter Euch, der vergleichbare Einzahlung auf ein Sparbuch als Kosten bezeichnet? Ist dann doch wohl eher eine Investition für die Zukunft!
Fairerweise muss ich aber anmerken, dass es viele Gesellschaften gibt, die schlechtere Kostenstrukturen aufweisen!
Desweiteren ist es wichtig zu wissen, dass bei einem Monatsbeitrag von z.B. 100 € der Kostensatz auf 11 % fällt und sich die Rendite dadurch auf 5 % erhöht!
@ Callagent
Zitat: Der Vorteil der FWU-Police ist folgender: Dem Kunden werden SEPARAT die Kosten ausgewiesen, also hier in diesem Fall die Vermüttlungsgebühr, auch Provision oder Honorar genannt. Welchen Vorteil hat das für den Kunden gegenüber den großen Konzernen (Allianz, .... ) ? Der Kunde kann diese separat ausgewiesenen Kosten bei seiner jährlichen Steuerklärung geltend machen.
Das ist der Vorteil der FWU.
Einen Vorteil für den Kunden mag ich hier nicht erkennen, eher Nachteile!
Die meisten Lebens- und Rentenversicherungen sind auf 1 – 10 Jahre „gezillmert“!
Hier die Erklärung zum Begriff „gezillmert“
Was
ist "gezillmert?"
Beim Zillmerverfahren werden bei Lebens- und Rentenversicherungen die einmalig anfallenden Abschlusskosten in die laufende Versicherungsprämie eingerechnet und damit auf die Laufzeit des Vertrages verteilt. Bei ungezillmerten Lebensversicherungen werden die Abschlusskosten in einer Summe bei Beginn des Versicherungsvertrages fällig.
Allgemeine Faustregel ist, dass man nach ca. 10 Jahren ein Plus auf sein Guthaben ( Beitragszahlung ./. gezillmerte Kosten ) erreicht und dann geht es in der Regel steil aufwärts!
Wenn demnach die Abschlusskosten z.B. auf 10 Jahre gezillmert sind, dann ist es auch ganz logisch, dass der Kunde, der z.B. nach 6 Monaten die Beitragszahlung einstellt, die Abschlusskosten auch nur in Höhe von 6/120 bezahlt!
Für den Vermittler bedeutet das, dass er die bereits erhaltene Abschlussprovision in voller Höhe zurückzahlen muss!
Habe ich aber 2 rechtlich selbständige Verträge, so bleibt nach Beendigung der Beitragszahlung zur Lebens- oder Rentenversicherung immer noch die Zahlungsverpflichtung aus dem Honorarvertrag!
Nachzulesen auf der FWU – Homepage mit LINK zum Urteil!
Bundesgerichtshof bestätigt Rechtmäßigkeit der Vermittlungsgebührenvereinbarung
Als gestandener Finanzdienstleister sollte ich diese Regelung eigentlich bevorzugen, jedoch lehne ich sie eher ab, da ich befürchte, das viele Strukis hier noch mehr Flurschaden in der Branche anrichten.
Überschrift: „ Provision habe ich im Sack, nach mir die Sintflut!“
Finanzdienstleistung haben einen hohen Erklärungsbedarf und sollten nicht für den schnellen Euro schmackhaft gemacht werden!
Wenn ich mir die Presseberichte von der FWU auf der Homepage anschaue, so wird die Gesellschaft in Fachkreisen produktbezogen positiv dargestellt, was sicherlich seinen Grund hat. Bleibt aber dennoch der von mir in Frage gestellte Honorarvertrag!
Produkte dieser 2-Teilung sind auf dem Markt im Moment noch eher selten zu finden. Ist eher ein Nischenmarkt, der von den allgemein aus Werbung bekannten Firmen nicht belegt wird!
Im übrigen kann es nicht richtig sein, dass dieser Honorarvertrag steuerlich absetzbar ist!
Lebens- und Rentenversicherungen sind im Rahmen von Vorsorgeaufwendungen ( sofern die Freibeträge das zulassen ) steuerlich absetzbar – incl. der gezillmerten Kosten!
Honorarvereinbarungen zu Versicherungsprodukten fallen nicht in diese steuerliche Rubrik!
Sind auch keine Anschaffungskosten, wie bei reinen Aktien oder Fonds, die man unter bestimmten Voraussetzungen als Werbungskosten geltend machen kann!
@ Aufklärer
Auf meine Fragen ist ja als Antwort außer Schlagworten, genau wie vorher, nicht viel rüber gekommen!
Erinnert mich so ein bisschen an die Schlagzeile „ Legaler Betrug!“, wie sie in den 80ern vom Herrn Meyer ( Bund der Versicherten ) geprägt wurde!
Natürlich gab und gibt es Leistungsunterschiede bei den Gesellschaften, richtig ist auch der Hinweis auf die Wertberichtigungen im Anlagevermögen, richtig ist auch, dass es in dem einen oder anderen Fall besser gewesen wäre die Aktie von den Versicherungsgesellschaften zu kaufen, da die stillen Reserven entsprechend hoch waren.
Fakt ist aber auch, dass insbesondere die Banken in den Jahren 1998 – 2000 in Großaktionen den Kunden das Geld aus der Tasche gezogen haben, damit die selben auf den fahrenden Zug der steigenden Aktienkurse aufspringen und unter dem Strich die Kunden in die Geldvernichtungsmaschinerie geraten sind. Die gleichen Bänker werben heute für „sogenannte sichere Anlagen“!
Fakt ist aber auch, dass Versicherungskunden, die in den letzten Jahren ihre Policen ausgezahlt bekommen haben ( je nach Gesellschaft ) zwischen 4 und 7,5 % Rendite kassieren konnten! Trotz Börsencrash!
Natürlich haben die Versicherungsgesellschaften entsprechend dem Kapitalmarkt für laufende Policen die Garantieverzinsung nach unten setzen müssen, denn letztendlich verdienen die Gesellschaften in dem sie die Kundengelder in den Kapitalmarkt investieren und der gibt im Moment nicht viel her, aber immer noch mehr als die von Ihnen zitierte Inflationsrate!
Wer mehr Zinsen verdienen will, der muss spekulieren, doch welcher Otto-Normalverbraucher ist auf dem Gebiet fit! Seinem Bänker trauen, nachdem man Jahre zuvor schon Geld in den Sand gesetzt hat? Die Leute wollen Sicherheit! Warum wohl ist das „alte Sparbuch“, welches allerdings tatsächlich unter der Inflationsrate liegt, seit Jahrzehnten immer noch der Renner?
Letzte Alternative = Immobilien? Auch nicht so der wahre Hit, wenn ich an die Verzinsung denke, denn wer hier 2 – 3 % netto erwirtschaftet, der ist schon recht gut!
Nachteil: Immobilien müssen mittel- und langfristig gepflegt, repariert und modernisiert werden, damit sie einen gewissen Wert darstellen!
Einziger Vorteil, wenn ich sie selbst bewohne. Ich spare Miete, habe aber dennoch den Erhaltungsaufwand zu tragen.
Bleibt letztendlich immer noch die Frage offen:
„Was ist denn nun die ideale Altersvorsorge!“
Herbert |
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Aufklärer
Anmeldungsdatum: 13.03.2005
Beiträge: 42
Wohnort: an der Quelle

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@ rentasys
Vorab sei gesagt, daß ich Ihren Ausführungen in weiten Teilen durchaus zustimme.
Allerdings besteht auch Ihr Beitrag - obwohl er mehr als den 10-fachen Umfang aufweist wie der meinige - in weiten Teilen aus Schlagworten.
Das ist auch nur natürlich, denn würde man diesen reichlich weit gespannten Themankomplex wirklich detailliert und differenziert beleuchten, so würde wohl ein Buch daraus.
Ich weiß nicht, wie Ihr Arbeitsalltag so aussieht, aber meine zeitlichen Resourcen reichen dafür leider nicht aus.
einige Anmerkungen zu Ihren Ausführungen:
Mal abgesehen davon, daß Sie in Ihrem Beispiel eine Fondspolice anführen (nicht ansatzweise vergleichbar mit Kapitallebens- und -renten-Tarifen), würde mich der Anbieter (Quellenangabe) interessieren. Bereits die Position der Abschlußkosten wage ich bereits zu bezweifeln.
Niemand hier (ich schon gar nicht!) hat behauptet, daß Bänker die bessere Alternative zu Versicherungsfuzzis sind.
Auch hinsichtlich der "4-7,5%" Rendite bei abgelaufenen LV´s würde mich die Quelle interessieren ... nach den uns vorliegenden Zahlen liegt die deutliche Mehrheit der deutschen Versicherer bei Verträgen, welche in den letzten 10 Jahren zur Auszahlung kamen, deutlich unter 3% und damit auch unter der im Vergleichszeitraum herrschenden realen Inflationsrate.
Ich hab von Herrn Meyer und seinen Methoden noch nie allzuviel gehalten (und zwar unabhängig und bereits weit vor seinem "Outing" als Kinderschänder) - aber was den von ihm maßgeblich geprägten Begriff des "legalen Betruges" angeht, stimme ich ihm absolut zu !
Diese (übrigens bereits seit Jahren gerichtlich legitimierte) Wortschöpfung wurde ja nun im Grunde letzte Woche vom Bundesverwaltungsgerichtshof nachträglich nochmals bekräftigt und faktisch untermauert. Nachdem der Gesetzgeber der nunmehr höchstrichterlich dazu verdonnert wurde, die gesetzlichen Grundlagen entsprechend anzupassen, seinen Job erledigt hat, würde dann künftig aus dem "legalen Betrug" ein ganz normaler ... ...mal sehen, ob´s die Assekuranz wagt ...
Wer etwas von Immobilien versteht, erzielt weit mehr als 2-3% !
Wer sich aktiv damit beschäftigt, kann selbst in Zeiten wie diesen zweistellige Renditen erwirtschaften - ebenso wie gute Vermögensverwalter dies auch nach wie vor im Wertpapierbereich schaffen.
Die ideale Altersvorsorge ?
Ist sicherlich niemals eine Lösung nach Schema F, wie sie von leider nur allzuvielen Finanzdienstleistungsvertrieben, aber ebenso von Versicherungsagenten/-maklern, Bänkern und Bausparfuzzis angeboten wird, sondern ein stets individuell auf die jeweilige Situation angepasstes Gesamtkonzept aus verschiedenen Bausteinen in den Bereichen der Risikoabsicherung, Vermögenssicherung und Vermögensmehrung.
Gruß
Aufklärer |
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Verbraucherberater
Gast
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Bruttopolicen sind sogenannte gezilmerte Verträge. Der Vermittler bekommt also von der Gesellschaft eine Vermittlerprovision, die von der Gesellschaft auf die ersten Beitragsjahre eingerechnet werden und somit ratierlich vom Kunden gezahlt werden. Der gravierende Nachteil ist, daß der Kunde in den ersten Jahren kaum ein Guthaben, bzw. Rückkaufswert in seiner Police hat und somit der Zinseszins Effekt kaum greift.
Bei Nettopolicen wird von der Gesellschaft keine Provision ausbezahlt. Diese holt sich der Vermittler über einen gesonderten Vertrag vom Kunden. Die Provision kann dann in einem Betrag oder ratierlich gezahlt werden. Der Vorteil für den Kunden ist, daß er sofort mit dem "Vermögensaufbau" anfängt und für den Vermittler, daß er keine Stornohaftung hat. Der Nachteil ist, daß üblicherweise 3-3,5% der Beitragssumme als Provison vom Kunden an den Vermittler gezahlt werden müssen. Bei einer Kündigung oder Widerruf der Versicherung muss die verinbarte Provision trotzdem gezahlt werden. Die kann gerade für "Problemfälle" (arbeitslos/Harz 4/etc.) zu einem großen Problem werden. Die Rechtssprechung hat ergeben, daß auch wenn kein Versicherungsvertrag mehr besteht, die Provisionsvereinbarung eingehalten werden muss, da der Vermittler ja seine "Arbeit" erledigt hat. Grundsätzlich sind Nettopolicen attraktiver, weil man sofort mit einem Guthaben anfängt.
Jedoch sind Kapital-Renten- und Lebensversicherungen absolut uninterresant. Sie waren es von jeher und haben erst recht seit Jannuar 2005 durch Wegfall des Steuerprivileges jegliche Daseinsberechtigung verloren. Interessante Alternativen sind Fonsgebundene Versicherungsprodukte und selbst diese sind eingeschränkt empfehlenswert, besonders von deutschen Anbietern. Wenn es denn so ein Produkt sein soll, dann sollte man sein Augenmerk auf englische oder luxemburger/liechtensteiner Anbieter legen. Diese haben mehr Erfahrung, das bessere Mangement, schlankere Kostenstrukturen in den Verträgen und sehr oft auch die besseren Fonds.
Wer dazu Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden!
Viele Grüße,
Chris |
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Verbraucherberater
Gast
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Noch was zum Thema Provisionen.
Die BaFin (Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen) hat den Provisionssatz nach oben gedeckelt. Das heisst, daß es keine Versicherung auf dem deutschen Markt gibt (geben darf) die mehr als 4,5% von der Bewertungssumme eines Vertrages als Provisionen ausschüttet. Und das schon seit einiger Zeit.
Nettopolicen sind jedenfalls kein Marketing-Gewäsch, sondern sinnvoll, wenn man es sich leisten kann/will.
Die Überlegung sollte doch viel mehr in die Richtung gehen, welche Produkte zum Kapitalaufbau und Altersvorsorge geeignet sind. Kapitallebens- und Rentenvesicherungen sind es definitiv nicht und nichts als legaler Betrug! Die Zinsen in einem Lebensversicherungsvertrag zahlt sich bei genauer Betrachtung jeder einzelner Kunde selber. Aber diesen Zusammenhang hier zu erklären sprengt eindeutig den Rahmen. Hierzu gibt es genügend Literatur. Wen es interessiert, den kann ich gerne ein paar Links geben oder die Sache auch erklären.
Es gibt sehr viel bessere Geldanlagen für die Altersvorsorge geeignet sind, welche bessere Renditen erzielen, Inflationsgeschützt sind und flexibler sind.
Viele Grüße
Chris |
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schenefeld

Alter: 42
Anmeldungsdatum: 19.02.2006
Beiträge: 21
Wohnort: 22869 Schenefeld

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Hallo,
ich finde es immer wieder Klasse, wenn ich häufig von Laien geschriebene Berichte über Finanzdienstleistungsprodukte lese.
Ich bin selbst seit 23 Jahren in der Branche tätig und mußte jetzt feststellen, dass ich von meinen ehemaligen Produktpartnern (ich war in der Ausschließlichkeit) bewußt belogen wurde um zum Vorteil der Produktgeber meine Kunden in nicht geeignete Produkte für die Altersvorsorge zu "locken". Ich habe im Dezember das erste Mal einen Fachvortrag der Ascent AG in Hamburg besucht und war geschockt. Die offene und ehrliche Aufklärungsarbeit ist Klasse, jeder hat die Möglichkeit gegen 8,00 € (Paar 13,00 €) unabhängige Informationen zu erhalten. Nur wer danach beraten werden möchte, wird auch beraten. Diese vorgehensweise ist einmalig. Ich weiß auch, dass jetzt viele wieder sagen "Strucki", "Schneeballsystem" oder ähnliches. Ich jedenfalls sehe es anders, es geht hier nicht um die Provisionshöhe, sondern um die Aufgabe die wir in Deutschland haben. Es liegen über 5 Bil. Euro in Spareinlagen bei Banken und Versicherungen die im Schnitt nur o,5 - 3% Verzinsung bringen. Dies bedeutet für die Menschen im Lande regulär Kaufkraftverlust bei einer durchschnittlichen Inflation von ca. 3%.
Wenn wir es schaffen davon 20% in renditestarke Sachwertanlagen zu bekommen, die zumindest 8-10% Rendite erwirtschaften, wäre das einer der größten Konjunkturspritzen die Deutschland jemals erlebt hat (ca. 50 Mrd. mehr in den Taschen der privaten Verbraucher!).
Deshalb ist eine unabhängige Plattform, wo ich Investmentpolicen und Fonds vermitteln kann ideal. Entscheidend ist doch in erster Linie, dass von den über 11.400 in Deutschland zugelassenen Fonds die Richtigen für den Kunden ausgewählt werden.
Ich stehe gerne für Rückfragen zur Verfügung.
Siehe auch
http://www.openbc.com/go/invite/5584812.0ee6b8
Hier können Sie die Fachvortragstermine in und um Hamburg suchen,
Viele Grüße
Jens Kuhn-Leichtfeld |
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Uservorstellung
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Verbraucherberater
Gast
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Hallo Leute,
ich kann jedem der sich mit Finanzangelegenheiten beschäftigt nur den Tipp geben, sich mehrere Angebote einzuholen, alle Aussagen schriftlich bestätigen lassen und sich auch eine Kopie des Beratungsprotokolls, welches mittlerweile Vorschrift ist, aushändigen zu lassen.
Das ist zwar kein Garant für eine gute Beratungsqualität, aber man sichert sich so seine Beweise, falls es mal zu Streitigkeiten kommt.
Die beste Anlaufstelle ist ein unabhängiger Makler, der gegen Honorar berät und selber keine Verträge vermittelt. Ein Makler muss rein vom Gesetz her unabhängig beraten und nach bestem Gewissen im Sinne des Kunden handeln.
Leider gibt es nicht viele solcher Makler und man geht da immer eine gewisse Gefahr ein, dass man nicht so richtig unabhängig beraten wird.
Ich kann nur ein paar Tipps geben:
- Finger weg von Riester Verträgen
- Finger weg von Bausparverträgen
- Finger weg von Kapital-Lebens- und Rentenversicherungen
- Finger weg von Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr
und bevor man eine so genannte Basis Rente (Rürup) macht, sollte man lieber einem Britischen Lebensversicherer konsultieren.
Generell gilt: Finger weg von Geldwertanlagen!!!
Nur Sachwertanlagen sind inflationsgeschützt und werthaltig.
Das sollte mal als Faustregel ausrechend sein, bevor man sich mit jemanden über Finanzprodukte unterhält.
Bei Finanzvertrieben kann man nicht generell von einer schlechten Beratungsqualität reden. Es kommt immer auf den Menschen an, der die Beratung durchführt, seine Qualifikation (Fachwirt, CFP, etc.) und seiner Erfahrung. Zudem kommt es beim Vertrieb auch auf die Produktpalette an, auf die der Berater zugreifen kann. Bei vielen ist dieses jedoch sehr stark eingeschränkt, z.B. DVAG (Deutsche Vermögensberatung AG). Da kommt zum Schluss immer Produkte der Aachener&Münchner Versicherung raus. Mit unabhängig hat das nichts zu tun. Genauso wenig wie GKM oder AWD.
Einfach mal den Berater zeigen lassen, wie viele Gesellschaften er vermitteln kann. Das ist übrigens auch seit einiger Zeit Pflicht!!!
Wer zu dem Thema noch Fragen hat, der darf sich gerne damit an mich wenden.
Weiterhin viel Spaß und Erfolg
Christian Winterherbst |
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